Archiv für September 2010

Vermögensaufbau mit Fonds

Freitag, 24. September 2010

Je länger der Vermögensaufbau planmäßig betrieben wird, desto eher sind auch risikoreichere Anlagen wie Fonds, die in Aktien investieren, geeignet. Die Risiken, mit der Geldanlage insgesamt Verluste zu erzielen, reduzieren sich mit zunehmender Laufzeit. Eine zusätzliche Absicherung gegen einen Verlust besteht in dem Abschluss eines Riester-Fondssparplans. Riester-Fonds sind zwar insgesamt nicht so günstig wie ein reiner Fondssparplan, der individuell und flexibel bedient werden kann. Dafür bieten sie aber zusätzliche Vorteile, die die zusätzlichen Kosten durchaus rechtfertigen können. Einerseits enthalten Riester-Fonds eine automatische Kapitalgarantie: Die eingezahlten Beträge (nebst den staatlichen Zulagen) stehen zum planmäßigen Laufzeitende zur Verrentung oder für Entnahmen zur Verfügung. Andererseits wird dem Anleger in den meisten Fällen ein automatisches Ablaufmanagement geboten. Dieses sorgt dafür, dass die während der Laufzeit erzielten Kursgewinne durch planmäßiges Umschichten in Fonds mit weniger Risiken sukzessive gesichert werden. Eine Alternative zu Riester-Fonds, insbesondere, wenn der Anleger keine Riester-Förderung erhält oder diese bereits ausgeschöpft hat, stellen gute Fondspolicen dar. Sogenannte UWP-Policen beinhalten, obwohl sie chancenreich (und damit auch risikoreich) investieren, nicht nur eine Kapitalgarantie, sondern auch eine garantierte Mindestverzinsung.

Baufinanzierungsrechner von FMW

Donnerstag, 23. September 2010

Wer kennt sich schon mit all den ganzen Kosten aus, die im Verlaufe eines Hauskaufes oder Neubau anfallen? Und selbst wenn man so ungefähr weiß, was auf einen zukommt, wer genaue Zahlen hat, kann besser kalkulieren und planen. Um dem Bauherren dabei zu helfen, den Überblick zu bewahren, stehen ihm im Internet eine ganze Reihe kostenloser Online Baufinanzierungsrechner zur Verfügung. Man erhält von Ihnen zu fast jeder Frage eine Antwort.

Los geht es mit dem Ratenkreditrechner. Wenn man gar nicht so viel Fremdkapital benötigt, mag es sein, dass ein Kleindarlehen die bessere Lösung ist. Dieser Rechner wird die Konditionen für ermitteln und die monatlichen Raten berechnen.

Wie lange soll man sich die Zinsen sichern? Welche Laufzeit ist sinnvoll. Der Sollbindungsrechner gibt an, wie lange es sinnvoll ist, sich ein Zinsniveau zu sichern. Man vergleicht mit ihm die verschiedenen Sollzinsbindungen. Wer nicht viel Geld benötigt, bevorzugt eher einen kleinen Darlehensbetrag bei einer kurzen Laufzeit.

Manch einer möchte am liebsten das Darlehen „in einem Rutsch“ ablösen. Das wird in der Regel mit einer Volltilgung ein sogenanntes Volltilgerdarlehen gemacht. Der Volltilgungsrechner sagt dem Kreditnehmer, hoch die Kosten sind, wenn man innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes die Finanzierung ablösen möchte.

Wer sich schon mit Finanzierungen beschäftigt hat, weiß, dass man eine günstige Finanzierung nicht am Sollzins erkennt. Ob eine Finanzierung günstig ist oder nicht, sagt einem vielmehr der Effektivzins. Liegt nur der Sollzins vor, kann man mit dem Effektivzinsrechner den effektiven Jahreszins berechnen. Dieses geht auch in umgekehrter Reihenfolge. Liegt nur der Effektivzins vor, gibt dieser Rechner einem die Höhe des Sollzins bekannt. Dabei genügt die Eingabe der Eckdaten des vorhandenen Angebotes.

