Anschlussfinanzierung bei der Baufinanzierung

Oft sind nicht nur Gründe, die im Marktgeschehen ihren Ursprung haben, für eine Umfinanzierung der Baufinanzierung ausschlaggebend. Eine Reihe von möglichen Ursachen liegen auch beim Kreditnehmer selbst. Da kann es unerwartet zu Mehreinnahmen kommen, die sinnvoll eingesetzt werden sollen. Oder für einen weiteren Bauabschnitt, der ursprünglich nicht geplant war, wird eine weitere Immobilienfinanzierung notwendig.

Eine Anschlussfinanzierung wird in der Immobilienfinanzierung immer dann notwendig, wenn die bisherige Zinsbindung ausläuft. Viele Kreditnehmer bleiben in diesem Fall ungeprüft bei ihrem bisherigen Anbieter. Vielleicht scheuen sie die erneute Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Aspekten. Für viele Menschen scheint dieser Bereich einfach zu kopmpliziert. Dabei ist die Finanzierung kein Buch mit sieben Siegeln und man sollte sich schon einmal die Mühe machen, den Sachverhalt von Grund auf zu verstehen. Mit der richtigen Beratung an der Seite lassen sich schnell wichtige Einblicke gewinnen und man ist hinterher in der Lage, seine Entscheidungen mit absoluter Sicherheit zu treffen.

Eine genauere Kenntnis der Sachlage in der Immobilienfinanzierung gibt dem Kreditnehmer im Zweifelsfall mehr Sicherheit. Hat er sich im Vorfeld ausreichend informiert, kann er seine Entscheidungen mit mehr Sachverstand treffen. Dies gibt ihm mehr emotionale Sicherheit in Bezug auf die Kreditabwicklung. Diese Sicherheit ist eine wichtige Basis für die Willensstärke und Disziplin, die man letztendlich braucht, um über den ganzen Zeitraum der Kreditrückzahlung seinen Lebensstandard und seine Lebensgewohnheiten so auszurichten, dass die Rückzahlung problemlos abgewickelt wird. Dies mag auch bei der besten Vorbereitung und Absicherung nicht immer einfach sein. Kreditnehmer sollten das von Anfang an bedenken, wenn sie an eine Immobilienfinanzierung denken.

Eine gute Beratung und die entsprechende Vorbereitung sind daher das Maß aller Dinge, wenn man in eine Immobilienfinanzierung einsteigt. Absolute Ehrlichkeit in der Offenlegung der finanziellen Verhältnisse sowie eine klar strukturierte Zukunftsplanung sind Voraussetzung bei der Berechnung der Immobilienfinanzierung. Nur so gewinnt nicht nur der Kreditgeber sondern auch der Kreditnehmer Sicherheit. Der Kreditnehmer selbst tut sich keinen Gefallen, wenn er Zahlen und Aussichten beschönigt, um damit vermeintlich schneller an Fremdkapital oder auch an größere Summen zu kommen. Er selbst bringt sich damit in arge Schwierigkeiten, wenn er dann die zu erbringenden Ratenzahlungen nicht mehr leisten kann.

Bei der Immobilienfinanzierung geht man lieber auf Nummer sicher und berechnet die Finanzierung so, dass sie auf jeden Fall vom Kreditnehmer auch in unsicheren Zeiten getragen werden kann. Ändern sich die beruflichen Aussichten, das Gehalt oder andere finanzielle Grundlagen zum Positiven, kann man immer noch weitere Zukunftspläne in Angriff nehmen. Dann aber von der sicheren Seite aus. Bei einer verbesserten Finanzlage steht einer weiteren Immobilienfinanzierung zwecks An- oder Ausbau der bereits finanzierten Immobilie nichts im Wege. Bei einem erfolgreich verlaufenden Kreditgeschäft werden die Partner nicht scheuen, weitere Unterstützung zu gewähren, denn auch sie verdienen ja an diesem Geschäft. So ist es auf jeden Fall besser und sicherer, erst einmal klein anzufangen und später, wenn die junge Familie finanziell auf festerem Grund steht, die Immobilienfinanzierung über eine Umfinanzierung oder Anschlussfinanzierung zu erweitern.

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