Börse feiert Schuldenschnitt für Griechenland

Nach der gestrigen Einigung über einen Schuldenschnitt für Griechenland um 50% springen die Aktienkurse weltweit nach oben. Ob dies der Beginn einer nachhaltigen Erholung der Börsen ist oder ob sich in Kürze wiederum Ernüchterung breit machen wird angesichts der weiterhin bestehenden Probleme und Unsicherheitsfaktoren, kann niemand seriös mit hinreichender Sicherheit prognostizieren. In einem solchen Umfeld könnte es auf mittlere bis längere Sicht vielversprechend sein, regelmäßig über einen Sparplan Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben, die von erfahrenen Vermögensverwaltern geführt werden und die schon andere Krisen besser als ihre Konkurrent gemeistert haben. In der Regel handelt es sich hierbei um gemischte Fonds, die also nicht nur in Aktien, sondern auch in Anleihen investieren und die jeweilige Gewichtung je nach Marktlage flexibel anpassen können. Gemischte Fonds, die zur Vermögensverwaltung auch für kleinere Anlagebeträge (oder eben für regelmäßige Sparbeiträge) konzipiert sind, stellen im Übrigen die älteste Form von Investmentfonds dar. Sie sind wie alle zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital sehr vieler Anleger aufnehmen und in verschiedene Wertpapiere investieren. Die Mindestanlagebeträge sind meistens sehr niedrig. Die Vermögenswerte der Anleger sind, da es sich bei einem Fonds um ein Sondervermögen handelt, auch vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank, die die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren ausführt und überwacht. Seit Ausbruch der Finanzkrise sind gemischte Fonds im Vergleich zu reinen Aktienfonds wieder populärer geworden. Sie erscheinen besser geeignet, eine auskömmliche Rendite ohne die erheblichen Risiken und Schwankungen einer ausschließlichen Aktienanlage zu erzielen. Kosten in Form des Ausgabeaufschlags lassen sich, wie gesagt, durch einen Fonds Rabatt reduzieren.

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