Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.
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Fondssparpläne
Montag, 19. Juli 2010Grundsätzlich risikolos
Mittwoch, 14. Juli 2010Bei Riester bestehen grundsätzlich keine Verlustrisiken. Man darf bzw. sollte seinen Vertrag nur nicht vorzeitig auflösen. Ansonsten ist zum Ende der vertraglich vereinbarten Sparphase in jedem Fall garantiert, dass sämtliche eingezahlten Beiträge des Kunden und auch alle auf dem Vertrag eingegangenen staatlichen Zulagen mindestens als Guthaben zur Verfügung stehen. Dieser Betrag steht als Minimum für die zusätzliche private Altersvorsorge fest. Die Wertentwicklung der Kapitalanlage kommt noch hinzu.
Altersvorsorge
Montag, 12. Juli 2010Mit der Altersvorsorge trifft man während des Erwerbslebens Maßnahmen, damit man nach dem Ende der Erwerbsfähigkeit seinen weiteren Lebensunterhalt bestreiten kann und zwar möglichst ohne Einschränkungen des Lebensstandards. Der Altersvorsorge können erworbene Anwartschaften oder angespartes Vermögen dienen.
Traditionell wurde die Altersvorsorge vom Familienverband geleistet. Sie wurde in den vorigen Jahrhunderten als „Sachleistung“ in Form von Versorgung erfüllt. So versorgte die junge, arbeitende Generation ihre nachwachsende sowie auch die alternde Generation im Verbund einer Großfamilie. Diese Versorgung war nur gewährleistet, wenn es eine ausreichende Kinderzahl gab, ein Eigentum an Haus und/oder landwirtschaftlicher Nutzfläche vorlag und in seltenen Fällen auf eine ausreichendes kleines Vermögen zurückgegriffen werden konnte.
Immer häufiger konnte diese Aufgabe innerhalb der Familien nicht in akzeptabler Weise gelöst werden. Das lag zum Einem an der aufkommenden Industrialisierung und zum Anderen an der damit zunehmenden geographischen Mobilität und gleichzeitiger Verarmung weiter Bevölkerungsschichten.
Aufgrund dieser Entwicklung wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert im Rahmen der Bismarck´schen Sozialgesetzgebung eine gesetzliche Altersrente eingeführt. Dabei wurde die gesetzliche Rente zunächst als kapitalgedeckte Rente angelegt. Doch durch die zwei Weltkriege, die Inflation und der Wirtschaftskrise ging der aufgebaute Kapitalstock verloren. Daher wurde die gesetzliche Altersrente in den 50er Jahren auf das Umlageverfahren umgestellt. In den letzten 150 Jahren hat die Entwicklung zu dem Ergebnis geführt, dass sich die Verantwortung für die Altersvorsorge weg vom Familienverband zu größeren Gruppen verlagert hat. Durch wiederum neue Veränderungen im Altersaufbau der Gesellschaft und durch andere Einflussfaktoren ist es seit den 1990er Jahren so, dass die individuelle Verantwortlichkeit für die eigene Altersvorsorge wieder stärker betont wird.
Heute basiert die Altersvorsorge auf „drei Säulen“: Die 1. Säule ist die gesetzliche Vorsorge. Sie setzt sich aus der Einzahlung von Pflichtbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung während des gesamten Erwerbslebens zusammen. Die 2. Säule ist eine ergänzende erwerbsbasierende Alterssicherung. Das ist hauptsächlich die betriebliche Altersvorsorge, kann aber auch die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sein. Die 3. Säule macht die private Vorsorge aus. Hier geht es um ein eigenverantwortliches Ansparen von Eigenkapital, um dieses später aufzuzehren. Diese Ansparungen können durch Aktienfonds-Sparpläne, Riester- sowie Rürup-Rente, durch Immobilienbesitz oder Lebensversicherungen vorgenommen werden.
