Archiv für Februar 2011

Wenn das Ende der Festzinsbindung naht

Montag, 28. Februar 2011

Bei einer Anschlussfinanzierung (Prolongation) einer Baufinanzierung ist es töricht, das Angebot der Hausbank ohne weitere Prüfung anzunehmen. Dieses wird meist rund drei Monate vor Ablauf der ursprünglich vereinbarten Zinsbindungsfrist versandt. Es wird in aller Regel auf Basis der Standardkonditionen erstellt und nicht individuell kalkuliert. Berücksichtigt wird somit nicht, dass sich das Risiko für die Bank seit Beginn der ursprünglichen Finanzierung reduziert hat. Dies aus zwei Gründen: Zum einen wurden bereits Tilgungen geleistet; die Absicherung durch die Immobilie ist somit umfassender. Zum anderen hat der Kunde während der Laufzeit des Darlehens seine persönliche Kreditwürdigkeit, auch als Bonität bezeichnet, unter Beweis gestellt. Mit dem Angebot der Hausbank als Grundstock sollte man die verbleibende Zeit nutzen für einen umfassenden Vergleich alternativer Angebote. Unkompliziert und kostenlos ist es, eine bankenunabhängige Finanzberatung mit der Suche nach einer besonders günstigen Anschlussfinanzierung zu beauftragen.
Wenn man hingegen die Konditionen für die Anschlussfinanzierung laufend verfolgt, aber bis zum Ablauf der aktuellen Zinsbindungsfrist noch einige Zeit vergeht, sollte man sich gegebenenfalls nach einem Forward Darlehen erkundigen. Dieses sichert, gegen einen kleinen Aufpreis, die Konditionen bis zur tatsächlichen Valutierung des Darlehens ab. Man sichert sich auf diese Weise somit dagegen ab, dass bis zum Zeitpunkt der neuen Zinsfestschreibung laufende Zinserhöhungen zu einer Verteuerung führen. Die genauen Auswirkungen lassen sich unproblematisch und kostenlos durch einen Baufinanzierungsrechner durchkalkulieren.

Wie schnell soll man tilgen?

Montag, 28. Februar 2011

Je niedriger das Zinsniveau ist, desto eher sollte man überlegen, die Tilgung für seine Baufinanzierung möglichst hoch anzusetzen. Der Tilgungssatz ist grundsätzlich vom Kunden frei wählbar. Banken und Sparkassen verlangen jedoch in aller Regel eine Mindesttilgung von einem Prozent zuzüglich ersparter Zinsen. Je nach Höhe des Zinssatzes ergibt sich hierbei eine gesamte Laufzeit der Finanzierung von bisweilen rd. 40 Jahren. Das Problem hierbei ist, dass eine Immobilienfinanzierung, die ohne eine Prolongation auskommt, also eine Festzinsvereinbarung für die gesamte Laufzeit beinhaltet, grundsätzlich nur für maximal 15, selten auch 20 Jahre erhältlich ist. Die klassische Baufinanzierung wird also in aller Regel nicht in einem Rutsch als sogenanntes Volltilgerdarlehen abbezahlt, sondern bedarf nach Ablauf der Festzinsbindungsfrist einer Anschlussfinanzierung. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt die Zinsen erheblich gestiegen sein sollten, kann dies durch die damit verbundene höhere Belastung zu einem finanziellen Engpass für den Darlehensnehmer führen. Wenn bei Beginn der Baufinanzierung somit sehr günstige Zinsen zur Verfügung stehen, mindert man durch eine schnellere Tilgung das entsprechende Risiko.

Begriff Baufinanzierung

Freitag, 25. Februar 2011

Für den Begriff Baufinanzierung gibt es viele Bezeichnungen. Ob man Baudarlehen, Bauspardarlehen, Hypothek oder Annuitätendarlehen sagt, man meint damit immer nur eine bestimmte Form der Baufinanzierung. Da die Baufinanzierung den Anspruch hat, sehr individuell und flexibel sein zu wollen, erscheint sich auch in vielen verschiedenen „Outfits“. Sie bietet damit fast jedem Kreditnehmer das richtige Modell, das zu ihm passt.

