Archiv für November 2010

Wer bekommt die Riester-Förderung?

Freitag, 19. November 2010

Der Staat fördert die Riester-Rente durch Zulagen von jährlich max. 154 € und zusätzliche Kinderzulagen von jährlich 185 € bzw. 300 € sowie eine steuerliche Begünstigung durch die Berücksichtigung der Beiträge im Rahmen eines Sonderausgabenabzugs von max. 2.100 € jährlich.
Wer ist förderberechtigt? Zunächst sind dies Beamte oder allgemein Empfänger von Amtsbezügen, also auch Richter, Soldaten und Kirchenbeamte. Im Übrigen wird generell auf die Rentenversicherungspflicht abgestellt: Wer rentenversicherungspflichtig ist, ist im Rahmen der Riester-Rente förderberechtigt. Ohne Vorliegen einer Rentenversicherungspflicht, die insbesondere bei Selbstständigen durch die Deutsche Rentenversicherung kraft Bescheid festzustellen ist, entfällt die staatliche Förderung, auch wenn freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden. Man kann jedoch mittelbar gefördert werden, wenn sein unmittelbar förderberechtigter Ehegatte “riestert“.
Unmittelbar förderberechtigt sind: Pflichtversicherte Arbeitnehmer; Auszubildende; rentenversicherungspflichtige Selbstständige; Landwirte (soweit nach dem Gesetz über die Alterssicherung pflichtversichert); Wehr- und Zivildienstleistende; Empfänger von Arbeitslosengeld I oder II, auch wenn der jeweilige Anspruch wegen zu hohen Einkommens oder Vermögens ruht; Mütter/Väter während der Kindererziehungs- bzw. Elternzeit; Empfänger von Vorruhestands-, Kranken-, Versorgungskranken-, Verletzten- oder Übergangsgeld, soweit vor/während des Leistungsbezugs Versicherungspflicht bestand/besteht; nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen; geringfügig Beschäftigte (“Minijobber“), soweit sie durch die sog. Aufstockung auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben; Rentner wegen voller Erwerbsminderung, Erwerbsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit, soweit sie unmittelbar vor Renten- bzw. Versorgungsbezug förderberechtigt waren.

Wichtig ist auch, dass die Höhe der Förderung unabhängig ist von der Art des Riester-Vertrages. Es ist insoweit also unerheblich, ob man einen Riester-Fonds, eine Rentenversicherung oder einen Banksparplan anspart oder Wohn-Riester im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung nutzt.

Kredite für jeden Verwendungszweck

Freitag, 19. November 2010

Ein Kredit ermöglicht einem, sich etwas zu leisten, wofür man gerade das notwendige Kapital nicht zur Verfügung stehen hat. Man leiht sich Geld von einem Kreditgeber. Dieser verzinst die Kreditsumme und erhebt in der Regel auch noch eine kleine Bearbeitungsgebühr für seinen Aufwand. Der Kreditgeber zahlt dann den Kredit in monatlich gleichbleibenden Beträgen über einen festgelegten Zeitraum zurück. Viele bieten Kredite mit Sondertilgungsrecht an. Wer also kann, darf den Kredit so vorzeitig ablösen. Die angefallenen Bearbeitungsgebühren werden dabei allerdings in der Regel nicht erstattet.

Die Aufnahme eines Kredites kostet Geld. Der Kreditgeber berechnet dem Kreditnehmer Zinsen und Bearbeitungsgebühren. Da es gerade in Bezug auf die Nebenkosten so einige Unterschiede gibt, lohnt es sich immer, die Anbieter zu vergleichen. Solche Vergleiche kann man schnell und unkompliziert über das Internet ausführen. Man nimmt dafür einen Kreditrechner in Anspruch. Durch ihn erfährt man die einzelnen Konditionen der Anbieter. Verglichen werden sollte als erstes immer mal der Zinssatz. Man spricht hier auch von dem Nominalzinssatz. Er heißt daher „nominal“, da in ihm noch keine Gebühren enthalten sind. Wie hoch die Zinsen an sich ausfallen, wird oft von der Bonität abhängig gemacht. Doch es werden auch Kredite vergeben, die unabhängig von der Bonität des einzelnen sind. So zum Beispiel sind Warenhauskredite immer für alle gleich im Preis. Es wird bei diesen kein Unterschied zwischen guter und eher mangelhafter Bonität gemacht. Das heißt allerdings nicht, dass Kunden mit schlechter Bonität auch auf jeden Fall einen Kredit für sich beanspruchen können. Es heißt vielmehr, dass manche Kreditgeber dem Kunden mit der schlechteren Bonität höhere Zinsen oder auch schlechtere Konditionen anbieten. Der Kreditgeber möchte damit sein erhöhtes Forderungsausfallrisiko kompensieren.