Als Basis der gesetzlichen Vorsorge basiert das Umlageverfahren. Dabei werden die einge- zahlten Beiträge nicht gespart, sondern finden sofort Verwendung für die laufenden Renten- zahlungen. Daher kann es auch keinen Anspruch auf Rückzahlung der eingezahlten Beiträge geben. Es gibt lediglich eine Anwartschaft, eine Beteiligung an den laufenden Einnahmen. Man spricht heutzutage vom Generationenvertrag. Dies meint, die junge Generation kommt für die Rente der alten Generation auf. Dieser Vertrag beruht auf dem Solidaritätsprinzip. Da die Zahl der älteren Bevölkerung stetig steigt, müssen zukünftig immer weniger Arbeitnehmer die Renten von immer mehr Rentnern finanzieren. Dieses führt unweigerlich zu steigenden Rentenversicher- ungsbeiträgen für die Erwerbstätigen, da ansonsten die Rentenleistungen an die einzelnen Rentner reduziert werden müssten.
Für steigende Zinsen
Donnerstag, 1. Juli 2010In Zeiten, in denen es praktisch keine Zinsen für Guthaben mehr gibt, wenn man sich nicht längerfristig binden will, könnten Geldmarktfonds eine sinnvolle Option darstellen. Ausgabeaufschläge fallen in aller Regel nicht an bzw. man kann sie sich durch den gezielten Kauf über unabhängige Finanzdienstleister, die ihre Sonderkonditionen an die Kunden weitergeben, sparen. Die Rendite ist aktuell auch vergleichsweise sehr begrenzt, da diese Fonds bewusst keine Risiken eingehen, um einen stetigen, risikolosen Ertrag darstellen zu können. Der Vorteil besteht dahingehend, dass bei künftigen Zinssteigerungen im kurzfristigen Bereich Anleger hiervon profitieren können; Besitzer von Anleihen erleiden hingegen in einem Umfeld steigender Zinsen demgegenüber tendenziell Kursverluste.
Riester: Keine Risiken
Montag, 21. Juni 2010Riester: Keine Risiken
Eine Riester-Rente garantiert automatisch eine Nullverzinsung. Eingezahlte Beiträge des Sparers stehen in jedem Fall als Rentenbasis zur Verfügung. Wenn staatliche Altersvorsorgezulagen auf dem Vertrag eingegangen sind, sind auch diese automatisch garantiert. Die mehrfach ausgezeichnete DWS RiesterRente Premium bietet darüber hinaus (wie alle Riester-Fonds im Gegensatz zu einigen Riester-Rentenversicherungen) zwar keine zusätzlichen Garantien in Form einer Mindestverzinsung, dafür aber ein chancenorientiertes Konzept, das ein finanzmathematisches Sicherungsmodell und eine optionale Höchststandsgarantie zum Ende der Sparphase beinhaltet.
VL
Freitag, 18. Juni 2010Vermögenswirksame Leistungen (VL) gehören zum Standard eines Arbeits- oder Dienstvertrages. Der Arbeitnehmer hat für die Anlage der Beträge, die monatlich zwischen 6,65 € und 40 € liegen, die Qual der Wahl. In Betracht kommen ein Bausparvertrag und ein Fondssparplan. Fonds beinhalten zwar auch auf mittlere Sicht Risiken, dafür jedoch auch die Chance auf eine höhere Rendite. Diese lässt sich zudem dadurch erhöhen, dass man einen Finanzdienstleister ausfindig macht, der qualitativ gute Aktienfonds auch ohne Ausgabeaufschläge vermittelt. Bausparen demgegenüber ist grundsätzlich frei von Verlustrisiken trotz der zum Vertragsabschluss fälligen Abschlussgebühr, die mit den ersten Raten des Sparvertrags verrechnet wird. Ein Bausparvertrag kann insbesondere dann zweckdienlich sein, wenn auf mittel- bis langfristige Sicht eine Baufinanzierung geplant ist. Das Bausparguthaben des fälligen Bausparvertrages berechtigt nämlich zum Erhalt eines zinsgünstigen Bauspardarlehens.
