Archiv für August 2010

Kredite zum Festpreis

Donnerstag, 19. August 2010

Ein Festpreiskredit ist nicht zu verwechseln mit einem Festzinskredit. Während ein Festzinskredit dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit (bei einer langfristigen Baufinanzierung meist zunächst für einen bestimmten Zeitraum) konstant bleiben, handelt es sich bei einem Festpreiskredit um einen Kredit, bei dem die Konditionen grundsätzlich für alle Kreditnehmer gleich sind, also nicht von der Bonität des jeweiligen Kunden abhängig gemacht werden. Banken, die Ratenkredite als Festpreiskredite anbieten, verzichten somit auf sogenannte Lockvogel-Angebote mit Traumkonditionen, die sich im Rahmen der individuellen Bonitätsprüfung des Kunden dann doch nicht als haltbar herausstellen. Die Prüfung des Kreditantrags und der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden entscheidet bei Festpreiskrediten im Wesentlichen nur darüber, ob der Kredit vergeben wird, und nicht, zu welchem Preis.

Baugeld

Donnerstag, 19. August 2010

Baugeld ist nichts anderes, als das Geld, was einem mit einer Baufinanzierung für den Erwerb, Umbau oder die Sanierung eines Hauses oder Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Die Finanzierung ist zweckgebunden und wird nur für die unbeweglichen Objekte wie Grundstück, Haus oder Wohnung ausgezahlt. Da eine Baufinanzierung in der Regel erst bei einer Kreditsumme ab 30.000,00 Euro beginnt, ist sie zugleich auch eine sehr langfristige Finanzierung. Wer weniger Geld benötigt, wird dieses mit einem gängigen Ratenkredit erhalten. Da mit dem Baugeld werthöhere Objekte finanziert werden, erhält der Kreditgeber eine angemessene Sicherheit für die Bereitstellung seiner Gelder. Durch diese Sicherheitenstellung mindert sich das Kreditrisiko für den Kreditgeber und er kann dem Kreditnehmer günstiger Zinsen als zum Beispiel bei einem Ratenkredit anbieten. Bei einer Baufinanzierung handelt es sich um einen Realkredit, denn der Realkredit beinhaltet die Stellung von Sach- oder Vermögenswerten. Trotz des wertigen Objektes kann es doch auch immer wieder vorkommen, dass der Kreditgeber zum Abschluss einer Risikolebensversicherung rät. Auch die Restschuldversicherung kann hier in Betracht gezogen werden. Sie dient im keinem Fall nur dem Kreditgeber als Sicherheit, auch der Kreditgeber oder im Todesfall dessen, seine Angehörigen, erhalten dadurch erhöhte Sicherheit.

Durch den Abschluss einer Restschuldversicherung kann sichergestellt werden, dass das Haus dennoch bezahlt werden kann, auch wenn der Bauherr zum Beispiel sein Einkommen verliert. Beim Eintreten des Todesfalls des Bauherrn sichert die Zurückgebliebenen die Risikolebensversicherung ab. Sie sollte mindestens so hoch abgeschlossen werden, wie die Kreditsumme ist. Wurden derartige Versicherungen nicht abgeschlossen und die Zahlungen fallen unerwartet aus, dient die Immobilie der Bank als Sicherheit. In solchen Fällen kommt es dann zum Zwangsverkauf des Hauses oder der Wohnung. Dies bringt oft mit sich, dass das Objekt wegen des Zeitdrucks für viel zu wenig Geld veräußert werden muss. Nicht selten haben die Angehörigen dann noch die verbleibende Teilschuld abzutragen, ohne über ihr Eigenheim weiter verfügen zu können.

Auch wenn das Wort Bau zu der Vermutung führen könnte, man könne diese Finanzierung nur für den Bau eines Objektes erhalten, so verhält es sich anders. Eine Baufinanzierung wird ebenso für den Kauf von bereits errichteten Objekten vergeben, ebenso wie für Umfinanzierungen. Auch wer Sanierungsmaßnahmen oder Umbauten an seinem Eigentum vornehmen möchte, kann eine Baufinanzierung abschließen.

