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Anschlussfinanzierung: Vergleichen lohnt sich

Donnerstag, 29. November 2012

Ohne weitere Prüfung das Angebot seiner Hausbank für die Anschlussfinanzierung seines Eigenheims anzunehmen, also keine zweite Meinung in Form eines Konkurrenzangebots einzuholen, kann teuer sein. Das Angebot der Hausbank zur Fortsetzung der Immobilienfinanzierung enthält nämlich in der Praxis vorwiegend die jeweils gültigen Standardkonditionen des jeweiligen Kreditinstituts, welche dem Kunden ohne eine genaue Prüfung der individuellen Verhältnisse, also der Umstände des Einzelfalls in Bezug auf Objekt und Kreditnehmer, offeriert werden.
Unberücksichtigt bleiben somit zweierlei Aspekte, die für den Kunden insoweit bedeutsam wären, als sie für ihn bei Konditionsverhandlungen von Vorteil wären. Zum einen wurden aufgrund der bereits erfolgten Tilgungen ausgehend von der ursprünglich bewilligten Darlehenshöhe die Risiken für die finanzierende Bank reduziert. Diese mögen insoweit bei Erstvalutierung in Form bestanden haben, als eventuelle Blankokreditanteile im Falle einer zwangsweisen Verwertung des Objekts uneinbringlich bzw. zumindest notleidend geworden wären, nunmehr aber im gesicherten Bereich durch die Werthaltigkeit der Immobilie anzusiedeln sind. Häufig liegt eine solche Konstellation bei einer Vollfinanzierung einer Immobilie vor, auch bekannt als Baufinanzierung ohne Eigenkapital.
Des Weiteren hat der Kunde, sofern es natürlich während der abgelaufenen Festzinsvereinbarungsperiode zu keinen durch ihn zu vertretenden Leistungsstörungen gekommen ist, seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie seine persönliche Kreditwürdigkeit, auch als Bonität bezeichnet, ja nachhaltig unter Bewies gestellt, so dass auch dies für ein im Zweifel besseres Angebot hinsichtlich der Zinssätze spricht. Die angeführte zweite Meinung für die Verlängerung seiner Baufinanzierung kann man effizient und kostenlos bei einem qualifizierten unabhängigen Finanzdienstleister einholen.

Günstige Anschlussfinanzierung

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Zum Ablauf der Zinsbindung besteht für Darlehensnehmer die Möglichkeit, Geld zu sparen. Wer eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nimmt, sollte sich frühzeitig vor Ende des Zinsfestschreibungszeitraumes um eine Anschlussfinanzierung bemühen. Hierbei lohnt sich ein ausführlicher Vergleich der Konditionen, die verschiedene Banken für unterschiedliche Darlehensvarianten anbieten, da die Unterschiede sehr häufig nicht unerheblich sind. Insbesondere ist keinesfalls sicher, dass die Bank, die die Finanzierung bislang begleitet hat, auch ein gutes Angebot für den nächsten Zinsfestschreibungszeitraum offeriert. Die Möglichkeit, vor dem Neuabschluss die Dienste unabhängiger Finanzdienstleister in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass das Angebot der Hausbank auch gut ist bzw. um ein noch günstigeres Angebot ohne viel Aufwand zu erhalten, lohnt sich häufig.
Nicht selten können Banken, die auf eine Baufinanzierung spezialisiert sind und mit unabhängigen Finanzdienstleistern zusammenarbeiten, eine Finanzierung im Allgemeinen und eine Anschlussfinanzierung im Besonderen günstiger darstellen als die bisherige Hausbank des Kunden. Die Möglichkeiten qualifizierter unabhängiger Finanzdienstleister beschränken sich im Übrigen nicht nur auf den Bereich der Finanzierung, sondern erstrecken sich auch auf den Bereich der Geldanlage, da sie beispielsweise auch gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag in Angebot haben. In Zeiten extrem niedriger Zinsen, die selbst eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital für viele Haushalte erschwinglich machen, da sich die monatliche Belastung auf Höhe der bisherigen Nettokaltmiete bewegt, ergeben sich hier interessante Alternativen für die Geldanlage.
Ob man bei der seinerzeitigen Baufinanzierung gut beraten wurde, lässt sich zum Beispiel dadurch beurteilen, ob und in welchem Umfang öffentliche Fördergelder, die im Vergleich zu normalen Bankdarlehen besonders zinsgünstig sind, in die Finanzierung eingebunden wurden. Bei der Prolongation der Immobilienfinanzierung ist es für eine erstmalige Beantragung öffentlicher Förderdarlehen zwar zu spät, als Alternative bzw. Ergänzung kann allerdings Wohn-Riester als Instrument der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in die Finanzierung integriert werden. Die Ersparnis durch günstigere Zinsen und/oder staatliche Förderung sollte im gegenwärtigen Zinstief nach Möglichkeit in eine höhere Tilgung investiert werden. Dies mindert das Risiko, bei einer späteren Anschlussfinanzierung durch eine höhere Belastung unangenehm überrascht zu werden. Wer im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eine Neu- oder Anschlussfinanzierung abschließt, sollte entsprechend darauf achten, dass kostenlose Sondertilgungen und kostenlose Änderungen des regelmäßigen Tilgungssatzes möglich sind.