Die am häufigsten in Anspruch genommene Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen. Man bezeichnet es so, weil der Betrag, der jährlich für die Zinsen und die Tilgung zu leisten ist, Annuität heißt. Hierbei hat der Kreditnehmer zwei Möglichkeiten. Er kann trotz Abzahlung des Darlehens immer gleichhohe Raten haben. In diesem Fall sinkt der Anteil der Zinsen und der Tilgungsanteil steigt stetig. Oder er entscheidet sich für die Variante, dass die Rate in dem Maß sinkt, wie ja auch die Zinsen sinken, da getilgt wird. Der Tilgungssatz kann vom Kreditnehmer selber bestimmt werden. Allerdings sollte er nicht unter 1% liegen. Neben der eigentlichen Tilgung können auch Sondertilgungen oder Tilgungsaussetzungen vereinbart werden. Mit einem Annuitätendarlehen erhält der Kreditnehmer eine große Planungssicherheit. Er weiß immer genau, was er noch zahlen muss und er sieht über die Zeit, wie die Darlehensschuld immer weiter sinkt. Leider kann der Kreditnehmer die Zinsen nicht über die gesamte Laufzeit binden. Laufen Baufinanzierungen nicht selten 20 bis 30 Jahre, so müssen Zinsbindungsfristen bereits nach 5 bis 15 Jahren neu verhandelt werden. Wer also am Anfang ganz besonders günstige Zinsen vorfand, kann später das Gegenteil vorfinden oder umgekehrt.

Der Kauf einer Immobilie kann weiterhin mit einem Lebensversicherungsdarlehen oder auch einem Fonds-Darlehen finanziert werden. Wer diese Form der Baufinanzierung wählt, verbindet eine Kapital-Lebensversicherung oder einen Fondssparplan mit einem Darlehen. Während der Ansparphase werden nur Zinsen für das Darlehen fällig, es wird nicht getilgt. Diese wird erst dann vorgenommen, wenn die Versicherung fällig wird bzw. das Fondsvermögen zur Auszahlung gelangt. Dann wird das Darlehen im besten Fall auf einen Schlag getilgt. Im besten Fall sagt man hier deshalb, weil es im schlimmsten Fall auftreten kann, dass nicht die Rendite erzielt worden ist, wie es im Vorwege geplant war. Es gibt keine wirkliche Garantie auf die Ablaufleistung der Lebensversicherung und auch der Fondssparplan kann aufgrund von Kursschwankungen anders als erwartet verlaufen. Dann bleibt ein Teil der Darlehensschuld bestehen und muss neu finanziert werden. Wer diese Finanzierung für ein Objekt beansprucht, dass er dann vermietet oder verpachtet, erhält den steuerlichen Vorteil, dass er die Zinsaufwendungen absetzen kann. Der Vorteil bei dieser Art der Baufinanzierung liegt darin, dass sie günstiger als das Annuitätendarlehen ist und wer ein Lebensversicherungs-Darlehen abschließt, erhält damit gleichzeitig einen Todesfallschutz.Ohne Eigenkapital können Sie eine Vollfinanzierung nutzen.

Anstelle von einer Immobilienfinanzierung wird oft auch ein Hypothekendarlehen verwendet. Doch dies ist eigentlich eher die Absicherung eines Darlehens mit einer Hypothek. Dann kann man auch noch mit einem Bauspardarlehen zu den eigenen vier Wänden gelangen. Hier wird im Vorwege eine bestimmte Zeit in ein Bausparvertag eingezahlt, bis einem ein Bauspardarlehen zugeteilt wird. Meist müssen 30% der Kreditsumme angespart werden. Doch auch die Sofortfinanzierung ohne vorherige Ansparphase ist möglich.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Donnerstag, 24. Februar 2011

Wer gerade im Begriff ist, eine Immobilie zu erwerben und daher auf der Suche nach der passenden Baufinanzierung, der weiß, wie groß und vielfältig das Angebot an Finanzierungen auf dem Markt ist. Dies kann mitunter sehr verwirrend sein und die richtige Wahl kann zu Stress werden, da nur die wenigsten genau wissen, was die einzelnen Produkte voneinander unterscheidet. Daher macht es Sinn, sich zumindest ein wenig mit der Materie auszukennen.