Schon längst obliegt es den Anbietern vor Ort nicht mehr alleine, Finanzierungen anzubieten. Die Finanzierung über die Hausbank muss heute nicht mehr der einzige Weg sein, um Geld für sein Eigenheim zu bekommen. Vielmehr gibt es auch im Internet ein großes Angebot. In den sogenannten Internetfilialen gibt es mitunter sehr interessante Angebote, weswegen ein Vergleich sich hier immer lohnt. Geht es um die Abwicklung eines Internetgeschäftes, so ist dieses genauso sicher und verbindlich wie bei der Bank vor Ort. Die Daten und Angaben werden auch hier gründlich geprüft, man erhält eine umfangreiche Beratung und erhält am Ende sein individuell passendes Angebot. Durch das Aufsuchen einer Internetfiliale kann man sich viele Laufereien sparen. Der Vergleich über das Internet ist sehr bequem, unabhängig von Öffnungszeiten und manchmal sogar unkomplizierter.

Förderdarlehen für die Existenzgründung

Mittwoch, 18. August 2010

Die Gründung einer eigenen Existenz kostet zunächst einmal Geld. Man muss über genügend Kapital verfügen, um Anfangsinvestitionen tätigen zu können. Dafür kann man beim Bund und den Ländern Darlehen und Zuschüsse beantragen. Es handelt sich bei diesen Geldern um Förderdarlehen.

Bereits vor der Gründung der eigenen Existenz kann man die Beratungsförderung in Anspruch nehmen. Die Beratungsförderung wird durch Zuschüsse von den Bundesländern finanziert. Möchte man Informationen dazu haben, wendet man sich z. B. an die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammern und die Förderinstitutionen des Bundeslandes.

Auch nach der Gründung kann man eine hier und da einen guten Rat brauchen. Dafür gibt es das Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“. Die Fördergelder hierfür werden auch vom Bund vergeben. Manche gründen ihre eigene Existenz aus der Arbeitslosigkeit heraus. In deren ersten Unternehmensjahr gilt unter diesem Titel ein besonderer Fördersatz. Die Bundesagentur für Arbeit gibt ebenfalls Fördergelder für die Bezieher von Arbeitslosengeld aus. So können Bezieher von Arbeitslosengeld I für die Dauer von 15 Monaten einen Gründungszuschuss beziehen. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie durch die die berufliche Selbstständigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden. Informationen über die Programme des Bundes, der Bundesländer und der Europäischen Union sind in der Förderdatenbank des Bundes zu finden. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld II kann es auch vorkommen, dass sie ein sogenanntes Einstiegsgeld erhalten, sie haben allerdings keinen Rechtsanspruch darauf.

Diese Beratungs- und Coachingprogramme sind nur ein Teil im Rahmen der Existenzgründungsförderung. Allgemein bekannt ist die Existenzgründungsförderung für Anschaffungen, die bei der Gründung anfallen. Das kann die Einrichtung eines Warenlagers sein, die Hinterlegung einer Kaution oder für Werbemaßnahmen. Alle diese Investitionen, die zu Beginn einer Selbstständigkeit anfallen, werden unterstützt durch Förderdarlehen des Bundes und der Länder. Zu den wichtigsten Darlehen gehören dabei das KfW-Start Geld, das ERP-Kapital für die Gründung und der KfW-Unternehmerkredit.

Damit diese Förderdarlehen in Anspruch genommen werden, müssen sie attraktiver als die herkömmlichen Darlehen sein. Förderdarlehen bieten daher ganz besondere Konditionen. Sie sollen den Start in die Selbstständigkeit erleichtern. So kann man zum Beispiel tilgungsfreie Anlaufzeiten wählen, günstige Zinsen oder die teilweise Freistellung von Sicherheiten. Um ein Förderdarlehen zu erhalten, muss man immer einen Antrag bei der Bank oder der Sparkasse stellen.

Förderdarlehen können sehr unterschiedlich sein. Die KfW Bank für Wiederaufbau Deutschland zur Exitenzgründung sowie Unternehmen aus dem Mittelstand ein Förderdarlehen an, dass ganz klassisch ein langfristiger Kredit aber auch ein innovatives Programm zur Stärkung des Eigenkapitals sein kann. Um gewerblichen oder freiberuflichen Existenzgründern den Kauf eines Unternehmens oder den Erwerb einer tätigen Beteiligung zu fördern, werden Förderdarlehen in Form eines Mikro-Darlehens vergeben. Dieses Mikro-Darlehen ist damit beschränkt auf die Höchstsumme von T € 25 mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Bei Bedarf wird eine tilgungs- freie Zeit von 6 Monaten gewährt sowie eine 80 %ige Haltungsfreistellung. Mit dieser Finanzierung werden in der Regel Investitionen und Betriebsmittel finanziert. Dieses Förderdarlehen kann im Übrigen auch im Rahme einer Nebenerwerbstätigkeit beantragen.