Zinsfestschreibung bei Finanzierungen

Montag, 15. Oktober 2012

Die meisten Darlehen, die für den Bau oder den Erwerb einer Immobilie aufgenommen werden, enthalten eine Festzinsvereinbarung. Dies bedeutet, dass die Darlehenszinsen für einen festgelegten Zeitraum konstant bleiben. Entsprechend bietet eine Festzinsvereinbarung im Rahmen einer Baufinanzierung in erster Linie für den Darlehensnehmer eine sichere Kalkulationsgrundlage. Selbst wenn die Zinsen allgemein steigen, etwa weil die Europäische Zentralbank wegen Inflationsgefahren die Leitzinsen erhöht, bleibt die Darlehensrate für den Darlehensnehmer konstant. Das finanzierende Kreditinstitut kann die Zinserhöhungen nicht während der Dauer des mit dem Kunden vereinbarten Zeitraumes der Zinsbindung weitergeben. Umgekehrt kann der Kunde auch nicht von möglichen allgemeinen Zinssenkungen während der Darlehenslaufzeit profitieren, da die Zinsbindung in beide Richtungen gilt.
Zum Ablauf der Zinsbindung hingegen besteht Handlungsbedarf. Wer eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nimmt, sollte sich frühzeitig vor Ende des Zinsfestschreibungszeitraumes um eine Anschlussfinanzierung bemühen. Diese kann natürlich bei der bisherigen Bank oder Sparkasse abgeschlossen werden, ein Vergleich der Konditionen bei mehreren Instituten sollte dennoch dringend vorgenommen werden. Gegebenenfalls können Banken, die auf eine Baufinanzierung spezialisiert sind, eine Anschlussfinanzierung weitaus günstiger darstellen als die Hausbank des Kunden.
Üblicherweise versenden Banken und Sparkassen, die die ursprüngliche Finanzierung des Objektes vorgenommen haben, rund ein Vierteljahr vor Ablauf des Zinsfestschreibungszeitraumes ein Angebot zur Verlängerung des noch nicht getilgten Darlehensbetrages. Dieses Angebot enthält grundsätzlich die Standardkonditionen des jeweiligen Kreditinstituts ohne Berücksichtigung des nunmehr aufgrund der bereits getilgten Beträge geringeren Risikos. Ein Kunde, der deutlich macht, dass er preisbewusst ist, kann aus diesem Umstand heraus in den Konditionsverhandlungen nicht selten einen erheblichen finanziellen Vorteil bei der Fortsetzung seiner Baufinanzierung ziehen.

