25. Januar 2012
Die Mieten steigen und so träumen doch sehr viele Menschen von einer Eigentumswohnung oder dem Häuschen im Grünen. Bei einer Immobilienfinanzierung geht es in der Regel um große Summen, welche von den meisten Kunden nicht ohne Darlehen aufgebracht werden kann. Es gibt genügend Banken und auch freie Finanzberater, die Immobilienfinanzierungen wie auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital anbieten. Die Konditionen sind daher sehr unterschiedlich und auch davon abhängig, ob es sich um eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital handelt oder um die klassische Immobilienfinanzierung mit einem gewissen Eigenkapitalanteil. Von den Banken wird überwiegend empfohlen zwischen 20 und 30% Eigenkapital angespart zu haben, um eine solide Baufinanzierung darstellen zu können.
Die Laufzeit der Immobilienfinanzierung und auch der Baufinanzierung ohne Eigenkapital dauert meist 25 Jahre und noch länger. Darüber müssen sich die Kunden bewusst sein und somit muss die gesamte Immobilienfinanzierung auf einem festen Fundament aufgebaut werden. Wer über keine Eigenmittel verfügt, muss sich dann für eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital entscheiden, wenn er den Traum vom Eigenheim verwirklichen will. Diese wird im Volksmund auch Vollfinanzierung genannt. Da der Kunde hier einen wesentlich höheren Bedarf an Kapital benötigt, sind die Zinsen und Konditionen meistens etwas höher, als bei einer sonst üblichen Immobilienfinanzierung. Die Konditionen vom Baugeld variieren nämlich und sind unter anderem von der Höhe des Eigenkapitalanteils abhängig. Wie hoch die aktuellen Konditionen sind, kann mithilfe eines Baufinanzierungsrechners überprüft und vorgecheckt werden. Komfortable Baufinanzierungsrechner finden Sie im Internet.
Bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital werden somit auch die Nebenkosten mitfinanziert. Dazu gehören unter anderem der Notar, die Grunderwerbssteuer, die Maklercourtage und alles sonstigen Kosten. Daher ist die Rate auch viel höher, als bei einer sonstigen Immobilienfinanzierung mit Eigenkapital. Viele Kunden entscheiden sich für das Annuitätendarlehen als Finanzierungsbaustein. Die Raten bestehen hierbei aus Zins und Tilgung und sind jeden Monat gleich hoch. Im Laufe der Zeit erhöht sich dann der Tilgungsanteil und die Zinsen werden niedriger. Bei der Immobilienfinanzierung wird von den Banken oft ein Annuitätendarlehen angeboten. Hier sichert sich die Bank durch eine entsprechende Eintragung im Grundbuch des Eigentümers ab. Als endfälliges Darlehen wird bei den Banken das tilgungsfreie Darlehen bezeichnet. Hier zahlt der Kunde während der gesamten Laufzeit nur Zinsen. In den Jahren wird nebenbei beispielsweise eine Lebensversicherung oder ein Bausparvertrag angespart. Nach Ende der Gesamtlaufzeit wird das Darlehen dann in einer Summe durch die Auszahlung der Lebensversicherung getilgt. Diese Form der Immobilienfinanzierung wird auch sehr gerne Kunden genutzt, welche die Immobilie nicht selber bewohnen, sondern vermieten.
Wer sich also für eine Immobilienfinanzierung entscheidet, sollte sich ausführlich beraten lassen und auch mehrere Angebote einholen. Insbesondere sollte man sich von einem unabhängigen Finanzierungsberater beraten lassen, da dieser auf alle Produkte zurückgreifen kann und nicht von bestimmten Produkten abhängig ist. Ob nun eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital oder nicht, dass muss jeder für sich alleine entscheiden.