Dann gibt es noch Förderdarlehen für das Startgeld und den Unternehmer-Kredit. Sie unterscheiden sich in der Laufzeit und der Höhe des vergebenen Kapitals. Auch die Verwendungszwecke sind bei diesen Förderdarlehen unterschiedlich. Sie können zum Kauf eines Unternehmens verwendet werden, zum Erwerbe einer tätigen Beteiligung oder zur Stärkung der Eigenkapitalbasis.

Kann ich mir mein Traumhaus überhaupt leisten?

Dienstag, 17. August 2010

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, weiß im Vorfeld kaum, was da an Kosten auf ihn zukommt. Auch wenn es viele Finanzberatungen gibt, kann man sich schon im Vorwege darüber informieren, um bei dem persönlichen Gespräch mit seinem Finanzberater gut vorbereitet zu sein. Dafür stehen einem im Internet eine ganze Reihe an Baufinanzierungsrechner zur Verfügung. Schnell kann man Informationen darüber erhalten, ob man sich eine Finanzierung überhaupt leisten kann, wie viel sie an Kosten verursacht, wie lange man zahlen muss und wie hoch die monatliche Belastung sein wird. Auch über die Nebenkosten der Baufinanzierung wird man durch den Baufinanzierungsrechner Auskunft erhalten.

Man hat ein Angebot mit einem bestimmten Zinssatz vorliegen, dann kann man mit dem Zinsrechner auswerten, wie viel die Baufinanzierung kosten wird. Es werden die Angaben zu der gewünschten Immobilie eingegeben und die benötigte Höhe des Darlehens. Unter der Verwendung des Zinssatzes ergibt sich dann die Finanzierungssumme.

Um zu wissen, wie lange die Finanzierung dauern wird, verwendet man zum Beispiel den Tilgungsrechner. Anhand der Tilgung ergibt sich, wie viel über die Jahre von der Kreditsumme abgetragen wird und somit auch das wahrscheinliche Ende der Finanzierung. Zudem erfährt man mit dem Tilgungsrechner auch, wie hoch das Darlehen nach der Ablauf der Sollbindungsfrist noch ist.

Lohnt sich der Kauf einer Immobilie? Sind die eigenen vier Wände im Vergleich zur Miete wirklich die besser Alternative? Der Kauf/Mietrechner gibt einem in diesem Fall Aufschluss darüber. Er vergleicht die Mietbelastung mit dem zu erwartenden Hausabtrag. So weiß man sofort, ob die Miete nicht doch auf Dauer die günstigere Variante ist, bzw. ob man sich einen Hausabtrag leisten kann.

Um Baugeld zu erhalten, muss man über das nötige Budget verfügen. Nur so weiß man, wie viel Geld man im Monat für eine Finanzierung aufwenden kann. Der Budgetrechner wird einem ausrechnen, wie teuer die Immobilie sein darf. Gleichzeitig kann man dann den Haushaltsrechner mit einbeziehen. Durch das Gegenüberstellen der Einnahmen und Ausgaben erhält man eine Aussage darüber, wie viel Geld eigentlich für eine Hausfinanzierung vorhanden ist.

Angebote gibt es sehr viele und sie können sich erheblich voneinander unterscheiden. Der Angebotsvergleichsrechner nimmt einem viel Arbeit ab. Es können jeweils zwei Angebote miteinander verglichen werden. So wird einem die Selektion des besten Angebotes ermöglicht.

Dann sind da noch die Nebenkosten. Der Notar muss bezahlt werden und der Grundbucheintrag kostet Geld. Diese Faktoren müssen mitfinanziert werden, sie fließen direkt in die Finanzierungssumme mit ein. Der Notar- und Grundbuchkostenrechner gibt hierüber Auskunft.

Nur anhand des Sollzins lässt sich eine Finanzierung nicht bewerten. Man benötigt dazu den Effektivzins. Um den Jahreszins zu erhalten, verwendet man den Effektivzinsrechner. Dieses geht auch in umgekehrter Reihenfolge. Liegt nur der Effektivzins vor, gibt dieser Rechner einem die Höhe des Sollzins bekannt. Dabei genügt die Eingabe der Eckdaten des vorhandenen Angebotes.