Auf Flexibilität bei der Tilgung achten

Dienstag, 17. Juli 2012

Je niedriger das Zinsniveau ist, desto eher bietet es sich an, bei der Tilgung einer Baufinanzierung einen höheren als den vorgeschriebenen Satz zu vereinbaren. Vorgeschrieben bedeutet in diesem Fall, dass alle Banken grundsätzlich für eine private Immobilienfinanzierung eine Mindesttilgung verlangen. Diese beträgt einheitlich pro Jahr ein Prozent des ursprünglichen Darlehensbetrages. Dadurch, dass sich durch die monatlichen Raten die Restschuld sukzessive reduziert, erhöht sich die Tilgung allerdings auch kontinuierlich. Man spricht in diesem Fall von ersparten Zinsen. Eben diese ersparten Zinsen führen auch dazu, dass ein solches Annuitätendarlehen mit einer anfänglich einprozentigen Tilgung nach rund 40 Jahren vollständig getilgt ist und nicht erst, wie man auf den ersten Blick vermuten müsste, nach einhundert Jahren. Die genaue Laufzeit hängt in diesem Fall vom Zinssatz ab. Baufinanzierungsrechner liefern hierfür zuverlässige Ergebnisse.
Wird bei einem (wie derzeit) äußerst niedrigen Zinsniveau von Beginn an nur die Mindesttilgung erbracht, steigt das Risiko, dass man bei der anstehenden Anschlussfinanzierung, also nach Ablauf der Festzinsvereinbarungsdauer, zu höheren Zinssätzen und damit verschlechterten Konditionen abschließen muss und sich die künftige monatliche Belastung unangenehm erhöht. Zumindest sollte man sich, wenn man in Zeiten allgemein niedriger Zinsen eine Immobilienfinanzierung neu abschließt, die Option offenhalten und vertraglich einräumen lassen, zusätzliche Tilgungen flexibel einbringen zu können. Dies schließt einerseits die Möglichkeit ein, den Tilgungssatz ohne Einhaltung von Kündigungsfristen und ohne die Berechnung von Zusatzkosten verändern zu können. Andererseits ist die Möglichkeit, bei Bedarf Sondertilgungen leisten zu können, ein Vorteil aufgrund der damit verbundenen höheren Flexibilität für den Kunden. Beides ist heutzutage auch aufgrund des starken Wettbewerbs unter den Kreditinstituten grundsätzlich ohne größere Widerstände seitens des kreditgebenden Instituts in den Verhandlungen realisierbar. Einen guten Marktüberblick diesbezüglich haben unabhängige Finanzdienstleister, die mit einer Vielzahl von Banken im Finanzierungsbereich zusammenarbeiten.

Vorteile einer unabhängigen Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 12. April 2012

Unabhängige Finanzdienstleister, die mit zahlreichen Banken zusammenarbeiten, sind eine sehr gute Adresse, wenn es darum geht, Unterstützung bei der Suche nach einer möglichst günstigen Anschlussfinanzierung zu erhalten. Warum ist das so? Unabhängigkeit bedeutet in diesem Fall, dass die jeweiligen Finanzdienstleister nicht nur mit einer Bank zusammenarbeiten, sondern mit vielen, oftmals sehr vielen. Sie haben somit die Möglichkeit, aus dem Vollen zu schöpfen, was die Möglichkeiten angeht, ein möglichst günstiges und insbesondere passgenaues Angebot für den Kunden herauszufiltern. Diese Vorgehensweise ermöglicht es einerseits, unterschiedliche Varianten, wie die Finanzierung im Allgemeinen laufen soll, anbieten zu können: Hierzu zählen unterschiedliche Tilgungsvarianten oder auch diverse Formen der Zinsbindung von variabel verzinslichen Darlehen mit und ohne Zinsobergrenze bis hin zu langfristig laufenden Darlehen mit Festzinsvereinbarung. Auch Möglichkeiten, spezielle Darlehensvarianten für die Immobilienfinanzierung in Anspruch zu nehmen, befinden sich bei einer unabhängigen Finanzberatung, die nicht auf die Produktpalette und die Möglichkeiten einer Bank beschränkt und damit begrenzt ist, im Angebot. Hierzu zählt etwa Wohn-Riester. Hierbei wird eine meist erhebliche staatliche Förderung in Anspruch genommen, wodurch die Immobilie durch zusätzliche Tilgungsleistungen schneller entschuldet wird.
Bei der Hausbank besteht hingegen für den Kunden die Gefahr, dass rund ein Vierteljahr vor Ablauf des Zinsfestschreibungszeitraumes ein Angebot zur Verlängerung des noch nicht getilgten Darlehensbetrages per Post eingeht, das grundsätzlich die Standardkonditionen des jeweiligen Kreditinstituts beinhaltet. Das für das Kreditinstitut seit der ursprünglichen Bewilligung gesunkene Risiko durch bereits erfolgte Tilgungen wird in aller Regel hierbei nicht oder kaum ausreichend berücksichtigt. Ein Kunde, der für die Prolongation der Finanzierung hingegen unabhängige Finanzdienstleister zu Rate zieht, die mit spezialisierten Banken zusammenarbeiten, kann bei der Fortsetzung seiner Baufinanzierung nicht selten eine deutliche Ersparnis erzielen.

