Archiv für die Kategorie „Kredite“
Donnerstag, 2. September 2010
Sonderzinssätze sind bisweilen bei einer Baufinanzierung ein Thema. Sie kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn sich der Kunde hinreichend Gedanken darüber gemacht hat, mit wem er denn die Finanzierung bewerkstelligen will. Wir als unabhängiger Finanzdienstleister nutzen die Möglichkeit, öffentliche Gelder nicht nur aktiv einzubinden, sondern auch mit Sonderzinssätzen, sofern diese verfügbar sind, zu kombinieren. Diese Kombination aus staatlicher Förderung und Sonderzinssätzen führt im Ergebnis zu besonders vorteilhaften Konditionen für den Kunden. Diese äußert sich in einer Ersparnis, die man leicht dadurch beziffern kann, dass man mit einem Baufinanzierungsrechner die Alternativen durchrechnet, um herauszufinden, wie viel Geld man im Vergleich zu einem Vorschlag gewissermaßen von der Stange nun nicht für die Baufinanzierung aufbringen muss.
Beim Leasing hingegen gibt es keine Sonderzinssätze, mit denen geworben wird. Überhaupt wird beim Leasing generell nicht mit Zinssätzen geworben, da die Kosten der Finanzierung nicht durch den Effektiven Jahreszins angegeben werden. Dass beispielsweise bei der Finanzierung eines Fahrzeugs Leasing auch Kosten verursacht, die über den Anschaffungspreis hinausgehen, sollte jedoch jedem klar sein. Sonderkonditionen spielen dahingehend eine Rolle, dass der Hersteller entweder einen Nachlass auf den Listenpreis einräumt oder günstige Konditionen über Leasing darstellt, die in einer niedrigen Leasingrate zum Ausdruck kommen. Zu beachten ist allerdings, dass bei derartigen Sonderaktionen die Rahmenbedingungen hinsichtlich Sonderzahlung, Laufzeit und Modalitäten am Ende des Vertrages in aller Regel fix und damit nicht verhandelbar sind. Zu diesen Modalitäten zählen unter anderem die Vertragsbedingungen bezüglich der Konditionen einer käuflichen Übernahme des Fahrzeugs oder die Vergütung für den Kunden für den Fall, dass die Fahrleistung während der Leasinglaufzeit letztlich geringer ausfällt als kalkuliert.
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Dienstag, 24. August 2010
Bei einem Ratenkredit handelt es sich um einen klassischen Kredit, dessen Bestandteil eine gewisse Kreditsumme ist, die der Kreditnehmer zu zuvor festgesetzten Konditionen erhält. Nach Erhalt der Kreditsumme muss der Kreditnehmer diese zuzüglich der anfallenden Zinsen in monatlich gleich- bleibenden Raten innerhalb der festgelegten Laufzeit zurückzahlen.
Vor der Vergabe eines Kredites wird der Kreditgeber die Bonität des Kunden prüfen. Wird diese als unzureichend bewertet, kann durch Hinzunahme eines zweiten Kreditnehmers, dem sogenannten Bürgen, die Bewertung verbessert werden. Auch die Stellung von werthaltigen Sicherheiten kann zu einer Aufwertung führen. Wird zum Beispiel Geld für die Finanzierung eines Kraftfahrzeuges benötigt, wird der Kreditgeber die Sicherungsübereignung des Fahrzeuges verlangen.
Ist es dem Kreditnehmer unerwartet möglich, den Kredit vorzeitig zurückzuzahlen, so hat er das Recht dazu. Dafür müssen bestimmte Fristen und Vereinbarungen eingehalten werden. Der Gesamtbetrag kann zum Beispiel erst nach einer Frist von sechs Monaten ablöst werden und es kann sein, dass der Kreditnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. In jedem Fall muss damit gerechnet werden, dass die gesamten Bearbeitungsgebühren trotz vorzeitiger Ablösung anfallen.
Entscheidet sich der Kreditnehmer kurzfristig, den Kredit gar nicht erst in Anspruch zu nehmen, muss er den Widerruf innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des Vertrages aussprechen. Wurde das Darlehen in der Zeit bereits ausgezahlt, ist die Rückzahlung umgehend vorzunehmen.
