Immobilien

Allgemein definiert ist die Immobilie ein Grundstück oder Bauwerk. Sie gilt als „unbewegliches Sachgut“. Da Immobilien in der Regel auf einem dazugehörigen Grundstück stehen und Boden als nicht vermehrbares Gut gilt, ist eine Immobilie eine sehr gute Geldanlage. Vorausgesetzt, sie erfüllt gewisse Kriterien. So ist der Zustand der Immobilie genauso wichtig wie der Ort, an dem sie steht. Alte Immobilien, die nicht dem neuesten Energiestandard entsprechen, haben natürlich einen geringeren Wert, als das neue Energiesparhaus. Wer eine alte Immobilie erwirbt, muss für die Wertsteigerung zunächst Geld investieren. Auch eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht und noch saniert werden muss, mag zwar in der Anschaffung günstig sein, doch unterliegt die Sanierung und Renovierung gesetzlichen Bestimmungen, die wiederum zu hohen Investitionskosten führen können. Ist eine Immobilie gut gelegen, meint man einen guten Anschluss an die örtliche Infrastruktur. Dies zeichnet sich durch eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze sowie die Erreichbarkeit von Ärzten, Schulen und Geschäften aus. Eine Immobilie mit einer guten Infrastruktur hat einen höheren Wert, als die abgelegene Immobilie auf dem Land, die schwer zu erreichen ist. Die Lage ist der entscheidende Faktor.

Die Immobilie an sich ist nur ein Oberbegriff, denn es gibt verschiedene Arten von Immobilien. So unterscheidet man unter anderem in Gewerbeimmobilien, Privatimmobilien und Spezialimmobilien. Immobilien gelten allgemein als eine gute Wertanlage. Man erhält durch den Erwerb einer Immobilie etwas Handfestes, ganz im Gegensatz zum Beispiel zu einer Aktie, bei der das Kapital zunächst nur auf einem Stück Papier vorhanden ist. Bei einer Immobilie kann man außerdem sicher sein, dass ihr Wert nicht durch Spekulation beeinflusst werden kann. Ausschlaggebend für eine gute Bewertung einer Immobilie ist deren Standort, Zustand und Anbindung an die Infrastruktur. Wobei die Anbindung an die Infrastruktur bei einer Gewerbeimmobilie wichtiger sein wird, als bei einem Landsitz, der gerade durch Abgeschiedenheit und gute Lage im Grünen überzeugt. Es kommt bei einer Bewertung also immer darauf an, welchen Zweck die Immobilie verfolgt.

Da man Immobilien als Renditeobjekt oder auch für die Altersvorsorge nutzen kann, werden sie als Investition sehr geschätzt. Das liegt vor allem auch daran, dass sich diese Investition auf einen Sachwert bezieht. Natürlich muss man vor dem Kauf einer Immobilie genau das Pro und Kontra abwägen. Immerhin handelt es sich bei einer Immobilienanlage um eine langfristige Anlage, und die sollte gut durchdacht sein. Investieren kann man nämlich in sehr viele unterschiedliche Immobilien, wie zum Beispiel in Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien sowie Biogasanlagen oder auch Immobilienfonds. Wer sich auf diesem Gebiet nicht auskennt, sollte sich im Vorwege beraten lassen. So kann die bevorzugte Anlageform gefunden werden. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen.

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