Archiv für Juli 2010

Selbstauskunft

Mittwoch, 28. Juli 2010

Wer einen Kredit beantragt, sei es einen Kleinkredit oder eine Baufinanzierung, muss gegenüber dem jeweiligen Kreditinstitut bzw. Finanzdienstleister eine Selbstauskunft ausfüllen und unterschreiben. Hierbei handelt es sich um ein vorwiegend standardisiertes Formular, welches Kreditgeber verwenden, um sich ein Bild über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse machen zu können. Die Selbstauskunft gehört somit zu den Bonitätsunterlagen, die Kreditinstitute benötigen, um zu entscheiden, inwieweit sie eine Finanzierung durchführen wollen.
In der Selbstauskunft werden neben Angaben über die Einkommensverhältnisse, den Beruf und die Beschäftigungsdauer beim aktuellen Arbeitgeber auch Daten zu bestehenden finanziellen Verpflichtungen in Form von Kredit- oder Leasingverbindlichkeiten erhoben, darüber hinaus auch zu regelmäßigen monatlichen Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Kfz und Lebenshaltung. Im Gegenzug werden auch Angaben zu vorhandenen Guthaben und eventuellem Grundbesitz erbeten. Auch die persönlichen Verhältnisse hinsichtlich Familienstand, Haushaltsgröße und bezüglich bestehender Unterhaltsverpflichtungen werden erhoben.
Die Angaben werden standardmäßig anhand der Einträge in der Datenbank der Schufa überprüft. Insgesamt dient die Selbstauskunft im Zusammenspiel mit den anderen Bonitätsunterlagen wie Verdienstnachweisen, Kontoauszügen und Schufa-Auskunft dazu einen möglichst genauen Einblick in die finanziellen Verhältnisse des Kunden zu gewährleisten, um die mit der Kreditvergabe einhergehenden Risiken zu begrenzen.

Anschlussfinanzierung

Dienstag, 27. Juli 2010

Für die meisten Darlehen, die für den Bau oder den Erwerb einer Immobilie aufgenommen werden, wird zwischen Kreditinstitut und Kunde eine Festzinsvereinbarung getroffen. Dies bedeutet, dass die Darlehenszinsen für einen festgelegten Zeitraum konstant bleiben. Dementsprechend bietet eine Festzinsvereinbarung für den Darlehensnehmer eine sichere Kalkulationsgrundlage: Selbst wenn die Zinsen allgemein steigen oder die jeweilige Bank sie erhöht, bleiben die Darlehensraten für den Kunden konstant. Umgekehrt kann der Kunde natürlich nicht von möglichen Zinssenkungen während der Zinsbindungsfrist profitieren, da die Zinsbindung in beide Richtungen gilt.

Zum Ablauf der Zinsbindung hingegen besteht Handlungsbedarf. Wer eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nimmt, sollte sich frühzeitig vor Ende des Zinsfestschreibungszeitraumes um eine Anschlussfinanzierung bemühen. Diese kann natürlich bei der bisherigen Bank oder Sparkasse abgeschlossen werden. Ein Vergleich der Konditionen bei mehreren Instituten sollte anhand des Angebots der bislang finanzierenden Bank dennoch vorgenommen werden. Gegebenenfalls können Banken, die auf eine Baufinanzierung spezialisiert sind, eine Anschlussfinanzierung weitaus günstiger darstellen als die Hausbank des Kunden. Die Zinsersparnis übersteigt in aller Regel auch die Kosten, die gegebenenfalls bei einer Ablösung der Finanzierung durch ein anderes Kreditinstitut für die Umschreibung im Grundbuch anfallen.

Fondssparpläne

Montag, 19. Juli 2010

Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.

Der große Traum vom Bauen

Freitag, 16. Juli 2010

Der größte Traum aller Deutschen ist immer noch der Traum vom eigenen Heim. Das kann die eigene Wohnung, das neugebaute Haus oder aber auch der Kauf einer alten Immobilie sein. Im jeden Fall möchten die meisten irgendwann im Leben über die „eigenen vier Wände“ verfügen. Da es wohl das Teuerste ist, was man sich anschaffen wird, will das gut überlegt sein.

