Archiv für Juli 2011

Baufi ohne Eigenkapital

Donnerstag, 28. Juli 2011

Bei einer Immobilienfinanzierung geht es nicht immer um einen Neubau oder den Neukauf einer Immobilie. Auch wer bereits Besitzer einer Immobilie ist, kann diese mit einer Immobilienfinanzierung noch erweitern oder ihren Wert steigern. Der Wert eines bereits im Besitz befindlichen Objekts, das dem Eigentümer aus unterschiedlichen Gründen am Herzen liegt, mag für ihn interessanter sein, als der Verkauf des alten Objekts und der Neuerwerb einer anderen Immobilie. Verkauf und Neuerwerb wird man auf alle Fälle bei einem Wohnortwechsel in Betracht ziehen. Möchte man jedoch die bereits im Besitz befindliche Immobilie weiterhin als Wohnimmobilie für die eigene Familie nutzen, wird man sich dafür entscheiden, diese zu renovieren, zu erweitern und zu modernisieren. Je nach Bedarf und Planung gibt es da viele Möglichkeiten.

Welche Maßnahme man auch immer an der eigenen Immobilie durchführen lassen möchte, sei es ein Umbau, ein Anbau, eine Sanierung oder Modernisierung, wenn man Fremdkapital im Rahmen einer Immobilienfinanzierung dazu benötigt, wird dieses Fremdkapital nur zweck- und objektgebunden gewährt. Auch hier gilt, die rückhaltlose Offenlegung der finanziellen Verhältnisse bei der Antragstellung und Bearbeitung des Kredites. Denn auch hier geht der Kreditnehmer unter Umständen eine langfristige Verpflichtung ein, je nach Umfang und finanziellem Aufwand für die Baumaßnahme.

Maßnahmen im Rahmen von Sanierungen und Modernisierungen sowie An- oder Umbauten stellen in den meisten Fällen eine Wertsteigerung dar. Nach erfolgter Baumaßnahme ist das Objekt nicht nur für seine Bewohner wertvoller geworden, indem es jetzt entweder kostengünstiger geführt werden kann, oder den eigenen Zwecken und Wünschen auf andere Art mehr entspricht, sondern es konnte damit auch sein Marktwert gesteigert werden. Auch diese Art der Immobilienfinanzierung kann Teil der späteren Altersvorsorge sein, wenn damit das Objekt zum Beispiel altersgerecht umgebaut wird oder durch eine Erweiterung teilweise vermietet werden kann. Durch diese Maßnahmen werden die bei Renteneintritt zu erwartenden Einkommensverhältnisse aufgefangen.

Für Modernisierungen oder An- und Erweitergunsbauten kann es viele Gründe geben. Meist geht es darum, dass sich die Anzahl der Bewohner ändert. Es werden mehr Kinder geboren oder die Kinder werden älter und haben eigene Bedürfnisse. In manchen Fällen soll aus einem Einfamilienhaus auch ein Zweifamilienhaus gemacht werden. Dies ist der Fall, wenn die erwachsenen Kinder eine eigene Familie gründen möchten, das Elternhaus aber nicht verlassen möchten. In manchen Fällen ziehen Kinder mit ihren eigenen Familien auch wieder zurück in das Haus der Eltern, wenn diese mit zunehmendem Alter Unterstützung brauchen. In beiden Fällen ist ein größerer Umbau oder gar ein Anbau notwendig, damit beide Parteien genügend Platz und auch Privatsphäre erhalten. In einem solchen Fall werden meist größere Investitionen notwendig. Und auch wenn zwei Familien oder zwei Generationen diese Maßnahme tragen, wird das vorhandene Eigenkapital nicht immer ausreichend sein oder möglicherweise anderweitig gebunden sein. In diesem Fall bietet sich eine Immobilienfinanzierung an. Die Immobilienfinanzierung wird mit der Sicherheit der bereits im Besitz befindlichen Immobilie günstig zu erlangen sein, sofern diese belastungsfrei ist. Sind noch Belastungen auf der bereits vorhandenen Immobilie, handelt es sich um eine Umfinanzierung. In beiden Fällen ist auch hier die Finanzierung sorgfältig zu prüfen.Auch ohne Eigenkapital ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich.