Vielleicht weiß man schon vor dem Abschluss einer Finanzierung, dass man in den nächsten Jahren eine größere Summe an Geld erhält, vielleicht durch das Auslaufen einer Kapitallebensversicherung oder auch einer Erbschaft. Dann wird man die Finanzierung vorzeitig ablösen wollen. Bei vorzeitiger Ablösung werden Vorfälligkeitszinsen vom Kreditgeber erhoben. Der Vorfälligkeitsrechner berechnet deren Höhe. Er kann einem die ersten Anhaltspunkte für die anfallenden Kosten nennen. Auch die Kosten für eine eventuelle Verlängerung der Finanzierung kann man von ihm berechnen lassen.

Wer von vornherein weiß, dass er eine Finanzierung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes abzahlen möchte, kann mit dem Volltilgungsrechner die Kosten bzw. den monatlichen Abtrag erhalten.

Manchmal macht es Sinn, sich ein bestimmtes Zinsniveau zu sichern. Aber wie lange? Das sagt einem der Sollzinsbindungsrechner. Man vergleicht mit ihm die unterschiedlichen Sollzinsbindungen.

Wer nur für kurze Zeit über einen kleinen Darlehensbetrag verfügen möchte, wird wohl eher einen Ratenkredit in Anspruch nehmen. Dann sollte man mit dem Ratenkreditrechner ausrechnen, ob ein Kleindarlehen die günstigere Lösung ist. Dieser Rechner ermittelt die Konditionen sowie die monatlichen Raten.

Baufi-Blog

Montag, 16. August 2010

Eine Baufi oder auch Baufinanzierung ist im herkömmlichen Sinn eine Immobilien- finanzierung und eine wesentlicher Bestandteil für die Errichtung und Sanierung von Bauwerken. Auch der Neubau einer Immobilie kann mit einer Baufinanzierung ermöglicht werden. Im Grunde genommen kann man die Baufinanzierung auch als einen Gattungsbegriff ansehen, da sie sämtliche Finanzierungsarten, die man benötigt, um den Kapitalbedarf bei einem Bauvorhaben deckt, umfasst. Benötigt der Bauherr zum Beispiel eine Vor- oder Zwischenfinanzierung, ein Vorausdarlehen oder ein Forward-Darlehen, fallen diese Kreditarten in die Gruppe der Baufinanzierung. Die Baufinanzierung dient dem Erwerb, Neubau oder Kauf einer Immobilie ebenso wie der Abschlussfinanzierung oder der Umschuldung.

Innerhalb der Baufinanzierung wird nach der Eigen- und der Fremdfinanzierung unterschieden. Zu einer Eigenfinanzierung zählt man alle Eigenmittel des Kredit- nehmers. Eigenmittel können in dem Fall Geld- sowie Sachmittel sein. Zu den Geldmitteln gehören Bank- oder Bausparguthaben, Tages- oder Festgeld. Eine Sachleistung ist zum Beispiel die erbrachte Eigenleistung, die auch als Muskel- hypothek bezeichnet wird.

Von einer Fremdfinanzierung spricht man, wenn für die Finanzierung Fremdmittel beansprucht werden müssen. Dies ist meistens der Fall und sie machen dabei auch den größten Teil der Finanzierung aus. Nimmt man die Fremdfinanzierung in Anspruch, kann man zwischen der kurz-, mittel- oder langfristigen Finanzierung wählen. Wer kurz- oder mittelfristig Fremdkapital benötigt, der wird sich für einen Bankkredit zur Vorfinanzierung von zum Beispiel Eigenkapital entscheiden. Es handelt sich dann um ein Bankvorausdarlehen. Auch für die Zwischenfinanzierung von Eigen- und Fremdmitteln wird so ein kurz- bzw. mittelfristiger Kredit heran-gezogen. Geht es darum, langfristig an Fremdkapital zu gelangen, so greift man auf Realkredite, Bauspardarlehen, Arbeitgeberdarlehen oder öffentliche Baugelder zurück. Der Baufinanzierung spielt der Einsatz von Fremdmitteln eine zentrale Rolle. Die langfristige Vergabe von Fremdkapital über einen Realkredit ist immer zweck- und objektgebunden. Mit dem Realkredit kann man nur eine bestimmte Immobilie finanzieren, wobei die Absicherung des Kreditgebers durch eine Eintragung im Grundbuch stattfindet.