Hat man Kreditangebote vorliegen, ist es wichtig, diese ordentlich zu vergleichen. Denn nur so weiß man auch genau, wie viel und wie lange man zurückzahlen muss. Das macht die Rückzahlung für den Kreditnehmer besser planbar. Finanzielle Notsituationen erlebt jeder einmal und nicht selten kommt es vor, dass man eine Finanzspritze in Form von einem Kredit benötigt. Da man die Kredite aber nicht nur zurückzahlen muss, sondern auch dazu noch Zinsen und Gebühren erhoben werden, sollte man darauf achten, dass man eine möglichst günstige Form der Finanzierung findet. Ob man einen Kredit überhaupt aufnehmen sollte und inwieweit es sich für einen lohnt, muss letztendlich jeder für sich selber entscheiden. Doch eines kann man gewiss sagen: Wer ein stark überzogenes Girokonto hat und der Saldo weist bereits mehr als drei Monatsgehälter auf, der zahlt einen recht ansehnlichen Betrag an Zinsen. Die Zinsen für einen Dispositionskredit sind höher als die für einen Ratenkredit. In so einem Fall macht es auf jeden Fall Sinn, den negativen Saldo mittels eines Kredites zu löschen. Alles in allem ist aber so, dass man nach dem Verwendungszweck und der individuellen Finanzsituation entscheiden muss, ob die Aufnahme eines Kredites die richtige Entscheidung ist.
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Immobilienfinanzierung ohne ausreichendes Eigenkapital beantragen

Donnerstag, 18. November 2010

Da nur die wenigsten über ausreichendes Eigenkapital verfügen, so dass sie nicht auf eine Fremdfinanzierung für den Erwerb einer Immobilie angewiesen sind, steht allen anderen eine sogenannte Immobilienfinanzierung zur Verfügung. Sie stellt ein im Vergleich zum herkömmlichen Ratenkredit günstigeres Finanzierungsprodukt dar, das durch niedrige Zinsen bei attraktiven Konditionen überzeugt. Ein weiteres Merkmal, was die Immobilienfinanzierung so einzigartig macht, ist die Länge der Laufzeit. Kennt man beim Ratenkredit Laufzeiten von maximal 120 Monaten, kann man die Immobilie über 360 Monate finanzieren, was immerhin 30 Jahren entspricht. Bei einer Immobilienfinanzierung hat man zudem die Möglichkeit, sich Zinsen zu sichern. Man vereinbart entsprechende Laufzeiten, in denen die Zinsen festgeschrieben sind auf den Tag des Abschlusses. Besonders günstige Zinsen sichert man sich mit einer möglichst langen Zinsbindungsfrist, eher höhere Zinsen sollte man versuchen, nur kurz zu binden. Die Laufzeiten für die Zinsbindungsfrist können zwischen 5 und 15 Jahren liegen. Wer eine Anschlussfinanzierung vor sich hat und befürchtet, er kann die gerade am Markt sehr niedrigen Zinsen nicht nutzen, kann diese außerdem mit einem Forwarddarlehen für sich sichern. Man schließt mit dem Kreditgeber den Anschlussvertrag vorher ab und kann dann von den niedrigen Zinsen profitieren. Aber man sollte hier genau abwägen, ob sich die vorzeitige Zinsbindung wirklich lohnt. Der Kreditgeber wird diesen Vorteil nicht ohne einen kleinen Aufschlag gewähren. Daher sollte man berechnen, wie hoch der Gewinn für einen tatsächlich ist.