Schlagworte: Baufinanzierung, Baufinanzierung ohne, Baufinanzierung ohne Eigenkapital, Baufinanzierungsrechner, Baugeld, Immobilienfinanzierung
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13. Januar 2012
Machen Sie´s mit Ihren Finanzen wie mit dem Müll (falls Sie kein Umweltbarbar sind): Trennen Sie! Und zwar Risikoschutz und Kapitalanlage. Ein Kombiprodukt, welches beides vereint, ist die klassische Kapitallebensversicherung. Sie ist hierzulande ein Dauerbrenner als Vorsorgeform. Die Vertragstreue ist jedoch leider gering. Kaum die Hälfte dieser ursprünglich als langfristige Vorsorge abgeschlossenen Verträge erlebt statistisch betrachtet ihr planmäßiges Ende. Vorzeitige Beendigungen in Form von Kündigungen sind jedoch ein letztlich teures Geschäft. Die bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung anfallenden Kosten, die berechnet werden, reduzieren die Auszahlungssumme. Zudem fällt diese oft deutlich geringer aus als vermutet. In den meisten Fällen erhält man wegen der langjährig niedrigen Zinsen deutlich weniger ausgezahlt, als unverbindlich als Prognose seinerzeit bei Vertragsabschluss in Aussicht gestellt wurde. Lebensversicherungen sollen in der Variante der Kapitallebensversicherung grundsätzlich zweierlei leisten: Geldanlage und Risikoschutz. Diese Kombination führt nur selten zu befriedigenden Ergebnissen. Vielmehr bietet eine Trennung in Risikoschutz und Geldanlage in aller Regel bessere Ergebnisse. Wenn man sich, beispielsweise zur Absicherung der Angehörigen für den Fall eines Falles im Zusammenhang mit Darlehen für eine Immobilienfinanzierung, eine günstige Risiko-Lebensversicherung besorgt, ist der Aspekt Risikoschutz optimal dargestellt. Die Geldanlage kann, muss aber nicht über Versicherungen erfolgen. Je langfristiger diese ausgelegt ist, desto eher sollte man bereit sein, auch chancenorientierte Geldanlagemöglichkeiten einzubeziehen. Informieren sollte man sich beispielsweise über die Möglichkeiten, die sich mit der Geldanlage in Investmentfonds bieten. Als Sparplan ausgestattet, lässt sich auf längere Sicht ein solider Kapitalstock aufbauen. Im Gegensatz zu einem von vorn herein mit einer festen Laufzeit ausgestatteten Sparvertrag oder einer entsprechenden Versicherung ist ein Fondssparplan jedoch flexibler ausgestattet. In der Praxis lassen sich über unabhängige Finanzdienstleister vielfach gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben, was diese Form der Geldanlage zudem auch kostengünstig gestaltet.
Schlagworte: Fonds, Fonds ohne Ausgabeaufschlag, Geldanlage, Immobilienfinanzierung, Kapital-LV, Lebensversicherung, Risiko-LV, Risikoschutz, Versicherungen
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5. Januar 2012
Wenn eine Immobilienfinanzierung als Vollfinanzierung durchgeführt wird, bedeutet dies, dass der Käufer kein Eigenkapital vorweisen kann, sondern der Kaufpreis der Immobilie in voller Höhe durch die aufgenommenen Darlehen beglichen wird. Eigenkapital, das eingesetzt werden könnte, ist bei manchen Banken Voraussetzung dafür, dass eine Finanzierung einer Immobilie überhaupt begleitet wird. Diese Forderung ergibt sich in aller Regel aus geschäftspolitischen Erwägungen und dient dazu, dass mit der Bereitstellung der Darlehen einher gehende Risiko zu mindern. Grundsätzlich ist dies zwar auch bei einer Vollfinanzierung kaum gegeben, da als Gegenwert für die aufgenommenen Verbindlichkeiten der Wert der Immobilie zur Verfügung steht. Allerdings bestehen im Falle einer zu einem späteren Zeitpunkt möglichen zwangsweisen Verwertung oder im Falle nachhaltig fallender Immobilienpreise restliche Risiken, die in der Summe dazu führen, dass eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital in manchen Häusern der Kreditwirtschaft nicht gerne gesehen wird. Für den Kunden ist eine vollständige Finanzierung auf Darlehensbasis logischerweise auch mit höheren Risiken verbunden. Hier ist im speziellen das Risiko zu sehen, die monatliche Belastung, die natürlich höher ausfällt als im Falle einer Baufinanzierung mit Einbringung vorhandener Guthaben, auch nachhaltig erbringen zu können.
Bei einer Finanzierung einer Immobilie, für die bei der ursprünglichen Bewilligung kein Eigenkapital seitens des Kunden eingesetzt wurde, ist unter sonst gleichen Umständen natürlich auch der Restsaldo der aufgenommenen Darlehen zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung höher. Hier kann es passieren, dass sich die Kosten für die nächsten Jahre der Darlehenslaufzeit erhöhen, falls die Zinsen allgemein seit der Erstvalutierung gestiegen sind. In diesem Szenario ist es besonders wichtig, vor Abschluss der nächsten Festzinsvereinbarung sich einen umfassenden Marktüberblick zu verschaffen, um ein günstiges Angebot zu erhalten und wahrnehmen zu können. Ein Besuch bei einem in Finanzierungsfragen versierten unabhängigen Finanzdienstleister verschafft schnell Klarheit.