Ist zum Beispiel von einem Hypothekendarlehen die Rede, meint dies im Grunde die Absicherung eines Darlehens mittels einer Hypothek. Und das ist dann die Belastung einer Immobilie als Sicherheit für den Kredit, welche in das Grundbuch eingetragen wird. Diese Form wird heutzutage relativ selten genutzt. Heute bevorzugt man den direkten Grundschuldeintrag. Es ergibt sich dadurch der Vorteil für den Kreditgeber, dass die Grundschuld auch ohne Bestehen der Forderung bestehen bleibt. Die Hypothek dagegen ist vom Fortbestand der gesicherten Forderung abhängig. Doch welche Form auch immer der Kreditgeber wählt, er wird immer den Eintrag ins Grundbuch fordern, um die nicht unbeträchtlichen Kreditsummen abzusichern.

Wird mittels eines Bauspardarlehens finanziert, muss man in der Regel zunächst über einen gewissen Zeitraum einen bestimmten Betrag auf dem Bausparvertrag angespart haben. Dann kommt es zur Zuteilung und das Bauspardarlehen wird ausgegeben. Hieß es früher noch, ein Bauspardarlehen ist verhältnismäßig teuer, da man nur eine relativ kurze Rückzahlungsfrist erhält, hat man diesen Nachteil mithilfe vieler neuer Tarifmodelle gemindert. Auch wer vor dem Zuteilungstermin Geldbedarf anmeldet, kann den Bausparvertrag vorfinanzieren oder eine Zwischenfinanzierung vornehmen. Etwas teurer als zum Beispiel ein Annuitätendarlehen sind Bauspardarlehen immer, doch dafür weisen sie eine höhere Flexibilität auf. Bei Sonderzahlungen fallen hier zum Beispiel keine Vorfälligkeitsentschädigungen an. Zudem sollte man noch anmerken, dass ein Bauspardarlehen bis zu einer Darlehenssumme von EUR 50.000 immer günstiger als ein Annuitäten- oder Hypothekendarlehen ist. Dort fallen bei so „niedrigen“ Summen nämlich Zinsaufschläge an.

Neben dem Bauspardarlehen bieten Bausparkassen auch die sogenannten Konstantmodelle an. Sie gelten als eine Sonderform der Baufinanzierung. Wie zum Beispiel beim Lebensversicherungs-Darlehen wird hier ein tilgungsfreies Darlehen mit einem Bausparvertrag kombiniert. Wenn dieser dann zur Zuteilung kommt, wird mit dem angesparten Kapital und dem zugeteilten Bauspardarlehen das tilgungsfreie Darlehen auf einem Schlag abgelöst. Danach muss dann noch das Bauspardarlehen abgetragen werden. Es heißt daher Konstantmodell, da die Rate über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Das macht diese Finanzierung für den Kreditnehmer planbar. Doch dafür muss man allerdings auch etwas höhere Zinsen in Kauf nehmen. Wer über kein Eigenkapital verfügt, der sollte bei FMW mal nach einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital nachfragen!

Preisvergleiche bei Versicherungen

Mittwoch, 23. Februar 2011

Weitaus schwieriger als beispielsweise bei Finanzierungen stellen sich Vergleiche bei Versicherungen dar, jedenfalls dann, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, im Ergebnis lediglich Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Leicht passiert es bei der Auswahl unter mehreren Angeboten diverser Versicherungsgesellschaften, dass man den Überblick darüber verliert, was man als Versicherungsschutz eigentlich benötigt und was in der jeweiligen Police hiervon enthalten ist. Eine Erschwernis besteht insbesondere durch Versicherungsbausteine und Versicherungszusätze. Diese bewirken, dass zwei unterschiedliche Versicherungsvorschläge kaum sinnvoll miteinander verglichen werden können, zumindest nicht hinsichtlich des Preises. Empfehlenswert ist es, sich anhand des Basisumfangs darüber ein Urteil zu bilden, ob die jeweilige Versicherungsgesellschaft günstige Konditionen bietet, und sich im zweiten Schritt ein Urteil über das Preis-Leistungs-Verhältnis von Tarifzusätzen zu bilden. Unabhängige Finanzberater, die nicht an eine oder mehrere Gesellschaften gebunden sind, helfen bei der qualitativen und quantitativen Auswahl.