Anschlussfinanzierung bei der Baufinanzierung

Donnerstag, 28. Juli 2011

Oft sind nicht nur Gründe, die im Marktgeschehen ihren Ursprung haben, für eine Umfinanzierung der Baufinanzierung ausschlaggebend. Eine Reihe von möglichen Ursachen liegen auch beim Kreditnehmer selbst. Da kann es unerwartet zu Mehreinnahmen kommen, die sinnvoll eingesetzt werden sollen. Oder für einen weiteren Bauabschnitt, der ursprünglich nicht geplant war, wird eine weitere Immobilienfinanzierung notwendig.

Eine Anschlussfinanzierung wird in der Immobilienfinanzierung immer dann notwendig, wenn die bisherige Zinsbindung ausläuft. Viele Kreditnehmer bleiben in diesem Fall ungeprüft bei ihrem bisherigen Anbieter. Vielleicht scheuen sie die erneute Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Aspekten. Für viele Menschen scheint dieser Bereich einfach zu kopmpliziert. Dabei ist die Finanzierung kein Buch mit sieben Siegeln und man sollte sich schon einmal die Mühe machen, den Sachverhalt von Grund auf zu verstehen. Mit der richtigen Beratung an der Seite lassen sich schnell wichtige Einblicke gewinnen und man ist hinterher in der Lage, seine Entscheidungen mit absoluter Sicherheit zu treffen.

Eine genauere Kenntnis der Sachlage in der Immobilienfinanzierung gibt dem Kreditnehmer im Zweifelsfall mehr Sicherheit. Hat er sich im Vorfeld ausreichend informiert, kann er seine Entscheidungen mit mehr Sachverstand treffen. Dies gibt ihm mehr emotionale Sicherheit in Bezug auf die Kreditabwicklung. Diese Sicherheit ist eine wichtige Basis für die Willensstärke und Disziplin, die man letztendlich braucht, um über den ganzen Zeitraum der Kreditrückzahlung seinen Lebensstandard und seine Lebensgewohnheiten so auszurichten, dass die Rückzahlung problemlos abgewickelt wird. Dies mag auch bei der besten Vorbereitung und Absicherung nicht immer einfach sein. Kreditnehmer sollten das von Anfang an bedenken, wenn sie an eine Immobilienfinanzierung denken.

Eine gute Beratung und die entsprechende Vorbereitung sind daher das Maß aller Dinge, wenn man in eine Immobilienfinanzierung einsteigt. Absolute Ehrlichkeit in der Offenlegung der finanziellen Verhältnisse sowie eine klar strukturierte Zukunftsplanung sind Voraussetzung bei der Berechnung der Immobilienfinanzierung. Nur so gewinnt nicht nur der Kreditgeber sondern auch der Kreditnehmer Sicherheit. Der Kreditnehmer selbst tut sich keinen Gefallen, wenn er Zahlen und Aussichten beschönigt, um damit vermeintlich schneller an Fremdkapital oder auch an größere Summen zu kommen. Er selbst bringt sich damit in arge Schwierigkeiten, wenn er dann die zu erbringenden Ratenzahlungen nicht mehr leisten kann.

Bei der Immobilienfinanzierung geht man lieber auf Nummer sicher und berechnet die Finanzierung so, dass sie auf jeden Fall vom Kreditnehmer auch in unsicheren Zeiten getragen werden kann. Ändern sich die beruflichen Aussichten, das Gehalt oder andere finanzielle Grundlagen zum Positiven, kann man immer noch weitere Zukunftspläne in Angriff nehmen. Dann aber von der sicheren Seite aus. Bei einer verbesserten Finanzlage steht einer weiteren Immobilienfinanzierung zwecks An- oder Ausbau der bereits finanzierten Immobilie nichts im Wege. Bei einem erfolgreich verlaufenden Kreditgeschäft werden die Partner nicht scheuen, weitere Unterstützung zu gewähren, denn auch sie verdienen ja an diesem Geschäft. So ist es auf jeden Fall besser und sicherer, erst einmal klein anzufangen und später, wenn die junge Familie finanziell auf festerem Grund steht, die Immobilienfinanzierung über eine Umfinanzierung oder Anschlussfinanzierung zu erweitern.

