Archiv für November 2010

Versicherungen für Azubis

Freitag, 12. November 2010

Auszubildende werden neben der ungewohnten beruflichen Umgebung und dem plötzlichen Mangel an Freizeit auch mit dem Umstand konfrontiert, dass sie diverse Verträge rund um die betriebliche Ausbildung und darüber hinaus abzuschließen haben bzw. hierzu umworben werden. Ein zentraler Aspekt stellen hierbei Versicherungen dar, die bislang als Schüler kein oder allenfalls am Rande ein Thema waren.

Zunächst gilt es, sich um eine Krankenversicherung zu kümmern, da die kostenlose Mitversicherung über die Eltern mit Beginn der Berufsausbildung ausläuft. Eingeschlossen durch eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse ist die gesetzliche Pflegeversicherung, die ebenso wie die Krankenversicherung eine Pflichtversicherung ist. Es besteht somit nicht die Möglichkeit, sich diesen Versicherungsschutz zu sparen. Bei der Auswahl der geeigneten Krankenkasse stellt sich heraus, dass, von Sonderbeiträgen abgesehen, die Prämien und Leistungen identisch sind, sofern man sich nicht in einen Wahltarif begibt, der allerdings eine dreijährige vertragliche Bindung mit sich bringt.

Darüber hinaus sollten Auszubildende berücksichtigen, dass sie bei einem eigenen Hausstand auch eine eigenständige Privathaftpflichtversicherung benötigen. Diese ist auch für einen nach Einschätzungen der Fachwelt ausreichenden Versicherungsschutz günstig erhältlich. Im Ausbildungsvertrag finden sich oftmals auch finanzielle Vorteile, die bereits Berufseinsteigern zu Gute kommen. Hierbei handelt es sich um Vermögenswirksame Leistungen und/oder Anwartschaften auf eine Betriebliche Altersvorsorge, die der Arbeitgeber neben der reinen Ausbildungsvergütung finanziert. Insbesondere eine Direktversicherung als steuer- und sozialversicherungsfreies Instrument zur privaten Vermögensbildung für den beruflichen Ruhestand kann sich bei sehr frühzeitigem Beginn auch mit vergleichsweise geringen Beträgen überaus bezahlt machen, da der Zinseszinseffekt der erzielten Rendite der Kapitalanlage auf diese Weise über einen sehr langen Zeitraum wirken kann.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Donnerstag, 11. November 2010

Zur Absicherung des Risikos, das darin besteht, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, hat sich in Deutschland seit einiger Zeit die privat abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) etabliert. Sie leistet eine Rente bei Eintritt des Versicherungsfalles, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Der Vormarsch der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung hängt damit zusammen, dass der gesetzliche Schutz im Zuge der Reformen der Sozialversicherung deutlich eingeschränkt wurde: Eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente wird grundsätzlich nur noch für Arbeitnehmer bis einschließlich Jahrgang 1960 gezahlt. Entsprechend müssen jüngere Arbeitnehmer sowie Selbstständige generell private Vorsorge betreiben, wenn sie das Risiko der Berufsunfähigkeit finanziell absichern möchten.
Ein Vergleich der am Markt angebotenen Versicherungen zeigt ein deutliches Preisgefälle, was zum Teil damit zusammenhängt, dass sich einzelne Versicherungsgesellschaften auf bestimmte Berufsgruppen spezialisiert haben. Der wichtigste qualitative Unterschied betrifft die Frage der sogenannten Verweisbarkeit. Je nach Ausgestaltung in den Versicherungsbedingungen kann (und wird) der Versicherer gegebenenfalls vor Aufnahme der Rentenzahlung verlangen, dass der Versicherungsnehmer eine andere, mit der bisherigen vergleichbare und entsprechend den Erfahrungen und Kenntnissen des Kunden zumutbare Tätigkeit aufnimmt.

Immobilien

Dienstag, 9. November 2010

Die Immobilie bezeichnet ein Grundstück oder Bauwerk. Das Bauwerk kann dabei ein alleinstehendes Objekt oder eine Wohnung sein. In der Wirtschaftsprache bezeichnet man die Immobilie auch als „unbewegliches Sachgut“. Meint eine Immobilie „nur“ ein Grundstück, wird dieses auch Liegenschaft genannt. Für Immobilien gibt es eine Reihe an Unterbegriffen, die diese nach ihrer Nutzung unterscheiden.