Sollte der Darlehensnehmer über kein Eigenkapital verfügen, muss er sich bewusst sein, dass seine Immobilienfinanzierung für ihn erheblich teurer wird. Es wird dem Kredit- geber in so einem Fall nicht ausreichen, sich nur über den Eintrag in das Grundbuch abzusichern, er wird vom Kreditnehmer zusätzliche Sicherheiten fordern, wie zum Beispiel die persönlichen Unterwerfung zur Zwangsvollstreckung, wenn diese notwendig werden sollte. Ebenso ist damit zu rechnen, dass sich der Risikoaufschlag erhöht und die Zinsen steigen. Um eine möglichst günstige Baufinanzierung zu erhalten, ist es daher nicht unerheblich, wie viele Eigenmittel man in die Finanzierung einbringen kann. Nur so erhält man eine günstige Finanzierung, die man dann auch sicher über die nächsten Jahre zurückzahlen kann.

Sofortkredite

Freitag, 13. August 2010

Sogenannte Sofortkredite werden vielfach beworben. Es handelt sich durchweg um normale Ratenkredite, die auch als Privatkredit, Privatdarlehen, Anschaffungsdarlehen, Persönliches Darlehen oder eben als Sofortkredit bezeichnet werden. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie auf standardisierten Kreditvergabekriterien beruhen und auf eine schlanke, unbürokratische Abwicklung hinzielen. Die Unterlagen, die das Kreditinstitut vom Kunden benötigt, sind entsprechend überschaubar. Meist sind nur die letzten zwei bis drei Verdienstbescheinigungen sowie aktuelle Kontoauszüge notwendig. Weiterhin ist eine standardisierte Selbstauskunft auszufüllen, die Angaben zu persönlichen Daten, Arbeitgeber, Beschäftigungsdauer und finanziellen Verhältnissen (Einnahmen, Ausgaben, Vermögen, Verbindlichkeiten) vorsieht. Der Kredit kann in der Regel sofort bewilligt und auch ausgezahlt werden, sofern keinerlei Unstimmigkeiten vorliegen. Zudem dürfen aus der Schufa-Auskunft, die von der Bank heutzutage online für einen Antrag auf ein Girokonto, einen Kredit oder eine Baufinanzierung eingeholt wird, keine Negativmerkmale erkennbar sein. Zu beachten ist, dass die Kredite, mit denen als Sofortkredit geworben wird, nicht zwangsläufig besonders günstig sein müssen. Auch Kredite, die nicht als Sofortkredite bezeichnet werden, werden grundsätzlich zügig und unbürokratisch bearbeitet.

Baufinanzierungsrechner von FMW

Freitag, 13. August 2010

Um bereits vor dem Kauf einer Immobilie zu erfahren, ob man sich eine Finanzierung überhaupt leisten kann und was für Kosten auf einen zukommen, bieten wir eine Vielzahl Baufinanzierungsrechner kostenlos an. Diese Rechner findet man im Internet und sie geben einem Antworten auf die vielfältigsten Fragen rund um die Baufinanzierung.

Die erste Frage, die sich ein Kaufinteressent wohl stellt, ist die, ob sich der Kauf einer Immobilie im Vergleich zur Mietzahlung lohnt. Um herauszufinden, ob der Kauf einer Immobilie die bessere Alternative ist, kann man den Kauf/Mietrechner verwenden. Er stellt einen Vergleich zwischen der Miete und dem zu erwartenden Hausabtrag an. Schnell erhält man die günstigere Variante und weiß, ob man sich den Abtrag für eine Immobilie leisten kann.

Nicht nur der Vergleich zwischen Miete und Hausabtrag sagt einem, ob man sich den Kauf einer Immobilie leisten kann. Ebenso möchte man wissen, wie viel Geld man im Monat für eine Finanzierung zur Verfügung hat. Reicht das eigene Budget für die Immobilienfinanzierung? Für diese Berechnung bietet sich der Budgetrechner an. Er wird ausrechnen, wie teuer die Immobilie sein darf. Berechnet man dann mit dem Haushaltsrechner noch seine monatlichen Kosten, so werden am Ende Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt und man erhält eine Aussage darüber, wie viel Geld für eine Hausfinanzierung zur Verfügung steht.

Ein weiterer Baufinanzierungsrechner ist der Tilgungsrechner. Mit ihm kann man die gesamte Laufzeit der Finanzierung berechnen oder aber auch erfahren, wie hoch das Darlehen nach Ablauf der Sollbindungsfrist noch ist.

Neben dem Tilgungsrechner findet man dann den Zinsrechner. Anhand eines bestimmten Zinssatzes zeigt er, wie viel die Baufinanzierung kosten wird. Man macht seine Angaben zu der Wunschimmobilie, gibt die Höhe des benötigten Darlehens ein und unter der Verwendung des Zinssatzes wird die Finanzierungssumme ausgegeben.