Die Immobilienfinanzierung wird übrigens nicht „nur“ für den reinen Erwerb einer Immobilie vergeben. Das zur Verfügung gestellte Kapital kann für alle Baumaßnahmen an einer Immobilie verwendet werden. Also auch, wenn man bereits eine Immobilie besitzt, kann man eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen, um diese dann umzubauen, zu renovieren, modernisieren oder zu sanieren. Wissenswert ist bei solchen Baumaßnahmen auch, dass der Staat Förderkredite vergibt, die zum Beispiel Familien mit Kindern den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen sollen oder als Belohnung für energiesparende Baumaßnahmen vergeben werden. Diese Fördergelder sind noch um ein paar Prozentpunkte niedriger als die eh schon sehr günstige Immobilienfinanzierung. Wer als das Anrecht auf einen solchen Förderkredit, hat allen Grund sich zu freuen. Er kann durch die Zinseinsparung entweder mehr tilgen oder erfreut sich niedrigerer Raten. Auch können die Fördergelder problemlos mit in eine Immobilienfinanzierung eingebunden werden. Bei manchen ist gerade der Erhalt von Fördergeld ausschlaggebend dafür, dass er überhaupt eine Immobilienfinanzierung erhält, da sie ansonsten zu teuer und damit nicht finanzierbar gewesen wäre.

Als kleiner Tipp am Rande sei noch gesagt, eine gute und günstige Immobilienfinanzierung passt sich perfekt an die persönliche finanzielle Situation des einzelnen an und überzeugt zum einem mit einem niedrigen Nominalzins, aber noch viel mehr mit einem niedrigen Effektivzins. Wer also verschiedene Angebote zur Finanzierung einer Immobilie vorliegen hat, der sollte unbedingt einen Augenmerk auf den Effektivzins haben. Denn der Nominalzins kann noch so niedrig sein, die Nebenkosten, die bei einer Finanzierung anfallen und sich im Effektivzins niederschlagen, können von Anbieter zu Anbieter stark variieren. Einen guten Überblick zur Baufinanzierung ohne Eigenkapital bekommen Sie durch unseren Baugeldvergleich.


Bauspardarlehen

Mittwoch, 17. November 2010

Der Grundgedanke beim Bausparen besteht darin, dass viele angehende Eigenheimbesitzer kollektiv und zielgerichtet sparen, um letztlich allen Beteiligten eine planbare und günstige Finanzierung zu ermöglichen.
Das Bauspardarlehen, das von den Bausparkassen gewährt wird, weist mehrere Vorzüge auf. Die Konditionen des Darlehens stehen grundsätzlich bereits bei Abschluss des Bausparvertrages fest. Es handelt sich um Festzinsdarlehen, die mit einem niedrigen Zinssatz ausgestattet sind. Die Konditionen eines Bauspardarlehens halten auch in Phasen eines allgemein niedrigen Zinsniveaus einem Baugeldvergleich mit den Kreditkonditionen von Banken und Sparkassen statt.
Der Bausparer sichert sich das niedrige Zinsniveau für die gesamte Tilgungsdauer des Bauspardarlehens. Dies führt dazu, dass Bausparen gewissermaßen als eine Versicherung gegen steigende Zinsen angesehen werden kann. Ein Bausparvertrag stellt somit eine solide Grundlage und einen wertvollen Bestandteil einer Baufinanzierung dar. Da der Bausparer einen Rechtsanspruch auf das Bauspardarlehen hat, wenn sein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, entfällt auch insoweit das Risiko, dass es bei der Bewilligung der Finanzierung zu Problemen kommt.

Baufinanzierung für Privatpersonen

Mittwoch, 17. November 2010

Möchte man als Privatperson eine Wohnung oder ein Haus kaufen und benötigt dafür einen Teil an Fremdkapital, so wird dieses mittels einer Baufinanzierung zur Verfügung gestellt. Die Baufinanzierung ist das geeignete Mittel, um günstig an Wohneigentum zu kommen, bietet sie doch viel günstigere Zinsen und flexiblere Konditionen als ein herkömmlicher Ratenkredit.

Während man bei der Aufnahme eines Privatkredites Beträge bis zu maximal 50.000 Euro erhält, beginnt die Baufinanzierung meist bei 30.000 Euro und der Höhe ist generell keine Grenze gesetzt. Für die Höhe ist nur ausschlaggebend, ob die Summe auch für den Kreditnehmer finanzierbar ist. Das wird für jeden Fall individuell bestimmt. Deshalb ist ein wesentliches Merkmal einer Baufinanzierung auch, dass sie individuell ist. Sie passt sich an die Situation und Gegebenheiten des Kreditnehmers an.