Man steckt mitten in einer Finanzierung und erhält unerwartet Geld. Dann wird der erste Wunsch sein, sofort seine Verbindlichkeiten abzulösen. Doch der Kreditgeber wird den Kreditnehmer nicht so ohne weiteres vorzeitig aus dem Vertrag lassen. Immerhin sind die Zinsen Teil des Geschäfts, auf die der Kreditgeber dann verzichten müsste. Er wird daher eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Wie hoch die sein kann, sagt einem der Vorfälligkeitsrechner. Eventuell macht es gar keinen Sinn, den Kredit vorzeitig abzulösen. Antwort darüber erhält man hier.

Angebote über Angebote….! Es kostet viel Zeit und Geduld, diese alle miteinander zu vergleichen und auszuwerten. Diese Mühe kann man sich mit dem Angebotsvergleichsrechner sparen. Er stellt jeweils zwei Angebote gegenüber und gibt aus, welches das attraktivere von beiden ist. So hat man zum Schluss nur noch ein Angebot vorliegen, das sich als das günstigste erwiesen hat.

Nicht für die Finanzierung der Immobilie fallen Kosten an. Auch der Notar und der Grundbucheintrag kosten Geld. Diese Kosten fließen direkt in die Finanzierungssumme ein und müssen von daher bekannt sein. Über die Höhe der Nebenkosten gibt der Notar- und Grundbuchkostenrechner Auskunft. Hierfür muss jeweils der Kaufpreis eingegeben werden, denn die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag leiten sich davon ab. Von der Kaufsumme wird ein feststehender Prozentsatz erhoben.

Mit dem Budgetrechner kann man ausrechnen, wie teuer die Immobilie sein darf. Gleichzeitig kann man dann den Haushaltsrechner mit einbeziehen. Durch das Gegenüberstellen der Einnahmen und Ausgaben erhält man eine Aussage darüber, wie viel Geld eigentlich für eine Hausfinanzierung vorhanden ist. Interessant ist auch die Frage, ob sich der Kauf einer Immobilie im Vergleich zur Mietbelastung überhaupt lohnt. Dafür gibt es den Kauf/Mietrechner. Ob die eigenen vier Wände die bessere Alternative sind, wird man durch ihn erfahren, denn er vergleicht die Mietbelastung mit dem zu erwartenden Hausabtrag. So weiß man sofort, ob die Miete nicht doch auf Dauer die günstigere Variante ist, bzw. ob man sich einen Hausabtrag leisten kann. Starten Sie sofort den Finanzierungsrechner. Ihr FMW-Finanzberater kann Sie auch über moderne, relativ unbekannte Produkte wie das CAP-Darlehen aufklären.



Unfallversicherung

Donnerstag, 23. September 2010

Tritt ein Arbeitsunfall ein oder eine Berufserkrankung, sichert die Unfallversicherung den Versicherten finanziell ab und übernimmt die Kosten der Heilbehandlung sowie die des Arbeitsausfalls. Sie wird alles dafür tun, um die Leistungsfähigkeit des Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen. Auch für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten oder arbeitsbedingten Gefahren ist die Unfallversicherung zuständig. In Deutschland wird unterschieden zwischen der privaten und der gesetzlichen Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Bestandteil/Versicherungszweig innerhalb der gegliederten Sozialversicherung. Die erste so betriebene Unfallversicherung wurde bereits 1884 im Rahmen der Bismarckschen Sozialgesetzgebung eingeführt.

Pflichtversichert sind Beschäftigte oder Kinder, die einen Kindergarten besuchen, Schüler und Studenten, Auszubildende, Landwirte, Pflegepersonen, Helfer bei Unglücksfällen, im Zivil- sowie im Katastrophenschutz, Blut- oder Organspender.

