Archiv für Oktober 2010

Der Bau des eigenen Hauses

Dienstag, 26. Oktober 2010

Der Bau des eigenen Hauses ist eine große Sache. Wer das einmal „durchgemacht“ hat, wird diese Zeit nicht wieder vergessen. Man plant von der Pike an, vergleicht, wägt ab, bis man sich für einen bestimmten Haustyp entschieden hat. Dann ist man auf der Suche nach dem richtigen Standort und natürlich auch nach der passenden Finanzierung. Allerdings sollte die Frage der Baufinanzierung schon vor der Suche nach dem passenden Haus abgeschlossen sein. Nur so weiß man schließlich, wie viel Haus man sich eigentlich leisten kann. Nachdem man weiß, wo das Haus stehen soll und was für einen Typ man bevorzugt, begibt man sich auf die Suche nach einem Hausanbieter.

Es gibt Anbieter für Fertighäuser, Massivhäuser, Ausbauhäuser oder auch Blockhäuser. Für die richtige Wahl muss man wissen, wie viel Eigenleistung man mit einbringen möchte. Man kann sich ein Fertig- oder Massivhaus zum Beispiel schlüsselfertig bauen lassen. Dann hat man den Vorteil, dass man tatsächlich nur noch einziehen muss. Oder man entscheidet sich für ein Ausbau- oder Blockhaus. Hier ist auf jeden Fall handwerkliche Eigenleistung angesagt. Beim Ausbauhaus kann man im Vorwege wählen, wie weit die Eigenleistung gehen soll. Das hängt natürlich maßgeblich vom eigenen Können ab. Oder zumindest vom Können der Verwandten oder Freunde, die bereit sind, beim Bau des Hauses mit anzupacken. Beim Blockhaus muss man so gut wie alles alleine machen, denn Blockhausbausätze werden meist ohne Montage angeboten. Man kann allerdings für einen kleinen Aufpreis einen Richtmeister hinzunehmen. Dieser gibt einem Anfang Hilfestellung und die Montage geht etwas zügiger voran.

Ausbauhäuser gibt es in unterschiedlichen Ausbaustufen. Doch die handwerklichen Kenntnisse des Bauherrn und seiner Helfer sollten schon solide sein und es muss genügend Zeit für den Ausbau vorhanden sein. Vieles kann beim Ausbauhaus vom Bauherrn geleistet werden, aber doch nicht alles. So wird er beim Dachdecken nur als Handlanger fungieren können, und auch die Sanitär, Heizungs- und Elektroinstallation sollte nur vom Fachmann ausgeführt werden.

Das Ausbauhaus ist in gewissen Sinne auch ein Fertighaus, nur dass der Bauherr den gesamten Innenausbau selber vornimmt. Die äußere Hülle wird dabei vom Hausanbieter fertiggestellt. Dazu gehören auch das Dach, die Fenster sowie der Außenputz. Der Rest wird dann vom Bauherren ausgeführt. Man unterscheidet das Ausbauhaus noch nach verschiedenen Ausbaustufen. Es gibt sie mit oder ohne Elektroinstallation, Fußböden oder Sanitärinstallation. Der Bauherr sollte dabei seine Fähigkeiten unbedingt realistisch einschätzen. Ansonsten kann zuerst eingespartes Geld für nachträgliche Ausbesserung benötigt werden.

Es gibt Hausanbieter, die mit Baumärkten kooperieren. Dann kann man auf fertige Ausbaupakete zugreifen, die individuell auf das Haus zugeschnitten wurden. Diese enthalten unterschiedliche Materialien, die man für den Ausbau benötigt. In einem Paket sind dabei alle Komponenten enthalten, die für den jeweiligen Bauabschnitt notwendig sind. Geht es zum Beispiel um die Tapezierarbeiten, findet man in so einem Paket neben den Tapeten noch Malerweiß, Tapetenkleister und Tiefengrund. Dies ist ein großer Vorteil, denn das spart Zeit und Geld. Im Gegensatz zum Ausbauhaus steht das schlüsselfertige Haus. Alle Innenarbeiten werden dabei vom Anbieter durchgeführt. Diese Arbeiten können vor Ort erledigt werden oder werden vor der Auslieferung weitestgehend vorgefertigt. Wie weit diese Vorfertigung gehen soll, hängt ganz vom Wunsch und Geldbeutel des Bauherren ab.

Baugeld

Dienstag, 26. Oktober 2010

Baugeld meint nichts anderes als das Geld, dass der Bauherr von einem Kreditgeber für den Bau, Umbau, Kauf oder die Sanierung einer Immobilie erhält. Baugeld ist das Geld, dass mittels einer Baufinanzierung zur Verfügung gestellt wird.