Baufinanzierung

Dienstag, 22. Februar 2011

Um den Kauf einer Immobilie zu finanzieren, nimmt man in der Regel eine Baufinanzierung in Anspruch. Die Baufinanzierung deckt den Teil an Kapital, den man selber nicht zur Verfügung stehen hat. Es ist also Fremdkapital. Bei einer Baufinanzierung kann auch Eigenleistung mit eingebracht werden. Dies wirkt sich günstig auf die Finanzierung aus. Wer über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügt und bereit ist, einen großen Teil seiner Freizeit am Bau seines Hauses zu verbringen, kann hier bares Geld sparen. Wer sich hier zum Beispiel für ein Ausbauhaus oder auch teilfertiges Haus entscheidet, wird die Kosten mindern können und benötigt weniger Fremdkapital.

Erwirbt man eine Immobilie, wird man in das Grundbuch dieser eingetragen. Mit dem Eintrag ins Grundbuch erhält man ein sicheres Wertpapier. Vielleicht kann man sogar sagen, das sicherste. Wer eine Immobilie baut oder kauft, gilt als gewitzt und clever. Das sagte man früher, und heute scheint es mehr denn je zu stimmen. Betrachtet man die drohende Inflation im Euro-Raum, hat man mit einer Immobilie eine gute Wertanlage. Wer sein Vermögen absichern möchte, steckt es daher am besten in Sachwerte wie die eigenen vier Wände. Mit einer neu errichteten und modernen Immobilie hat man einen beständigen Wert geschaffen und hat dabei auch noch gute Chancen auf Wertzuwachs. Eine Aktie ist nur Kapital auf einem Stück Papier. Das Haus dagegen ist etwas „Handfestes“. In ihm steckt Baumaterial und Arbeitskraft. Wer ein Haus sein Eigen nennt, ist nicht wie bei Finanzprodukten den Spekulanten ausgeliefert. Eine Immobilie steht nach wie vor hoch im Kurs. Durch den Eintrag ins Grundbuch erhält man daher das sicherste Wertpapier.

Der Traum von den eigenen vier Wänden wird von vielen geträumt, doch nicht jeder wagt es sich, diesen auch zu verwirklichen. Heutzutage muss man sehr flexibel sein, wenn man sich der sich ständigen ändernden Arbeitswelt anpassen möchte. Viele haben daher Angst, ihre Anstellung zu verlieren. Und aus dieser Unsicherheit heraus wird dann auch auf eine so langfristige Finanzierung von so hohen Summen verzichtet. Das haben die Kreditgeber erkannt und bieten ihren Kunden die Möglichkeit der flexiblen Darlehensgestaltung. Hier kann man bei Bedarf wieder aus dem Vertrag aussteigen, ohne dabei großen finanziellen Schaden zu nehmen. Man muss dafür in der Regel allerdings einen Aufpreis beim Zinssatz akzeptieren, der sich zwischen 0,2 bis 0,3 Prozentpunkten bewegen kann. Damit erkauft sich der Kreditnehmer die Möglichkeit, während der Laufzeit und ohne Angabe von Gründen das Darlehen vorzeitig zurückzuführen. Es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Lediglich eine Sperrfrist, die an die drei Jahre betragen kann, muss berücksichtigt werden. Diese Methode empfiehlt sich für Arbeitnehmer, die sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten, aber dennoch keine Einschränkung in Kauf nehmen müssen, wenn man sich beruflich verändert oder ein Härtefall eintritt.

Weitere Sicherheit bringt dem Kreditnehmer auch die Absicherung der Finanzierung durch einen Finanzierungsschutzbrief oder den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Diese beiden Versicherungen können auch kombiniert werden. Der Kreditnehmer ist für den Fall der Arbeitsunfähigkeit oder der Arbeitslosigkeit abgesichert, seine Angehörigen beim Todesfall.