Vollfinanzierungen

Dienstag, 26. Juli 2011

Eine Vollfinanzierung einer Immobilie ist natürlich teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenmittel einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind naturgemäß dann höher, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Da beim Einsatz von Eigenkapital in Form von Guthaben, Vermögen oder liquiden Mitteln die Höhe der aufzunehmenden Darlehen sinkt, reduziert sich die monatliche Belastung durch Zins und Tilgung entsprechend. Gegengerechnet werden muss hierbei die Rendite der entgangenen Geldanlage. Diese Opportunitätskosten werden jedoch in aller Regel niedriger ausfallen als die Darlehenszinsen, gemessen am Effektivzins.
Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, andere nicht. In der Praxis lässt sich häufig eine günstige Finanzierung in die Wege leiten, ohne dass hierbei einzusetzende Eigenmittel des Kunden als Voraussetzung verlangt werden. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Fördermittel mit besonders zinsgünstigen Darlehen ist grundsätzlich unabhängig davon, ob es sich um eine Vollfinanzierung der Immobilie handelt oder nicht. Die Förderdarlehen können somit die Gesamtfinanzierung sinnvoll ergänzen und im Ergebnis günstiger gestalten. Die Nutzung von Wohn-Riester, einer Form der staatlich geförderten Altersvorsorge speziell für selbstgenutzte Wohnimmobilien, ist eine weitere Option, die die monatliche Belastung senken hilft, bei Vollfinanzierungen ebenso wie bei einer Baufinanzierung mit Eigenkapital.

Baufinanzierung einer Immobilie

Montag, 25. Juli 2011

Mit dem Eigenkapital steht und fällt der Kauf oder der Bau einer Immobilie. Ohne das entsprechende Eigenkapital kann man seine Immobilienwünsche auf Eis legen. Der Grundsatz vieler Bankhäuser, dass eine Immobilienfinanzierung nur mit mindestens 20 Prozent Eigenkapital machbar ist, ist heutzutage nicht mehr unbedingt überall gültig. Es gibt inzwischen Finanzierer, die ihre Regeln nicht mehr ganz so eng fassen. Allerdings sollten alle potentiellen Kreditnehmer bedenken, dass bei fehlendem Eigenkapital der Bedarf an Fremdkapital größer wird. Und je größer der Bedarf an Fremdkapital desto länger die Laufzeit und desto höher die Raten, die später zu zahlen sind. Bei fehlendem Eigenkapital wird die Finanzierung also schwieriger und muss umso gründlicher bedacht werden.

Auf gar keinen Fall sollte man sich verführen lassen und die Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital durchziehen, nur aus dem einen Grund, weil sie machbar ist. Das ganze Konzept um die Finnazierung und das Objekt muss stimmig sein und in die Lebensplanung des Kreditnehmers passen. Nur wenn alle anderen Aspekte der Lebensführung, die Karriereaussichten und die entsprechende Disziplin vorhanden sind, ist überhaupt daran zu denken, dass man diese Option durchrechnet und Finanzierer dafür sucht.

Hat man allerdings das Traumobjekt gefunden und möchte dieses unbedingt erwerben, wird man wohl alles daran setzen, die Immobilienfinanzierung auch ohne das übliche Eigenkapital zu realisieren. Dafür braucht man starke und kompetente Partner in der Finanzierung. Da bei einer Immobilienfinanzierung mit ganz wenig oder sogar ohne Eigenkapital die monatlichen Raten höher sein werden als bei einer Finanzierung mit Eigenkapital, muss der Kreditnehmer sicher sein, dass er mit seiner Berufstätigkeit diese Raten über einen langen Zeitraum tragen kann. Eine so enge Finanzierung ist gerade mit einer jungen Familie natürlich nur sehr schwer zu realisieren.