Man spricht bei Gebäuden, die ausschließlich oder überwiegend für gewerbliche Zwecke genutzt werden, von einer Gewerbeimmobilie. Die Sozialimmobilie versteht sich dagegen als eine Immobilie, die für die Pflege von Erkranken oder Bedürftigen verwendet wird. In dem Sinne sind es dann auch Gesundheitsimmobilien wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Kliniken. Die Sozialimmobilie im noch engeren Sinn ist ein Gebäude, in dem alte, behinderte, pflegebedürftige oder schwerstkranke sowie sterbende Menschen betreut werden. Darunter fallen dann Altenwohnheime und Pflegeheime. Weiterhin gehören zu den Sozialimmobilien noch Kinder und Jugendheime oder auch Obdachlosenheime.

Eine weitere Form der Immobilie ist die Spezialimmobilie. Manchmal wird sie auch Sonderimmobilie genannt. Mit ihr ist ein Gebäude gemeint, das speziell für eine bestimmte Nutzung errichtet wurde. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Bahnhöfe, Kraftwerksgebäude oder Hotels. Dient ein Gebäude reinen Wohnzwecken, so handelt es sich um eine Wohnimmobilie.

Um eine Immobilie sein eigen nennen zu können, müssen drei Schritte vollzogen werden. Den Beginn macht hierbei die Erstellung eines notariell beurkundeten Kaufvertrages. Darauf folgt die Einigung über den Eigentumsübergang, der notariell beurkundet werden muss. Zu guter Letzt folgt im drittenSchritt die Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch. Im Falle einer Immobilienfinanzierung ist es üblich, dass sich der Kreditgeber mit ins Grundbuch eintragen lässt. Dieser Eintrag sichert ihn gegen das Risiko des Forderungsausfalles ab. Sollte der Kreditnehmer das Darlehen nicht weiter bedienen können, steht es dem Kreditgeber durch diesen Eintrag frei, die Immobilie zum Beispiel zu versteigern.

Eine Immobilie ist ein gute Kapitalanlage, denn sie ist im Verbindung mit einem Grundstück ein „nicht vermehrbares Gut“. Daraus ergibt sich, dass die Immobilie resistent gegen eine Inflation ist. Betrachtet man das langfristig, erhält ihr Wert sogar steigende Tendenz. Das auf dem Grundstück befindliche Gebäude mag mit den Jahren einer gewissen Wertminderung unterliegen. Ein wichtiger Faktor für eine Wertminderung ist in jedem Fall die Abnützung. Durch Investitionen in die Sanierung und Modernisierung seiner Immobilie kann man so einem Werteverlust vorbeugen. Eine Immobilie gilt immer noch als eine sichere Anlage. Besonders dann, wenn die Mietersparnis dementsprechend hoch ist, dass sie alle zukünftig anfallenden Kosten ausgleichen kann. Wer kein Kapital hat, der kann heutzutage aber auch Bauen oder Kaufen, z.B. bei der Seite Baufinanzierung ohne Eigenkapital gibt es Tipps und Infos dazu. Auf jedenfall sollte man einen unabhängigen Experten um einen Baugeldvergleich bitten.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Montag, 8. November 2010

Ab sofort bietet FMW eine ganz neue Domain zur Baufinanzierung ohne Eigenkapital an. Hier werden die Vor- und Nachteile der 100% Finanzierung unabhängig diskutiert und es wird die Möglichkeit einer kostenlosen Anfrage und Hotline gegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team von FMW.

Über´s Bauen

Montag, 8. November 2010

Auch wenn der Bau eines Hauses mit viel Stress und Zeitaufwand verbunden sein mag, letztendlich kann man vom Bau des Eigenheims nur profitieren. Klagen Geldanleger über bescheidene Sparzinsen oder sogar über Verluste, so erhält der Bauherr und Wohnungskäufer mit seiner Immobilie einen echten Sachwert, der nicht den Geschäften von Spekulanten ausgesetzt ist. Hält man zudem seine Immobilie „gut in Schuss“, so kann man sich über einen „gesunden“ Wertzuwachs freuen.