Man hat einen Sollzins vorliegen und möchte wissen, ob die Baufinanzierung günstig ist. Dafür steht einem der Effektivzinsrechner zur Verfügung. Anhand es Sollzins berechnet er den effektiven Jahreszins. Eine günstige Finanzierung erkennt man nicht am Sollzins, sondern am Effektivzinssatz. Um sein erhaltenes Angebot bewerten zu können, muss man also den Effektivzins kennen. Man kann diesen Rechner auch in umgekehrter Reihenfolger verwenden.

Dann gibt es neben dem reinen Kaufpreis der Immobilie noch so einige Nebenkosten, die auf den Käufer zukommen. Wer weiß schon vorher so genau, wie hoch die Kosten für den Notar oder die Eintragung in das Grundbuch ausfallen werden? Der Notar- und Grundbuchkostenrechner kann es berechnen. Es wird in ihm die Finanzierungssumme eingegeben, anhand derer er einem die Nebenkosten nennt.

Vielleicht besteht unerwartet die Möglichkeit, das laufende Darlehen vorzeitig abzulösen? Dafür verlangen Banken in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung. Auch hierfür gibt es einen Rechner, der einem einen Richtwert über die Höhe dieser Entschädigung gibt.

Hat man sich eine bestimmte Laufzeit vorgenommen und möchte wissen, wie teuer die Finanzierung innerhalb dieses Zeitraums werden wird, zieht man den Volltilgungsrechner zu Rate. Er berechnet einem den Tilgungssatz und die monatliche Rate.

Baufinanzierung

Donnerstag, 12. August 2010

Die Baufinanzierung ist eine Finanzierung für eine Immobilie. Man verwendet sie ebenso für die Errichtung von Gebäuden sowie für die Sanierung. Eine Baufinanzierung sollte nie abgeschlossen werden, ohne dass man im Vorwege alle finanziellen Aspekt geklärt hat. Eine Baufinanzierung ist immer sehr individuell, ganz im Gegensatz zu einem „normalen“ Ratenkredit. Den Unterschied hierbei macht alleine schon die Laufzeit aus, denn eine Baufinanzierung wird in der Regel über einen langen Zeitraum geplant. Bei der Finanzierung sollte der Rahmen so angelegt sein, dass Änderungen der Lebensumstände, wie z. B. der Verlust des Arbeitsplatzes, die Geburt eines Kindes und andere nicht vorhersehbare Ereignisse verkraftet werden können oder sich später noch anpassen lassen.

Die eigene Immobilie ist für viele Menschen immer noch der Traum, den sich jeder gerne irgendwann einmal erfüllen möchte. Dass viele den Wunsch nach einer eigenen Immobilie haben, liegt zum Teil daran, dass man sein Eigenheim frei gestalten und verändern kann und man ist nicht mehr von den ständig steigenden Mieten abhängig. Die Finanzierung macht die monatliche Belastung auf lange Zeit vorausschaubar. Dieses ist auch ein Grund dafür, dass sich eine Immobilie sehr gut zur Altersvorsorge eignet. Dieser Traum kann mit einer günstigen Baufinanzierung zur Wirklichkeit werden.

Damit der Traum bezahlbar ist, sollte man eine Finanzierung dann in Erwägung ziehen, wenn die Zinsen relativ niedrig sind, nur so gelangt man zu einer günstigen Baufinanzierung. Dass jede Baufinanzierung unterschiedlich ist, hängt von der finanziellen Ausgangssituation des Kreditnehmers ab. Denn aufgrund dieser Ausgangslage wird der Zinssatz von den Kreditgebern festgesetzt. Je besser die Bonität des Kunden ist, umso so attraktiver wird sich für ihn der Zinssatz gestalten. Das erklärt, warum nicht jeder von einem günstigen Zinssatz profitieren kann. Auch maßgeblich an der Zinshöhe beteiligt ist der Umstand, ob und wie viel Eigenkapital vorhanden ist. Es sollte in jedem Fall Eigenkapital verfügbar sein. Dabei sollte der Kaufinteressierte mindestens 20 Prozent der gesamten Summe zur Finanzierung hinzugeben können. Nach oben hin ist alles offen. Es wird sich dann nur noch positiver auf das Angebot der Kreditgeber auswirken bzw. die Chance, überhaupt eine Finanzierung zu erhalten, erhöht sich umso mehr.

