Absicherung der Arbeitskraft

Eine Krankenversicherung kommt für Krankheitskosten auf. Allerdings nicht in unbegrenztem Umfang, egal, ob man gesetzlich oder privat krankenversichert ist. Letztlich droht bei schweren Krankheiten nicht nur der Verlust des Arbeitsplatzes, falls man als Arbeitnehmer berufstätig ist. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit oder gar deren Verlust ist, soweit sie auf Dauer besteht und nicht nur vorübergehend gegeben ist, nicht mehr durch Leistungen gedeckt, die durch die Krankenversicherung, egal, ob gesetzlich oder privat, erbracht würden.
Insbesondere für schwere Krankheiten, beispielsweise Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt, die geeignet sind, die Arbeitsfähigkeit grundlegend zu beeinträchtigen, gibt es eine gesonderte Versicherung, die Dread Disease Police. Der Leistungsfall tritt hierbei im Falle der Diagnose einer von diversen, vertraglich genau bestimmten schweren Krankheiten ein. Die Versicherung leistet in diesem Fall keine monatliche Rente, deren weiterer Bezug – so die Problematik bei alternativen Gattungen von Versicherungen (Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung) – von dem fortdauernden Gesundheitszustand der versicherten Person abhängig wäre, sondern eine steuerfreie Einmalzahlung. Auch eine vollkommene Genesung zu einem späteren Zeitpunkt führt nicht etwa zu einer Rückzahlungsverpflichtung. Die Versicherungsleistung kann nach eigenem Ermessen und damit flexibel für notwendige krankheitsbedingte Einmalaufwendungen, für eine laufende Erhöhung des monatlichen Einkommens, zum Beispiel durch Einrichtung eines Auszahlplans aus einem Fonds, oder für Sondertilgungen bei einer bestehenden Baufinanzierung verwendet werden, um hierdurch durch eine Entschuldung für eine Entspannung der finanziellen Lage zu sorgen.

Schlagworte:

Kommentieren