Der Weg zu den eigenen vier Wänden ist allerdings oft mühsam und erfordert viel Kraft und Zeit. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden und man muss einen Finanzierungspartner finden, der einen den Weg zum Eigenheim ebnet. Ist die Finanzierung unter Dach und Fach, kann es konkret an die Grundstückssuche und die Planung des Hauses gehen. Es stehen dem Bauherrn viele Varianten eines Hauses zur Verfügung. Und er hat dabei nicht nur die Wahl zwischen Glaserker, Atrium oder überdachter Terrasse. Auch in Bezug auf die Energiebilanz stehen dem zukünftigen Hausbesitzer verschiedene Modelle zur Auswahl.

Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, sich für ein Niedrigenergiehaus zu entscheiden. Solche Häuser dürfen den Heizwärmebedarf von 70 KWH nicht übersteigen. Das entspricht einem Verbrauch von entweder 7 Litern Heizöl oder 7 Kubikmetern Erdgas pro Quadratmeter und Jahr. Solche Häuser werden mit günstigen Krediten von der Bank für Wiederaufbau, kurz KfW, gefördert.

Noch eine Stufe weiter geht das Passivhaus. Im Bereich des energiesparenden Bauens weltweit ist es der führende Standard. Vergleicht man seine Energiebilanz mit der eines Altbaus, so verbraucht es 90% weniger Energie und im Vergleich zum durchschnittlichen Neubau immerhin auch noch 75% weniger. Sein jährlicher Verbrauch liegt dazu bei 15 KWH, damit liegt der Heizwärmebedarf deutlich unter dem des Niedrigenergiehauses.

Gesund und umweltbewusst zu bauen und dabei auch noch Energie zu sparen, das gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Es werden alte Materialien und Rohstoffe wieder entdeckt sowie neue Materialien und Anwendungen entwickelt. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erfreuen sich dabei zunehmender Beliebtheit. Sie helfen nicht nur durch ihre hervorragenden Dämmeigenschaften, Energie einzusparen, sie sorgen außerdem für ein gesundes Raumklima. Und dass das ein schlagendes Argument ist, mag niemanden verwundern, weiß man doch, dass der Mitteleuropäer durchschnittlich 90% seiner Zeit in geschlossenen Räumen verbringt.

Im Zuge des ökonomischen und ökologischen Bauens entscheiden sich in den letzten Jahren auch viele Bauherren für ein sogenanntes „Grünes Dach“. Diese natürliche Variante des Dachbelags kann natürlich nur bei Flachdächern angewandt werden, dafür bieten sich Bungalows sowie Schuppen und Carports an. Ein Grund, sich für diesen Dachbelag zu entscheiden, ist zum Beispiel der gute Schutz der Dachabdichtung. Doch auch der Regenwasserrückhalt und die Hitzeabschirmung schlagen sich positiv in der Bilanz nieder. Man leistet aktiven Klimaschutz und spart durch einen niedrigen Energieverbrauch auch noch Kosten ein. Und so ganz nebenbei bietet man Pflanzen und Tieren einen neu geschaffenen Lebensraum. Das Grüne Dach nimmt positiven Einfluss auf das Stadtklima und es verbessert die Umwelt- und Wohnqualität.

Man sieht, der Bauherr hat die Qual der Wahl. Bei der Planung des Hausbaus sollte man sich von vornherein klar darüber sein, wo die eigenen Prioritäten liegen und natürlich wird die Möglichkeit der Umsetzung der eigenen Wünsche auch vom finanziellen Rahmen begrenzt. Dennoch bietet der Markt jedem so viel Auswahl, dass man sicher immer einen guten Kompromiss findet und dem Glück in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege stehen muss. Besonders viel Geld sparen Sie übrigens mit der richtigen Baufinanzierung.

Ratenkredit für Privatkunden

Freitag, 5. November 2010

Mit einem Ratenkredit erhält eine Privatperson Geld zur freien Verfügung. Der Kreditbetrag, der sich aus Auszahlungsbetrag zuzüglich Zinsen und Nebenkosten zusammensetzt, muss dann in monatlich gleichbleibenden Raten innerhalb einer bestimmten Laufzeit zurückgezahlt werden. Mitunter bezeichnet man den Ratenkredit auch als Konsumentenkredit sowie als Anschaffungsdarlehen. Autokredite, Versandhauskredite oder Kredite von Einrichtungshäusern sind alles Ratenkredite.