Außer Friseure können sich hingegen Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler oder ein im Betrieb mitarbeitender Ehepartner freiwillig versichern. Friseure machen hier die Ausnahme, da das Risiko einer Berufskrankheit hier zu hoch ist. Sie sind daher verpflichtet, sich gesetzlich zu versichern. Geht jemand einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach, muss die zuständige Institution diesen versichern. Auch hier handelt es sich um eine Versicherungspflicht. Der Versicherte muss die Beiträge nicht selber leisten, erhält aber im Versicherungsfall die volle Leistung aus der Unfall-versicherung.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Nicht jeder Unfall, der auf der Arbeit eingetreten ist, ist immer ein Arbeits- unfall, genauso wenig wie der Unfall auf dem Arbeitsweg. Man unterscheidet hier nach einer Vielzahl von Einzelfällen und Besonderheiten. Genauso wenig wird eine Erkrankung, die im Zusammenhang mit der Arbeit auftritt, nicht immer als Berufskrankheit eingestuft. Um dieses einzuordnen, gibt der Gesetzgeber eine nach Schädigung sortierte Liste bestimmter Erkrankungen heraus. Daraus ergibt sich, ob die Erkrankung als Berufskrankheit in Frage kommt. Ein Ausschuss von Sachverständigen erstellt diese Liste und entscheidet damit, welche Erkrankung in die Liste aufgenommen werden soll. Steht eine Erkrankung nicht in dieser Liste, erfüllt aber dennoch bestimmte andere Kriterien, kann sie wie eine Berufskrankheit entschädigt werden.

Die private Unfallversicherung sichert nicht nur Arbeits- oder Wegeunfälle ab. Der Versicherte erhält Schutz in allen Lebenslagen. Da die meisten Unfälle laut Statistik ohnehin in der Freizeit oder im Haushalt passieren, ist die private Unfallversicherung eigentlich unverzichtbar. Die private Unfallversicherung fragt nicht nach den Gründen oder in welcher Situation der Unfall eingetreten ist, es wird auf jeden Fall die im Vertrag benannte Kapitalleistung oder die Unfallrente gewährt. Ausschlaggebend für die Leistung ist nur, dass es sich um einen plötzlichen und unvorhergesehen Unfall handelt. In Ihrer Versicherungsleistung geht die private Unfallversicherung noch über die gesetzliche hinaus, mit ihr ist es auch möglich, Verletzungen abzusichern, die durch erhöhte Kraftanstrengung, wie zum Beispiel Verletzungen der Muskeln, Sehnen oder Gelenke, aufgetreten sind. Das schließt allerdings durch Krankheit verursachte Verletzungen aus. Auch die Absicherung einzelner Gliedmaßen kann in den Versicherungsvertrag eingeschlossen werden.

Wir als unabhängiger Finanzberater FMW beraten Sie gerne in allen Fragen zu Versicherungen, Geldanlage und Baufinanzierung.

Baufi-Vollfinanzierung ganz ohne Eigenkapital

Mittwoch, 22. September 2010

Der Wirtschaft geht es wieder besser und bei vielen Familien keimt 2010 der Wunsch nach einem eigenen Haus wieder groß auf! Viele unserer Kunden fragen uns, wie sie denn nun am sinnvollsten Sparen, damit sie möglichst bereits in wenigen Jahren ausreichend Eigenkapital für das eigene Heim angespart haben.

Da die Zinslage aber im Moment so gut ist, sollte man sich im Einzelfall sehr gut beraten lassen, denn warum warten und sparen, wenn man durch eine günstige Vollfinanzierung auch sofort ins eigene Heim könnte? Wir können Sie gerne auf Anfrage kostenfrei beraten und Ihnen genau vorrechnen, welche Variante für Sie auf 30 Jahre gerechnet sinnvoller und vor allem günstiger ist. Sie werden sich wundern, dass oftmals die Vollfinanzierung ganz ohne Eigenkapital überhaupt nicht teurer sein muss- Sie dürfen ja nicht vergessen, dass Sie jetzt auch Miete zahlen.

Wir von FMW beraten neutral, individuell und bankenunabhängig und suchen Ihnen auf Wunsch die günstigste Bank für Ihr Vorhaben heraus – mit oder ohne Eigenkapital. Rufen Sie uns an oder schicken uns eine EMail. Wir freuen uns auf Sie!

Baufinanzierung

Mittwoch, 22. September 2010

Mit der Baufinanzierung geht es in die eigenen vier Wände. Wer vernünftig finanziert, schafft sich eine gute Grundlage für die Altersvorsorge. Doch nur wer im Vorwege fleißig war und sich ausreichend informiert hat, kann sich später entspannt zurücklehnen und guter Dinge in die Zukunft schauen. Vor dem Abschluss einer Baufinanzierung muss man wissen, dass es die Finanzierung von der Stange hier nicht gibt. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen des einzelnen, dementsprechend vielfältig die Finanzprodukte. Jeder Berater wird dem Kaufinteressierten ein individuelles Angebot unterbreiten. Und das nimmt Rücksicht auf alle Eventualitäten, so dass auch bei Änderungen der Lebensumstände die Zahlungsfähigkeit nicht unmittelbar in Gefahr gerät.