Generell gilt der Ratenkredit als relativ unkompliziert und wird daher häufig in Anspruch genommen. Ohne großen Aufwand können mit ihm finanzielle Engpässe überwunden werden oder man gelangt zu der Erfüllung eines großen Wunsches. Vielleicht wird die Traumküche gerade zu einem besonders günstigen Preis angeboten und man verfügt zurzeit nicht über das erforderliche Geld dafür, dann kann der Ratenkredit genau die richtige Lösung sein. Bei der Aufnahme eines Ratenkredites sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass er einem nicht kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Da zu der ausgezahlten Summe noch Zinsen, Bearbeitungsgebühren und nicht selten auch noch eine Risikoversicherung hinzu- kommen, sollte man genau nachrechnen, ob sich die Aufnahme eines Kredites wirklich lohnt. Ein vermeintlich günstiges Angebot kann durch die Zusatzkosten eines Kredites im schlimmsten Fall sogar teurer als sonst werden. Einerseits sollte der Kreditnehmer die Rentabilität eines Kredits an sich prüfen, andererseits auch die vielfältigen Kreditangebote auf dem Markt. Auf diesem hart umkämpften Markt besteht ein sehr großes Angebot, daher muss, wie oft angenommen, das Angebot der Direktbanken im Internet nicht immer das günstigste sein. Es lohnt sich, einen genauen Vergleich zu starten. Schnell kann man dann anhand des Effektivzinses, der sich aus dem Nominalzins und den Nebenkosten zusammensetzt, erkennen, welches das beste Angebot ist. Diesen Vergleich von allen Anbietern für Ratenkredite oder für die Baufinanzierung übernehmen wir von FMW gerne für Sie!
Veröffentlicht in Allgemein, Kredite | Keine Kommentare »
Donnerstag, 19. August 2010
Ein Festpreiskredit ist nicht zu verwechseln mit einem Festzinskredit. Während ein Festzinskredit dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit (bei einer langfristigen Baufinanzierung meist zunächst für einen bestimmten Zeitraum) konstant bleiben, handelt es sich bei einem Festpreiskredit um einen Kredit, bei dem die Konditionen grundsätzlich für alle Kreditnehmer gleich sind, also nicht von der Bonität des jeweiligen Kunden abhängig gemacht werden. Banken, die Ratenkredite als Festpreiskredite anbieten, verzichten somit auf sogenannte Lockvogel-Angebote mit Traumkonditionen, die sich im Rahmen der individuellen Bonitätsprüfung des Kunden dann doch nicht als haltbar herausstellen. Die Prüfung des Kreditantrags und der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden entscheidet bei Festpreiskrediten im Wesentlichen nur darüber, ob der Kredit vergeben wird, und nicht, zu welchem Preis.
Schlagworte:Baufinanzierung, Bonität, Bonitätsprüfung, Festpreiskredit, Festzinskredit, Konditionen, Kredit, Kredite, Ratenkredit, Ratenkredite, Zinsen, Zinssätze
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Freitag, 13. August 2010
Sogenannte Sofortkredite werden vielfach beworben. Es handelt sich durchweg um normale Ratenkredite, die auch als Privatkredit, Privatdarlehen, Anschaffungsdarlehen, Persönliches Darlehen oder eben als Sofortkredit bezeichnet werden. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie auf standardisierten Kreditvergabekriterien beruhen und auf eine schlanke, unbürokratische Abwicklung hinzielen. Die Unterlagen, die das Kreditinstitut vom Kunden benötigt, sind entsprechend überschaubar. Meist sind nur die letzten zwei bis drei Verdienstbescheinigungen sowie aktuelle Kontoauszüge notwendig. Weiterhin ist eine standardisierte Selbstauskunft auszufüllen, die Angaben zu persönlichen Daten, Arbeitgeber, Beschäftigungsdauer und finanziellen Verhältnissen (Einnahmen, Ausgaben, Vermögen, Verbindlichkeiten) vorsieht. Der Kredit kann in der Regel sofort bewilligt und auch ausgezahlt werden, sofern keinerlei Unstimmigkeiten vorliegen. Zudem dürfen aus der Schufa-Auskunft, die von der Bank heutzutage online für einen Antrag auf ein Girokonto, einen Kredit oder eine Baufinanzierung eingeholt wird, keine Negativmerkmale erkennbar sein. Zu beachten ist, dass die Kredite, mit denen als Sofortkredit geworben wird, nicht zwangsläufig besonders günstig sein müssen. Auch Kredite, die nicht als Sofortkredite bezeichnet werden, werden grundsätzlich zügig und unbürokratisch bearbeitet.