Zinsfestschreibung im Zinstief

Dienstag, 6. März 2012

Für mittel- und langfristige Finanzierungen jeder Couleur, also auch für eine Immobilienfinanzierung, stellt sich für den Kreditnehmer die Frage, ob und wie lange er sich die Zinsen festschreiben lassen soll. Hierbei gilt in der Regel der Zusammenhang, dass mit längerer Dauer der Zinsbindung grundsätzlich höhere Zinsen einhergehen. Eine zehnjährige Zinsfestschreibung ist somit meist etwas teurer als eine fünfjährige, was die Höhe des Nominalzinssatzes und damit auch des Effektivzinssatzes betrifft. Als Gegenleistung erhält man im Zweifel jedoch für einen längeren Zeitraum Zinssicherheit, da während der Dauer der Zinsbindung mögliche allgemeine Zinserhöhungen nicht durchschlagen können. Ein Risiko, aufgrund einer Konditionsanhebung seitens der finanzierenden Bank mit einer höheren monatlichen Belastung konfrontiert zu werden, besteht dementsprechend nicht. Diese Möglichkeit besteht erst im Rahmen der Vereinbarung einer Anschlussfinanzierung, wenn über die Konditionen des nächsten Finanzierungsabschnitt zu verhandeln ist.
Eine Finanzierungsvariante, bei der keine Anschlussfinanzierung vonnöten ist, wird bisweilen als sogenanntes Konstantdarlehen bezeichnet. Konstant ist hierbei die monatliche Belastung für den Kreditnehmer, und zwar über die gesamte Laufzeit des Darlehens bis hin zu dessen endgültiger Tilgung. Hierbei handelt es sich somit um Darlehen mit einer besonders langen Zinsbindungsdauer von 20 Jahren oder darüber hinaus. Die Tilgung wird in diesem Fall so bemessen, dass das Darlehen innerhalb dieser Festzinsperiode planmäßig vollständig seine Erledigung findet. Diese Variante wird in der Praxis jedoch nicht von jedem Kreditinstitut angeboten. Man sollte sich hierbei insoweit an unabhängige Finanzdienstleister wenden, die mit einer Vielzahl von Banken zusammenarbeiten und entsprechend bei der Auswahl an angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten auf eine breite Auswahl zurückgreifen können. Insbesondere in der derzeitigen Situation eines außerordentlich niedrigen Zinsniveaus besteht auf diese Weise die Möglichkeit, eine Baufinanzierung in einem Rutsch zu tilgen und sich über das Risiko späterer Zinserhöhungen keine Gedanken mehr machen zu müssen. Mehr Planungssicherheit geht nicht!

Der Weg zur günstigen Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 1. März 2012

Wenn sich die Zinsbindung einer laufenden Baufinanzierung dem Ende entgegen neigt, erhält man ein Angebot seiner finanzierenden Bank oder Sparkasse für die Anschlussfinanzierung, auch Prolongation genannt. Im Vorfeld sollte man allerdings selbst aktiv werden, um die Angebote zu sondieren, die man bei einer Vermittlung durch unabhängige Finanzdienstleister erhalten könnte. In der Praxis werden diese in vielen Fällen mit einem günstigeren Angebot aufwarten können als die bislang finanzierende Bank. Unabhängige Finanzdienstleister sind für günstige Konditionen schon aus dem Grund eine gute Adresse, dass sie mit einer Vielzahl von Kreditinstituten zusammenarbeiten, also bei der Auswahl aus dem Vollen schöpfen können. Vermeintlich kleine Unterschiede bezogen auf den Effektivzinssatz sollte man angesichts der Volumina, um die es bei einer Immobilienfinanzierung für gewöhnlich geht, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die genauen Auswirkungen lassen sich unproblematisch durch einen Baufinanzierungsrechner errechnen, beispielsweise indem man die Zinsersparnis zugunsten einer dementsprechend höheren Tilgung verwendet und so eine schnellere Entschuldung bei gleicher monatlicher Belastung in die Wege leitet. Der Umstand, dass man das Angebot zur Prolongation seiner Immobilienfinanzierung, welches einem durch die bislang kreditgebende Bank nicht ohne Weiteres akzeptieren sollte, ergibt sich dadurch, dass in diesen Verlängerungsangeboten in aller Regel die jeweils geltenden Standardkonditionen zugrunde gelegt werden. Nicht berücksichtigt wird üblicherweise hierbei, dass sich das Risiko für die finanzierende Bank seit dem ursprünglichen Beginn der Baufinanzierung infolge der vorgenommenen Tilgungen wesentlich reduziert hat und dass der Kunde – bei vertragsgemäßem Verhalten – seine Bonität, also persönliche Kreditwürdigkeit, bereits nachhaltig unter Beweis gestellt hat!

