Keine reine Huckepack-Förderung mehr

Die Riester-Rente erfährt ab kommendem Jahr folgende Änderung: Reine Zulagenverträge, bei denen der Sparer keine eigenen Beiträge einzahlt, aber dennoch die Förderung in Form der staatlichen Altersvorsorgezulagen erhält, sind passé. Bislang konnten etwa Hausfrauen von den Vorteilen dieser Form der geförderten Altersvorsorge profitieren, wenn ihr Ehegatte einen eigenen Riester-Vertrag in erforderlicher Höhe bedient. Die Huckepack-Förderung, die bislang im Ergebnis zu einer Umsonst-Rente für nicht unmittelbar Förderberechtigte führte, wird künftig nicht mehr möglich sein. Ein Mindestbeitrag von 60 Euro jährlich, der sogenannte Sockelbetrag, muss künftig von jedermann aus eigener Tasche aufgebracht werden. Dies betrifft sowohl Riester-Fonds als auch Riester-Versicherungen sowie Banksparpläne und Wohn-Riester.

Schlagworte: , , , , ,

Kommentieren