Baugeld erhält man von Banken, Bausparkassen, Versicherungen oder auch von unabhängigen Finanzpartnern. Auch vom Staat gibt es günstiges Baugeld. Er möchte mit der Vergabe von günstigen Baukrediten auch denjenigen den Erwerb von Hauseigentum ermöglichen, die nicht über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügen. Gerade Familien mit vielen Kindern können sich so den Traum von den eigenen vier Wänden doch noch erfüllen. Wer energiebewusst baut, saniert oder modernisiert, erhält ebenso Förderkredite vom Staat. Gefördert werden Wärmedämmung jeglicher Art, Photovoltaik- und Solaranlagen. Die günstigen Kredite werden in der Regel bei der Hausbank beantragt, ausgezahlt werden die Gelder dann von der KfW, Bank für Wiederaufbau. Wer hier einen Teil seines Fremdkapitals erhält, kann sich über günstige Zinsen freuen. In manchen Fällen reicht die alleinige Finanzierung mit staatlichen Fördergeldern, in anderen können diese Fördergelder mit in die Baufinanzierung einbezogen werden. Dieses kann zu einer deutlichen Verringerung der Gesamtbelastung führen.

Wer umweltbewusst baut , wird auf jeden Fall von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau „belohnt“. Besonders lohnenswert ist der Bau eines Passiv- oder Energiesparhauses. Häuser, die nicht mehr als 40 KWH/m² verbrauchen, werden mit günstigen Konditionen finanziert. So zahlt man zum Beispiel für eine Hypothek über maximal 50.000 Euro bei zehnjähriger Zinsbindung und Laufzeit zur Zeit nur 0,9% effektiven Jahreszins. Bauherren, die Häuser sanieren, die vor 1984 errichtet wurden, können sich ebenso über günstige Zins- und Kreditkonditionen bei der KfW freuen. So kann man auf eine maximale Unterstützung von bis zu 50.000 Euro hoffen, wenn man eine moderne Heizungsanlage installiert und gleichzeitig die Außenwände gemäß der WDVS dämmen lässt. Bei solchen Projekten liegen die Zinsen je nach Laufzeit zwischen 1,0 und 1,3 Prozent. Weiterhin kann man auch unabhängig vom Alter der Immobilie günstige Kredite von der KfW erhalten. Unterstützt werden Öko-Plus-Maßnahmen, wie zum Beispiel der Austausch von alten Brennern oder die Montage von gut isolierten Fenstern. Für Öko-Plus-Maßnahmen kann man Kredite mit Zinssätzen ab 1,71 Prozent erhalten.

Bevor die Entscheidung zum Kauf des Eigenheims geht, sollte man auf jeden Fall immer die eigenen Finanzen gründlich prüfen. Ehrlichkeit sich selber und seinen finanziellen Möglichkeiten gegenüber ist dabei unbedingt erforderlich. Auf keinen Fall sollte man sich die finanzielle Situation „schön rechnen“. Es gilt, an alle anfallenden Nebenkosten zu denken, die im Laufe eines Jahres anfallen. Ist die Finanzierung dennoch etwas zu hoch, bleibt unter anderem noch der Weg, im Bekannten- oder Verwandtenkreis nach zusätzlichem Kapital zu fragen. Über den Weg eines Privatkredites kann man so günstiger an Geld kommen und durch dieses zusätzliche Eigenkapital wird die Finanzierung günstiger ausfallen. Oder vielleicht ist der Arbeitgeber bereit, ein günstiges Darlehen zur Unterstützung des Immobilienkaufs zu geben. Derartige Arbeitgeberdarlehen können oftmals jedoch nur in größeren Unternehmen ausgezahlt werden. Ein kleinerer Betrieb wird sich so eine Finanzierung kaum leisten können.

War es vor einiger Zeit noch üblich, eine Finanzierung über die Hausbank abzuschließen, so zeichnet sich heute schon ein Trend dahingehend ab, sich Angebote für Baugeld über das Internet einzuholen. Man findet im Internet mittlerweile sehr viele Anbieter und in einigen Fällen kann das Darlehen einer Internetfiliale günstiger sein. Dies mag an den geringeren Verwaltungskosten der Internetanbieter liegen. Die niedrigeren Kosten werden dann in Form von geringeren Zinsen direkt an die Kunden weitergegeben.