Berufsstart in Sachen Finanzen
Donnerstag, 10. Juni 2010Als Azubi oder Student braucht man nicht viele Finanzverträge, einige sind jedoch unerlässlich. Ein Girokonto ist obligat. Dies muss heutzutage nichts kosten. Ein Dispo ist bei regelmäßigen (auch geringen) Einkünften in der Regel inklusive, sollte aber nur zum Angucken und darüber hinaus lediglich für finanzielle Notfälle verwendet werden. Eine Haftpflichtversicherung benötigt, wer nicht mehr bei den Eltern wohnt. Der/die Lebensabschnittsverschöner/in, mit dem/r ein gemeinsamer Hausstand geführt wird, benötigt jedoch keine eigene Haftpflicht extra. Bei der Deckungssumme sollten 2,5 bis 3 Mio. € tunlichst nicht unterschritten werden; Verträge mit 1 Mio. €, die Berufsstartern bisweilen nahegelegt werden, sind unter Umständen bei verursachten Personenschäden unzureichend und darüber hinaus auch keineswegs günstiger. Azubis haben für die Anlage ihrer Vermögenswirksamen Leistungen die Auswahl zwischen Fonds und Bausparen, sollten sich vor Abschluss des Sparvertrags aber eingehend informieren über Chancen, Risiken, Kosten sowie Vor- und Nachteile von Aufstockungsbeträgen aus eigener Tasche. Wer ein rentenversicherungspflichtiges Einkommen erzielt (Azubis sowie Studenten, die nebenbei einen Midijob oder einen Minijob, bei dem sie auf die Sozialversicherungsfreiheit verzichten, ausüben), sollte sich darüber hinaus mit den Vorzügen und Nachteilen der Riester-Rente auseinandersetzen.
Kaufen oder mieten?
Donnerstag, 10. Juni 2010Viele junge Leute stellen sich die Frage: soll ich eine Wohnung oder ein Haus kaufen oder doch lieber mieten? In diesem Blog wollen wir einmal die Vor- und Nachteile diskutieren.
Was ist denn billiger? Die Frage kann man so einfach gar nicht beantworten. Wir schauen uns erstmal die monatlichen Kosten an. Auf der Mieter-Seite steht erstmal die monatliche Kalt-Miete im Gegensatz zur monatlichen Belastung der Immobilienfinanzierung. Hier muss man die Kalt-Miete als Vergleich nehmen, da in der Warmmiete ja bereits Dinge wie Heizung drin sind, die ein Eigentümer auch zahlen muss. Nun sind sowohl die Mietpreise als auch die Immobilienpreise regional sehr verschieden, so dass es wenig Sinn machen würde hier Beispiele zu nennen. Wenn Sie für Ihre Region mal vergleichsweise Beispiele Rechnen möchten, dann sollten Sie in einem Immobilien-Portal einmal sowohl Mietpreise als auch Kaufpreise Ihrer Wohnungsgröße oder Hausgröße raussuchen. Bei dem Kaufvorhaben müssen Sie natürlich jetzt noch grob die monatliche Belastung errechnen, hierfür haben wir extra einige kostenlose Baufinanzierungsrechner zur Verfügung gestellt. Damit können Sie die monatliche Belastung Ihrer möglichen Baufinanzierung errechnen.
Jetzt sollten Sie aber nicht nur den monatlichen Kostenpunkt vergleichen, sondern auch andere laufende Kosten wie z.B. regelmäßige Modernisierungskosten für Fenster, Türen, Bäder etc. überschlagsmäßig in Ihre Rechnung mit einbeziehen. Einbeziehen sollten Sie auch Notargebühren und Maklercourtage. Die Maklercourtage fällt normalerweise auch beim Mietobjekt an.
