Immobilien

Je nach dem, wofür die Immobilie verwendet bzw. genutzt wird, danach findet die Unterteilung statt. Der Oberbegriff Immobilie lässt sich in folgende Unterbegriffe unterteilen: Gewerbeimmobilie, Privatimmobilie oder Spezialimmobilie. Eine Immobilie ist ein unbewegliches Sachgut und der Kauf einer Immobilie gilt in der Regel als eine gute Wertanlage. Man erhält durch den Erwerb einer Immobilie etwas Handfestes, ganz im Gegensatz zum Beispiel zu einer Aktie, bei der das Kapital zunächst nur auf einem Stück Papier vorhanden ist. Bei einer Immobilie kann man außerdem sicher sein, dass ihr Wert nicht durch Spekulation beeinflusst werden kann.

Möchte man eine Immobilie kaufen, ist der Eigentumsübergang der Immobilie klar geregelt und erfolgt immer über die drei folgenden Schritte: Der erste Schritt ist die Erstellung eines notariell beurkundeten Kaufvertrages. Im zweiten Schritt muss die Einigung über den Eigentumsübergang notariell beurkundet werden und im dritten Schritt wird der neue Eigentümer in das Grundbuch eingetragen. Im Falle einer Immobilienfinanzierung ist es üblich, dass sich der Kreditgeber mit ins Grundbuch eintragen lässt. Dieser Eintrag sichert ihn gegen das Risiko des Forderungsausfalles ab. Sollte der Kreditnehmer das Darlehen nicht weiter bedienen können, steht es dem Kreditgeber durch diesen Eintrag frei, die Immobilie zum Beispiel zu versteigern.

Wie bereits gesagt, unterscheidet man die Art einer Immobilie nach ihrer Nutzung. Gewerbeimmobilien werden so genannt, weil sie überwiegend oder ausschließlich für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Das können Bürogebäude, Banken, Ämter oder ähnliche Gebäude sein. Sie dienen niemals dem Wohnzweck und die Verwendung liegt in der Ausübung eines Gewerbes. Eine Gewerbeimmobilie wird ausschließlich bis überwiegend für gewerbliche Zwecke genutzt. Dabei kann es auch sein, dass das gesamte Gebäude oder aber auch nur ein Teil des Gebäudes dem gewerblichen Zweck dient. Büros, Lagerhallen bzw. –flächen, Einzelhandelsgeschäfte, Werkstätten oder auch Ateliers sind Gewerbeimmobilien, denn ihre Flächen werden gewerblich genutzt. Eine Immobilie kann auch mehreren Zwecken dienen. Auf dem Bauernhof wird in der Regel gearbeitet und gewohnt. Ein Gebäudeteil wird gewerblich der andere privat beansprucht. Oder jemand bietet in seinem Haus eine Ferienwohnung an. Auch hier unterteilt sich dann das Gesamtgebäude in einen gewerbliche und einen privaten Teil.

Man spricht von einer Sozialimmobilie, wenn in ihr Kranke und Hilfsbedürftige betreut werden. Zu diesen Immobilien zählen Pflege- und Altenwohnheime, Kinder oder Obdachlosenheime. Im engeren Sinne ist die Sozialimmobilie auch eine Gesundheitsimmobilie, wenn in ihr alte, behinderte, pflegebedürftige und schwerstkranke Menschen behandelt werden. Darunter fallen Krankenhäuser und Kliniken. Als sogenannte Spezialimmobilien bezeichnet man Bahnhöfe, Kraftwerksgebäude oder aber auch Hotels. Sie sind in ihrer Nutzung sehr speziell und wurden extra für diesen speziellen Verwendungszweck errichtet. Als letztes sei noch die Wohn- oder auch Privatimmobilie erwähnt. Ganz nach ihrer Bezeichnung dient sie dem privaten Wohnzweck.Auch bei Immobilien spricht man häufig von der Baufinanzierung. Wer kein Geld angespart hat und trotzdem ein Haus kaufen möchte, der kann dies heutzutage dank einer günstigen Baufinanzierung ohne Eigenkapital von FMW machen.

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