Schlagworte: Baufinanzierung, Baufinanzierung ohne Eigenkapital, Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Vollfinanzierung, Wohneigentum
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23. Dezember 2011
Fonds und eine Baufinanzierung haben auf den ersten Blick wenig gemein. Fonds sind tendenziell eher interessant für Leute, die zu viel Geld haben, dieses somit ertragreich anlegen möchten. Eine Baufinanzierung hingegen benötigt, wer Wohneigentum erwerben möchte, das notwendige Kleingeld jedoch gerade nicht vollständig flüssig hat. Dennoch gibt es zwischen beiden Finanzprodukten einige Parallelen. Man kann nämlich bei Beiden nicht unwesentlich sparen. Wie jeder gute Kaufmann zu berichten weiß, liegt der Profit vornehmlich im Einkauf. Übertragen auf Fonds sind es Ausgabeaufschläge, die man beim Kauf sparen kann. Dies erfordert im Vorfeld nur wenig Arbeit für den Kunden. Ein Vergleich mehrerer Anbieter filtert schnell diejenigen heraus, die Sonderkonditionen gewähren, indem sie Rabatte auf die Ausgabeaufschläge einräumen. Zum Teil lassen sich auch gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben.
Sonderkonditionen bei der Baufinanzierung sollten auch für Kunden ein Thema sein, die nicht das erstbeste Angebot ihrer Hausbank blindlings akzeptieren wollen und sich vorsichtshalber umfassend informieren wollen, inwieweit es sich hierbei tatsächlich um gute Konditionen handelt. Wenn man berücksichtigt, dass sich eine gut strukturierte und professionell arrangierte Baufinanzierung nicht nur aus Darlehen von Kreditinstituten, sondern auch aus besonders günstigen Fördergeldern der öffentlichen Hand zusammensetzt, wird es herausragend interessant, wenn sich hierauf auch noch Rabatte auf den Darlehenszins erzielen lassen. Eben dies ist in der Tat möglich, wenn man die Immobilienfinanzierung in Zusammenarbeit mit qualifizierten und unabhängigen Finanzdienstleistern gestaltet. Gestaltungsmöglichkeiten in Zusammenhang mit Geldanlage und öffentlichen Fördermitteln in Zusammenhang mit den eigenen vier Wänden betreffen auch Riester. Auch hier lassen sich durch unabhängige Finanzdienstleister aus einer Hand diverse Optionen ermitteln, die dem Kunden entsprechend seinen Bedürfnissen eine optimale Einbindung der Riester-Förderung zum Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum bieten.
Schlagworte: Baufinanzierung, Fonds, Fonds ohne Ausgabeaufschlag, Förderdarlehen, Geldanlage, Immobilienfinanzierung
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19. Dezember 2011
Steht zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kreditvertrages für den Kunden die Möglichkeit im Raum, dass der Kredit vorzeitig zurückgezahlt werden könnte, weil etwa ein höherer Geldeingang, eine Sonderzahlung oder die Fälligkeit einer Geldanlage bzw. eines Sparplans mittelfristig ansteht, gilt es sich die entsprechende Flexibilität zu sichern. Dies ist bei einem Ratenkredit heutzutage kein großes Problem mehr: Neben der Wahl eines möglichst niedrigen Zinssatzes, gemessen am Effektiven Jahreszins, ist darauf zu achten, dass Sondertilgungen während der Laufzeit kostenlos möglich sind. Mit kostenlos ist hierbei gemeint, dass die Bank in diesem Fall keine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Dies war früher häufig der Fall, auch bei kleineren Krediten. Die Begründung für die Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung liegt darin, dass der Bank, zumindest bei mittlerweile gesunkenen Zinsen, bei einer neuen Kreditvergabe Zinsen entgehen würden. Der Wettbewerb unter den Kreditinstituten hat jedoch dazu geführt, dass mittlerweile eine vorzeitige Ablösung von Ratenkrediten kein großes Problem mehr darstellt. Selbst bei einer Immobilienfinanzierung sind während einer laufenden Festzinsvereinbarung mittlerweile auch kostenlose Sondertilgungen möglich, wenn auch nur bis zu einer jährlichen Obergrenze.