Die Baufinanzierung ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Dem Kreditnehmer muss klar sein, dass die Entscheidung für die Finanzierung große Auswirkung auf die künftige Lebensplanung hat. Es geht um hohe Summen und man ist langfristig gebunden. Eine Baufinanzierung kann nicht von heute auf morgen ohne finanziellen Verlust gekündigt werden. Daher muss man Vorarbeit leisten. Wie hoch sind die Einkünfte, wie hoch die Ausgaben? Wie viel Kapital habe ich angespart, wie viel kann ich monatlich abtragen? Wie lange soll die Finanzierung laufen und wie lange soll man sich die Zinsen sichern? Welches Finanzprodukt ist das Richtige? Das sind eine Menge Fragen, die beantwortet sein wollen. Nur so ist man für das Gespräch mit dem Finanzberater gut gerüstet und kann mitreden. Wer sich gar nicht informiert hat, wird es schwer haben, die Fachausdrücke seines Beraters zu verstehen und sich dann richtig zu entscheiden.

Wer sich die eigenen vier Wände finanzieren lassen möchte, sollte über ein geregeltes Einkommen verfügen und auch Bonität haben. Die Bonität wird der Kreditgeber prüfen, die finanzielle Situation sollte der Kreditnehmer hingegen sehr realistisch und ehrlich einschätzen. Es ist keinem damit geholfen, sich sein Budget „schön“ zu rechnen. Zu schnell kann es bei unerwarteten Ereignissen ein böses Erwachen geben, wenn man zu knapp oder falsch kalkuliert hat. Wer sich also ein genaues Bild über seine Einnahmen- und Ausgabensituation machen möchte, kann dieses schnell und unkompliziert im Internet mit einem sogenannten Baufinanzierungsrechner machen. Hier wird man ein Bild darüber erhalten, inwieweit das Budget ausreicht und wie viel Haus man sich leisten kann.

Wege zur Finanzierung gibt es viele, doch neben den Kreditangeboten der Finanzinstitute bietet sich dem Kreditnehmer auch die Möglichkeit, Fördergelder mit in die Finanzierung einzubringen, so wie zum Beispiel die Riester-Förderung Wohn-Riester oder auch Eigenheimrente genannt. Mit dem sogenannten Wohn-Riester erhält man die Möglichkeit, die Vorteile der Riester-Förderung auch für die Finanzierung des Eigenheims für die Altersvorsorge nutzbar zu machen. Nachdem die Eigenheimzulage weggefallen ist, kann man nun nach Verabschiedung des Eigenheimrentengesetzes dadurch wieder auf eine staatliche Unterstützung beim Immobilienerwerb zugreifen. Hat man Riesterkapital angespart, kann man dieses vorzeitig für eine Baufinanzierung entnehmen. Man muss dabei nicht auf die staatlichen Förderungszulagen verzichten. So profitiert man schon vor Beginn der Rente vom angesparten Rentenkapital. Wer zulagenberechtigt ist und den Bau oder Kauf einer Immobilie nach dem 01.01.2008 getätigt hat bzw. plant, kann das Wohn-Riester in Anspruch nehmen. Es wird in Form eines Annuitätendarlehens vergeben, die Förder-Zulagen fließen hierbei direkt in die Tilgung. Der Darlehensnehmer senkt dann durch eine geringere eigene Tilgungsleistung die monatlichen Raten oder kann bei einer höheren Tilgung die Laufzeit verkürzen. Damit man diese Zulagen optimal nutzen kann, erhält man ein Sondertilgungsrecht in Höhe des maximal förderfähigen Beitrages von 2.100 Euro im Jahr.