Am häufigsten ist der Abschluss einer Baufinanzierung über ein sogenanntes Annuitätendarlehen, man kann sein Wohneigentum aber auch mit einem Bauspardarlehen, einer Hypothek, einem Lebensversicherung- oder Rentenfonds sowie mit einem Bausparsofortdarlehen finanzieren. Dem Kreditnehmer stehen da mehrere Finanzprodukte zur Auswahl. Er kann wählen, was für ihn die passende Finanzierung ist. Dass so viele verschiedene Finanzprodukte zur Verfügung stehen, hat seinen Grund besonders darin, dass der Kreditgeber bemüht ist, für jeden Kunden genau die Baufinanzierung zu ermöglichen, die sich perfekt an die individuelle Situation des einzelnen anpasst. Und da Menschen nun mal sehr verschieden sind und sich daher auch sehr in ihrer jeweiligen finanziellen Situation unterscheiden, möchte man damit eine höchst hohe Anpassung an die Voraussetzungen erreichen.

Da eine Baufinanzierung den Kauf eines werthöheren Objektes ermöglicht, beinhaltet die Finanzierung eine sehr gute Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber dabei als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht. Sollte es von Seiten des Kreditnehmers dann zu einem Forderungsausfall kommen, kann der Kreditgeber entscheiden, ob er die Immobilie zwangsverwalten oder zwangsversteigern möchte. Zwar wird durch eine Zwangsversteigerung sicherlich kaum die fällige Kreditsumme abgelöst, doch die sichere Option auf zumindest einen großen Teil des Geldes, reicht dem Kreditgeber bereits aus, um einen Kredit mit günstigen Zinsen und guten Konditionen zu vergeben. Wer bauen oder kaufen möchte, sollte übrigens nie vergessen, sich informieren, ob ihm eventuelle Fördergelder zustehen. Von der Bank für Wiederaufbau, kurz KFW, werden besonders günstige Kredite erteilt, die die an sich schon günstige Baufinanzierung noch um einiges unterbieten können. Dies beruht zu einem darauf, dass der Staat dem Wohneigentum grundsätzlich positiv gegenübersteht. Er vergibt dafür bestimmte Kredite für Familien mit Kinder sowie Steuervergünstigungen. Und zum anderen werden die Bauherren belohnt, die entweder Altbauten den neuesten Energiesparmaßnahmen anpassen oder aber Neubauten in besonders energiesparender Bauweise errichten. Fördergelder gibt es dann zum Beispiel für Photovoltaik und Solar oder für eine Hausfassade mit einer Wärmedämmung nach EnEV (Energieeinsparverordnung).

Wer das Glück hat und günstige Fördergelder für sich beanspruchen kann, kann sich also über günstige Zinsen freuen. Oftmals reichen diese staatlichen Kredite allerdings nicht aus, um das gesamte Projekt zu finanzieren, daher kann man diese günstigen Gelder auch ganz unkompliziert mit einer Baufinanzierung kombinieren. In den meisten Fällen kümmern sich die Kreditgeber um die Beantragung und Abwicklung der Förderkredite und berücksichtigen diese bei der Planung der gesamten Finanzierung. So hat der Kreditnehmer sehr wenig Aufwand und erhält dennoch ein höchst zufriedenstellendes Ergebnis: eine sehr günstige Immobilienfinanzierung, die ihn in die eigenen vier Wände bringt.

Baufinanzierungsrechner

Dienstag, 16. November 2010

Als Hilfe zur Berechnung der anfallenden Kosten, die durch den Kauf oder Neubau einer Immobilie anfallen oder um herauszufinden, welche Baufinanzierung die günstigste ist, um sein Budget zu berechnen und für noch vieles mehr stehen einem die Baufinanzierungsrechner im Internet zur Verfügung. Jeder kann sie nutzen, sie sind einfach zu handhaben und die Nutzung ist selbstverständlich kostenlos. Sie helfen einem rund um die Baufinanzierung, denn sie sparen Zeit und vermitteln einem wichtige Auskünfte. Hier ein kurzer Auszug der gängigsten Rechner.

Mit dem Volltilgungsrechner erfährt man, wie hoch die Kosten sind, wenn man innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes die Finanzierung ablösen möchte. Möchte man wiederum wissen, wie lange es sinnvoll ist, sich ein Zinsniveau zu sichern, verwendet man den Sollbindungsrechner. Man vergleicht mit ihm die verschiedenen Sollzinsbindungen. Wer nicht viel Geld benötigt, bevorzugt eher einen kleinen Darlehensbetrag bei einer kurzen Laufzeit. Und ob eine Kleindarlehen vielleicht die bessere Lösung ist, wird einem der Ratenkreditrechner sagen. Dieser Rechner ermittelt die Konditionen sowie die monatlichen Raten.