Immobilien

Dienstag, 26. Oktober 2010

Allgemein definiert ist die Immobilie ein Grundstück oder Bauwerk. Sie gilt als „unbewegliches Sachgut“. Da Immobilien in der Regel auf einem dazugehörigen Grundstück stehen und Boden als nicht vermehrbares Gut gilt, ist eine Immobilie eine sehr gute Geldanlage. Vorausgesetzt, sie erfüllt gewisse Kriterien. So ist der Zustand der Immobilie genauso wichtig wie der Ort, an dem sie steht. Alte Immobilien, die nicht dem neuesten Energiestandard entsprechen, haben natürlich einen geringeren Wert, als das neue Energiesparhaus. Wer eine alte Immobilie erwirbt, muss für die Wertsteigerung zunächst Geld investieren. Auch eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht und noch saniert werden muss, mag zwar in der Anschaffung günstig sein, doch unterliegt die Sanierung und Renovierung gesetzlichen Bestimmungen, die wiederum zu hohen Investitionskosten führen können. Ist eine Immobilie gut gelegen, meint man einen guten Anschluss an die örtliche Infrastruktur. Dies zeichnet sich durch eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze sowie die Erreichbarkeit von Ärzten, Schulen und Geschäften aus. Eine Immobilie mit einer guten Infrastruktur hat einen höheren Wert, als die abgelegene Immobilie auf dem Land, die schwer zu erreichen ist. Die Lage ist der entscheidende Faktor.

Die Immobilie an sich ist nur ein Oberbegriff, denn es gibt verschiedene Arten von Immobilien. So unterscheidet man unter anderem in Gewerbeimmobilien, Privatimmobilien und Spezialimmobilien. Immobilien gelten allgemein als eine gute Wertanlage. Man erhält durch den Erwerb einer Immobilie etwas Handfestes, ganz im Gegensatz zum Beispiel zu einer Aktie, bei der das Kapital zunächst nur auf einem Stück Papier vorhanden ist. Bei einer Immobilie kann man außerdem sicher sein, dass ihr Wert nicht durch Spekulation beeinflusst werden kann. Ausschlaggebend für eine gute Bewertung einer Immobilie ist deren Standort, Zustand und Anbindung an die Infrastruktur. Wobei die Anbindung an die Infrastruktur bei einer Gewerbeimmobilie wichtiger sein wird, als bei einem Landsitz, der gerade durch Abgeschiedenheit und gute Lage im Grünen überzeugt. Es kommt bei einer Bewertung also immer darauf an, welchen Zweck die Immobilie verfolgt.

Da man Immobilien als Renditeobjekt oder auch für die Altersvorsorge nutzen kann, werden sie als Investition sehr geschätzt. Das liegt vor allem auch daran, dass sich diese Investition auf einen Sachwert bezieht. Natürlich muss man vor dem Kauf einer Immobilie genau das Pro und Kontra abwägen. Immerhin handelt es sich bei einer Immobilienanlage um eine langfristige Anlage, und die sollte gut durchdacht sein. Investieren kann man nämlich in sehr viele unterschiedliche Immobilien, wie zum Beispiel in Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien sowie Biogasanlagen oder auch Immobilienfonds. Wer sich auf diesem Gebiet nicht auskennt, sollte sich im Vorwege beraten lassen. So kann die bevorzugte Anlageform gefunden werden. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen.

Zur Finanzierung Ihrer Immobilie empfehlen wir die FMW Immobilienfinanzierung.

Kostenlose Baufinanzierungsrechner von FMW

Dienstag, 26. Oktober 2010

Als Hilfe zur Berechnung der anfallenden Kosten, die durch den Kauf oder Neubau einer Immobilie anfallen oder um herauszufinden, welche Baufinanzierung die günstigste ist, um sein Budget zu berechnen und für noch vieles mehr stehen einem die Baufinanzierungsrechner von FMW kostenlos im Internet zur Verfügung. Jeder kann sie nutzen, sie sind einfach zu handhaben und die Nutzung ist selbstverständlich kostenlos. Sie helfen einem rund um die Baufinanzierung, denn sie sparen Zeit und vermitteln einem wichtige Auskünfte.

Als sehr nützlich kann sich der Notar- und Grundbuchkostenrechner erweisen. Neben der Kreditsumme für die Immobilie fallen nämlich noch weitere Kosten an. Diese Kosten fließen direkt in die Finanzierungssumme ein und müssen von daher bekannt sein. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar. Über die Höhe der Nebenkosten gibt der Notar- und Grundbuchkostenrechner Auskunft. Hierfür muss jeweils der Kaufpreis eingegeben werden, denn die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag leiten sich davon ab. Von der Kaufsumme wird ein feststehender Prozentsatz erhoben.