Bei einem konkreten Kaufinteresse sollte man unbedingt die Angebote auf dem Markt vergleichen. Nur so wird man den für sich besten Zinssatz sichern können. Die Höhe der Tilgungsraten wird hauptsächlich von den Zinsen bestimmt. Das bedeutet, je niedriger die Zinsen, umso höher kann die Ratenzahlung ausfallen. Durch die Möglichkeit, einen höheren Abtrag leisten zu können, gelangt der Bauherr schneller zur Schuldenfreiheit. Dieses gilt nicht nur bei einer Neufinanzierung, auch bei einer Anschlussfinanzierung ist es sinnvoll, sich niedrige Zinsen zu sichern. Dadurch kann man für die gesamte Darlehenszeit vorausschaubar planen. Die Summe der Ausgaben gestaltet sich im Ganzen übersichtlicher.

Durch ausgiebiges Vergleichen, zum Beispiel auch über das Internet, kann man viel Geld sparen. Denn bei der Finanzierung kommt es zu schon zum Tragen, ob der effektive Zinssatz ein Punkt höher oder tiefer ausfällt. Der Nominalzins sagt über das Angebot zuerst einmal nicht viel aus. Viel wichtiger ist hier tatsächlich der angebotene effektive Zinssatz, denn der setzt sich aus den Nebenkosten der Finanzierung zusammen. Dieses können Agio, Disagio, Provisionen und Kontogebühren sein, die bei allen Anbietern erheblich variieren können. Erhält man über ein Angebot der Finanzierung ganz ohne Eigenkapital, sollte man wachsam sein und nicht voreilig handeln bzw. abschließen. Schnell kann es dann passieren, dass man eine unpassende Baufinanzierung abschließt, und diese zahlt im schlimmsten Fall sein Leben lang.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Mittwoch, 11. August 2010

Jedem Arbeitnehmer kann es passieren, dass der durch einen Unfall oder eine Krankheit seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Berufsunfähigkeits-versicherung bietet hier einen umfassenden Schutz und ist heutzutage eigentlich unentbehrlich. Etliche Statistiken zeigen die Notwendigkeit des Abschlusses einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Anzahl an Frührentnern in Deutschland ist nicht unerheblich. Sie sind durch Krankheit oder einem Unfall arbeitsunfähig geworden. Häufige Krankheiten, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können, sind zum Beispiel orthopädische Erkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Tumorer- krankungen oder aber auch psychische Leiden. Unfälle machen bei der Berufs-unfähigkeit den geringeren Anteil aus.

Die Deutsche Sozialversicherung kann Erkrankten nur einen dürftigen Basisschutz bieten. Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt sie ca. 27 Prozent des Bruttoeinkommens, bei einer Erwerbsunfähigkeit immerhin an die 40 Prozent. Das setzt allerdings voraus, man hat mindestens 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, denn ansonsten hat man keinen Leistungsanspruch. Aus dieser Situation ergibt sich für die Versicherten ein immenses Privatrisiko. Um in Falle einer Berufsunfähigkeit nicht in eine finanzielle Notlage zu geraten, ist eine fundierte Eigenvorsorge ratsam. Durch den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung erhält man den ausreichenden Schutz bei Berufs- sowie bei einer Erwerbsunfähigkeit.

Nicht jeder Arbeitnehmer zahlt bei der privaten Berufsunfähigkeit die gleiche Prämie. Diese berechnet sich nach der Gefahrenstufe des ausgeübten Berufes. Beschäftigte, die einer besonders harten, körperlichen Tätigkeit nachgehen, werden höhere Prämien zahlen müssen als wie zum Beispiel der Kaufmann oder Rechtsanwalt. Das Berufsrisiko ist bei der Ausübung einer intensiven körperlichen Arbeit einfach viel höher. Auch bei den Geschlechtern findet sich ein Unterschied in der Prämienhöhe. So sind Frauen laut Statistik einem größerem beruflichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt als Männer und zahlen dementsprechend mehr.

Wann ist man berufsunfähig? Kann man nach einem Unfall oder einer Erkrankung voraussichtlich für einen Zeitraum von einem halben bis zu drei Jahren seinen bislang ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben, gilt man als berufsunfähig. Ob man außerhalb seines Berufes noch eine andere Tätigkeit ausüben kann, spielt hierbei keine Rolle. Die Entscheidung liegt vielmehr darin, ob man bis zu 50 Prozent nicht mehr in seinem versicherten Beruf arbeiten kann.