Schlagworte: Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredit, Ratenkredit, Sondertilgung, Vorfälligkeitsentschädigung
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15. Dezember 2011
Eine Baufinanzierung zu kalkulieren, ist bei näherer Betrachtung recht einfach: Es gilt den Finanzierungsbedarf zu ermitteln und anhand des zur Verfügung stehenden monatlichen Einkommens zu ermitteln, welche monatliche Belastung aus der Finanzierung tragbar ist. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich als Differenz zwischen der Gesamtinvestition (inkl. Nebenkosten) und vorhandenen Eigenmitteln, die der Kunde einbringen möchte. Die monatliche Belastung der Darlehensraten für die zu finanzierende Summe ergibt sich zum Einen aus dem Zinssatz, zum Anderen aus dem Tilgungssatz. Letzterer beträgt grundsätzlich mindestens ein Prozent jährlich bezogen auf den Darlehensbetrag. Der Zinssatz wiederum hängt von mehreren Komponenten ab: Darlehenshöhe, Dauer der Festzinsbindung, Art und Beschaffenheit der Immobilie sowie potenzielles Risiko der finanzierenden Bank, um nur einige zu nennen.
Da die Investition in eigene vier Wände hohe Beträge erfordert, sollte man konservativ kalkulieren und die Finanzierung solide strukturieren. In der Regel werden bei Immobilienfinanzierungen langfristige Darlehensvereinbarungen getroffen, was auch die Festschreibung der vereinbarten Zinssätze angeht. Die Konditionen werden zwischen Bank und Kunde insbesondere in Phasen besonders niedriger Zinsen über einen langfristigen Zeitraum fest vereinbart, so dass der Kreditnehmer eine klare Kalkulationsgrundlage hat und vor Zinssteigerungen geschützt ist, die eine Erhöhung der monatlichen Belastung mit sich bringen würden. Bei besonders niedrigen Zinsen macht es tendenziell eher Sinn, eine höhere als einprozentige Tilgung zu vereinbaren, um das Risiko einer teureren Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist, auch wenn diese beispielsweise erst in zehn Jahren ansteht, von vorn herein zu begrenzen. Das beispiellose Zinstief der letzten Zeit hat zu überaus vorteilhaften Finanzierungsbedingungen für Kunden geführt: Mitunter ist sogar eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital darstellbar, die mit einer mietähnlichen (zum Teil gar niedrigeren) monatlichen Belastung einhergeht.
Nichtsdestotrotz sollte man bei einem Großprojekt wie der privaten Wohneigentumsfinanzierung kein Geld verschenken und sich – am besten bei unabhängigen Finanzdienstleistern – über staatliche Fördermöglichkeiten informieren, die man nutzen kann (und in der Regel auch sollte). Hierzu zählen insbesondere besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand. Auch die Riester-Förderung für Arbeitnehmer führt in der Praxis oftmals zu einer nicht unerheblichen Entlastung bei den Finanzierungskosten, besonders Familien mit Kindern profitieren an dieser Stelle in hohem Maße.
Schlagworte: Baufinanzierung, Baufinanzierung ohne Eigenkapital, Förderdarlehen, Fördergelder, Immobilienfinanzierung, Riester-Förderung, Vollfinanzierung
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14. Dezember 2011
Ein sehr interessanter Bestandteil einer privaten Baufinanzierung, bei der man die Vorteile von Bausparen und staatlicher Riester-Förderung kombinieren kann, ist die Eigenheimrente, besser bekannt als Wohn-Riester. Zielgruppe hierfür sind insbesondere Personen, die die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge dazu nutzen wollen, ihre privaten Immobiliendarlehen möglichst schnell abzutragen. Die Altersvorsorgezulagen fließen hierbei als Sondertilgungen auf ein speziell eingerichtetes Wohn-Riester-Darlehen. Dieses reduziert sich entsprechend durch diese Tilgungsleistungen. Die Zinsbelastung des Wohn-Riester-Darlehens und der gesamten Baufinanzierung sinkt insgesamt durch die ersparten Darlehenszinsen. Über eine lange Laufzeit, auf die eine Immobilienfinanzierung üblicherweise angelegt ist, macht sich in diesem Zusammenhang der Zinseszinseffekt zugunsten des Kunden bemerkbar. Da die Rendite einer alternativen Geldanlage nur unter Inkaufnahme von Risiken die Darlehenskonditionen des Wohn-Riester-Darlehens übertreffen kann, ist Wohn-Riester insbesondere für konservative Anleger eine vorteilhafte Alternative. Familien profitieren, wie bei Riester insgesamt, im besonderen Maße durch die Kinderzulagen, welche die staatliche Förderung deutlich erhöhen. Ansonsten macht es keinen Unterschied, welche Variante der Riester-Rente man wählt, oder bei welchem Anbieter man abschließt: Die Höhe der Riester-Förderung ist überall identisch. Die übrigen Konditionen variieren jedoch deutlich, so dass man sich von unabhängiger Seite vor Vertragsabschluss beraten lassen sollte. In Bezug auf die Baufinanzierung sind unabhängige Finanzdienstleister, die neben der staatlichen Riester-Förderung auch weitere Fördermittel zu herausragend günstigen Konditionen in die Finanzierung der Immobilie einbinden können, eine gute Wahl.