Zinsersparnis

Montag, 14. November 2011

Aufgelaufene Sollsalden auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des bereitgestellten Dispositionskredits sollten sorgsam beobachtet werden, insbesondere, wenn im Rahmen des vierteljährlich erstellten Rechnungsabschlusses nicht nur (meist recht happige) Sollzinsen, sondern auch Überziehungszinsen berechnet werden. Dies deutet auf eine unnötig kostspielige dauerhafte Inanspruchnahme des eingeräumten Kreditlimits hin. Eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit sollte spätestens dann in die Wege geleitet werden, wenn auch unmittelbar nach Gehaltseingang kein Guthaben auf dem Girokonto ausgewiesen wird und in naher Zukunft keine größeren Einmalbeträge als Eingang zu erwarten sind, um das Konto wieder ins Plus zu hieven.
Eine Reduzierung der Zinsbelastung bei bestehenden Krediten lässt sich häufig auch durch die Ablösung eines teuren Ratenkredits und Abschluss einer neuen Finanzierung bei einem anderen Kreditinstitut erreichen. Sofern hiermit keine Verlängerung der ursprünglichen Kreditlaufzeit verbunden ist, die auf eine verminderte Tilgungsfähigkeit des Kunden schließen lassen könnte, ist an einer solchen Maßnahme nichts Ehrenrühriges. Vielmehr sind zum Teil nicht unerhebliche Reduzierungen der monatlichen Belastung darstellbar, selbst wenn das abzulösende Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Tendenziell verzichten heutzutage jedoch aus Wettbewerbsgründen mehr und mehr Banken bei Konsumentenkrediten auf die Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung.
Auch bei einer Immobilienfinanzierung verbirgt sich oftmals ein nicht unbeträchtliches Sparpotenzial in Bezug auf die Kreditkosten. Dies ergibt sich bereits aus der Höhe der in anspruch genommenen Darlehen. Entsprechend macht eine nominal nur geringe Reduzierung des Zinssatzes auf die gesamte Laufzeit gesehen einen oftmals erstaunlichen Unterschied aus. Dieses Sparpotenzial sollte bei jeder anstehenden Prolongation vor dem Ablauf der getroffenen Festzinsvereinbarung durch einen umfassenden Konditionsvergleich ermittelt und realisiert werden. Unabhängige Finanzdienstleister, die mit einer Vielzahl von Banken zusammenarbeiten, sind hierfür eine sehr gute Anlaufstelle.

Überraschende Zinssenkung

Freitag, 4. November 2011

Der Leitzins wurde gestern, quasi als erste Amtshandlung des neuen EZB-Präsidenten Draghi, um 25 Basispunkte auf nur noch 1,25 Prozent gesenkt. Dies freut Kreditnehmer. Gleichzeitig mag dies bei Sparern für Unbehagen sorgen (mehr dazu am Montag). 