Prolongation der Baufinanzierung

Dienstag, 21. September 2010

Standardmäßig erhalten Darlehenskunden vor Auslaufen der Zinsbindungsfrist ihrer Baufinanzierung ein Angebot zur Verlängerung zu Standardkonditionen. Hierbei wird kaum berücksichtigt, dass der Kunde einerseits schon getilgt hat (das Risiko für die Bank somit gesunken ist), andererseits bei vertragsgemäßem Verhalten auch seine persönliche Bonität unter Beweis gestellt hat. Die Einholung von alternativen Vergleichsangeboten über unabhängige Finanzdienstleister ist somit uneingeschränkt zu empfehlen. Bei der Anschlussfinanzierung sollte man zudem prüfen, inwieweit aufgrund der aktuell historisch niedrigen Zinsen eine höhere Tilgung als bisher angezeigt ist, um eine schnellere Entschuldung bewerkstelligen zu können. Auch auf den Prüfstand stellen sollte man etwaige Versicherungen, die gegebenenfalls bei der Erstfinanzierung zur Absicherung abgeschlossen hat. Unter Umständen lassen sich hierdurch bei der Immobilienfinanzierung weitere Einsparpotenziale realisieren, falls etwa seinerzeit keine Anpassung der Versicherungssumme an die Darlehenshöhe vorgenommen wurde.

Lebensversicherung

Dienstag, 21. September 2010

Die Lebensversicherung ist eine Individualversicherung. Mit ihr wird das Risiko des Todesfalls oder der Langlebigkeit wirtschaftlich abgesichert. Die Versicherungs-leistung wird im Vertrag vereinbart. Man unterscheidet nach zwei Versicherungs-fällen. Zum einem gibt es die Todesfallversicherung, die Hinterbliebenen erhalten im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme, und zum anderen die Erlebensfall- versicherung, bei Erleben des bestimmten Zeitpunktes erhält der Versicherungs- nehmer die vereinbarte Versicherungssumme.

Die Risikolebensversicherung sichert lediglich die Hinterbliebenen beim Todesfall des Versicherten ab. Bei Vertragsende erhält der Versicherte keine Auszahlung. Daher sind die Beiträge für die Risikolebensversicherung deutlich günstiger als für eine Kapitallebensversicherung. Möchte man eine Lebensversicherung abschließen, muss man sich vorher darüber im Klaren sein, was man mit ihr erreichen möchte.

Die Kapitallebensversicherung beinhaltet die Risikolebensversicherung und ist zudem eine kapitalbildende Geldanlage. Mit ihr ist das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers abgesichert wobei gleichzeitig Kapital angespart wird. Dieses kann der Versicherungsnehmer dann zum Beispiel für die Altersvorsorge verwenden. Wie viel man im Erlebensfall ausgezahlt bekommt, hängt von der Überschuss-beteiligung ab, die man zusätzlich zu der garantierten Versicherungssumme erhält. Die Überschussbeteiligung kann insoweit nicht garantiert werden, da sie sich daraus ergibt, wie erfolgreich die Versicherung die Versicherungsbeiträge angelegt hat und welchen Gewinn sie damit erzielen konnte. Sind die Zinsfreibeträge bereits voll ausgeschöpft, hat man mit einer Kapitallebensversicherung trotzdem noch steuerliche Vorteile. Ein weiterer Vorteil der Kapitallebensversicherung ist, dass sie als Sicherheit für die Finanzierung einer Immobilie eingesetzt werden kann. Von seitens der Versicherer werden dafür eigens Hypotheken und Darlehen angeboten. Nutzt man die zu finanzierende Immobilie nicht selber, ergeben sich weitere steuerliche Vorteile.

Da die Lebensversicherung eine Individualversicherung ist, unterscheidet sie sich konkret von der Sozialversicherung. Zwar sichert diese auch ähnliche Risiken ab, diese beruhen aber nicht auf einem Versicherungsvertrag. Man spricht auch von einer Personenversicherung, da das versicherte Risiko direkt bei der Person liegt. Weiterhin wird die Lebensversicherung stets als Summenversicherung abge-schlossen. Die Versicherungsleistung im Versicherungsfall wird in der Höhe der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme als Geldleistung erbracht. Die Höhe des entstandenen Schadens nimmt keinen Einfluss auf die Auszahlungssumme. Mit einer Lebensversicherung kann man neben dem Fall des Todes oder des Erlebens auch den Fall einer Krankheit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder auch andere Fälle, die direkt mit dem menschlichen Leben zusammenhängende Gefahren bergen, absichern. Sie werden als Versicherungsfall bestimmt und lösen beim Eintritt eine Leistung aus. Als eine reine Erlebensfallversicherung wird auch die private Renten- versicherung angesehen und gehört damit zu den Lebensversicherungen.