Schlagworte:Anschaffungsdarlehen, Ausgaben, Baufi, Baufinanzierung, Bonität, Bonitätsunterlagen, Einnahmen, Finanzierung, Finanzierungen, Girokonto, Immobilienfinanzierung, Kontoauszüge, Kredit, Kredite, Negativmerkmale, Persönliches Darlehen, Privatdarlehen, Privatkredit, Ratenkredit, Ratenkredite, Schufa, Schufa-Auskunft, Selbstauskunft, Sofortkredit, Verbindlichkeiten, Verdienstbescheinigung, Vermögen
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Dienstag, 10. August 2010
Vor einer Baufinanzierung ist es unerlässlich, die Klärung aller finanziellen Aspekte im Vorwege zu klären.
Jede Immobilienfinanzierung ist anders. Im Gegensatz zu einem normalen Ratenkredit ist bei der Baufinanzierung die individuelle Anpassung besonders wichtig. So wird eine Baufinanzierung üblicherweise über einen langen Zeitraum geplant. Bei der Finanzierung sollte der Rahmen so angelegt sein, dass Änderungen der Lebensumstände, wie z. B. der Verlust des Arbeitsplatzes, die Geburt eines Kindes und andere nicht vorhersehbare Ereignisse verkraftet werden können oder sich später noch anpassen lassen.
Hat man ein Kaufinteresse, sollte man unbedingt die Angebote auf dem Markt vergleichen, um den für sich besten Zinssatz sichern zu können. Die Höhe der Tilgungsraten wird hauptsächlich von den Zinsen bestimmt. Das bedeutet, je niedriger die Zinsen, umso höher kann die Ratenzahlung ausfallen. Durch die Möglichkeit, einen höheren Abtrag leisten zu können, gelangt der Bauherr schneller zur Schuldenfreiheit. Dieses gilt nicht nur Neufinanzierung, auch bei einer Abschlussfinanzierung ist es sinnvoll, sich niedrige Zinsen zu sichern. Dadurch kann man für die gesamte Darlehenszeit vorausschaubar planen. Die Summe der Ausgaben gestaltet sich im Ganzen übersichtlicher.
Es ist von vielen Menschen ein Traum, irgendwann einmal eine eigene Immobilie zu besitzen. Man kann es nach seinen Wünschen gestalten und man muss nie wieder Miete bezahlen. Aus diesem Grund bietet sich eine eigene Immobilie auch als eine gute Altersvorsorge an. Dieser Traum kann mit einer günstigen Baufinanzierung zur Wirklichkeit werden. Damit der Traum bezahlbar ist, sollte man eine Finanzierung dann in Erwägung ziehen, wenn die Zinsen relativ niedrig sind, nur so gelangt man zu einer günstigen Baufinanzierung. Dass jede Baufinanzierung unterschiedlich ist, hängt von der finanziellen Ausgangssituation des Kreditnehmers ab. Denn aufgrund dieser Ausgangslage wird der Zinssatz von den Kreditgebern festgesetzt. Je besser die Bonität des Kunden ist, umso so attraktiver wird sich für ihn der Zinssatz gestalten. Das erklärt, warum nicht jeder von einem günstigen Zinssatz profitieren kann. Auch maßgeblich an der Zinshöhe beteiligt ist der Umstand, ob und wie viel Eigenkapital vorhanden ist. Es sollte in jedem Fall Eigenkapital verfügbar sein. Dabei sollte der Kaufinteressierte mindestens 20 Prozent der gesamten Summe zur Finanzierung hinzugeben können. Nach oben hin ist alles offen. Es wird sich dann nur noch positiver auf das Angebot der Kreditgeber auswirken bzw. die Chance, überhaupt eine Finanzierung zu erhalten, erhöht sich umso mehr.