Für den Bau eines Haus und damit dem eigenen Heim sprechen mehrere Gründe. Die Mieten sind in den letzten Jahren sehr stark gestiegen und der Trend geht weiter aufwärts. Zu den steigenden Mieten kommen noch die steigenden allgemeinen Lebenshaltungskosten. Hat man ein Eigenheim, ist man unabhängig von Mietsteigerungen oder auch einer Mietkündigung. Mit einer eigenen Immobilie hat man für das Alter vorgesorgt. Man sichert sich durch das mietfreie Wohnen den Lebensstandard im Alter, da man die gesparte Miete für den Ruhestand verwenden kann. Ein weiterer Punkt, ist, dass das Objekt als eine Kapitalanlage anzusehen ist. Immobilien sind immer gefragt und ihr Preis steigt ständig. Diese langfristige Kapitalanlage kann also für einen sehr vorteilhaft sein.

Geht der Wunsch also konkret zum Kauf oder Bau eines Hauses, muss man die eigenen Wünsche und Vorstellungen mit dem persönlichen finanziellen Rahmen in Einklang bringen. Dafür ist ein solider Finanzplan notwendig. Nicht immer versteht man allerdings das Fachchinesisch der Finanzberater. Man muss sich mit Begriffen wie Nominalzins, Effektivzins, Disagio und Annuität auskennen. Nicht jeder Berater nimmt sich ausreichend Zeit, um einem diese Begriffe näher zu erläutern.

Hier empfiehlt sich die Verwendung eines EDV-Programms. Es berechnet einem die unterschiedlichen Finanzierungspläne und hilft einem von Beginn an bei der Entscheidungsfindung. In diesen Programmen sind meist auch Lexika vorhanden, die einem die Fachbegriffe erläutern. Am sinnvollsten ist, man bereitet sich schon vor dem Beratungsgespräch vor. Man wird dann die Zusammenhänge besser verstehen und kann gezielt Einfluss nehmen, da man weiß, wonach nach dem Berater fragen muss. So verläuft das Gespräch für beide Seiten effektiver.

Hat man sich die Finanzierung gesichert, kann man an die Planung des Hausbaus gehen. Hier gilt es, sich Gedanken über den Grundriss des Hauses zu machen. Wie soll die Zimmereinteilung aussehen, was für Baumaterialien möchte man verwenden? Das beginnt bei den Dachpfannen und endet bei der Hausfassade. Bodenbeläge wie zum Beispiel Fliesen müssen ausgesucht werden, die Planung der Küche steht an. Beim Neubau eines Hauses bietet es sich an, es nach den neuesten Energievorschriften zu planen. Man kann sich für eine Solaranlage entscheiden oder auch für die Nutzung von Erdwärme. Da dieses Punkte sind, die sich im Nachhinein nicht so einfach ändern lassen, macht es Sinn, sich dafür ausreichend Zeit zu nehmen. Ein Haus nach den neuesten Richtlinien bauen zu lassen, bedeutet immerhin, erst einmal mehr zu investieren. Auch wenn es sich im Laufe der Jahre rentieren wird, ist es am Anfang dennoch eine Kostenfrage. Hier bieten Bund und Länder einiges an Fördergelder an. Man sollte sich rechtzeitig informieren und die nötigen Anträge stellen. Dadurch erfährt man auch, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um an Fördergelder zu kommen.
Sollten Sie Fragen zur Baufinanzierung haben, freuen wir uns auf Ihren Anruf!

Krankenversicherung

Donnerstag, 15. Juli 2010

Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Bereits im Mittelalter gab es das Prinzip einer Krankenversicherung. Früher wurde die Krankenpflege von Klöstern und religiösen Gemeinschaften übernommen. Auch Ritterorden nahmen sich der Krankenpflege an. Man kann heute noch die Ursprünge der Krankenversicherung an den Namen der Organisationen wie zum Beispiel des Johanniter- und des Malteser-Ordens erkennen. In Deutschland unterscheiden wir zwischen der gesetzlichen (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV).