Hat man bereits so einige Angebote vorliegen und muss sich nun daran machen, diese alle miteinander zu vergleichen, kann man dieses Vorhaben verkürzen, in dem man einen Angebotsvergleichsrechner hinzuzieht. Er stellt jeweils zwei Angebote gegenüber und gibt aus, welches das attraktivere von beiden ist. So hat man zum Schluss nur noch ein Angebot vorliegen, das sich als das günstigste erwiesen hat.

Ob eine Baufinanzierung günstig ist oder nicht, sagt einem der Effektivzins. Er gibt Auskunft darüber, wie hoch die Nebenkosten der Finanzierung sind, sprich Agio und Disagio, Provision und Abschlussgebühr. Alle diese Kosten werden auf die Kreditsumme aufgeschlagen und daraus ergibt sich letztendlich der Effektivzins. Hat man also nur den Nominalzins vorliegen, kann man mit dem Effektivzinsrechner den effektiven Jahreszins berechnen. Dieses geht auch in umgekehrter Reihenfolge. Liegt nur der Effektivzins vor, gibt dieser Rechner einem die Höhe des Sollzins bekannt. Dabei genügt die Eingabe der Eckdaten des vorhandenen Angebotes. Als weiteres sei noch der Vorfälligkeitsrechner genannt. Er berechnet die anfallenden Kosten bei vorzeitiger Ablösung der Finanzierung.

Neben den Kosten der Hausfinanzierung entstehen noch weitere Kosten. So muss bei der Finanzierung auch an die Gebühren für den Notar und den Eintrag ins Grundbuch gedacht werden. Der Notar- und Grundbuchkostenrechner sagt einem unter Angabe des Kaufpreises genau, wie hoch diese Kosten ausfallen werden.

Wenn man nicht weiß, wie viel Geld man für den monatlichen Abtrag zur Verfügung hat, kann man nicht mit gutem Gewissen eine Finanzierung abschließen. Der Haushaltsrechner berechnet durch das Gegenüberstellen von Einnahmen und Ausgaben, wie viel Geld für eine Hausfinanzierung vorhanden ist. Weiterhin kann man mit einem Budgetrechner ausrechnen lassen, wie teuer die Immobilie sein darf.

Macht der Kauf der eigenen vier Wände eigentlich Sinn? Für diese Frage gibt es den Kauf/Mietrechner. Ob die eigenen vier Wände die bessere Alternative sind, wird man durch ihn erfahren, denn er vergleicht die Mietbelastung mit dem zu erwartenden Hausabtrag. So weiß man sofort, ob die Miete nicht doch auf Dauer die günstigere Variante ist, bzw. ob man sich einen Hausabtrag leisten kann.

Ratenkredit

Montag, 15. November 2010

Der Ratenkredit ist ein Finanzprodukt für Privatpersonen. Hiermit wird dem Kreditnehmer ein Darlehen über einen bestimmten Geldbetrag gewährt. Dieser Betrag ist dann in gleichbleibenden monatlichen Raten mit einem vorher festgelegten Zinssatz zurückzuzahlen.

Die Verwendung des Geldes steht dem Kreditnehmer völlig frei. Es gibt aber auch Kredite von Finanzpartner, die direkt den Kauf eines Produktes ermöglichen, sowie zum Beispiel der Autokredit oder der Kredit über die Hausbank des Möbelgeschäftes. Hier erhält der Kreditnehmer keinen Auszahlungsbetrag, sondern ihm wird der Kauf von Waren des Geschäftes finanziert. Ein Ratenkredit kann auch zur Aufstockung eines bestehenden Kredites und zur Umschuldung genutzt werden. Kredite dieser Form gibt es bereits seit über 60 Jahren. Der Ratenkredit ist der Kredit, der am häufigsten in Anspruch genommen wird. Er gilt als ein klassisches Finanzierungsprodukt, das leicht und unkompliziert vergeben wird und daher so beliebt ist. Die Auszahlungsbeträge des Ratenkredites können sich von EUR 1.000 bis zu EUR 75.000 belaufen. Man kennt dabei Laufzeiten von 12 bis zu 84 Monaten, in manchen Fällen werden auch Laufzeiten von bis zu 120 Monaten vereinbart.

