Langfristig orientierter Vermögensaufbau

Es gibt zahlreiche Wege, seiner Lücke bei der finanziellen Altersvorsorge zu begegnen. Der bequemste und vermutlich am wenigsten zielführende ist, diese zu ignorieren. Sich somit darauf zu verlassen, dass die Anwartschaften auf eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausreichend sein werden, um den gewünschten oder benötigten Lebensstandard bestreiten zu können, wird in vielen Fällen zu einem unliebsamen Erwachen führen.
Sofern die Option, es Vogel Strauß nachzutun und den Kopf in den Sand zu stecken, nicht in Betracht gezogen wird, indem man sich darauf einstellt, von der staatlichen Grundsicherung im Alter sowie weiteren Transferleistungen leben zu müssen, bedarf es einer planmäßigen finanziellen Vorsorge, um auf privater Basis ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen für den Zeitraum des Ruhestands zu erwirtschaften. Kapitalbildende Versicherungen können hierbei eine Möglichkeit für einen kontinuierlichen Vermögensaufbau darstellen, eine andere Möglichkeit sind Fondssparpläne. Beides muss sich nicht ausschließen. Welche Art von Vorsorge in die engere Auswahl kommt, hängt von den individuellen Zielen und Möglichkeiten ab. Eine Rentenversicherung ist beispielsweise unter sonst gleichen Umständen günstiger als eine Lebensversicherung, da ein zusätzlicher Todesfallschutz in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme für den Fall des vorzeitigen Ablebens des Versicherungsnehmers vor Ende der Vertragslaufzeit nicht enthalten ist. Bei dem Abschluss eines langfristigen Vertrags ist neben einem sorgfältigen Vergleich der zahlreichen Angebote im Hinblick auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auch von Bedeutung, ob man berechtigt ist, eine staatliche Förderung seiner privaten Altersvorsorge (Riester) zu erhalten. Auch hier gibt es die Möglichkeiten, sein Erspartes einer Versicherung anzuvertrauen oder mithilfe von speziellen Investmentfonds (Riester-Fonds) für den Ruhestand vorzusorgen.

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