Was die Freude von Kreditnehmern (oder solchen, die es werden wollen) angeht: Zu ausschweifend sollte sie nicht ausfallen. Schließlich ist im Einzelfall noch zu klären, ob und inwieweit man von noch günstigeren Zinsen profitieren kann. Wer bereits einen Kredit oder ein Darlehen laufen hat, guckt gewissermaßen in die Röhre, sofern (wie in den allermeisten Fällen) eine Festzinsvereinbarung mit der Bank getroffen wurde. Lediglich bei einer laufenden Immobilienfinanzierung, bei der in absehbarer Zeit eine Anschlussfinanzierung ansteht, ist die Zinssenkung auf ein noch niedrigeres Niveau eine gute Nachricht, da das Risiko sinkt, dass man, wenn man mit seiner Darlehensprolongation an der Reihe ist, sein Geld teurer einkaufen muss, da die Zinsen bis dahin wiederum gestiegen sind (z.B., weil es bis dahin eine nachhaltige Entspannung in Bezug auf Finanzkrisen und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gegeben hat). Tipp insoweit: Bei versierten unabhängigen Finanzdienstleistern über ein Forward Darlehen informieren!

Ansonsten ist keinesfalls ausgemachte Sache, dass die Senkung des Leitzinses (zu dem sich die Banken untereinander auf täglicher Basis Geld leihen) kurz- oder mittelfristig Auswirkungen auf die Konditionen für mittelfristige Kredite oder langfristige Darlehen (insbesondere für eine Immobilienfinanzierung) haben wird. Macht im Grunde auch nichts, da sich die Zinsen in diesem Bereich ohnehin in historisch niedrigen Dimensionen befinden. Bei grundsätzlich stabilen Immobilienpreisen ergeben sich logischerweise derzeit verblüffend niedrige monatliche Belastungen. Darauf zu spekulieren, dass es in naher Zukunft noch günstiger werden könnte, dürfte beinahe falscher Geiz sein!

Der Profit liegt im Einkauf

Freitag, 7. Oktober 2011

Die neu aufgeflackerte Finanzkrise bzw. die aktuell das Geschehen an den Finanzmärkten bestimmende Schuldenkrise im Euroraum hat zu einem für Anleger auf den ersten Blick misslichen Szenario geführt: Zinsen nur noch knapp über der Nulllinie für risikolose Anlagen (wobei die Meinungen, was hierunter überhaupt noch zu zählen ist, deutlich auseinander gehen) und hohe Risiken an den Börsen. Auf den zweiten Blick stellt sich die Lage etwas differenzierter dar: Die bemerkenswert niedrigen Zinsen für kurzfristige Geldanlagen lassen sich umgehen, indem man auf Sonderangebote zurückgreift. Der Unterschied zwischen 08/15-Konditionen und Aktionszinssätzen im Tages- und Festgeldbereich ist nicht zu verachten. Nach den Erfahrungen mit Kaupthing Edge sollte man sich jedoch nur auf Kreditinstitute verlassen, die über jeden Zweifel hinsichtlich der Einlagensicherung erhaben sind. Sonderkonditionen der anderen Art gibt es gewissermaßen zurzeit im Baugeld-Bereich: Da Deutschland bonitätsmäßig in Europa weiterhin als der Mercedes gilt, sind die Renditen hierzulande im längerfristigen Bereich deutlich zurückgegangen. Im Gleichklang sind auch die Darlehenszinsen für eine Immobilienfinanzierung deutlich gesunken. Wer als Kreditnehmer in Kürze eine Anschlussfinanzierung benötigt, hat insoweit Glück und kann von den aktuell günstigen Einkaufskonditionen für Baugeld profitieren. Wenn es bis zum Zeitpunkt der Darlehensverlängerung noch etwas dauert, ist die Sicherung der niedrigen Zinssätze über ein Forward Darlehen in jedem Fall eine Überlegung wert. Kostenlose Beratungen erhalten Interessierte hierzu bei versierten unabhängigen Finanzdienstleistern. Diese können auch bei einem anderen Aspekt behilflich sein, der die Geldanlage betrifft: Wenn man es für möglich hält, dass die Finanzwelt (wieder einmal) doch nicht untergeht und die gravierenden Kursverluste der jüngsten Zeit insofern auf mittlere bis längere Sicht als günstige Gelegenheit begreift, lassen sich durch Sonderkonditionen beim Einkauf die Chancen auf eine Teilhabe an einer irgendwann einsetzenden Erholung erhöhen. Der Kauf guter Fonds ohne Ausgabeaufschlag könnte sich aktuell zu einem späteren Zeitpunkt als überaus lohnende Investition herausstellen.