Um das für sich kostengünstigste Angebot ausmachen zu können, sollte man vergleichen. Durch Recherchen im Internet kann man bares Geld einsparen. Dabei kommt es bei der Baufinanzierung schon zum Tragen, ob der effektive Zinssatz ein Punkt höher oder tiefer ausfällt. Der Nominalzins sagt über das Angebot zuerst einmal nicht viel aus. Viel wichtiger ist hier tatsächlich der angebotene effektive Zinssatz, denn der setzt sich aus den Nebenkosten der Immobilienfinanzierung zusammen. Dieses können Agio, Disagio, Provisionen und Kontogebühren sein, die bei allen Anbietern erheblich variieren können.
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Montag, 9. August 2010
Es handelt sich um einen Privatkredit, sobald der Kreditnehmer diesen für private und nicht gewerbliche Zwecke in Anspruch nimmt. Weiterhin macht den Privatkredit aus, dass der Darlehensgeber zum Beispiel eine Person aus dem Verwandtenkreis so aber auch ein beliebiger Dritter sein kann. Dass Privatkredite so selten vergeben werden, liegt als Hauptgrund daran, dass der private Kreditgeber die Bonität des Darlehensnehmers nur schwer einschätzen kann. Trotz allem gibt es aber auch im Internet Kreditbörsen. Hier finden Kreditgeber und –nehmer zusammen. Man nennt solche Kredite auch Peer-to-Peer-Kredite.
Möchte man einen Privatkredit in Anspruch nehmen, muss man daran denken, dass für den Kreditnehmer eines Privatkredites einige Schutzrechte wegfallen. So gibt es bei einem Privatkredit nicht die gleichen Formvorschriften wie z. B. bei Verbraucher-darlehensverträgen, die im BGB benannt sind. Auch die Kündigungsschutzregeln sind bei einem Privatkredit nicht vorhanden. Im Klartext heißt das, der Privatkredit unterliegt der Formfreiheit. Er kann daher formlos abgeschlossen werden. Durch diese Formlosigkeit kann es sein, dass es bei einer Rückforderung zu Beweis-problemen kommt. Es empfiehlt sich daher, aus Sicherheitsgründen für beide Seiten den Privatkredit schriftlich abzuschließen.
Dass oft trotz einiger bestehender Unsicherheiten dennoch der Wunsch nach einem Privatkredit besteht, liegt meist daran, dass der Kreditnehmer von den herkömmlichen Kreditgebern mangels ausreichender Bewertung der vorhandenen Bonität abgelehnt wurde. Das Kreditrisiko wird im Vorwege geprüft worden sein und führte zu der Entscheidung, dass das Risiko des Forderungsausfalls zu hoch ist. Gewährt man einer Privatperson einen Privatkredit, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man ein deutlich höheres Kreditrisiko zu tragen hat. Aber auch bei der Vergabe eines Privatkredits kann es zur Vereinbarung banküblicher Sicherheiten kommen. Die Einhaltung dieser Sicherheiten kann jedoch nur gewahrt werden, wenn der Sicherheitsvertrag juristisch korrekt formuliert wurde und die Einhaltung überwacht wird.
Als ein weiterer Anreiz für die Vergabe von Privatkrediten ist die Möglichkeit der Steuergestaltung zu sehen. Bei der Bauffinanzierung von vermieteten Immobilien oder auch Geschäftsbeteiligungen ist es durchaus üblich, eher auf einen Privatkredit als auf Eigenkapital zurückzugreifen. In so einem Fall ist der Privatkredit einem Bankkredit gleichgestellt. Bedingung ist dabei allerdings, dass die Vereinbarung bezüglich des Zinssatzes, der Sicherheiten und auch der tatsächlichen Durchführung einem Fremdvergleich standhalten. Man sollte sich nicht dazu verleiten lassen, einen Privatkredit „nur auf dem Papier“ abzuschließen.
Ist man sich der Risiken bei der Vergabe vom Ratenkredit bewusst und daher bestrebt, diese Unsicherheiten soweit wie möglich einzugrenzen, kann so ein privates Kreditgeschäft für beide Seiten erfolgreich sein. Dass ein höheres Kreditrisiko besteht, muss nicht heißen, dass es tatsächlich zu einem Forderungsausfall kommt.