Ohne das Wissen um das eigene Budget kann man keine passende Finanzierung eingehen. Also muss das Budget zunächst ermittelt werden. Mit dem Budgetrechner kann man ausrechnen, wie teuer die Immobilie sein darf. Gleichzeitig kann man dann den Haushaltsrechner mit einbeziehen. Durch das Gegenüberstellen der Einnahmen und Ausgaben erhält man eine Aussage darüber, wie viel Geld eigentlich für eine Hausfinanzierung vorhanden ist.

Zwar steht der Wunsch nach einem Eigenheim im Raum, man ist sich aber nicht sicher, ob sich ein Kauf wirklich Sinn macht. Dafür gibt es den Kauf/Mietrechner. Ob die eigenen vier Wände die bessere Alternative sind, wird man durch ihn erfahren, denn er vergleicht die Mietbelastung mit dem zu erwartenden Hausabtrag. So weiß man sofort, ob die Miete nicht doch auf Dauer die günstigere Variante ist, bzw. ob man sich einen Hausabtrag leisten kann.

Bei all den ganzen Angeboten auf dem Markt den Überblick zu behalten und richtig zu entscheiden, ist nicht einfach. In erster Linie wird immer mit dem besonders günstigen Sollzins geworben. Hat man schon einen vorliegen sowie eine Immobilie ausgesucht und möchte erfahren, wie viel die Baufinanzierung kosten wird, werden über den Baufinanzierungsrechner die Angaben zu der gewünschten Immobilie gemacht sowie über die Höhe des benötigten Darlehens. Unter der Verwendung des Zinssatzes ergibt sich dann die Finanzierungssumme. Geht es darum, die Laufzeit der Finanzierung zu berechnen, kann man den Tilgungsrechner in Anspruch nehmen. Er zeigt einem auch, wie hoch das Darlehen nach der Ablauf der Sollbindungsfrist noch ist.

Noch interessant ist der Volltilgungsrechner. Mit ihm erhält man Auskunft darüber, wie hoch die Kosten sind, wenn man innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes die Finanzierung ablösen möchte. Dann gibt es noch den Sollbindungsrechner. Um zu erfahren, wie lange es sinnvoll ist, sich ein Zinsniveau zu sichern, wird man diesen Rechner hinzuziehen. Man vergleicht mit ihm die verschiedenen Sollzinsbindungen. Wer nicht viel Geld benötigt, bevorzugt eher einen kleinen Darlehensbetrag bei einer kurzen Laufzeit. Und ob eine Kleindarlehen vielleicht die bessere Lösung ist, wird einem der Ratenkreditrechner sagen. Dieser Rechner ermittelt die Konditionen sowie die monatlichen Raten.

Baufinanzierung für Kauf, Neubau oder Umbau/Sanierung

Montag, 25. Oktober 2010

Eine Baufinanzierung wird für den Kauf, Neubau, Umbau, Sanierung oder Modernisierung einer Immobilie vergeben. Man kann mit einer Baufinanzierung eine Immobilie, die man schon finanziert hat, umfinanzieren und auch der Kauf eines Baugrundstücks ist mit Baufinanzierungen möglich. Bevor man eine so langfristige Finanzierung wie die Baufinanzierung abschließt, sollte man allerdings auf einige Punkte Acht geben. Denn wenn man erst einmal unterschrieben hat, kann man eine Fehlentscheidung nicht so ohne weitere finanzielle Einbußen rückgängig machen. Es kommt daher also immer darauf an, dass man sich für das richtige Objekt entschieden hat und auch die Baufinanzierung passt und günstig ist.

Der Weg zur Finanzierung des Eigenheims erfolgt über mehrere Schritte. Es beginnt mit der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben, am besten auf monatlicher Basis. Einnahmen können neben dem Nettoeinkommen auch Kindergeld, Unterhaltszahlungen, Renten oder Aktieneinnahmen sein. Zu den Ausgaben zählen jährlich anfallende Beiträge für Versicherungen, Kfz-Steuer sowie evtl. Jahresbeiträge für Vereine. Der monatliche Anteil muss hier berechnet werden. Nach Abzug der Ausgaben von den Einkünften und zuzüglich der bisherigen Nettokaltmiete erhält man den Betrag, der einem für den Abtrag der Baufinanzierung zur Verfügung steht. Betrug die Nettokaltmiete zum Beispiel 600 Euro und man hat berechnet, dass man 250 Euro Überschuss hat, kann man 850 Euro für die Kreditrate aufbringen. Die Rechnung muss für jeden Bauherren ganz persönlich aufgehen. Vergessen sollte man bei seiner Berechnung zum Beispiel nicht, dass man die Nebenkosten mit einbeziehen muss. Wird nur der reine Hausabtrag der Bruttomiete gegenübergestellt, geht die Rechnung nicht auf. Schließlich hat man auch als Eigentümer die Kosten für Müllentsorgung, Strom, Wasser und Gas und noch manches mehr zu tragen. Der Kaufinteressent sollte also konkret seinen eigenen Finanzspielraum sorgfältig durchrechnen.