Die gesetzliche Deutsche Krankenversicherung ist heute ein Teil des Sozial-versicherungsystems. Sie ist für die meisten Arbeitnehmer eine Pflichtversicherung und macht einen großen Teil der Lohn- und Gehaltsabzüge innerhalb der Sozialversicherung aus. Die gesetzliche Krankenversicherung möchte die Gesundheit ihrer Versicherten erhalten und verbessern. Ist ein Versicherungsnehmer erkrankt, wird sie versuchen, die Gesundheit wiederherzustellen und die Beschwerden zu lindern. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse ist jedem Versicherungsnehmer zugänglich. Dieser Leistungsanspruch wird durch das Fünfte Buch des Sozialgesetz-buches geregelt. Die Leistungen müssen hierbei lediglich ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie sollen das notwendige Maß nicht überschreiten. Das bedeutet zum Beispiel für viele chronisch Erkrankte, die gesetzlich versichert sind, dass sie nur eine Mindestbehandlung erhalten. Dass es weitaus bessere Möglichkeiten aus medizinischer Sicht und dem aktuellen Forschungsstand gibt, spielt dabei keine Rolle. Der behandelnde Arzt hat dabei keine Entscheidungsbefugnis, dies ist durch einen zwischenzeitlich veralteten Gesetzestext geregelt.

Im Unterschied zur privaten Krankenversicherung wird als Berechnungsmaßstab nicht das Krankheitsrisiko genommen, sondern die Beiträge werden nach dem Solidaritätsprinzip geleistet. Das individuelle Risiko spielt hierbei keine Rolle, in der Regel richtet sich der Leistungsanspruch nach der Bedürftigkeit. Als ungerecht empfunden mag dabei sein, dass der Versicherte, der bei Erkrankung die bestmögliche Versorgung und Behandlung erfahren möchte, an diese nur gelangt, wenn er sich zusätzlich privat versichert. Daher muss er im Grunde genommen zweimal zahlen.

Ganz im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird die Höhe des Beitrages bei der privaten Krankenversicherung nicht vom monatlichen Einkommen abhängig gemacht, sondern vielmehr richtet sich der Beitrag nach Alter, Geschlecht, Berufsgruppe, vertraglichen Leistungen und Vorerkrankungen. Die private Kranken- versicherung bietet zudem eine qualitativ höherwertige medizinische Behandlung. Die Leistungen der einzelnen privaten Krankenversicherung variieren je nach Unternehmen und Beitragshöhe. Allerdings gehören die freie Klinik- und Arztwahl, teurere Medikamente und auch alternative Behandlungsmethoden zu den meisten Verträgen standardmäßig dazu.

Grundsätzlich risikolos

Mittwoch, 14. Juli 2010

Bei Riester bestehen grundsätzlich keine Verlustrisiken. Man darf bzw. sollte seinen Vertrag nur nicht vorzeitig auflösen. Ansonsten ist zum Ende der vertraglich vereinbarten Sparphase in jedem Fall garantiert, dass sämtliche eingezahlten Beiträge des Kunden und auch alle auf dem Vertrag eingegangenen staatlichen Zulagen mindestens als Guthaben zur Verfügung stehen. Dieser Betrag steht als Minimum für die zusätzliche private Altersvorsorge fest. Die Wertentwicklung der Kapitalanlage kommt noch hinzu.

Unsere klassische Baufinanzierung

Mittwoch, 14. Juli 2010

Besonders im heißen Sommer wünscht sich so mancher Großstädtler endlich das Eigenheim auf dem Land. Die Kinder könnten endlich im eigenen Garten im Swimmingpool soviel planschen wie sie wollen und so laut sein – ohne, dass die nette alte Dame vom Stock über Ihnen andauernd beschwert! Das wäre toll, aber vielen Familien fehlt das nötige Eigenkapital, dass die Hausbanken meist fordern. Doch wieviel Eigenkapital braucht man überhaupt?