Veröffentlicht in Allgemein, Kredite | Keine Kommentare »
Freitag, 6. August 2010
Eine Baufinanzierung umfasst einen Zeitraum von bisweilen über 30 Jahren. Dies ergibt sich schon aus der hohen Darlehenssumme, die es zu tilgen gilt. Die Mindesttilgung, die Banken und Sparkassen bei der Vergabe von Darlehen für eine Immobilienfinanzierung voraussetzen, beläuft sich auf jährlich 1 Prozent zuzüglich ersparter Zinsen.
Ohne die Tilgung ersparter Zinsen beliefe sich der Darlehenszeitraum bei einer jährlichen Tilgung von einem Prozent des Darlehensbetrages auf 100 Jahre. Die ersparten Zinsen erhöhen jedoch die Tilgungsleistung dadurch, dass die Darlehensrate während der Dauer der Festzinsbindung konstant bleibt, der Zinsanteil jedoch mit jeder geleisteten Tilgung sinkt. Der Zinsanteil sinkt, da sich die ausstehende Darlehensschuld als Bemessungsgrundlage für die Zinsberechnung mit jeder Tilgungsleistung reduziert.
Der in der Darlehensrate enthaltene Tilgungsanteil steigt somit sukzessive an. Dies beschleunigt die Tilgung der Baufinanzierung und führt zu einer deutlich schnelleren Entschuldung, als es eine Tilgung von jährlich einem Prozent zunächst vermuten lässt. Die Wirkungsweise einer höheren Tilgung oder einer einprozentigen Tilgung bei unterschiedlichen Darlehenszinssätzen kann man mit einem Baufinanzierungsrechner einfach ausprobieren.
Schlagworte:Baufinanzierung, Baufinanzierungsrechner, Darlehen, Darlehensrate, Tilgung, Tilgungsanteil, Zinsanteil, Zinsen
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Montag, 2. August 2010
Der Effektive Jahreszins ist eine vorgeschriebene Pflichtangabe bei Kreditofferten und Kreditverträgen mit Privatkunden. Rechtsgrundlage ist die Preisangabenverordnung (PangV). Der Effektive Jahreszins ist eine gute Grundlage, um mehrere Kredite miteinander hinsichtlich der Kreditkosten vergleichen zu können. Der Nominalzins einer Finanzierung ist demgegenüber weniger aussagekräftig. Dieser berücksichtigt nämlich nicht, wann einzelne Zahlungen (Zinsen und Tilgungen) zu leisten sind und wie die Verrechnung der Tilgungsleistungen mit der bestehenden Restschuld des Kredites erfolgt. Entsprechend bleiben bei dem Nominalzins auch Zinseszinseffekte unberücksichtigt. Der Effektive Jahreszins berücksichtigt grundsätzlich auch Nebenkosten einer Finanzierung, also Kostenbestandteile, die über die reinen Zinsen hinausgehen. Hierunter fällt beispielsweise eine Bearbeitungsgebühr, wie sie bei einem Ratenkredit nicht unüblich ist. Leider treten mitunter auch Nebenkosten einer Finanzierung auf, die auch der Effektive Jahreszins gemäß PangV nicht beinhaltet. Hierunter fallen etwa bei einer Immobilienfinanzierung die Schätzungskosten, die die Bank oder Sparkasse in Rechnung stellt, etwaige Kontoführungsgebühren für das Darlehenskonto oder Bereitstellungszinsen, die üblicherweise nach einer gewissen Karenzzeit berechnet werden, wenn die zugesagten Darlehen nicht abgerufen werden, was bei einer Baufinanzierung (bedingt durch Verzögerungen beim Baufortschritt) durchaus keine Seltenheit ist.
Um sicherzustellen, wirklich das günstigste Angebot zu erhalten, sollte ein Interessent nicht (nur) nach dem Effektiven Jahreszins, sondern insbesondere nach dem Restsaldo gemäß Tilgungsplan am Ende der Festzinsbindung fragen. Auf diese Weise lassen sich mehrere Angebote sinnvoll vergleichen.
