Fonds regelmäßig ansparen

Wenn man Fonds über einen Sparplan regelmäßig kauft, betreibt man – insbesondere in Krisenzeiten . auf längere Sicht eine sehr smarte Form des Vermögensaufbaus. Dieses Sparen durch Konsumverzicht funktioniert umso besser, je höher die Rendite der Geldanlage ist und je mehr man an Kosten, Gebühren oder Nebenkosten spart. Außerdem wirkt der Zinseszinseffekt umso nachdrücklicher, je länger der Sparplan bedient wird. Das Vorteilhafte an einem Fondssparplan ist insbesondere die Flexibilität, die der Anleger genießt. Ein Sparplan kann bereits mit sehr geringen Beträgen monatlich eingerichtet werden. Erhöhungen der Sparrate sind ebenso wie Reduzierungen jederzeit möglich. Auch eine Aussetzung ist kein Problem. Eben diese laufenden Veränderungen sind zudem in aller Regel kostenlos. Ein Wechsel des Fonds nicht nur für künftige Sparraten, sondern auch in Bezug auf das bereits angesparte Vermögen ist unbürokratisch darstellbar.
Allerdings: Fonds beinhalten Risiken. Dies ist wenig überraschend, da jede Form der Geldanlage nicht gänzlich frei von Risiko ist, theoretisch zumindest. Im Zweifel kommt es auch bei absolut sicheren Geldanlagemöglichkeiten auf den Betrachtungszeitraum bzw. die Laufzeit an. Bezogen auf Fonds kann man das Risiko deutlich reduzieren, indem man beispielsweise Garantiefonds erwirbt. Diese garantieren, wie es die Bezeichnung bereits zum Ausdruck bringt, einen bestimmten Betrag, der in jedem Fall bei Fälligkeit zur Auszahlung gelangt. Eben weil es eine Fälligkeit gibt, unterscheiden sich Garantiefonds von anderen Fonds dadurch, dass sie grundsätzlich eine begrenzte Laufzeit haben, an deren Ende sie liquidiert werden. Zudem ist zu beachten, dass die Ausgabeaufschläge in aller Regel nicht von der Garantie eingeschlossen sind. Diese stellen insoweit bei einer schlechten Performance einen möglichen Verlust dar.
Eine garantierte Mindestrendite bieten als Alternative besondere Fondspolicen, die nach dem sogenannten UWP-Prinzip ausgestaltet sind. Hierbei ist, abgesehen von vorzeitigen Vertragsauflösungen, das Guthaben in Höhe der eingezahlten Beträge zuzüglich einer Mindestrendite garantiert. Dem Anleger wird hierbei somit nicht, wie bei gewöhnlichen fondsgebundenen Versicherungen üblich, das Kapitalanlagerisiko aufgebürdet. Darüber hinaus gibt es insoweit Parallelen zu Fonds im Allgemeinen, dass sich durch die professionelle Geldanlage und einen möglichst langen Zeithorizont beträchtliche Chancen auf hohe Renditen für den Anleger ergeben. Noch mehr als bei Fonds ist bei kapitalbildenden Versicherungen jedoch ein langer Atem gefragt. Wer diesen hat (oder zur Stärkung seiner privaten Altersvorsorge im Hinblick auf die persönliche Rentenlücke dringend haben sollte), kann jedoch mit viel Gegenleistung für seine Beiträge rechnen.

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