Wir sagen für eine günstige Vollfinanzierung brauchen Sie keinen Cent Eigenkapital! Wir bieten eine sehr günstige Baufinanzierung ohne Eigenkapital an, bei der Sie dank Fördergeldern auch teilweise noch besser fahren, als würden Sie den Weg über Ihre Hausbank gehen. Unsere klassische Baufinanzierung wird Ihnen von einem unserer Finanzberater maßgeschneidert und perfekt auf Sie und Ihre Wünsche sowie auf Ihr Bauvorhaben abgestimmt. Selbstverständlich bieten wir auch eine genauso günstige Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital an.

Also suchen Sie doch schon mal Ihr Traumobjekt aus und rufen uns dann zum normalen Festnetz-Tarif der dt. Telekom an und lassen uns für Sie die Arbeit übernehmen. Wir besorgen Ihnen die Angebote der Banken ganz einfach, schnell und unkompliziert! Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr für Sie im Einsatz und geben Volldampf- damit Sie noch diesen Sommer in Ihr Traumhaus einziehen können!

Immobilienfinanzierung

Dienstag, 13. Juli 2010

Eine Immobilienfinanzierung wird für die Finanzierung einer Immobilie verwendet. Man kann mit ihr ein Bauwerk errichten oder aber auch sanieren. In beiden Fällen kommt die Immobilienfinanzierung zum Einsatz. Man trennt die private von der gewerblichen Immobilien- finanzierung aufgrund sehr unterschiedlicher Systematiken. Man spricht von einer privaten Immobilienfinanzierung, wenn die Immobilie überwiegend von einer Partei für private Wohnzwecke genutzt wird. Sie kann dabei in einem Einfamilienhaus oder einer Eigentums- wohnung leben. Erworbene Immobilien eines Unternehmers, die nicht dem Betriebsvermögen zugeschrieben werden, sind ebenso private Immobilien. Erhöht die erworbene Immobilie allerdings das Anlagevermögen des Unternehmens, so handelt es bei dieser Finanzierung um eine gewerbliche Immobilienfinanzierung.

Wer eine private Immobilie finanzieren möchte, sollte über ausreichendes Eigenkapital wie Bank- und Sparguthaben, liquidierbare Wertpapier oder Eigenleistung verfügen. Zudem wird er Fremdkapital in Anspruch nehmen in Form von einem Darlehen. Anbieter von Darlehen zur Immobilienfinanzierung gibt es viele. Die Auswahl des Finanzierungspartner reicht da von Banken bis Bausparkassen, private Kreditvermittler und Finanzberater. Auch kann man ein Darlehen von einer Privatperson erhalten. Das können Verwandte oder auch der Arbeitgeber sein, der einem ein Mitarbeiterdarlehen auszahlt. Diese Vergabe von Fremdkapital findet sich allerdings eher selten. Um eine private Immobilienfinanzierung abzusichern, muss grundsätzlich ein Grundpfandrecht in Form einer Buchgrundschuld eingerichtet werden.

Sieht man die Baufinanzierung aus der Sicht des Kreditgebers, so ist es für diesen eines der Kreditgeschäfte mit dem geringstem Forderungsausfallrisiko. Das ergibt sich daraus, dass die Darlehen über eine Grundschuld oder auch Hypothek abgesichert sind. Allerdings kann auch hier zu Verlusten kommen und zwar, wenn bei der Verwertung der Sicherheiten die noch bestehende Darlehensschuld durch den Erlös nicht vollständig erbracht werden kann. Dieses ist dann meist bei einer Zwangsversteigerung der Fall, da hier selten der gewünschte Verkaufspreis erreicht wird. Von einem weiteren Risiko für den Kreditgeber muss gesprochen werden, wenn dieser beim Auslaufen der Zinsbindung feststellt, dass der Marktwert der Immobilie abgesunken ist. Dieses wirkt sich ungünstig auf die Vermögenssituation des Darlehensnehmers aus. Der Beleihungswert fällt und die Absicherung des Darlehens ist nicht mehr voll gewährleistet. Ist die Restschuld in so einem Falle dann höher als der aktuell festgelegte Beleihungswert, kann der Darlehensgeber zusätzliche Sicherheiten fordern oder aber die Darlehensvergabe durch einen höheren Risiko- aufschlag festlegen.

