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Darlehen und Ratenkredite

Mittwoch, 5. Januar 2011

Ein Darlehen ist die gängigste Kreditart für die Durchführung einer mittel- bis langfristigen Finanzierung. Darlehen werden von grundsätzlich allen Banken und Sparkassen sowie von bestimmten öffentlichen Förderinstitutionen vergeben. Darlehensnehmer können sowohl Privatpersonen als auch Betriebe jeder Couleur von der Existenzgründung bis hin zum Großunternehmen sein.
Im Gegensatz zu einem Ratenkredit, der vornehmlich für die Finanzierung des privaten Konsums vergeben wird, ist ein Darlehen grundsätzlich für längerfristige Finanzierungen, beispielsweise eine Baufinanzierung, geeignet. In aller Regel weisen Darlehen günstigere Konditionen auf als ein Ratenkredit, beinhalten allerdings auch höhere Mindestbeträge. Häufig werden für die Gewährung eines Darlehens gesonderte Kreditsicherheiten von Seiten des Kreditinstituts verlangt. Die Konditionen für ein Darlehen richten sich nach der Darlehenslaufzeit, der Darlehenshöhe, der Bonität des Kreditnehmers und gegebenenfalls nach der Werthaltigkeit der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten.

Mit Förderung in die eigenen vier Wände

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Eine besonders gute Möglichkeit, seinen persönlichen Zielen hinsichtlich eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung näher zu kommen, bietet Bausparen infolge der attraktiven staatlichen Bausparförderung. Diese ermöglicht insbesondere Menschen mit vergleichsweise geringem Budget durch staatliche Zuschüsse einen schnelleren Vermögensaufbau. Beim Bausparen kann das geförderte Bausparguthaben für ein besonders günstiges Bauspardarlehen im Rahmen der gesamten Baufinanzierung Verwendung finden. Für die Gewährung der Wohnungsbau-Prämie ist eine entsprechende wohnwirtschaftliche Verwendung auch Bedingung für die Förderung. Die Riester-Förderung lässt sich durch Abschluss eines Wohn-Riester-Darlehens dahingehend nutzen, dass die staatlichen Altersvorsorgezulagen als Sondertilgungen einfließen und somit für eine schnellere Entschuldung sorgen.

Öffentliche Fördergelder

Freitag, 10. Dezember 2010

Öffentliche Fördergelder stellen im Rahmen einer Baufinanzierung einen besonders günstigen Baustein dar. Zinsgünstige Darlehen der öffentlichen Hand gestalten ebenso wie Zuschüsse staatlicherseits eine Finanzierung des Eigenheims noch attraktiver im Vergleich zu einem klassischen Bankdarlehen, selbst wenn dieses mit Top-Konditionen ausgestaltet sein sollte. Die Bauförderung weist lediglich den Nachteil auf, dass das Procedere rund um die Bewilligung oftmals nicht gänzlich frei von Umständlichkeit ist. Hier wäre im Zweifelsfall der jeweilige Banker bzw. Finanzierungsvermittler gefragt, um im Sinne des Kunden die dargestellten Vorteile zu realisieren. In der Praxis sollte sich der Kunde allerdings nicht ohne Weiteres darauf verlassen, dass alle bestehenden Möglichkeiten in dieser Hinsicht ausgeschöpft werden. Mitunter setzt sich nämlich insoweit das Gewinnstreben des jeweiligen Finanzierungspartners dahingehend durch, dass die mit niedrigeren Margen und höherem Verwaltungsaufwand verbundenen öffentlichen Fördermittel im Rahmen einer Immobilienfinanzierung eine vergleichsweise stiefmütterliche Behandlung erfahren.

Bauspardarlehen

Mittwoch, 17. November 2010

Der Grundgedanke beim Bausparen besteht darin, dass viele angehende Eigenheimbesitzer kollektiv und zielgerichtet sparen, um letztlich allen Beteiligten eine planbare und günstige Finanzierung zu ermöglichen.
Das Bauspardarlehen, das von den Bausparkassen gewährt wird, weist mehrere Vorzüge auf. Die Konditionen des Darlehens stehen grundsätzlich bereits bei Abschluss des Bausparvertrages fest. Es handelt sich um Festzinsdarlehen, die mit einem niedrigen Zinssatz ausgestattet sind. Die Konditionen eines Bauspardarlehens halten auch in Phasen eines allgemein niedrigen Zinsniveaus einem Baugeldvergleich mit den Kreditkonditionen von Banken und Sparkassen statt.
Der Bausparer sichert sich das niedrige Zinsniveau für die gesamte Tilgungsdauer des Bauspardarlehens. Dies führt dazu, dass Bausparen gewissermaßen als eine Versicherung gegen steigende Zinsen angesehen werden kann. Ein Bausparvertrag stellt somit eine solide Grundlage und einen wertvollen Bestandteil einer Baufinanzierung dar. Da der Bausparer einen Rechtsanspruch auf das Bauspardarlehen hat, wenn sein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, entfällt auch insoweit das Risiko, dass es bei der Bewilligung der Finanzierung zu Problemen kommt.

Baufinanzierung mit Wohn-Riester

Freitag, 7. Mai 2010

Riester-Verträge in der Form einer Rentenversicherung, eines Fondssparplans oder eines Banksparplans ermöglichen den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums mit staatlicher Förderung. Das angesparte Kapital kann mit Eintritt in den Ruhestand bzw. bei Fälligkeit des Vertrages zum Kauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung verwendet werden. Die staatliche Förderung in Form von Altersvorsorgezulagen und steuerlichen Vergünstigungen durch Sonderausgabenabzug bleibt hierbei erhalten. Der Immobilienerwerb ist somit förderunschädlich.
Wohn-Riester (im Amtsdeutsch: die Eigenheimrente) bietet eine andere Möglichkeit auf dem Weg in die eigenen vier Wände, die bereits bei der Finanzierung der Immobilie ansetzt. Wohn-Riester bietet nunmehr auch die Möglichkeit, die staatlichen Zulagen direkt in die Immobilienfinanzierung als Sondertilgungen zu integrieren. Insbesondere für Bauherren kann die Eigenheimrente einen wertvollen Baustein ihrer Baufinanzierung darstellen. Die Sondertilgungsleistungen auf dem speziellen Wohn-Riester-Darlehen bewirken eine schnellere Entschuldung und führen dadurch zu einer Zinsersparnis. Im Vergleich zu anderen Varianten der Riester-Rente besteht die Rendite der Geldanlage in der Ersparnis der Darlehenszinsen.
Für die Wohn-Riester-Förderung gelten im Übrigen keine Besonderheiten: Förderberechtigt sind (ohne Einkommensgrenzen), neben Beamten und anderen Empfängern von Besoldungsbezügen wie Soldaten, alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also insbesondere Arbeitnehmer. Wer nicht förderberechtigt ist, beispielsweise Hausfrauen oder Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht, wird jedoch darüber hinaus mittelbar über seinen förderberechtigten Ehegatten begünstigt. Die staatliche Altersvorsorgezulage beläuft sich auf jährlich bis zu 154 € für jeden Zulageberechtigten. Darüber hinaus werden für Kinder, gekoppelt an den Kindergeldanspruch, zusätzlich bis zu 185 € bzw. 300 € (ab 2008 Geborene) jährlich gewährt. Wohn-Riester lohnt sich wie die anderen Riester-Varianten somit besonders für kinderreiche Familien.