Ein Nachteil für das Kaufobjekt ist auch die ortsgebundenheit. Wenn Sie Mieter sind, könnten Sie problemloser umziehen. Wer aber beispielsweise Kinder hat, die zur Schule gehen, der weiss auch dass man möglichst nicht umziehen möchte. Aber es kommt auf die Situation drauf an, evtl. ist dies ein entscheidender Punkt. Wer alle 10 Jahre den Wohnort wechseln möchte, für den rechnet sich das Kaufen oder Bauen wahrscheinlich nicht, es sei denn er möchte hinterher die Wohnung oder Haus vermieten und als Kapitalanlage nutzen.
Wobei wir auch schon bei einem wichtigen Punkt angelangt sind. Selbst wenn die Immobilienfinanzierung insgesamt oft über 30 Jahre dauert, gehört das Objekt hinterher Ihnen und Sie können im Alter dort wohnen ohne Miete zahlen zu müssen! Eine bessere Altersvorsorge gibt es nicht. Mieter müssen leider ihr Leben lang Miete zahlen.
Sollten Sie Fragen zur Immobilienfinanzierung haben, steht Ihnen unser Baufi-Team gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre EMail.
Altersvorsorge nicht mitnehmen
Dienstag, 8. Juni 2010Spontankäufe sollten Schnäppchen und Genussmitteln vorbehalten sein, wenn sie etwa in der Kassenzone des Einzelhandelsgeschäfts seines Vertrauens liebevoll drapiert sind. Die private Altersvorsorge hingegen ist ganz sicher nicht für Impulskäufe in Form unüberlegter Unterschriften geeignet. Beispiel Riester: Die Förderung, auch wenn sie noch so attraktiv ist, nimmt man tunlichst nicht einfach mit. Vielmehr informiert man sich erst über das grundsätzliche Für und Wider der Riester-Rente. Dann vergleicht man Vor- und Nachteile der einzelnen Produktvarianten. Zu guter letzt entscheidet man sich für den Riester-Vertrag, der seinen Vorstellungen am meisten entspricht. Die Förderung, die man eben nicht einfach “mitnehmen“ sollte, ist nämlich bei jedem Anbieter und bei jeder Variante identisch, die Unterschiede hinsichtlich Qualität, Flexibilität und Kosten sind bei den zahlreich vorhandenen Angeboten jedoch erheblich.
Fondsschließungen
Mittwoch, 2. Juni 2010Die Zahl der Fondsschließungen hat in jüngerer Zeit zugenommen. Ursache ist jeweils häufig ein zu geringes Volumen, das es der jeweiligen Kapitalanlagegesellschaft nicht mehr ermöglicht hat, kostendeckend zu arbeiten. Auch Fusionen von Fondsgesellschaften führen oftmals zur Schließung mehrerer Fonds, wenn beide Anbieter annähernd identisch ausgerichtete Portefeuilles in der Produktpalette haben. Wer in einen Fonds investiert hat, der geschlossen wird, hat gegebenenfalls Handlungsbedarf. Bei einer Schließung eines Fonds mit anschließender Liquidation erhält der Anleger seinen Anteil am Fondsvermögen ausgezahlt, hat also zu prüfen, wie reinvestiert werden soll. Häufigerer Fall einer Schließung ist jedoch die Fusion zweier Fonds. Anleger desjenigen Fonds, der übertragen wird, werden automatisch Anteilsinhaber des aufnehmenden Fonds. Steuerlich gilt dies nicht als Veräußerung, was insbesondere Bedeutung hat, wenn Anteile des “alten“ Fonds vor Einführung der Abgeltungsteuer erworben wurden. Die Anschaffungsdaten werden gewissermaßen konserviert. Anleger sollten sich im Zuge einer Fusion dennoch informieren, inwieweit der aufnehmende Fonds bislang ihren Erwartungen entsprochen hat und auch, ob sich die Anlagepolitik des verschmolzenen Fonds womöglich künftig ändert.