Es kann vorkommen, dass der Darlehensgeber und der Darlehensnehmer nicht zu einer vertraglichen Einigung kommen. Dann darf der Darlehensgeber den Kredit fristgerecht kündigen. Damit erhält der Darlehensnehmer gleichzeitig das Recht, sich einen anderen Darlehensnehmer zu suchen, der das bestehende Darlehen übernimmt. Bei erfolgloser Bemühung des Darlehensnehmers erhält der ursprüngliche Darlehensgeber dann wiederum das Recht, den Verwertungsprozess der Immobilie einzuleiten.

Ansonsten wird das Fremdkapital innerhalb eines festgelegten Zeitraumes in Form von Zinsen und Tilgung zurückgezahlt. Dafür verwendet man in der Regel das sogenannte Annuitäten- darlehen. Weiterhin kann die Rückzahlung durch ein Bauspardarlehen erfolgen. Wurde es bereits zugeteilt, verhält es sich wie ein Annuitätendarlehen. Werden die Bausparverträge allerdings zwecks Finanzierung neu abgeschlossen, so muss die Bausparsumme bis zur Zuteilung vorfinanziert werden. Dabei fließen die Tilgungsanteile über den Zeitraum der Finanzierung in die Bausparverträge und er Zinsanteil ist auf die gesamte vorfinanzierte Bausparsumme zu berechnen.

Altersvorsorge

Montag, 12. Juli 2010

Mit der Altersvorsorge trifft man während des Erwerbslebens Maßnahmen, damit man nach dem Ende der Erwerbsfähigkeit seinen weiteren Lebensunterhalt bestreiten kann und zwar möglichst ohne Einschränkungen des Lebensstandards. Der Altersvorsorge können erworbene Anwartschaften oder angespartes Vermögen dienen.

Traditionell wurde die Altersvorsorge vom Familienverband geleistet. Sie wurde in den vorigen Jahrhunderten als „Sachleistung“ in Form von Versorgung erfüllt. So versorgte die junge, arbeitende Generation ihre nachwachsende sowie auch die alternde Generation im Verbund einer Großfamilie. Diese Versorgung war nur gewährleistet, wenn es eine ausreichende Kinderzahl gab, ein Eigentum an Haus und/oder landwirtschaftlicher Nutzfläche vorlag und in seltenen Fällen auf eine ausreichendes kleines Vermögen zurückgegriffen werden konnte.

Immer häufiger konnte diese Aufgabe innerhalb der Familien nicht in akzeptabler Weise gelöst werden. Das lag zum Einem an der aufkommenden Industrialisierung und zum Anderen an der damit zunehmenden geographischen Mobilität und gleichzeitiger Verarmung weiter Bevölkerungsschichten.

Aufgrund dieser Entwicklung wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert im Rahmen der Bismarck´schen Sozialgesetzgebung eine gesetzliche Altersrente eingeführt. Dabei wurde die gesetzliche Rente zunächst als kapitalgedeckte Rente angelegt. Doch durch die zwei Weltkriege, die Inflation und der Wirtschaftskrise ging der aufgebaute Kapitalstock verloren. Daher wurde die gesetzliche Altersrente in den 50er Jahren auf das Umlageverfahren umgestellt. In den letzten 150 Jahren hat die Entwicklung zu dem Ergebnis geführt, dass sich die Verantwortung für die Altersvorsorge weg vom Familienverband zu größeren Gruppen verlagert hat. Durch wiederum neue Veränderungen im Altersaufbau der Gesellschaft und durch andere Einflussfaktoren ist es seit den 1990er Jahren so, dass die individuelle Verantwortlichkeit für die eigene Altersvorsorge wieder stärker betont wird.