Spricht man davon, dass der Ratenkredit als Blankodarlehen herausgelegt wird, meint man damit, dass der Kredit ohne Stellung von Sicherheiten vergeben wird. Gängig ist jedoch zumindest die Vorlage der letzten drei Lohn- oder Gehaltsabrechnungen. Weiterhin wird in jedem Fall die Bonität des Kreditnehmers überprüft. Um so eine Prüfung kommt in der Regel niemand herum. Die Bonität gibt dem Kreditgeber Auskunft über das bisherige Zahlungsverhalten des Kreditnehmers. Diese Überprüfung ist für den Kreditgeber im Grunde unerlässlich, denn durch eine schlechte Zahlungsmoral können Unternehmen stark geschädigt werden. Die Bonitätsabfrage versteht sich also als Selbstschutz des Kreditgebers. Um bei mangelhafter Bonität die Finanzierung dennoch zu ermöglichen, kann man auf einen Bürgen zurückgreifen.

Nach Erhalt des Auszahlungsbetrages muss der Kredit in gleichbleibenden Monatsraten innerhalb eines festgelegten Zeitraums zurückgezahlt werden. Die Kreditrate besteht aus der Kredittilgung, den Zinsen und meist auch noch aus den Gebühren des Kreditgebers. Im Vergleich zur Baufinanzierung weist der Ratenkredit höhere Zinsen auf, doch ist er immer noch günstiger als der Dispositionskredit. Daher ist es manchmal sinnvoll, ein stark überzogenes Girokonto mittels eines Ratenkredites auszugleichen. In der monatlichen Kreditrate sin die Zinsanteile für jeweils 30 Tage enthalten. Ist der Zeitraum zwischen Erhalt der Kreditauszahlung und der Zahlung der ersten Rate größer als ein Monat, werden die anteiligen Zinsen ermittelt und zur ersten Rate hinzugefügt. Diese anteiligen Zinsen nennt man Anlaufzinsen. Für die Bereitstellung eines Kredites fallen nicht nur Zinsen, sondern auch Bearbeitungsgebühren an. Diese können bis zu 3% der Kreditsumme betragen. Oft wird auch zum Abschluss einer Restschuld- oder Risikolebensversicherung geraten. Diese Versicherungen erhöhen die Kreditsumme ebenfalls. Um erkennen zu können, welches Angebot die geringeren Nebenkosten beinhaltet, sollte man auf den Effektivzinssatz achten. Er gibt dem Kreditnehmer Auskunft über die zusätzlichen Kosten. Die Angabe des Effektivzinses ist gesetzlich vorgeschrieben. Über jeden aufgenommenen Ratenkredit gibt es einen Schufa Eintrag. Die Kündigung eines Kredites muss mit einer Frist von drei Monaten vorgenommen werden. Nur die Kündigung innerhalb der ersten sechs Monate ist kostenlos, d. h., es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Ob man auch die Bearbeitungsgebühr zurück bekommt, ist von Kreditgeber zu Kreditgeber unterschiedlich. Es besteht nicht die Pflicht dazu, diese Gebühr zu erstatten.

Turnusmäßig Versicherungen überprüfen

Montag, 15. November 2010

Es empfiehlt sich, sein Portefeuille an Versicherungen ab und an überprüfen zu lassen, vorzugsweise von unabhängigen Fachleuten, die nicht an das Angebot eines bestimmten Versicherungskonzerns gebunden sind. Ein entsprechender Check verhindert gegebenenfalls Mehrfachabsicherungen und führt nicht selten zu einer Kostenentlastung.
Ein reiner Preisvergleich zwischen mehreren Versicherungsangeboten wird dadurch erschwert, dass Versicherungen insgesamt als überaus intransparente Produkte anzusehen sind. Der Gesetzgeber hat zwar in jüngerer Zeit mehrere Maßnahmen ergriffen, beispielsweise die Vorschrift über die Erstellung eines Versicherungsprotokolls oder die Einführung eines Produktinformationsblattes mit den wesentlichen Bestandteilen des Versicherungsvertrages. Auch kann man sich nunmehr von teuren oder nicht mehr benötigten Versicherungen zum Ende des dritten Versicherungsjahres durch Kündigung trennen, auch wenn die ursprünglich vereinbarte Laufzeit noch nicht abgelaufen ist.
Dennoch verbleibt ohne die Inanspruchnahme externen Rats ein gewisses Risiko, quasi Äpfel mit Birnen zu vergleichen und bestehende Sparpotenziale außer Acht zu lassen. Entsprechend ist es oftmals schwierig, einen angemessenen Preis-Leistungs-Vergleich durchführen zu können, ohne einen externen Fachmann zu Rate zu ziehen.
Grundsätzlich sollte man (teure) Ratenzuschläge vermeiden, die bei einigen Versicherungssparten von manchen Versicherungsgesellschaften erhoben werden, sofern die Prämienzahlung nicht jährlich, sondern in einem unterjährigen Turnus erfolgt. Eine vielfach gegebene Möglichkeit, die Versicherungskosten zu senken, besteht in dem Verzicht auf häufig teure und gleichzeitig unnütze Zusatzoptionen zu Versicherungsverträgen wie beispielsweise einen doppelten Unfalltodzusatzschutz.