Die Kreditrate setzt sich aus der Tilgung, den Zinsen und evtl. auch aus den Gebühren des Kreditinstituts zusammen. Die Gebühren des Geldgebers, sie können bis zu 3% der Kreditsumme betragen, werden auf die Kreditsumme aufgeschlagen und dadurch ergibt sich ein effektiver Jahreszins. Im Vergleich zu einer Baufinanzierung sind die Zinsen des Ratenkredits um einiges höher, im Vergleich zum Dispositionskredit allerdings niedriger. Um Zahlungsausfälle abzusichern, wird der Kreditgeber versucht sein, den Kreditnehmer zum Abschluss einer Restschuldversicherung zu bewegen. Dies verursacht wiederum weitere Kosten für den Kreditnehmer. Und um eventuelle Angehörige im Falle des Todes des Kreditnehmers abzusichern, wird oftmals auch zu einer Risikolebensversicherung geraten.

Der Kredit für Privatkunden wird von allen Krediten am häufigsten in Anspruch genommen. Das liegt daran, dass es sich bei ihm um ein standardisiertes Finanzprodukt handelt, dass schnell und unkompliziert zu haben ist. Auszahlungsbeträge von 1.000 bis zu 75.000 Euro sind nicht ungewöhnlich. Die maximale Laufzeit beträgt 72 Monate. Mithin können aber auch Laufzeiten von bis zu 120 Monaten vereinbart werden. Eine besondere Form des Ratenkredits stellt das Blankodarlehen dar. Dieser Kredit wird ohne Stellung von Sicherheiten vergeben. Natürlich sichert sich der Kreditgeber dennoch bei diesem Produkt zusätzlich ab. So behält er sich die Lohn- oder Gehaltspfändung vor, sollte der Kreditnehmer seiner Zahlungspflicht nicht nachkommen. Auch ohne Prüfung der Bonität wird ein Kredit nicht vergeben. Der Kreditgeber muss vor Abschluss wissen, wie das Zahlungsverhalten seines potentiellen Kunden bei vorherigen Finanzgeschäften gewesen ist. Dieser Vorgang ist durchaus nachvollziehbar, denn Kunden mit schlechter Zahlungsmoral können einem Unternehmen nicht unbeachtlichen Schaden zufügen. Kreditnehmer mit guter Bonität haben es leichter Kredite zu erhalten und auch die Konditionen können attraktiver sein. Es liegt auf der Hand, dass der Kreditgeber ein höheres Risiko der Geldvergabe durch höhere Zinsen auszugleichen versucht. Diese zusätzliche Absicherung kann sogar dazu führen, dass der Kreditgeber einen Bürgen fordert.

Sucht man einen Kreditanbieter, muss man nicht nur bei den Filialen vor Ort fündig werden. Finanzdienstleister im Internet bieten ebenfalls Kredite an und dies sogar manchmal bei attraktiveren Zinsen und Konditionen. Doch nicht immer ist die Internetfiliale die günstigere. Heutzutage ist der Ratenkredit sehr standardisiert und stark vereinfacht worden. Daher können auch viele Bankfilialen durchaus günstige Zinsen und Konditionen bieten. Ein Vergleich lohnt sich also allemal.

Was kostet eine Lebensversicherung?

Freitag, 5. November 2010

Lebensversicherungen kosten Geld. In der Regel kosten sie auch Rendite, nämlich dann, wenn man eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, die neben der Absicherung für den Todesfall zusätzlich als Sparvertrag die eigene Altersvorsorge aufpäppeln soll. Grundsätzlich ist es anzuraten, Sparen und Risikoschutz voneinander getrennt zu halten. Konkret fährt man mit einer günstigen Risiko-Lebensversicherung, die den individuellen Bedürfnissen angepasst wird, und einer privaten Rentenversicherung besser im Vergleich zu dem Kombiprodukt Kapitallebensversicherung. Die Risiko-Lebensversicherung kann mit einer konstanten oder mit einer fallenden Versicherungssumme ausgestattet sein. Letztere Variante bietet sich insbesondere an, wenn primär laufende Verbindlichkeiten durch höhere Kredite oder eine Immobilienfinanzierung abgesichert werden sollen. Bei der Rentenversicherung stehen konservativ anlegende Policen, Fondspolicen und Mischformen zur Auswahl. Interessenten sollten sich vor Vertragsabschluss eingehend mit der Ertragskraft der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, den Kosten und den Vertragsbedingungen bezüglich der Garantieleistungen und der Optionen zum Laufzeitende auseinandersetzen.