Wer eine immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital realisieren möchte, muss sich vergegenwärtigen, dass diese Finanzierung teurer wird als eine Finanzierung mit Eigenkapital. Wenn grundsätzlich die Möglichkeit besteht, eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital zu realisieren, sollte man sich dennoch verstärkt Gedanken machen, ob es sinnvoll ist. Wenn überhaupt keine Rücklagen vorhanden sind, ist das eine sehr riskante Finanzierungsvariante. Selbst wenn die Finanzierung steht und die hohen Raten nach bestem Ermessen tragbar sind, fehlen doch noch die finanziellen Mittel, um außergewöhnliche Ausgaben abdecken zu können.

Es können immer wieder ganz unerwartet Reparaturen nötig werden. Die Immobilie muss gepflegt und in Stand gehalten werden. All das erzeugt mitunter Kosten, an die vorher niemand gedacht hat. Wenn diese von der Familie nicht zu tragen sind, kann die so sehr geliebte und herbeigesehnte Immobilie rasch an Wert verlieren. Kleinigkeiten können sich da schnell summieren. Zu bedenken ist auch, dass innerhalb der Familie Unvorhergesehenes passieren kann. Es kann zu Arbeitslosigkeit kommen, oder ein Familienmitglied fällt durch Krankheit aus. Wenn dann keine Rücklagen vorhanden sind, kann der Einkommensverlust dazu führen, dass die monatlichen Raten nicht mehr bezahlbar sind. Die Entscheidung über eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital sollte daher einer ganz strengen Prüfung von Seiten des Kreditnehmers unterliegen.

Immobilienfinanzierung mit wenig Eigenkapital

Sonntag, 24. Juli 2011

Wenn es an die Finanzierung geht, dann hört das Täumen auf. Viele Menschen haben vor diesem Schritt eine große Scheu. Mit den Möglichkeiten, die der Markt heute bietet, ist diese Scheu jedoch unbegründet. Heutzutage ist nahzu jedem eine Immobilienfinanzierung möglich. Wenn man alle Möglichkeiten ausschöpft, ist das Wunschobjekt kein Traum mehr, sondern wird zur Realität. Mit einer Immobilienfinanzierung finanziert man eine immobilie für private Wohnzwecke. Soll die Immobilie später anderen Zwecken dienen, wird sich der Kreditnehmer um andere Finanzierungsformen wie einen Immobilienfonds oder einen Unternehmerkredit bemühen. Aber auch die private Immobilienfinanzierung dient verschiedenen Zwecken. Sie schafft privates Wohneigentum und ist damit zugleich ein Teil der Absicherung der Familie oder ein Teil der Altersvorsorge.

Menschen, die sich für eine Immobilienfinanzierung interessieren, wollen vorrangig ihrer Familie ein eigenes Zuhause schaffen, in dem sie sicher und geborgen ist. Das hat viel mit Nestbau zu tun. Und so romantisch das alles scheinen mag, es soll nicht nur das Nest solide gebaut und dauerhaft beständig sein, sondern auch die Finanzierung auf solidem Fundament stehen. Dieses solide Fundament lässt sich auch mit wenig Eigenkapital schaffen. Grundlage jeder soliden Immobilienfinanzierung ist die gründliche Information und Beratung, dann lässt sich auch für jeden die entsprechende genau maßgeschneiderte Finanzierung finden.

Die individuell auf den Kreditnehmer zugeschnittene Immobilienfinanzierung richtet sich nach dem Bedarf an Fremdkapital, der für das jeweilige Objekt benötigt wird. Die finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers werden genau ausgelotet. Dabei geht es nicht nur um die aktuellen Einkommensverhältnisse, sondern auch um die zukünftige Lebensplanung der gesamten Familie, ihren Lebensstandard, ihre Wünsche und Bedürfnisse. Alles soll genau bedacht werden und so geregelt sein, dass es ohne große Einschränkungen machbar ist. Dabei ist es ganz wichtig, dass der Kreditnehmer seine finanziellen Voraussetzungen vorbehaltlos offen legt und sich sämtliche Vorschläge genau durch den Kopf gehen lässt.