Heute basiert die Altersvorsorge auf „drei Säulen“: Die 1. Säule ist die gesetzliche Vorsorge. Sie setzt sich aus der Einzahlung von Pflichtbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung während des gesamten Erwerbslebens zusammen. Die 2. Säule ist eine ergänzende erwerbsbasierende Alterssicherung. Das ist hauptsächlich die betriebliche Altersvorsorge, kann aber auch die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sein. Die 3. Säule macht die private Vorsorge aus. Hier geht es um ein eigenverantwortliches Ansparen von Eigenkapital, um dieses später aufzuzehren. Diese Ansparungen können durch Aktienfonds-Sparpläne, Riester- sowie Rürup-Rente, durch Immobilienbesitz oder Lebensversicherungen vorgenommen werden.

Als Basis der gesetzlichen Vorsorge basiert das Umlageverfahren. Dabei werden die einge- zahlten Beiträge nicht gespart, sondern finden sofort Verwendung für die laufenden Renten- zahlungen. Daher kann es auch keinen Anspruch auf Rückzahlung der eingezahlten Beiträge geben. Es gibt lediglich eine Anwartschaft, eine Beteiligung an den laufenden Einnahmen. Man spricht heutzutage vom Generationenvertrag. Dies meint, die junge Generation kommt für die Rente der alten Generation auf. Dieser Vertrag beruht auf dem Solidaritätsprinzip. Da die Zahl der älteren Bevölkerung stetig steigt, müssen zukünftig immer weniger Arbeitnehmer die Renten von immer mehr Rentnern finanzieren. Dieses führt unweigerlich zu steigenden Rentenversicher- ungsbeiträgen für die Erwerbstätigen, da ansonsten die Rentenleistungen an die einzelnen Rentner reduziert werden müssten.

Unsere Baufi-Produkte

Montag, 12. Juli 2010

Im Bereich der Immobilienfinanzierung bieten wir alle am Markt vorhandenen, gängigen Produkte und Darlehensarten an. Darüberhinaus sind wir als unabhängiger Finanzdienstleister in der Lage für jeden Kunden individuell die beste Bank herauszusuchen. Unsere Mitarbeiter/innen gegen sich die aller größte Mühe unsere Kunden zufrieden zu stellen. In diesem Block wollen wir Ihnen ein paar der wichtigsten Darlehensarten der Baufinanzierung nennen und erläutern.

Zu den klassischen Darlehensarten zählt zu aller erst das sogenannte Annuitätendarlehen. Dieses Darlehen kommt bei so gut wie jeder Immobilienfinanzierung vor und zeichnet sich durch einen festen monatlichen Betrag über eine längere Zeit aus. Dadurch sinkt die Zinszahlung und der Tilgungsanteil steigt jedes Jahr. Weiter zählen zu den klassischen Darlehensarten noch das Ratendarlehen und Festdarlehen.

Das sogenannte Versicherungsdarlehen wird auch Festdarlehen mit Lebensversicherung LV genannt. Hier wird neben den mtl. Zinsen eine Lebensversicherung angespart, die bei Laufzeitanede für die Tilgung genutzt wird. Vorteile sind die integrierte Todesfallversicherung und evtl. steuerliche Vorteile.

Besonders interessant sind für Bauherren oder Käufer die Baufi-Förderdarlehen von Bund und Ländern. Die sog. KfW-Darlehen fördern Bau oder Sanierung von energetischen Wohnungen oder Häusern. Die Bundesländer selbst fördern oft beispielsweise Bauvorhaben von kinderreichen Familien mit wenig Einkommen oder auch anderen Dingen. Diese Förderungen sind aber bei jedem Bundesland unterschiedlich. Hierzu fragen Sie am besten Ihren FMW-Finanzberater.

Für Familien mit wenig bis gar keinem Eigenkapital spielt unsere besonders günstige Vollfinanzierung eine Rolle. Wer einmal selbst nachrechnen möchte, wieviel er oder sie monatlich zahlen müsste, dem legen wir unsere Baufinanzierungsrechner ans Herz. Wir hoffen wir haben Ihnen ein wenig weiter geholfen und werden Sie hier weiter über viele Dinge in der Baufinanzierung auf dem Laufenden halten.