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Aktienfonds jetzt

Freitag, 11. Mai 2012

“Aktienfonds jetzt“ titelte kürzlich Finanztest (Ausgabe 3/2012). Das mag verwundern, ist das Magazin doch wahrlich nicht als Pflichtlektüre für Börsenprofis und Spielernaturen bekannt. Wer flugs eingestiegen war, hat angesichts der aktuellen Kursrückgänge einen eher ungünstigen Einstiegszeitpunkt gewählt. Macht nichts, denn den optimalen Zeitpunkt findet man zu keiner Zeit. Außerdem gehört Geld ohnehin nur an den Kapitalmarkt, wenn sein Besitzer über zweierlei verfügt: Geduld und ausreichende Liquidität. Mit anderen Worten sollte man von vorn herein einen langfristigen Horizont im Auge haben und nicht auf kurzfristige Gewinne hoffen (oder gar angewiesen sein). Unter diesen Voraussetzungen ist der Diagnose von Finanztest uneingeschränkt zuzustimmen: Aktienfonds jetzt.

Warum? Es mangelt schlicht an probaten Alternativen für die längerfristige Geldanlage. “Sichere“ Geldanlagen, bei denen man auch im heutigen Dauerkrisenszenario nach wie vor keinen Gedanken an künftige mögliche Zahlungsausfälle verschwenden muss, haben derzeit einen entscheidenden Nachteil: Sie sind viel zu teuer. Bundesanleihen beispielsweise werfen nicht einmal einen Inflationsausgleich als Rendite ab. 

Anlagezeitraum entscheidend

Wenn man vor der Wahl steht, wie man sein Geld anlegen soll, ist die wichtigste Frage, für wie lange man es im Zweifel entbehren kann. Je länger das Geld nicht benötigt wird, desto mehr Optionen stehen einem offen. Fonds im Allgemeinen bieten eine praktisch tägliche Verfügbarkeit, von bestimmten Ausnahmen abgesehen. Der Liquiditätsgrad ist also sehr hoch. Allerdings bestehen auch Risiken, die man nicht unterschätzen sollte. Wie hoch diese ausfallen, hängt einerseits von den Wertpapieren ab, in die der jeweilige Investmentfonds investiert, andererseits vom Anlagezeitraum. Je länger dieser ist, desto eher bietet sich dem Anleger die Chance, etwaige Kursrückgänge aussitzen zu können. Auf längere Sicht sollten aus heutiger Sicht die Chancen in einem guten Verhältnis zu den Risiken stehen. Ein Sparplan in gute Aktienfonds oder offensiv ausgerichtete Mischfonds sollte aller Voraussicht nach auf mittlere und längere Sicht zu erfreulicheren Resultaten führen als ein konservativer Banksparplan angesichts der derzeitigen Minizinsen.

Jetzt in Aktienfonds investieren?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Aktien gelten auch heute noch trotz der derzeitigen Missstimmung an den Finanzmärkten als die langfristig rentabelste Form der Geldanlage. Kurz- und mittelfristig beinhalten Aktien allerdings erhebliche Risiken in Form von Kursverlusten bis hin zu möglichen Totalverlusten. Die Investition in den Aktienmarkt über Investmentfonds hingegen bringt automatisch eine Risikostreuung mit sich, da der Anlagebetrag gleichzeitig in eine Vielzahl von Aktien investiert wird, die zudem durch ein professionelles Management ausgewählt und permanent überwacht werden. Die meisten zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Aktienfonds stellen aufgrund der sehr geringen Mindestanlagebeträge eine Möglichkeit zur Geldanlage auch für kleine verfügbare Summen dar. Durch Fondssparpläne, bei denen regelmäßig ein konstanter Anlagebetrag, zum Beispiel 50 €, investiert wird, lässt sich langfristig ein beachtliches Vermögen aufbauen, das auch einen frei verfügbaren und somit flexiblen Bestandteil der privaten Altersvorsorge ausmachen kann.
Dennoch: Auch bei einem indirekten Kauf über Fonds stellen Aktien eine Form der Geldanlage dar, die nicht für kurzfristig benötigte Mittel geeignet ist. Der empfohlene Anlagehorizont wird meist mit zehn Jahren angegeben, um somit das Verlustrisiko deutlich einzudämmen. Aufgrund der Flexibilität der Investmentfondsanlage ist ein Verkauf, etwa zur Gewinnrealisierung, jedoch ebenso möglich wie eine gezielte Aufstockung in Zeiten, in denen sich die Börse allgemein in schwerem Fahrwasser befindet. Die Renditechancen erhöhen sich unmittelbar dadurch, dass man langjährig überdurchschnittlich erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwirbt, indem man einen Fonds Rabatt in vollständiger Höhe von (meist) 5 Prozent eingeräumt bekommt.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Fondssparpläne

Montag, 19. Juli 2010

Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.