Riester-Versicherungen

Montag, 21. Februar 2011

Rentenversicherungen stellen unverändert die meistverkaufte Variante von Riester-Verträgen dar. Ursprünglich, bei Einführung der staatlich geförderten zusätzlichen privaten Altersvorsorge, war es ausschließlich möglich, eine Riester-Rente über eine Versicherung abzuschließen. Nunmehr stehen als weitere Varianten auch Fondssparpläne, Banksparpläne und die Eigenheimrente (besser bekannt als Wohn-Riester, interessant als Bestandteil einer Baufinanzierung), zur Verfügung.
Wer eine Riester-Versicherung abschließt, wird Versicherter im Rahmen eines Rentenversicherungsvertrages. Die Unterschiede zur konventionellen privaten Rentenversicherung liegen neben der Berechtigung zur staatlichen Förderung darin, dass seitens des Gesetzgebers die Verhängung von Ratenzuschlägen, die ansonsten bei unterjähriger Beitragszahlung nicht unüblich ist, untersagt ist; daneben gelangen Unisex-Tarife zur Anwendung, d.h., Männer und Frauen werden trotz statistisch unterschiedlicher Lebenserwartung bei identischem Vertragsverlauf hinsichtlich der Ablaufleistung bzw. der monatlichen Rente gleichgestellt. Auch ist die Höhe der Kosten im Vergleich zu “normalen“ kapitalbildenden Versicherungen transparenter.
Die staatliche Förderung durch Altersvorsorgezulagen (Grundzulagen und Kinderzulagen) sowie steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge innerhalb gewisser Grenzen als Sonderausgaben sorgt dafür, dass eine Riester-Versicherung häufig die bessere Alternative zu einer klassischen privaten Rentenversicherung für die private Altersvorsorge darstellt. Eine andere Frage ist jedoch, ob die staatliche Förderung nicht bei anderen Varianten der Riester-Rente besser aufgehoben ist. Dies hängt von den Zielen und Bedürfnissen sowie den persönlichen und finanziellen Verhältnissen des Kunden ab und gilt es also im Einzelfall zu prüfen. Die Höhe der Förderung ist bei allen Varianten von Riester-Verträgen identisch.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Freitag, 18. Februar 2011

Eine Immobilie ist ein unbewegliches Sachgut. Das Wort Immobilie ist aus dem lateinischen Wort „immobilis“ abgeleitet, was für unbeweglich steht. Immobilien unterscheidet man in Wohn-, Gewerbe-, Sozial- oder Spezialimmobilien. Eine Immobilie kann eine sehr gute Investition sein. Sie wird von vielen als Geldanlage geschätzt, da hierbei in einen Sachwert investiert wird. Man kann diese Investition als Altersvorsorge oder Renditeobjekt nutzen. Egal, in welche Immobilie man investiert, alle derartigen Investitionen sind zumeist auf Langfristigkeit ausgelegt und daher will es gut durchdacht sein, woran man sein Geld langfristig bindet.

Immobilien kann man privat oder gewerblich nutzen. Man kann sie selber bewohnen oder auch vermieten. Was man damit auch vorhat, es ist wichtig, dass man sich zumindest ein wenig mit Immobilien beschäftigt hat, bevor man in eine investiert. Auch wenn man sie nur für den eigenen Wohnzweck erwirbt oder bauen lässt, gibt es einige Punkte, die für die Bewertung der Immobilie und des dazugehörigen Grundstücks wichtig sind.

Soll die gekaufte Immobilie über die Jahre nicht an Wert verlieren oder ihr Wert sogar steigen, kann man das nur über regelmäßige Investitionen erreichen. Die Kosten entstehen also nicht nur beim Kauf der Immobilie, sondern auch stetig über die Jahre durch bauliche Maßnahmen wie Modernisierung und Renovierung. Es gilt, sie zum Beispiel an die neuen Energiesparverordnungen anzupassen sowie sie ganz allgemein in einem guten Zustand zu halten. Erhält oder verbessert man seine Immobilie stetig, erhält man ihren Wert und steigert im besten Fall sogar die Renditemöglichkeiten.