Um Kosten zu senken, kann man Eigenleistung mit einbringen. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn es um den Neu- oder Umbau einer Immobilie geht. Man nennt diese Eigenleistung auch häufig Muskelhypothek und sie kann einen Anteil von bis zu 5% der Kaufsumme ausmachen. Wichtig ist hierbei nur, dass der Bauherr seine handwerklichen Fähigkeiten sehr realistisch einschätzt. Sonst kann es sein, dass Nachbesserungen dazu führen, dass der Bau plötzlich doch um einiges teurer wird. Auch unbedingt vermeiden sollte man, dass es zu einer Nachfinanzierung kommt. Diese Gelder sind in der Regel um einiges teurer als die ursprüngliche Baufinanzierung.

Hat man aber seine Hausaufgaben gemacht, die richtige Finanzierung gefunden und sich damit den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklicht, erhält man mit dem Grundbucheintrag ein sicheres Wertpapier. Eine Immobilie ist eine sehr gute Wertanlage, da man in einen Sachwert investiert. Mit einem Haus erhält man etwas „Handfestes“ und die richtige Baufinanzierung ebnet einem den Weg zum Hausbesitz. Durch günstige Zinsen, besondere Konditionen und auch durch die Vergabe günstiger Fördergelder vom Staat muss der Traum vom Eigenheim nicht nur den Besserverdienern vorbehalten bleiben. Diese sehr individuelle Finanzierung macht den Immobilienkauf für fast jedermann möglich.

Baufinanzierung

Montag, 25. Oktober 2010

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, verfügt meistens nicht über so viel Eigenkapital, dass er kein zusätzliches Fremdkapital benötigt. Daher wird das Fremdkapital in der Regel über eine Baufinanzierung zur Verfügung gestellt. Eine Baufinanzierung ist zweck- und objektgebunden. Sie wird für den Kauf, Neubau oder die Sanierung einer Immobilie vergeben. Da eine Baufinanzierung den Kauf eines werthöheren Objektes ermöglicht, beinhaltet die Finanzierung dadurch auch eine hohe Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht. Während man bei der Aufnahme eines Privatkredites Beträge bis zu maximal 50.000 Euro erhält, beginnt die Baufinanzierung meist bei 30.000 Euro und der Höhe ist generell keine Grenze gesetzt. Für die Höhe ist nur ausschlaggebend, ob die Summe auch für den Kreditnehmer finanzierbar ist. Das wird für jeden Fall individuell bestimmt. Deshalb ist ein wesentliches Merkmal einer Baufinanzierung auch, dass sie individuell ist. Sie passt sich an die Situation und Gegebenheiten des Kreditnehmers an. Man kann die Höhe der Tilgung frei wählen, Sondertilgungen können vereinbart werden. Weiterhin ist es möglich, dass man eine Tilgungsaussetzung erhält sowie Stundung der Raten bei unerwarteten Zahlungsengpässen. Man kann über die Laufzeiten verhandeln, soll heißen, man vereinbart, wie lange man sich die Zinsen sichern möchte. Dabei sind Laufzeiten von 5 – 15 Jahren durchaus möglich. All diese Möglichkeiten bewirken, dass der Kreditnehmer ein auf ihn zugeschnittenes Finanzierungsmodell erhält. Er sucht sich die passenden Bestandteile aus und erhält damit eine Finanzierung, die sich perfekt an seine Finanz- und Lebenssituation anpasst.

Gerade weil die Baufinanzierung sich so perfekt an die Situation des Kreditnehmers anpasst, hat der Kreditnehmer die Aufgabe, seine finanzielle Situation im Vorwege genau zu prüfen. Er muss die Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellen und darf dabei auch nicht die Kosten vergessen, die zukünftig mit dem Kauf der Immobilie anfallen. Natürlich ist es sinnvoll, man nimmt man eine Finanzierung auf und hat dabei auch schon einen gewissen Anteil an Eigenkapital. Das verschafft dem Kreditnehmer eine weitaus bessere Ausgangssituation in den Verhandlungen. Doch auch wer kein Eigenkapital mitbringt, braucht nicht auf die eigenen vier Wände zu verzichten. Eine Baufinanzierung ganz ohne Eigenkapital ist auch möglich, doch wird diese teurer ausfallen. Die Devise lautet hierbei, je mehr Eigenkapital, desto besser.