Schlagworte: Baufinanzierung, Fördergelder, Immobilienfinanzierung, Riester-Förderung, Wohn-Riester
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6. Dezember 2011
Wenn man Fonds über einen Sparplan regelmäßig kauft, betreibt man – insbesondere in Krisenzeiten . auf längere Sicht eine sehr smarte Form des Vermögensaufbaus. Dieses Sparen durch Konsumverzicht funktioniert umso besser, je höher die Rendite der Geldanlage ist und je mehr man an Kosten, Gebühren oder Nebenkosten spart. Außerdem wirkt der Zinseszinseffekt umso nachdrücklicher, je länger der Sparplan bedient wird. Das Vorteilhafte an einem Fondssparplan ist insbesondere die Flexibilität, die der Anleger genießt. Ein Sparplan kann bereits mit sehr geringen Beträgen monatlich eingerichtet werden. Erhöhungen der Sparrate sind ebenso wie Reduzierungen jederzeit möglich. Auch eine Aussetzung ist kein Problem. Eben diese laufenden Veränderungen sind zudem in aller Regel kostenlos. Ein Wechsel des Fonds nicht nur für künftige Sparraten, sondern auch in Bezug auf das bereits angesparte Vermögen ist unbürokratisch darstellbar.
Allerdings: Fonds beinhalten Risiken. Dies ist wenig überraschend, da jede Form der Geldanlage nicht gänzlich frei von Risiko ist, theoretisch zumindest. Im Zweifel kommt es auch bei absolut sicheren Geldanlagemöglichkeiten auf den Betrachtungszeitraum bzw. die Laufzeit an. Bezogen auf Fonds kann man das Risiko deutlich reduzieren, indem man beispielsweise Garantiefonds erwirbt. Diese garantieren, wie es die Bezeichnung bereits zum Ausdruck bringt, einen bestimmten Betrag, der in jedem Fall bei Fälligkeit zur Auszahlung gelangt. Eben weil es eine Fälligkeit gibt, unterscheiden sich Garantiefonds von anderen Fonds dadurch, dass sie grundsätzlich eine begrenzte Laufzeit haben, an deren Ende sie liquidiert werden. Zudem ist zu beachten, dass die Ausgabeaufschläge in aller Regel nicht von der Garantie eingeschlossen sind. Diese stellen insoweit bei einer schlechten Performance einen möglichen Verlust dar.
Eine garantierte Mindestrendite bieten als Alternative besondere Fondspolicen, die nach dem sogenannten UWP-Prinzip ausgestaltet sind. Hierbei ist, abgesehen von vorzeitigen Vertragsauflösungen, das Guthaben in Höhe der eingezahlten Beträge zuzüglich einer Mindestrendite garantiert. Dem Anleger wird hierbei somit nicht, wie bei gewöhnlichen fondsgebundenen Versicherungen üblich, das Kapitalanlagerisiko aufgebürdet. Darüber hinaus gibt es insoweit Parallelen zu Fonds im Allgemeinen, dass sich durch die professionelle Geldanlage und einen möglichst langen Zeithorizont beträchtliche Chancen auf hohe Renditen für den Anleger ergeben. Noch mehr als bei Fonds ist bei kapitalbildenden Versicherungen jedoch ein langer Atem gefragt. Wer diesen hat (oder zur Stärkung seiner privaten Altersvorsorge im Hinblick auf die persönliche Rentenlücke dringend haben sollte), kann jedoch mit viel Gegenleistung für seine Beiträge rechnen.