Förderdarlehen für Unternehmen

Dienstag, 21. September 2010

Ein Förderdarlehen ist ein zinsgünstiges Darlehen, welches als ein ergänzendes Mittel in der Förderung von Unternehmen eingesetzt wird. Es ist mit anderen Förderarten kombinierbar. Auch bei einer langfristigen Finanzierung sind die Konditionen für diese zinsgünstigen Darlehen sehr günstig. Zudem ist die sofortige Tilgung ohne Zusatzkosten möglich.

Unternehmer erhalten öffentliche Darlehen für Investitionen und/oder für Betriebsmittel. Es gibt außerdem Darlehen, bei denen nicht nach Verwendungsnachweis unterschieden wird. Mit einem separatem Antrag kann man das Förderdarlehen mit einer Ausfallbürgschaft kombinieren. Sie kann zwischen 50 – 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages betragen. In manchen Förder- darlehen ist die Ausfallbürgschaft bereits integriert, man nennt das Haftungsfreistellungen. Die finanzierende Bank wird hierbei anteilig von ihrer Haftung gegenüber dem Förderinstitut befreit. Die Höhe der Haftungsfreistellung kann in solchen Fällen zwischen 40 und 100 Prozent liegen. Die Prozentzahl richtet sich dabei nach dem Förderdarlehen.

Für die Schaffung von Anlagevermögen und die Finanzierung der Teile des Umlaufvermögens werden Investitionsdarlehen bereitgestellt. Diese einfache Form der Förderung ersetzt die teureren Bankdarlehen, die bis zu 1,5 Prozent p. a. höher sein können. Gerade mittelständische Unternehmen werden im Rahmen der Investitionsförderung mit Investitionsdarlehen unterstützt. Darlehen werden auch in bestimmten Regionen vergeben und können sich als sehr günstige Darlehen herausstellen. Man erhält sie aus dem ERP-Fonds auf Bundesebene oder aus Landesgeldern. Vergleicht man diese Darlehen mit den Marktkonditionen, kann man feststellen, dass diese um die drei Prozent p. a. günstiger ausfallen. Um ein Investitionsdarlehen zu erhalten, müssen die banküblichen Sicherungen gestellt werden. Dass man dem Investitionsdarlehen den Vorzug gibt, liegt mit Sicherheit daran, dass die Zinspreise so niedrig sind und die Rückzahlungskonditionen sich für den Unternehmer sehr attraktiv gestalten. Es können Laufzeiten von bis zu 30 Jahren vereinbart werden oder aber auch eine Endfälligkeit des Darlehens von bis zu 20 Jahren ist möglich.

Ein weiteres Förderdarlehen ist das Betriebsmitteldarlehen. Die im Rahmen des laufenden Geschäftsprozesses benötigten Gelder bezeichnet man als Betriebsmittel. Sie sind Teil des Umlaufvermögens. Erhält man ein Betriebsmitteldarlehen aus öffentlicher Hand, liegen die Konditionen dafür bei ca. drei Prozent p. a. unterhalb der Kontokorrentkonditionen. Die Laufzeit kann bis sechs Jahren betragen und in diesem Zeitraum muss getilgt werden.

Neben den beiden vorgenannten Förderdarlehen, dem Investitions- und dem Betriebsmitteldarlehen, gibt es noch das Investitionsdarlehen zur Betriebsmittelfinanzierung. Diese Darlehen haben Investitionskreditcharakter und werden ohne Verwendungsnachweis vergeben. Auf die Investition wird bei diesen Darlehen weniger geachtet, vielmehr steht die Schaffung von Arbeitsplätzen bei der Vergabe eine große Rolle. Die Laufzeit dieser Darlehen beträgt an die zehn Jahre und sie haben eine tilgungsfreie Anlaufzeit. Zudem sind sie auch sehr günstig, die Konditionen liegen teilweise erheblich unter dem Marktzins.