Um Kosten zu senken, kann man Eigenleistung mit einbringen. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn es um den Neu- oder Umbau einer Immobilie geht. Man nennt diese Eigenleistung auch häufig Muskelhypothek und sie kann einen Anteil von bis zu 5% der Kaufsumme ausmachen. Wichtig ist hierbei nur, dass der Bauherr seine handwerklichen Fähigkeiten sehr realistisch einschätzt. Sonst kann es sein, dass Nachbesserungen dazu führen, dass der Bau plötzlich doch um einiges teurer wird. Auch unbedingt vermeiden sollte man, dass es zu einer Nachfinanzierung kommt. Diese Gelder sind in der Regel um einiges teurer als die ursprüngliche Baufinanzierung.

Ratenkredit

Montag, 25. Oktober 2010

Das „alte“ Auto geht unerwartet kaputt und man hat nichts gespart, um sich ein neues zu kaufen? Beim Bummel durch die Stadt entdeckt man das Schnäppchen, was man schon lange haben wollte, aber es fehlt das nötige „Kleingeld“? Endlich ist der Urlaub da, aber man kann sich keine schöne Reise leisten? All diese spontanen Kaufwünsche können Wirklichkeit werden durch die Aufnahme eines Ratenkredites. Ratenkredite werden in der Regel einfach und unkompliziert vergeben. Es gibt sie häufig sogar ohne SCHUFA-Auskunft. Meist reicht es, wenn man die letzten zwei, bis drei Lohn- oder Gehaltsabrechnungen vorlegt. Man erhält einen Betrag, der in monatlich gleichbleibenden Raten zu einem zuvor festgelegten Zinssatz zurückgezahlt werden muss. Mitunter bezeichnet man den Ratenkredit auch als Konsumentenkredit sowie als Anschaffungsdarlehen. Autokredite, Versandhauskredite oder Kredite von Einrichtungshäusern sind alles Ratenkredite.

Für was man die Kreditsumme dann verwendet, bleibt dem Kreditnehmer völlig freigestellt. Ein Ratenkredit ist nicht zweckgebunden, sondern frei verfügbar. Aus diesem Grunde, und weil man ihn in der Regel einfach und schnell erhält, wird er sehr gerne für die Wünsche verwendet, die man spontan hat und daher noch kein Geld dafür gespart hat. Das kann von einer neuen Zimmereinrichtung bis hin zum Traumurlaub gehen. Selbst wenn man sich kurzfristig entscheidet, man möchte ein neues Auto kaufen, ist der Ratenkredit dafür die richtige Finanzierungsform.

Wurde ein Ratenkredit bewilligt, muss der Kreditnehmer diesen in gleich bleibenden Monatsraten zurückzahlen. Die Rate setzt sich dabei aus der Tilgung, den Zinsen und evtl. auch aus den Gebühren des Kreditinstituts zusammen. Die Gebühren des Geldgebers, sie können bis zu 3% der Kreditsumme betragen, werden auf die Kreditsumme aufgeschlagen und dadurch ergibt sich ein effektiver Jahreszins. Im Vergleich zu einer Baufinanzierung sind die Zinsen des Ratenkredits um einiges höher. Im Vergleich zum Dispositionskredit allerdings aber niedriger. Um weitere Zahlungsausfälle abzusichern, wird der Kreditgeber auch versucht sein, den Kreditnehmer zum Abschluss einer Restschuldversicherung zu bewegen. Dies verursacht wiederum weitere Kosten für den Kreditnehmer.

Ratenkredite werden nicht nur in den Filialen vor Ort angeboten, man kann Kredite auch bei Direktbanken aufnehmen. Direktbanken findet man im Internet und sie bieten ihre Kredit oftmals günstiger an. Da dieses gängige Finanzprodukt allerdings bei vielen Bankfilialen schon sehr standardisiert und vereinfacht wurde, lohnt sich dennoch immer der Vergleich. Um die Kreditkosten der einzelnen Anbieter schnell vergleichen zu können, muss der Effektivzins angegeben werden. Die Aufnahme eines Ratenkredites wird in die SCHUFA eingetragen.