Die Vorgehensweise beim Auftreten einer erstmaligen Berufsunfähigkeit ist wie folgt: Man muss anhand von Unterlagen darlegen, warum die Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Der Versicherte hat eine detaillierte Angabe über seine bislang ausgeübte Tätigkeit zu machen und er muss die Höhe seines Einkommens, das er mit seiner Tätigkeit erzielt hat, nachweisen. Weiterhin muss er sich von einem Arzt die Ursachen, den Beginn, die Art, den Verlauf und die voraussichtliche Dauer bescheinigen lassen. Auch der Grad der Berufsunfähigkeit oder bzw. das Ausmaß einer Pflegebedürftigkeit ist vom Arzt zu benennen.

Wichtige Tipps für die Baufinanzierung

Mittwoch, 11. August 2010

Wer ein Haus kaufen oder neu bauen lassen möchte, wird sich einer Baufinanzierung bedienen. Sie verschafft dem Kaufinteressierten das notwendige Fremdkapital. Bevor man eine Finanzierung abschließt, sollte man die Angebote auf dem Markt genau vergleichen. Nur so kann man den für sich besten Zinssatz sichern.

Die Höhe der Tilgungsrate wird von den Zinsen bestimmt. Erfreut man sich niedriger Zinsen, kann man höher Raten zahlen und man gelangt schneller zur Schuldenfreiheit. Geht es nicht um eine Neufinanzierung, sondern um eine Abschlussfinanzierung, macht es ebenfalls Sinn, zu vergleichen, um die besten Zinsen zu erhalten. Hat man sich dann einen festen Zinssatz gesichert, ist die Darlehenszeit vorausschaubar planbar und man hat eine bessere Übersicht der Ausgaben.

Das Einholen von Angeboten erfolgt üblicherweise direkt bei Banken, Bausparkassen und Finanzberatungen. Dort können sich Kaufinteressierte das attraktivste Angebot aussuchen. Allerdings kann man heutzutage auch auf eine Vielzahl an Vergleichsmöglichkeiten über das Internet zugreifen. So erhält man eine Vielzahl an Konzepten und kann sich am Ende für das entscheiden, was persönlich am besten zu einem passt. Vergleiche im Internet kosten in der Regel kein Geld, aber sie können ein bares Geld einsparen. Auch wenn es sich nicht viel anhört, ob der effektive Zinssatz einen Punkt höher oder niedriger ausfällt, macht letztendlich einen großen Unterschied.

Der Zinssatz bestimmt im Zusammenhang mit der Zahlungskraft des Darlehensnehmers die Höhe und die Laufzeit der Finanzierung. Auf keinen Fall sollte man auf Angebote aus dem Internet eingehen, die einem die Finanzierung ganz ohne Eigenkapital anbieten. Lässt man sich voreilig auf ein zunächst verlockendes Angebot ein und gelangt so zu einer doch eher unpassenden Baufinanzierung, wird man im schlimmsten Fall sein Leben lang darunter zu leiden haben. Nicht selten sind unpassende Finanzierungen der Grund für die hohe Anzahl von Zwangs-versteigerungen.

Man sollte also auf jeden Fall über ein gewisses Eigenkapital verfügen. Meist liegt dieser Anteil prozentual bei mind. 10 Prozent der Kreditsumme. Wer über eine höhere Summe an Eigenkapital verfügt, muss diese nicht komplett in die Baufinanzierung einbringen. Vielmehr kann es sich im Nachhinein als sehr sinnvoll erweisen, hat man einen Teil des Geldes als Reserve zurückgehalten. Kommt es zu unerwarteten Ereignissen, kann man diese damit besser überbrücken, bis die finanzielle Situation sich wieder beruhigt hat. Es gibt aber auch einige Banken mit einer günstigen Baufinanzierung ohne Eigenkapital.

Es gibt keine Baufinanzierung von der Stange, denn die Immobilienfinanzierung ist immer sehr individuell an die Situation des Kreditnehmers angepasst. Daher empfiehlt sich die Klärung aller finanziellen Aspekte im Vorwege. Es kann zu Änderungen in den Lebensumständen kommen. Das kann der Verlust des Arbeitsplatzes sein oder die Geburt eines Kindes. Die Baufinanzierung läuft meist über einen sehr langen Zeitraum, daher sollte der Finanzierungsrahmen so angelegt sein, dass er sich später noch anpassen lässt.