Baufinanzierungsrechner

Freitag, 5. November 2010

Wer schon mal gebaut oder ein Haus bzw. eine Wohnung gekauft hat, der weiß, man braucht viel Zeit, muss sich informieren und kann schnell den Überblick verlieren. Um dem Bauherrn in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen und wertvolle Zeit zu sparen, gibt es bei uns kostenlose Baufinanzierungsrechner. Sie lösen so manch eine Frage bezüglich des Hauskaufes schnell und unkompliziert. Baufinanzierungsrechner sind für jeden nutzbar, sie sind leicht anzuwenden und die Nutzung ist natürlich kostenfrei. Finden kann man sie über die Eingabe in eine Suchmaschine. Man erhält schnell einige Seiten zur Auswahl, auf denen diese Rechner zur Verfügung gestellt werden. Da Baufinanzierungsrechner oftmals von Finanzierungspartnern betrieben werden, kann man auch gleich online eine Anfrage für eine mögliche Finanzierung stellen. Der Anbieter hat durch die Angaben in die Baufinanzierungsrechner bereits die wichtigen Eckdaten erhalten und kann dem Antragsteller so sehr schnell ein Angebot unterbreiten.

Für die Berechnung der Nebenkosten gibt es einen Notar- und Grundbuchkostenrechner. Diese Kosten fließen direkt in die Finanzierungssumme ein und sollten daher bekannt sein. Viel Zeit erspart einem der Angebotsvergleichsrechner. Er stellt jeweils zwei Angebote gegenüber und gibt aus, welches das attraktivere von beiden ist. So hat man zum Schluss nur noch ein Angebot vorliegen, das sich als das günstigste erwiesen hat. Eine günstige Baufinanzierung erkennt man in der Regel am Effektivzins und nicht, wie oft angenommen, am Nominalzins. Doch hat man den Nominalzins vorliegen, kann man mit dem Effektivzinsrechner diesen sehr schnell ermitteln. Dieses geht auch in umgekehrter Reihenfolge. Liegt nur der Effektivzins vor, gibt dieser Rechner einem die Höhe des Sollzins bekannt. Als weiteres sei noch der Vorfälligkeitsrechner genannt. Er berechnet die anfallenden Kosten bei vorzeitiger Ablösung der Finanzierung.

Wer nicht weiß, wie viel Geld ihm monatlich für die Leistung des Hausabtrags zur Verfügung steht, der kann im Grunde genommen nicht guten Gewissens eine Baufinanzierung abschließen. Also muss das Budget zunächst ermittelt werden. Mit dem Budgetrechner kann man ausrechnen, wie teuer die Immobilie sein darf. Gleichzeitig kann man dann den Haushaltsrechner mit einbeziehen. Durch das Gegenüberstellen der Einnahmen und Ausgaben erhält man eine Aussage darüber, wie viel Geld eigentlich für eine Hausfinanzierung vorhanden ist.

Nicht für jeden macht der Kauf des Eigenheims wirklich Sinn. Wer sehr günstig zur Miete wohnt, macht vielleicht durch die Aufnahme einer Baufinanzierung einen „schlechteren Schnitt“. Um das herauszufinden, kann man den Kauf/Mietrechner zu Rate ziehen. Ob die eigenen vier Wände die bessere Alternative sind, wird man durch ihn erfahren, denn er vergleicht die Mietbelastung mit dem zu erwartenden Hausabtrag. So weiß man sofort, ob die Miete nicht doch auf Dauer die günstigere Variante ist, bzw. ob man sich einen Hausabtrag leisten kann.

Wer bereits einen Sollzins vorliegen hat und sich auch schon für eine bestimmte Immobilie entschieden, kann man anhand des Baufinanzierungsrechners berechnen lassen, wie hoch die Finanzierungssumme sein wird. Geht es darum, die Laufzeit der Finanzierung zu berechnen, kann man den Tilgungsrechner in Anspruch nehmen. Er zeigt einem auch, wie hoch das Darlehen nach der Ablauf der Sollbindungsfrist noch ist.

Vielleicht möchte man keine Weiterfinanzierung eingehen, sondern alles innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist abzahlen? Dann erhält man durch den Volltilgungsrechner Auskunft darüber, wie hoch der monatliche Abtrag sein wird.

Dann gibt es noch den Sollbindungsrechner. Um zu erfahren, wie lange es sinnvoll ist, sich ein Zinsniveau zu sichern, wird man diesen Rechner hinzuziehen. Man vergleicht mit ihm die verschiedenen Sollzinsbindungen.