Da der Kreditmarkt hart umworben ist, gibt es sehr viele Kreditangebote. Ob man sich vor Ort informiert oder die Suche nach einem Kredit über das Internet ausführt, man findet eine große Anzahl von Anbietern, die mit günstigen Angeboten locken. Aufgrund der großen Fülle an Angeboten bietet sich ein Vergleich dieser an. Oftmals ist das ausgeschriebene Angebot dann doch nicht so günstig wie auf dem ersten Blick. Das kann ganz einfach an dem Effektivzins liegen. Zu dem beworbenen Zinssatz kommen für die Bereitstellung des Geldes noch Nebenkosten dazu. Diese Kosten werden zu der Kreditsumme hinzugerechnet und daraus ergibt sich der effektive Jahreszins. Um ein Angebot für einen Kredit also mit einem anderen zu vergleichen, sollte man dazu den Effektivzins heranziehen.

Eigenkapital für die Baufinanzierung

Freitag, 15. Oktober 2010

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, verfügt meistens nicht über so viel Eigenkapital, dass er kein zusätzliches Fremdkapital benötigt. Daher wird das Fremdkapital in der Regel über eine Baufinanzierung zur Verfügung gestellt. Während man bei der Aufnahme eines Privatkredites Beträge bis zu maximal 50.000 Euro erhält, beginnt die Baufinanzierung meist bei 30.000 Euro und der Höhe ist generell keine Grenze gesetzt. Für die Höhe ist nur ausschlaggebend, ob die Summe auch für den Kreditnehmer finanzierbar ist. Das wird für jeden Fall individuell bestimmt.

Mit dem Kauf einer Immobilie wird meist der Erwerb eines werthöheren Objektes ermöglicht. Daher handelt es sich um eine Finanzierung mit einer hohen Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht.

Worauf sollte der Kreditnehmer achten, wenn er auf der Suche nach der passenden Baufinanzierung ist? Eine Baufinanzierung ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Hat man sich dazu entschieden, muss man genau wissen, wie lange man zahlen kann oder möchte und überhaupt, wie teuer die Immobilie und damit die Finanzierung sein darf. Um das zunächst herauszufinden, ist es notwendig, die eigene finanzielle Situation zu ermitteln. Nur wer genau berechnet hat, wie viel Einkommen ihm zur Verfügung steht und wie hoch die monatlichen Ausgaben sind bzw. sein werden, nur der weiß auch ganz genau, wie hoch der Hausabtrag sein kann. Doch ob Neubau oder Kauf eines Hauses, es kommt dabei auch immer auf eine günstige Baufinanzierung an. Es gibt sehr viele Finanzierungsmodelle und es gilt, die individuell passende zu finden.

Finanziert werden kann über ein Annuitätendarlehen. Der Hausabtrag setzt sich dabei aus Zinszahlung und Tilgung zusammen. Man kann sich entweder dafür entscheiden, dass der Abtrag immer gleich hoch bleibt. Es verändert sich dann der Anteil der Zinsen und der Tilgung. Oder man sich dazu entscheiden, dass sich der Hausabtrag über die Laufzeit hinweg verringert. Die Raten passen sich dabei immer regelmäßig dem verbleibenden Darlehensbetrag an.

Dann kann man einen Hauskauf auch mittels eines Fonds-Darlehen finanzieren. Es wird dabei ein Fondssparplan mit einem Darlehen gekoppelt. Man zahlt in den ersten Jahren die Zinsen für das Darlehen und eine Sparrate für das Ansparprodukt. Das Darlehen wird dann noch nicht getilgt. Die Tilgung erfolgt bei dieser Finanzierungsform erst bei Fälligkeit des Ansparprodukts. Durch die Auszahlung nach einem festen Zeitraum sollte das Darlehen dann auf einen Schlag abgelöst werden.

Für welches Produkt man sich auch entscheidet, letztendlich ist die Investition in eine Immobilie immer eine sehr gute Entscheidung. Sie kann als ein wichtiger Grundstein für die Altersvorsorge angesehen werden. Im Gegensatz zu zum Beispiel einer Aktie erhält man mit einem Haus etwas „Handfestes“, wohingegen die Aktie nur Kapital auf einem Stück Papier darstellt. Man ist mit einem eigenen Haus nicht wie bei anderen Finanzprodukten den Spekulanten ausgeliefert. Man erhält somit durch den Eintrag ins Grundbuch eines der sichersten Wertpapiere.