Ältere Immobilien, die nicht dem neuesten Energiestandard entsprechen, haben natürlich einen geringeren Wert, als das neue Energiesparhaus. Wer eine ältere Immobilie erwirbt, muss für die Wertsteigerung daher dementsprechend mehr Geld investieren. Man muss eventuell ein neues Dach bezahlen, die Hauswände müssen gedämmt werden und eine neue Heizanlage ist fällig. Das ermöglicht einem in der Regel der günstigere Kaufpreis. Auch eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht und noch saniert werden muss, mag zwar in der Anschaffung günstig sein, doch unterliegt die Sanierung und Renovierung gesetzlichen Bestimmungen, die wiederum zu hohen Investitionskosten führen können.

Spricht man bei einer Immobilie davon, dass sie „gut gelegen“ ist, kann das einerseits bedeuten, dass sie gut an die örtliche Infrastruktur angeschlossen ist. Dies zeichnet sich durch eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze sowie die Erreichbarkeit von Ärzten, Schulen und Geschäften aus. Doch auch eine abseits gelegene Immobilie kann für sich und ihrer Verwendung gut gelegen sein. Handelt es sich dabei vielleicht um ein Objekt, dass zum Erholen und für die Entspannung verwendet wird, wie zum Beispiel eine Ferienpension, so kann eine etwas abseitigere Lage in der Natur durchaus ein Vorteil sein. Es hängt also auch immer von der Verwendung der Immobilie ab, ob sie dafür gut gelegen ist.

Möchte man eine Immobilie als Renditeobjekt nutzen, erhält man damit durchaus verlässliche und sichere Erträge. Doch um die richtige Wahl zu treffen, muss man wissen, was man mit der Immobilie für Ziele erreichen möchte. Nur wer diese kennt und berücksichtigt, kann mit der Immobilie als Renditeobjekt ein zufriedenstellendes Ergebnis erlangen. Hierfür werden auch professionelle Analysen einer möglichen Entwicklung der Immobilie angeboten. Dies sollte mit zum Sicherheitskonzept gehören und im Voraus bedacht werden.

Wer eine Immobilie erwerben möchte, aber kein Geld zur Verfügung hat, der kann heutzutage auch problemlos im Internet bei einem Finanzberater eine 100% Finanzierung beantragen. Fragen Sie am besten nach einer Vollfinanzierung ohne Eigenkapital

Oder Sie nutzen die meist kostenlosen Baufinanzierungsrechner, die Sie im Internet finden. Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital kann sich bei den heute günstigen Zinssätzen absolut rentieren!


Umsonst-Rente

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Riester benannte Riester-Rente wurde eingeführt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, staatlich reguliert die vorgenommenen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. Als Anreiz hierfür wurden staatliche Förderungsmechanismen installiert. Die Riester-Rente ermöglicht es, staatlich gefördert eine zusätzliche private Altersvorsorge zu betreiben als Ergänzung zu den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, einer betrieblichen Altersversorgung, der ebenfalls staatlich geförderten Rürup-Rente und privaten, staatlich nicht oder nur gering geförderten Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung.
Inwieweit der Abschluss einer Riester-Rente individuell eine interessante Option darstellt, um absehbare Lücken zu schließen, die dadurch entstehen, dass die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichen, den gewohnten oder zumindest den anvisierten Lebensstandard abzusichern, hängt von mehreren Faktoren ab, die es im Einzelfall zu prüfen gilt. Ein weiterer Schritt ist dann die Auswahl aus den diversen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente zu sichern (Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan und Eigenheimrente, besser bekannt als “Wohn-Riester“).
Herausragend interessant ist die Riester-Rente für nicht (unmittelbar) Förderberechtigte, z.B. Hausfrauen oder Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht, deren Ehepartner in den Genuss der Riester-Förderung kommen. Hier besteht die Möglichkeit, eine “Umsonst-Rente“ zur Unterstützung der Altersvorsorge zu erhalten. Eigenbeiträge sind bei der sogenannten mittelbaren Förderung nämlich nicht erforderlich!

