Geldanlage wird nicht einfacher

Nun, nach der erneuten Zinssenkung durch die EZB, wird die Geldanlage nicht einfacher. Zumindest nicht für diejenigen, die ausschließlich auf Zinsen setzen und Risiken (nahezu) ausschließen möchten. Auch gute Tagesgeldkonten werden möglicherweise durch den Zinsschritt nach unten tangiert werden, so dass sich die ohnehin niedrigen Renditen noch weiter absenken werden. Auch Geldmarktfonds als Fonds ohne Ausgabeaufschlag stellen einen weithin beliebten Geldparkplatz dar, leiden aber gleichermaßen unter dem Dauerzistief. Für kurzfristig orientierte Anleger und für die Liquiditätsreserve ändert sich an dem etwas unbefriedigenden Szenario einer realen Null- bzw. Negativverzinsung bis auf Weiteres wohl nichts. Wer höhere Erträge anstrebt, muss bereit sein, entweder längere Laufzeiten mit entsprechend nicht gegebener oder nur eingeschränkter Flexibilität einzugehen oder Verlustrisiken (zumindest auf kürzere Frist) eingehen.

Da das gesamte Nettovermögen meistens nicht auf kurzfristige Geldanlagen bzw. Geldparkplätze ausgerichtet ist, bietet es sich an, die Teile, die nicht kurzfristig benötigt werden, breit zu streuen auf mehrere Anlageklassen wie Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten von diversen Emittenten, Aktien, gegebenenfalls auch Immobilien und Rohstoffe und Devisen. Vor dem Hintergrund, dass für eine angemessene Streuung hierfür insgesamt hohe Beträge unerlässlich sind ebenso wie tiefgreifende Kenntnisse, bietet es sich an, hierfür Profis ans Werk zu lassen. Zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Fonds renommierter Vermögensverwalter, die auch in vergangenen Krisen ihre Qualität bewiesen haben, stellen auch in dem aktuellen Umfeld eine interessante Möglichkeit zur Geldanlage dar. Mindestanlagebeträge sind hierbei in vielen Fällen kein Thema, so dass auch Sparpläne für den planmäßigen Vermögensaufbau ohne Weiteres in Betracht kommen.

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