Rentenversicherung

Dienstag, 21. September 2010

Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Versicherungszweig unseres gegliederten Sozialversicherungssystem. Für alle Arbeitnehmer ist die gesetzliche Rentenversicherung eine Pflichtversicherung. Sie finanziert sich im Wesentlichen durch die per Gesetz vorgeschriebene Teilnahme am Umlagever-fahren. Mit den geleisteten Beiträgen der Versicherungspflichtigen sowie den Beiträgen der freiwillig Versicherten werden die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen bezahlt. Durch diese Beitragsleistung erwirbt jeder Beitragszahler seinen eigenen Rentenanspruch. Bekannt ist dieses System auch unter dem Begriff Generationenvertrag.

Man kann sich zusätzlich mit einer privaten Rentenversicherung absichern. Freiberufler und Selbstständige können wählen, ob sie sich freiwillig gesetzlich versichern möchten oder nur privat. Ob privat oder gesetzlich, eine Rentenversicherung dient der Sicherung des Lebensstandards nach Austritt aus dem Berufsleben. Da die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung immer leerer sind und es daher immer wieder zu Rentenkürzungen kommen muss, ist es ratsam, sich zusätzlich privat für das Alter abzusichern. Das liegt zum einem an der demographischen Beschaffenheit unserer Bevölkerung, der Überalterung, immer weniger Erwerbstätige zahlen für immer mehr Rentner, und zum anderen an der wirtschaftlichen Situation unseres Landes. Nur durch eine zusätzliche Altersvorsorge wird man seinen zu Erwerbszeiten gewohnten Lebensstandard finanziell beibehalten können. Für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, denn die Rentenversicherung bietet keinen Todesfallschutz.

Die Leistung der Rentenversicherung umfasst nicht nur das Risiko des Alters, auch die Erwerbsfähigkeit oder der Tod kann abgesichert werden. Für alles gibt es eine entsprechenden Rente. Die gesetzliche Rentenversicherung erbringt auch Leistungen im Rahmen der medizinischen und berufliche Rehabilitation. Sie möchte damit die Erwerbsfähigkeit wiederherstellen bzw. verbessern. Getreu dem Grundsatz „Reha vor Rente“ sind diese Leistungen auch nicht als versicherungsfremd anzusehen. Sie dienen der Abwendung der versicherten Risiken. Bevor eine Altersrente vor Erreichen des Rentenalters ausgezahlt wird, muss zunächst geprüft werden, ob nicht die Möglichkeit besteht, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen. Erst wenn sich ergibt, dass das unmöglich ist, entsteht ein Rentenanspruch.

Neben der Altersversorgung bietet die private Rentenversicherung auch eine steuerfreie Geldanlage mit steuerbegünstigter Bildung von Kapital. Bei der Auswahl einer privaten Rentenversicherung sollte man eigehende Vergleiche anstellen. Es gibt nicht nur enorme Preisunterschiede, auch bei den angebotenen Leistungen können die Versicherer stark variieren. Nimmt ein Arbeitnehmer noch eine zusätzliche private Rentenversicherung in Anspruch, so ist diese als Ergänzung zur gesetzlichen und der betrieblichen Altersversorgung zu sehen. Für Freiberufler und Selbstständige ist die private Rentenversicherung im Grunde eine ausschließliche Vorsorgemaßnahme, vorausgesetzt, die Höhe ist dementsprechend.

Die richtige Baufinanzierung

Montag, 20. September 2010

Mit der richtigen Baufinanzierung gelangt man zu seinem Eigenheim. Da fast jeder für den Kauf seiner eigenen vier Wände zumindest auf einen Teil an Fremdkapital angewiesen ist, wird ihm dieses über eine Baufinanzierung zur Verfügung gestellt. Erhält man Geld aus einer Baufinanzierung, kann man dieses nicht beliebig einsetzen. Es ist vielmehr zweck- und objektgebunden. Da eine Baufinanzierung den Kauf eines werthöheren Objektes ermöglicht, beinhaltet die Finanzierung dadurch auch eine hohe Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht. Zur Finanzierung stehen dem Kreditnehmer verschiedene Finanzierungsprodukte zur Auswahl. Dass man für eine Finanzierung die Baufinanzierung und nicht den klassischen Ratenkredit verwendet, liegt zum einem an den günstigen Zinsen wie auch an der Finanzierungssumme. Endet der Ratenkredit meist bei einer Höhe von 30.000,00 Euro, beginnt die Baufinanzierung erst bei dieser Summe und ihr sind in der Höhe kaum Grenzen gesetzt. Wie viel der Kreditnehmer letztendlich erhält, hängt von seiner finanziellen Situation ab.