Baufinanzierung von FMW

Donnerstag, 17. Februar 2011

Mit der Baufinanzierung wird der Kauf, Neubau, Umbau, die Modernisierung oder auch die Sanierung einer Immobilie möglich. Denn wer bauen oder eine der oben genannten Maßnahmen verwirklichen möchte, benötigt in der Regel zusätzliches Kapital. Nur die wenigsten können sich den Kauf einer Immobilie leisten, ohne dabei auf eine Baufinanzierung angewiesen zu sein. Wer Geld aus einer Baufinanzierung erhält, darf das Kapital nur für das zu finanzierende Objekt verwenden. Eine Baufinanzierung ist also objekt- und zweckgebunden. Ein Privatkredit beginnt in der Regel bei 2.000 Euro und endet dann bei maximal 50.000 Euro. Die Immobilienfinanzierung hingegen beginnt bei 30.000 Euro und nach oben sind ihr dabei keine Grenzen gesetzt. Für die Höhe ist nur ausschlaggebend, ob die Summe auch für den Kreditnehmer finanzierbar ist. Das wird für jeden Fall individuell bestimmt. Und das ist ein weiteres Kennzeichen der Baufinanzierung. Sie ist immer individuell, genau wie jeder Mensch individuell ist. So passt sie sich ganz genau an die persönlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten des Kreditnehmers an. Dass man für die Finanzierung einer Immobilie eine Baufinanzierung und keinen herkömmlichen Kredit in Anspruch nimmt, liegt nicht nur an der zu finanzierenden Summe. Es kann schließlich vorkommen, dass man für den Kauf eines Hauses nicht mehr als 30.000 Euro in Anspruch nehmen muss. Dennoch wird man sich für die Baufinanzierung entscheiden. Sie bietet viel günstigere Zinsen und auch weitaus andere Konditionen als der Ratenkredit. Da eine Baufinanzierung den Kauf eines werthöheren Objektes ermöglicht, beinhaltet die Finanzierung dadurch auch eine hohe Sicherheitenstellung. Dies ermöglicht dem Kreditgeber die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens. Die Immobilie dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Durch den Eintrag in das Grundbuch erhält er ein Grundpfandrecht. Finanzierungsmodelle gibt es viele, die häufigsten sind dabei die Finanzierung mit laufender Tilgung, die Sofortfinanzierung mit einem Bausparvertrag, oder die Finanzierung anhand einer Lebens- bzw. Rentenversicherung. Die Finanzierung mit laufender Tilgung gilt als die klassische Variante der Baufinanzierung Das Darlehen wird hier in gleich bleibenden Raten zurück gezahlt. Die Darlehensrate setzt sich dabei aus dem Zins- und dem Tilgungsanteil zusammen. Über die Laufzeit verändern sich die Anteile von Zins und Tilgung. Die Zinsen sinken, die Tilgung steigt. Mit der Zeit wird also immer mehr getilgt. 1% gilt als Mindestzinssatz für die Tilgung. Je höher die Tilgung also ist, umso schneller kann das Darlehen abgelöst werden. Besteht ein echtes Kaufinteresse, sollte man unbedingt die Angebote auf dem Markt vergleichen. Nur so wird man den für sich besten Zinssatz sichern können. Die Höhe der Tilgungsraten wird hauptsächlich von den Zinsen bestimmt. Das bedeutet, je niedriger die Zinsen, umso höher kann die Ratenzahlung ausfallen. Durch ausgiebiges Vergleichen, zum Beispiel auch über das Internet, kann man viel Geld sparen. Denn bei der Finanzierung kommt es zu schon zum Tragen, ob der effektive Zinssatz ein Punkt höher oder tiefer ausfällt. Der Nominalzins sagt über das Angebot zuerst einmal nicht viel aus. Viel wichtiger ist hier tatsächlich der angebotene effektive Zinssatz, denn der setzt sich aus den Nebenkosten der Finanzierung zusammen. Dieses können Agio, Disagio, Provisionen und Kontogebühren sein, die bei allen Anbietern erheblich variieren können. Erhält man über ein Angebot der Finanzierung ganz ohne Eigenkapital, sollte man wachsam sein und nicht voreilig handeln bzw. abschließen. Schnell kann es dann passieren, dass man eine unpassende Baufinanzierung abschließt, und diese zahlt im schlimmsten Fall sein Leben lang.