Versicherungsschutz überprüfen

Freitag, 15. Oktober 2010

Wer zur Miete wohnt, benötigt keine Sturm- und Wasserversicherung. Diese ist Sache des Hausbesitzers, der nicht selten die Auswahl der jeweiligen Wohngebäudeversicherung an die Hausverwaltung delegiert. Umgekehrt benötigen Jugendliche, die das Elternhaus in Richtung erster eigener Bude verlassen, eine eigenständige Privathaftpflichtversicherung, da sie mit eigenem Wohnsitz nicht mehr über die Eltern abgesichert sind. Zieht hingegen in besagte Bude der oder die Lebensabschnittsverschöner(in) mit ein, ist eine gemeinsame Haftpflichtpolice ausreichend. Diese Beispiele verdeutlichen, wie wichtig es ist, seinen Versicherungsschutz fortlaufend und anlassbezogen zu überprüfen.

Welche Versicherungen man überhaupt benötigt, hängt zum Einen von den persönlichen Lebensumständen wie auch den familiären und beruflichen Verhältnissen ab, zum Anderen vom persönlichen individuellen Sicherheitsbedürfnis. Ein Grundstock aus privater Haftpflichtversicherung und den gesetzlich vorgeschriebenen Absicherungen (Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung) stellt die Basis dar. Weitere Pflichtversicherungen wie die Kfz-Versicherung in Form einer Kfz-Haftpflicht sowie gegebenenfalls eine Wohngebäudeversicherung sind bei entsprechendem Bedarf ebenfalls abzuschließen.

Sofern ein Haushalt mit einem Alleinverdiener oder Hauptverdiener eine Baufinanzierung in Angriff nimmt, empfiehlt sich darüber hinaus der Abschluss einer Risikolebensversicherung. Ebenso sind Fragen des Schutzes gegen mögliche Gefahren einer Berufsunfähigkeit aufzuwerfen. Für jede Form der Versicherung ist neben dem reinen Vorhandensein insbesondere auch die vereinbarte Versicherungssumme von Bedeutung. Unzureichend abgesicherte Risiken sind vielfach die Ursache für finanzielle Schäden größeren Ausmaßes. Umgekehrt kann man sich auch überversichern, so dass eine Überprüfung des Versicherungsschutzes zu einer Ersparnis führen könnte.

Ihr FMW-Berater ist auch bei Ihnen vor Ort in der Nähe, z.B. in Kiel mit Versicherungen Kiel.

Premium-Fondssparplan

Freitag, 15. Oktober 2010

Wenn man durch regelmäßiges Sparen in einen Riester-Fonds investiert, besteht eine gute Chance, dass man sich im Alter selbst dankbar sein wird. Ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen als Ergänzung zu den übrigen Altersbezügen wie gesetzliche Rente oder Betriebsrente fließt nach Ende der Sparphase des Riester-Vertrags in Form eines Auszahlplans und im Anschluss ab dem 85. Lebensjahr in Form einer lebenslangen Leibrente. Zudem ist eine flexibel zu handhabende Möglichkeit zu Beginn des Auszahlplans gegeben. Diese besteht darin, einmalig bis zu 30 Prozent des angesammelten Kapitals zur freien Verwendung zu entnehmen. Diese Option stand zu Beginn der Einführung der staatlich geförderten zusätzlichen privaten Altersvorsorge noch nicht zur Verfügung. Die Rahmenbedingungen haben sich in dieser Hinsicht somit für die Anleger im Vergleich zu der ursprünglichen Regelung deutlich verbessert.

Zudem besteht die Möglichkeit, dieses Vorsorgeinstrument zielgerichtet für das Eigenheim bzw. selbstgenutztes Wohneigentum im Allgemeinen, also auch für eine Eigentumswohnung, einzusetzen. Zu Beginn des Auszahlplans kann das Altersvorsorgevermögen nämlich anstelle einer flexiblen Entnahme von Teilbeträgen zur freien Verwendung auch zu einem Großteil oder sogar komplett für den Erwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie eingesetzt werden. Die staatliche Förderung muss in diesem Fall, anders als bei einer vorzeitigen Auflösung des Vertrags, nicht zurückgezahlt werden. Anstelle eines Immobilienerwerbs dürfen auch entsprechende Darlehen durch das Guthaben abgelöst werden, wenn eine Baufinanzierung zu Beginn des Ruhestands noch nicht vollständig getilgt wurde.

Wer für seinen Riester-Vertrag keine staatliche Förderung erhalten hat, ist ohnehin frei hinsichtlich der Verwendung des Kapitals. In steuerlicher Hinsicht werden Riester-Fonds in diesem Fall grundsätzlich wie Fondspolicen behandelt.