Schlagworte:Angebote, Baufinanzierung, Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungszinsen, Darlehen, Effektiver Jahreszins, Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Konditionen, Kontoführungsgebühren, Nebenkosten, Nominalzins, Offerten, PAngV, Restschuld, Schätungsgebühren, Schätzungskosten, Tilgungen, Tilgungsplan, Vergleich, Zinsen
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Mittwoch, 28. Juli 2010
Wer einen Kredit beantragt, sei es einen Kleinkredit oder eine Baufinanzierung, muss gegenüber dem jeweiligen Kreditinstitut bzw. Finanzdienstleister eine Selbstauskunft ausfüllen und unterschreiben. Hierbei handelt es sich um ein vorwiegend standardisiertes Formular, welches Kreditgeber verwenden, um sich ein Bild über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse machen zu können. Die Selbstauskunft gehört somit zu den Bonitätsunterlagen, die Kreditinstitute benötigen, um zu entscheiden, inwieweit sie eine Finanzierung durchführen wollen.
In der Selbstauskunft werden neben Angaben über die Einkommensverhältnisse, den Beruf und die Beschäftigungsdauer beim aktuellen Arbeitgeber auch Daten zu bestehenden finanziellen Verpflichtungen in Form von Kredit- oder Leasingverbindlichkeiten erhoben, darüber hinaus auch zu regelmäßigen monatlichen Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Kfz und Lebenshaltung. Im Gegenzug werden auch Angaben zu vorhandenen Guthaben und eventuellem Grundbesitz erbeten. Auch die persönlichen Verhältnisse hinsichtlich Familienstand, Haushaltsgröße und bezüglich bestehender Unterhaltsverpflichtungen werden erhoben.
Die Angaben werden standardmäßig anhand der Einträge in der Datenbank der Schufa überprüft. Insgesamt dient die Selbstauskunft im Zusammenspiel mit den anderen Bonitätsunterlagen wie Verdienstnachweisen, Kontoauszügen und Schufa-Auskunft dazu einen möglichst genauen Einblick in die finanziellen Verhältnisse des Kunden zu gewährleisten, um die mit der Kreditvergabe einhergehenden Risiken zu begrenzen.
Schlagworte:Baufinanzierung, Bonität, Einkommen, Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Kleinkredit, Kontoauszüge, Kredit, Ratenkredit, Schufa, Selbstauskunft, Verbindlichkeiten, Vermögen
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »
Dienstag, 27. Juli 2010
Für die meisten Darlehen, die für den Bau oder den Erwerb einer Immobilie aufgenommen werden, wird zwischen Kreditinstitut und Kunde eine Festzinsvereinbarung getroffen. Dies bedeutet, dass die Darlehenszinsen für einen festgelegten Zeitraum konstant bleiben. Dementsprechend bietet eine Festzinsvereinbarung für den Darlehensnehmer eine sichere Kalkulationsgrundlage: Selbst wenn die Zinsen allgemein steigen oder die jeweilige Bank sie erhöht, bleiben die Darlehensraten für den Kunden konstant. Umgekehrt kann der Kunde natürlich nicht von möglichen Zinssenkungen während der Zinsbindungsfrist profitieren, da die Zinsbindung in beide Richtungen gilt.
Zum Ablauf der Zinsbindung hingegen besteht Handlungsbedarf. Wer eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nimmt, sollte sich frühzeitig vor Ende des Zinsfestschreibungszeitraumes um eine Anschlussfinanzierung bemühen. Diese kann natürlich bei der bisherigen Bank oder Sparkasse abgeschlossen werden. Ein Vergleich der Konditionen bei mehreren Instituten sollte anhand des Angebots der bislang finanzierenden Bank dennoch vorgenommen werden. Gegebenenfalls können Banken, die auf eine Baufinanzierung spezialisiert sind, eine Anschlussfinanzierung weitaus günstiger darstellen als die Hausbank des Kunden. Die Zinsersparnis übersteigt in aller Regel auch die Kosten, die gegebenenfalls bei einer Ablösung der Finanzierung durch ein anderes Kreditinstitut für die Umschreibung im Grundbuch anfallen.
Schlagworte:Ablösung, Anschlussfinanzierung, Baufinanzierung, Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Umschuldung, Zinsbindung, Zinsbindungsfrist, Zinsen
Veröffentlicht in Allgemein, Baufinanzierung, Immobilienfinanzierung, Kredite | Keine Kommentare »