Schlagworte: Altersvorsorge, Fonds, Fondspolicen, Fondssparplan, Investmentfonds, UWP-Prinzip
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30. November 2011
Öffentliche Fördergelder stellen im Rahmen einer Baufinanzierung stets einen überaus wesentlichen Bestandteil dar, jedenfalls, wenn das gesamte Unterfangen möglichst günstig gestaltet werden soll. Zinsgünstige Darlehen der öffentlichen Hand gestalten ebenso wie Zuschüsse staatlicherseits eine Finanzierung des Eigenheims noch attraktiver im Vergleich zu einem klassischen Bankdarlehen, auch wenn dieses mit herausragend attraktiven Konditionen ausgestaltet sein sollte. Die Fördermittel weisen lediglich den Nachteil auf, dass das Procedere rund um die Bewilligung oftmals nicht gänzlich frei von Umständlichkeit ist. Hier wäre im Zweifelsfall der jeweilige Banker bzw. Finanzierungsvermittler gefragt, um im Sinne des Kunden die dargestellten Vorteile zu realisieren. In der Praxis sollte der Kunde sich nicht ohne weiteres darauf verlassen, dass alle bestehenden Möglichkeiten in dieser Hinsicht ausgeschöpft werden. Kunden sollten sich generell bei der Wahl ihres Finanzierungspartners an diesem Kriterium orientieren: Werden Fördergelder ohne direkte Nachfrage für die Einbindung in die Gesamtfinanzierung angeboten, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass man in den richtigen Händen ist. Die Praxis zeigt, dass dies insbesondere bei unabhängigen Finanzdienstleistern der Fall ist. Diese können zudem den Rest der gesamten Finanzierung, der nicht durch Fördergelder abgedeckt werden kann, in aller Regel aufgrund ihrer umfassenden Auswahlmöglichkeiten günstiger darstellen. Auch eine Vollfinanzierung einer Immobilie ist für versierte unabhängige Finanzdienstleister kein Hinderungsgrund.
Schlagworte: Baufinanzierung, Baufinanzierung ohne Eigenkapital, Fördergelder, Immobilienfinanzierung, Vollfinanzierung
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23. November 2011
Der Staat hat ein breit gefächertes Instrumentarium bereitgestellt, um breiten Bevölkerungsschichten bei der Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums unter die Arme zu greifen. Ein Bausparvertrag ermöglicht es, die Fördermöglichkeiten bei der Zusammenstellung einer privaten Baufinanzierung vollständig und bequem auszuschöpfen.
Bausparen verhilft angehenden Wohnungs- oder Hausbesitzern, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, zur Wohnungsbau-Prämie. Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers erhalten, können diese auf einen Bausparvertrag fließen lassen. Gegebenenfalls können auch eigene Beiträge ohne Zuwendungen des Arbeitgebers auf diese Weise zur Gewährung der steuerfreien und sozialversicherungsfreien Arbeitnehmer-Sparzulage führen. Auch für die dritte Kategorie der staatlichen Zulagen, die man im Rahmen einer Baufinanzierung mittels Bausparen nutzen kann, die Altersvorsorge-Zulage als Bestandteil der Riester-Förderung, gilt jedoch: Nur wer die Zulagen beantragt, erhält sie auch. Wer sie nicht beantragt, verschenkt bares Geld. Die Riester-Förderung beim Bausparen, für die im Gegensatz zu den beiden anderen Zulagen keine Einkommensgrenzen gelten, sichert man sich am besten, indem man einen Dauerzulagenantrag bei der Bausparkasse stellt. Hierfür ist es unbeachtlich, ob man einen Bausparvertrag anspart, um eine Riester-Rente zur Stärkung seiner privaten Altersvorsorge zu erhalten, oder ob man die Zulagen dafür verwendet, eine Immobilienfinanzierung schneller zu tilgen. Die steuerliche Förderung wird optimiert, indem man sich zur Einkommensteuer veranlagen lässt, auch wenn man hierzu aufgrund seiner steuerlichen Situation grundsätzlich nicht verpflichtet wäre. Die Arbeitnehmer-Zulage durch Einzahlungen Vermögenswirksamer Leistungen auf einen Bausparvertrag wird ebenfalls im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung beantragt. Die staatlichen Zulagen führen insgesamt dazu, dass sich die monatliche Belastung aus der Immobilienfinanzierung meist spürbar reduziert. Insbesondere bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital sollte man die gegebenen Fördermöglichkeiten aus diesem Grunde ausschöpfen und diese nicht verschenken.
Schlagworte: Altersvorsorge, Arbeitnehmer-Sparzulage, Baufinanzierung, Baufinanzierung ohne Eigenkapital, Bausparen, Immobilienfinanzierung, Riester-Förderung, Wohnungsbau-Prämie
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