Gewichtsprobleme?

Freitag, 28. Mai 2010

Wenn ein Aktienfonds langjährig zu gut ist, kann es mitunter passieren, dass er Opfer seines eigenen Erfolgs wird. Dies geschieht dadurch, dass zu viele Mittelzuflüsse alter und neuer Anleger, die an dem Erfolg partizipieren wollen, das Volumen des Fonds übermäßig ansteigen lassen. Das Fondsmanagement sieht sich nun mit der misslichen Lage konfrontiert, dass das Anlageuniversum schrumpft: Nur noch sehr große Unternehmen kommen als Investment in Betracht. Kleinere Aktiengesellschaften mit einer geringeren Marktkapitalisierung scheiden jedoch aus, da der Fonds nur sehr geringe und damit unerhebliche Beträge in Bezug auf sein gesamtes verwaltetes Vermögen investieren könnte, ohne zum maßgeblichen oder gar beherrschenden Aktionär der jeweiligen Gesellschaft zu werden. Dass es mit einer zunehmend geringer werdenden Anzahl von überhaupt in Betracht kommenden Investitionsmöglichkeiten tendenziell schwieriger wird, nachhaltig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen, ist einleuchtend. Ein Beispiel für das Phänomen des nachteiligen Einflusses eines zu großen Fondsvolumens scheint der Templeton Growth Fund Inc. (WKN 971025) als der Fondsklassiker schlechthin zu sein. Über einen nunmehr längeren Zeitraum konnte der jahrzehntelang bewährte, konsequent wert- und substanzorientierte Anlagestil nicht mehr überzeugend umgesetzt werden und verhindern, dass die Performance insgesamt unterhalb der allgemeinen Marktentwicklung bzw. des Durchschnitts weltweit anlegender Aktienfonds blieb, die Verlustphasen hierbei jedoch überdurchschnittlich hoch ausfielen.

Vorsicht bei Modethemen

Montag, 10. Mai 2010

Anleger sollten den Anteil an Fonds, die spezielle Trends aufgreifen, nicht zu hoch gewichten. Es besteht das Risiko, dass Themenfonds überdurchschnittlich stark schwanken, der nachhaltige herausragende Erfolg jedoch ausbleibt. Beispielsweise Investments rund um das Thema Erneuerbare Energien können als Beimischung durchaus von Interesse sein, wie auch Anlagen in Fonds, die gezielt in den Bereich Infrastruktur investieren. Dennoch sollte der Grundstock in noch breiter streuenden Basisinvestments angelegt werden. Dies mindert die Verlustrisiken ungemein, die im Worst Case dann auftreten, wenn Trend oder Thema sich erschöpfen und deutlich wird, dass die Preise in der Vergangenheit bereits stark überzogen waren (vgl. Internet oder Biotechnologie).

Mit Fonds aus der Finanzkrise

Freitag, 23. April 2010

Eine Lehre aus der Finanzkrise: Nur kaufen, was man versteht! Eine andere: Vermögen breit streuen. Eine dritte: Nicht alles bei einem Einbruch der Börsen über den Haufen werfen. Ergo: Statt vieler Einzeltitel lieber Fonds, die mit Erfolg diese Grundsätze beherzigt haben. 3 gute reichen in der Regel: 1 Aktienfonds, 1 Rentenfonds, 1 Mischfonds; Gewichtung entsprechend Risikoneigung und Anlagehorizont; Ausgabeaufschläge möglichst vermeiden.

Gute Rentenversicherungen

Montag, 19. April 2010

Gute Rentenversicherungen bieten Sicherheit für das angesparte Kapital, Renditechancen durch eine ausgewogene Streuung des Vermögens unter Berücksichtigung von Aktien und Aktienfonds sowie Flexibilität in der Ablaufphase. Die mit dem Unitised-With-Profits-Prinzip ausgestattete Produktfamilie der Canada Life lässt keine Wünsche offen. Die Anlagebeträge werden in Fonds mit einem hohen Aktienanteil und einer garantierten Mindestverzinsung investiert.