Wer nicht viel Geld benötigt, bevorzugt eher einen kleinen Darlehensbetrag bei einer kurzen Laufzeit. Und ob eine Kleindarlehen vielleicht die bessere Lösung ist, wird einem der Ratenkreditrechner sagen. Dieser Rechner ermittelt die Konditionen sowie die monatlichen Raten.

Günstig leasen

Mittwoch, 3. November 2010

Wenn sich für Selbstständige die Frage stellt, ob das Leasingangebot, das ihnen offeriert wird, günstig ist, sollten sie einen Vergleich mit anderen Anbietern durchführen. Wenn sich hingegen die Frage stellt, ob Leasing überhaupt die günstige und vorzuziehende Form der Finanzierung darstellt, ist man beispielsweise bei einer Unternehmensberatung, die sich mit dem Themenkreis rund um die betriebliche Finanzierung schwerpunktmäßig befasst, gut aufgehoben.

Mehrere Leasingangebote miteinander zu vergleichen, fällt nicht schwer, sofern sich der Kunde bereits auf die Eckdaten der Finanzierung wie die Laufzeit und die Höhe des einzubringenden Eigenkapitals festgelegt hat. Letzterer Punkt wird beim Leasing über die Höhe der Sonderzahlung abgedeckt. Diese ist bisweilen vorgeschrieben, um in den Genuss von besonders günstigen Konditionen bei einer Sonderfinanzierungsaktion zu kommen. Ansonsten ist sie grundsätzlich mit der finanzierenden Leasinggesellschaft oder Bank wie bei einer Finanzierung über einen Kredit verhandelbar.

Um den Unterschied zwischen Leasing und Kredit nicht zu einem Vergleich wie zwischen Äpfeln und Birnen verkommen zu lassen, gilt es neben rein finanziellen Aspekten, dem Preisvergleich im Hinblick auf die Finanzierungskosten, auch die unterschiedliche bilanzielle Behandlung und damit die Auswirkungen beispielsweise auf das Rating zu berücksichtigen. So zählt das Investitionsobjekt zum Betriebsvermögen entweder des Kreditnehmers oder der Leasinggesellschaft. Die Fremdfinanzierung wird bei dem Kunden jedoch nur ausgewiesen, wenn er eine klassische Kreditaufnahme bevorzugt. Beim Leasing entfällt eine Passivierung; lediglich der Betriebsaufwand durch die Leasingraten tangiert die Gewinn- und Verlustrechnung.

Bilanz schonen

Mittwoch, 3. November 2010

Der Unterschied zwischen Bilanzschönung und Bilanzschonung ist semantisch gering, in strafrechtlicher Hinsicht jedoch erheblich. Eine Bilanz zu schönen bedeutet einen Verstoß gegen elementare Vorschriften des HGB dergestalt, dass Aktiva überdotiert und/oder Passiva unterdotiert werden. Die Auswirkung ist in beiden Konstellationen, dass die Ertragslage als zu positiv dargestellt wird. Wo die Grenzen zulässiger Ansatz- und Bewertungswahlrechte liegen, sollte nicht mit einer Unternehmensberatung, sondern mit Angehörigen der wirtschaftsprüfenden Berufe besprochen werden.

Dass Leasing die Bilanz schone, ist eines der markanten Argumente, die zugunsten dieser Variante der Finanzierung nicht selten vorgetragen werden. Hierbei wird darauf abgestellt, dass das Unternehmen als Leasingnehmer, sofern es aufgrund der Vertragsgestaltung kein wirtschaftliches Eigentum erwirbt, das Leasingobjekt nicht als Vermögensposten in der Bilanz aktiviert. Da die Leasingraten jedoch als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung ihren Niederschlag finden, macht sich der Verzehr des betrieblichen Eigenkapitals ratierlich bemerkbar. Überdies werden die im Anhang zum Jahresabschluss anzugebenden offenen Verpflichtungen gegenüber der Leasinggesellschaft von Kreditinstituten bei der Analyse des Unternehmens nicht unberücksichtigt gelassen.

Da die Schonung der Bilanz, in welchem Ausmaß auch immer, zudem nur ein Entscheidungskriterium unter vielen ist, sollten auch andere Aspekte in die Auswahl einer möglichst passgenauen Finanzierung einbezogen werden. Hierunter fällt auch die Frage, wie günstig sich Leasing im Einzelfall im Vergleich zu einem konventionellen Kredit darstellt.