In der Immobilienfinanzierung ist vieles machbar. Nicht nur der Kreditnehmer sondern auch der Kreditgeber gehen hier ein vergleichsweise geringes Risiko ein. Zur Absicherung des Kreditgeschäftes dient immer auch die Immobilie selbst, die ja einen entsprechenden Wert darstellt. So sind beide Seiten gesichert. Der Kreditnehmer erwirbt über die Immobilienfinanzierung eine solide Wertanlage. Der Kreditgeber tätigt mit der Kreditvergabe ein sicheres Geschäft, und falls es doch einmal nicht zur Rückzahlung kommen sollte, kann der finanzielle Gegenwert immer noch über den Verkauf oder die Versteigerung der Immobilie hereingeholt werden. Diese gute Absicherung verschafft dem Kreditnehmer eine gute Verhandlungsbasis.

Ein sicheres Nest für die Familie zu bauen, ohne dass man über die entsprechende finanzielle Absicherung verfügt, ist reine Utopie. Deshalb sollte die Immobilienfinanzierung mit Fachleuten gründlich geplant werden. Diese wird dann auch gelingen, wenn man alle Möglichkeiten, die eine moderne Baufinanzierung bietet, in Betracht zieht und auch ausschöpft. Auch bei wenig Eigenkapital sollte man keine Scheu haben, dies einmal mit einem Fachmann durchzurechnen, bevor man auf die konkrete Suche nach der Traumimmobilie für die eigene Familie geht.

Absicherung des Eigenheims

Freitag, 15. Juli 2011

Es ist ärgerlich, wenn man eine günstige Baufinanzierung abgeschlossen hat, bei der Wohngebäudeversicherung jedoch eine teure Police erwischt. Manchmal hat man Glück und kann die vom Vorbesitzer zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis abgeschlossene Versicherung übernehmen oder die jeweilige Gesellschaft zeigt sich zu Preiszugeständnissen bereit, wenn man als neuer Besitzer der Immobilie vages Interesse an der Ausübung des mit dem Eigentümerwechsel einhergehenden Sonderkündigungsrechtes bekundet. Ansonsten sollte man sich von einem unabhängigen Finanzdienstleister ein gutes Angebot besorgen lassen. Die Versicherungsbedingungen bei Wohngebäudeversicherungen sind im Vergleich zu anderen Versicherungen recht einheitlich und gleichwertig. Man muss sich lediglich überlegen, inwieweit es eher ein “Basis-Modell” oder eine “Komfort-Variante” sein soll, je nachdem, welche Einschlüsse man für sinnvoll erachtet. Was bemerkenswert ist, sind in jedem Fall die Preisunterschiede.

Finanzierungen ohne Eigenkapital

Mittwoch, 13. Juli 2011

Eine Baufinanzierung ist keine Wissenschaft und eine Vollfinanzierung, bei der der Käufer bzw. Bauherr also kein Eigenkapital einsetzen möchte, kein Ding der Unmöglichkeit. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Finanzierung auf soliden Füßen steht. Die Gesamtkostenaufstellung enthällt bei einem Neubauvorhaben folgende Posten: Grundstückskosten, Grunderwerbsteuer, Kosten für Notar und Grundbuchamt, Gebäudekosten, Erschließungskosten, Baunebenkosten, Kosten für Außenanlagen und gegebenenfalls Sonstiges. Wird hingegen ein bestehendes Objekt Gegenstand der Finanzierung, egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung, fallen folgende Positionen an: Kaufpreis, Grunderwerbsteuer, Kosten für Notar und Grundbuchamt, Maklercourtage inkl. Umsatzsteuer sowie Kosten für – je nach Zustand – Renovierung, Sanierung und/oder Um- bzw. Anbau.

Der Finanzierungsplan muss die gesamten Investitionskosten abdecken. Hieraus errechnet sich eine monatliche Belastung, indem zunächst Eigenmittel, die eingebracht werden sollen, vom Finanzierungsbedarf abgezogen werden. Werden kein Eigenkapital zur Abdeckung eines Teils der gesamten Investition eingesetzt, ist dies in der Praxis kein Ausschlussgrund. Es kommt lediglich darauf an, dass die sich ergebende monatliche Belastung, die bei einer Vollfinanzierung logischerweise höher ausfällt, im Einklang mit den finanziellen Verhältnissen des Kunden steht. Neben der Höhe der benötigten Darlehensmittel haben die Zinssätze der Darlehen sowie die anfängliche Tilgungsleistung einen Einfluss auf die Darlehensraten und damit auf die monatliche Belastung. Unkompliziert lassen sich Beispielrechnungen mit einem Baufinanzierungsrechner duchführen.