Baufinanzierung und Eigenleistung

Montag, 15. November 2010

 

Die Baufinanzierung ermöglicht einem den Erwerb der eigenen vier Wände zu günstigen Zinsen und Konditionen. Da eine Baufinanzierung den Kauf eines werthöheren Objektes ermöglicht, beinhaltet die Finanzierung dadurch auch eine hohe Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht. Während man bei der Aufnahme eines Privatkredites Beträge bis zu maximal 50.000 Euro erhält, beginnt die Baufinanzierung meist bei 30.000 Euro und der Höhe ist generell keine Grenze gesetzt. Für die Höhe ist nur ausschlaggebend, ob die Summe auch für den Kreditnehmer finanzierbar ist. Das wird für jeden Fall individuell bestimmt. Deshalb ist ein wesentliches Merkmal einer Baufinanzierung auch, dass sie individuell ist. Sie passt sich an die Situation und Gegebenheiten des Kreditnehmers an.

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, verfügt meistens nicht über so viel Eigenkapital, dass er kein zusätzliches Fremdkapital benötigt. Daher wird das Fremdkapital in der Regel über eine Baufinanzierung zur Verfügung gestellt. Eine Baufinanzierung ist zweck- und objektgebunden. Sie wird für den Kauf, Neubau oder die Sanierung einer Immobilie vergeben.. Man kann die Höhe der Tilgung frei wählen, Sondertilgungen können vereinbart werden. Weiterhin ist es möglich, dass man eine Tilgungsaussetzung erhält sowie Stundung der Raten bei unerwarteten Zahlungsengpässen. Man kann über die Laufzeiten verhandeln, soll heißen, man vereinbart, wie lange man sich die Zinsen sichern möchte. Dabei sind Laufzeiten von 5 – 15 Jahren durchaus möglich. All diese Möglichkeiten bewirken, dass der Kreditnehmer ein auf ihn zugeschnittenes Finanzierungsmodell erhält. Er sucht sich die passenden Bestandteile aus und erhält damit eine Finanzierung, die sich perfekt an seine Finanz- und Lebenssituation anpasst.

Eine Baufinanzierung kann sich allerdings nur dann perfekt an die Situation des Kreditnehmers anpassen, wenn dieser auch seine Hausaufgaben gemacht hat und genau weiß, wie viel Geld ihm zur Verfügung steht, wie hoch die Einnahmen und die Ausgaben berechnet auf den Monat sind. Bei diesen Punkten sollte man sehr gründlich sein und vor allem ehrlich sich und dem Kreditgeber gegenüber. Bei einer Immobilien Finanzierung handelt es sich um ein sehr langfristige Finanzierung, die erst einmal abgeschlossen, so schnell nicht wieder gelöst werden kann. Es würde zu erheblichen Mehrkosten kommen und der Kreditnehmer würde gerade in den ersten Jahren der Finanzierung mit einem Verlust aus der Finanzierung hervorgehen. Passt die Finanzierung nicht, weil ein Einkommen wegbricht oder ein sonstiger Engpass eintritt, kann dies bei einer zu „engen“ Finanzierung schnell dazu führen, dass es zu einem Forderungsausfall kommt. Sinnvoll ist es daher, mögliche Stundungen zu vereinbaren sowie Sondertilgungen. Auch eine Tilgungsaussetzung kann vertraglich beschlossen werden. Stehen einem Fördergelder zur Verfügung, sollte man diese unbedingt beantragen. Sie sind um einiges günstiger und ermöglichen so dem Kreditnehmer, das Darlehen schneller abzutragen.