Die klassische Finanzierung erfolgt über das Annuitätendarlehen. Hierbei zahlt der Kreditnehmer monatlich oder vierteljährlich eine Rate von gleicher Höhe, die sogenannte Annuität. Die Rate setzt sich dabei aus Zins und Tilgung zusammen. Der Zinssatz wird bei diesem Darlehen für eine bestimmte Sollzinsbindungsfrist vertraglich festgesetzt. Die Laufzeiten der Sollzinsbindungsfrist können üblicherweise zwischen 5 und 15 Jahren liegen. Hat man bei Ende der Sollzinsbindungsfrist noch nicht die Möglichkeit, den Restkredit komplett zu tilgen, muss eine Anschlussfinanzierung vorgenommen werden. Die Bestimmung der Höhe des anfänglichen Zinssatzes liegt beim Kreditnehmer, darf jedoch nicht unter 1% liegen. Während man Monat für Monat das Darlehen abzahlt, nimmt der Zinsanteil der Rate ab und die Tilgung steigt kontinuierlich. Wer seine Immobilie selber bewohnt und sich bei der Finanzierung auf einen festen Zinssatz verlassen möchte mit einem genauen Verlauf der Tilgung, für den ist das Annuitätendarlehen eine gute Variante.

Eine weitere Form der Finanzierung erfolgt über das Volltilgerprogramm. Findet man bei Kaufinteresse am Markt gerade sehr günstige Zinsen vor, hat man mit dieser Volltilgung die Möglichkeit, sein Darlehen schneller abzulösen. Die Rate ist auch hierbei gleich hoch und setzt sich ebenfalls auch Zinssatz und Tilgungsanteil zusammen. Doch anders als beim Annuitätendarlehen gibt man bei der Volltilgung nicht die Höhe der Tilgung an, sondern vielmehr den Zeitraum, in dem man seine Schuld vollständig abgelöst haben möchte. Ganz automatisch ergibt sich hieraus der Tilgungsanteil. Je kürzer die Laufzeit bei der Volltilgung ist, umso höher muss dabei der Tilgungsanteil ausfallen. Die Bank kann mit einem relativ hohem Tilgungssatz besser kalkulieren und bietet dem Kreditnehmer dadurch attraktivere Zinssätze an. Eine Volltilgung zu bevorzugen macht besonders dann Sinn, wenn die am Markt befindlichen Zinsen gerade niedrig sind.

Wiederum sehr passend für Zeiten mit niedrigem Zinsniveau ist das Konstant-Darlehen. Mit diesem Darlehen sichert man sich die aktuellen Konditionen für die gesamte Laufzeit der Finanzierung. Die monatliche Rate bleibt auch hier gleich hoch und man hat den Vorteil, dass man eine zinsfreie Bereitstellung von bis zu sechs Monaten in Anspruch nehmen kann. Konstant-Darlehen werden über Laufzeiten von entweder 21 oder 28 Jahren vergeben. Sie sind verbunden mit einem Bausparvertrag und bis dieser zugeteilt wird, setzt sich die monatliche Rate aus dem Betrag für das Bausparen und den Zinsen für den Kredit zusammen. Kommt es zur Zuteilung, wird das Darlehen teilweise durch das Bausparguthaben getilgt. Der Rest des Kreditbetrages läuft weiter als Bauspardarlehen. Die bislang gezahlte monatliche Rate ändert sich nach der Zuteilung nicht. Allerdings wird sie danach für die Zinsen und die Tilgung des Bauspardarlehens verwendet. Ein Konstant-Darlehen ist sinnvoll für den Kreditnehmer, der eine hohe Sicherheit bei seiner Kalkulation bevorzugt. Man erhält mit diesem Produkt eine Zinsgarantie während der gesamten Darlehenslaufzeit. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, eine zinsfreie Bereitstellungszeit in Anspruch zu nehmen. Das macht es besonders für den Bauherren interessant.

Sollten Sie bereits ein Haus besitzen und nach einer günstigen Anschlussfinanzierung suchen, dann schauen Sie sich auch einmal das Forward-Darlehen an.