Nur einmalig

Dienstag, 12. Juli 2011

Die konkurrenzlos günstigen Darlehen, die die öffentliche Hand zur Wohneigentumsförderung anbietet, haben Vorteile und einen Nachteil. Letzterer besteht darin, dass man die entsprechenden Programmkredite lediglich bei der Erstvalutierung der benötigten privaten Baufinanzierung nutzen kann, nicht mehr bei einer nachfolgenden Anschlussfinanzierung nach Ablauf einer geschlossenen Festzinsvereinbarung. Wenn man also seine Finanzierung ohne die zinssubventionierten Förderdarlehen in die Wege geleitet hat, ist diese womöglich unnötig teuer ausgefallen. Reparieren kann man dies rückwirkend natürlich nicht mehr, man sollte nur bei der Regelung der Anschlussfinanzierung besonders wachsam sein, ein wirklich gutes Angebot für den nächsten Finanzierungsabschnitt zu erhalten. Eine Option, die grundsätzlich auch für eine bereits laufende private Immobilienfinanzierung interessant sein kann, ist hingegen Wohn-Riester, eine spezielle Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Da das Eigenheim bzw. selbstgenutztes privates Wohneigentum insgesamt, förderfähig durch Zulagen und gegebenenfalls weitere steuerliche Vergünstigungen ist, kann sich hierdurch durch eine schnellere Tilgung und die dadurch geringere Zinsbelastung eine spürbare Verbilligung der gesamten Finanzierung ergeben.

Nützlicher Zusatz

Montag, 11. Juli 2011

Versicherungen haben bisweilen die Eigenschaft, nicht besonders transparent zu sein. Dies betrifft beispielsweise die zahlreichen Einschlüsse und Ausschlüsse, die in den Versicherungsbedingungen geregelt sind. Zusätze, die in eine Police integriert werden können, sind oft nicht auf Anhieb nach Sinnhaftigkeit und Preiswürdigkeit zu durchschauen. Dies betrifft auch die (nach herrschender Meinung) wichtigste Versicherung überhaupt, die Privathaftpflichtversicherung. Versicherungsvergleiche im Netz ermöglichen allenfalls einen groben Überblick und filtern die (nominal) günstigsten Angebote heraus. Da es hierbei nur um den Preis geht, sind es logischerweise nur die absoluten Standard- bzw. Basisvarianten. Welche Möglichkeiten es gibt, seinen Versicherungsschutz sinnvoll zu erweitern, erfährt man natürlich nur dann, wenn man einzelne Angebote genauer unter die Lupe nimmt. Ein nützlicher Zusatz ist beispielsweise die sogenannte Forderungsausfalldeckung, die Schäden reguliert, die dem Versicherungsnehmer von einem Dritten zugefügt werden, der entweder unbekannt ist oder den Schaden (mangels eigener Haftpflicht, auch solche Leute gibt es) nicht bezahlen kann.

Zinserhöhung

Freitag, 8. Juli 2011

Wie von den meisten Beobachtern im Vorfeld erwartet, hat die EZB am gestrigen Donnerstag einen weiteren Zinsschritt vorgenommen: Der Leitzins wurde von 1,25 Prozent auf 1,5 Prozent erhöht. Begründet wurde die Anhebung mit Inflationssorgen. Diese könnten dazu führen, dass in diesem Jahr noch zumindest ein weiterer Zinsschritt ansteht. Ungeachtet dessen sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Zinsen weiterhin sehr niedrig sind. Dies gilt sowohl für Guthabenzinsen auf Sparbüchern und für Tagesgeld oder Festgeld. Die Erhöhung des Leitzinses wird hieran nichts ändern. Auch Baugeld war und bleibt insbesondere im langjährigen Vergleich günstig.