Um Kosten zu senken, kann man Eigenleistung mit einbringen. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn es um den Neu- oder Umbau einer Immobilie geht. Man nennt diese Eigenleistung auch häufig Muskelhypothek und sie kann einen Anteil von bis zu 5% der Kaufsumme ausmachen. Wichtig ist hierbei nur, dass der Bauherr seine handwerklichen Fähigkeiten sehr realistisch einschätzt. Sonst kann es sein, dass Nachbesserungen dazu führen, dass der Bau plötzlich doch um einiges teurer wird. Auch unbedingt vermeiden sollte man, dass es zu einer Nachfinanzierung kommt. Diese Gelder sind in der Regel um einiges teurer als die ursprüngliche Baufinanzierung. Hierzu lesen Sie auch Infos zu Baufinanzierung ohne Eigenkapital.

Immobilienfinanzierung

Montag, 15. November 2010

Mit einer Baufinanzierung gelangt man zu günstigen Konditionen in die eigenen vier Wände. Man erhält sie für Kauf, Neubau, Umbau oder Sanierung sowie Umfinanzierung einer Immobilie. Eine Immobilienfinanzierung ist günstiger und bietet bessere Konditionen als ein herkömmlicher Ratenkredit. Dass die Finanzierungspartner diesen Kredit so günstig anbieten, liegt daran, dass man mit dem Kauf einer Immobilie in der Regel die Anschaffung eines werthöheren Objektes vorgenommen wird. Der Kreditgeber lässt sich als Sicherheitenstellung mit in das Grundbuch eintragen. Kommt es dann zu einem Forderungsausfall, kann er sich an der Immobilie schadlos halten. Das bedeutet, er kann die Zwangsverwaltung oder auch Zwangsversteigerung anordnen. Erhält man Geld für die Finanzierung einer Immobilie, darf man dieses auch nur dafür verwenden. Man spricht davon, dass das Geld aus einer Immobilienfinanzierung zweck- und objektgebunden ist.

Für die Immobilienfinanzierung stehen einem mehrere Formen zur Auswahl. So kann man zum Beispiel die Finanzierung mit einem Bausparvertrag kombinieren. Hat man nicht genügend Eigenkapital, dient einem das Bauspardarlehen als praktische Variante der Kapitalbeschaffung. Oft hat man schon vor Jahren in einen Bausparvertrag eingezahlt. Aber das ist nicht Voraussetzung, um ein Bauspardarlehen zu erhalten. Statt dem Bauspardarlehen mit Ansparphase kann man sich dann für ein Bausparsofortdarlehen entscheiden. Ein Vorteil dabei ist, dass man zurzeit günstige Zinsen nutzen kann.

Neben dem Bauspardarlehen gibt es dann noch die klassische Variante, das Annuitätendarlehen. Dieses sichert dem Kreditnehmer die Zinsen für einen gewählten Zeitraum von 5 bis zu 15 Jahren. Mit einer Sofort-Finanzierung von Bausparkassen kann man sich übrigens Zinsen für bis zu 30 Jahren sichern. Diese Finanzierung setzt sich dabei aus einem tilgungsfreiem Darlehen und einem Bausparvertrag zusammen. Wer kann, sollte sich die Riester-Förderung sichern. Damit gelangt man schneller zum Ziel, das Darlehen zu tilgen. So erhält eine dreiköpfige Familie zurzeit eine Förderung von bis zu 50.000 Euro.

Varianten zur Finanzierung einer Immobilie gibt es sehr viele. Aber woran erkennt man, welche die passende und günstigste ist? Worauf sollte der Kreditnehmer achten? Als erstes Mal sollte geklärt werden, wie lange man sich die Zinsen sichern möchte. Desto niedriger die Zinsen am Markt sind, umso länger gilt es, diese zu sichern. Dann muss man anhand einer ehrlichen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, wie hoch der monatliche Abtrag sein darf. Und um das günstigste Angebot zu erkennen, sollte man einen genauen Blick auf die Kosten des Finanzierungspartners für die Bereitstellung und den Abschluss der Finanzierung werfen. Gerade bei den Nebenkosten trennt sich die Spreu vom Weizen. Zu diesen Kosten können gehören: Agio, Disagio, Provision, Abschlussgebühr sowie eventuell eine Restschuld- und/oder Risikolebensversicherung. Wer also genau recherchiert, genügend Angebote einholt und vergleicht und auch einen Überblick über seine finanzielle Situation hat, kann eine gute Finanzierung finden und damit den Weg zu den eigenen vier Wänden ebnen.