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Dax bei 7000

Freitag, 23. März 2012

Wie geht es weiter? Soll man jetzt noch einsteigen? Interessante Fragen, die aber umso unwichtiger sind, je länger der Anlagehorizont ist. Für Gelder, die kurzfristig benötigt werden, ist an der Börse ohnehin kein Platz. Auf längere Sicht kommt man an renditeorientierten Formen der Geldanlage nach wie vor nicht vorbei. Mit den Schwankungen an den Aktienmärkten wird man auch weiterhin leben müssen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden und angesichts der Staatsschuldenproblematik sicherlich noch überaus langwierigen Finanzkrise werden diese in näherer Zukunft kaum geringer werden. Auch ist nicht davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit wieder Renditen mit “risikolosen” Geldanlagen z.B. auf Tages- oder Festgeldkonten erzielbar sein werden, mit denen man real, d.h., nach Abzug der allgemeinen Preissteigerung, tatsächlich Vermögen bildet. Für die private Vermögensbildung bieten sich für alle diejenigen, die nicht eingefleischte Börsianer sind, Fonds an. Gut gemanagte Investmentfonds, die möglichst breit streuen, auf die Substanz der ausgewählten Titel besonderen Augenmerk legen (Stichwort Dividende) und über den deutschen Tellerrand hinaus investieren, sind auch nach den Erfahrungen der letzten Jahre eine gute Empfehlung. Mit einem Sparplan kann man sich die erwähnten Kursschwankungen dadurch zunutze machen, dass man eben auch dann, wenn die (Finanz)Welt mal wieder kurz vor dem Abgrund steht, um dann doch nicht unterzugehen, zu Schnäppchenpreisen einkaufen kann. Rabatte auf den Kaufpreis lassen sich auch für sehr gute Fonds von langjährig erfolgreichen unabhängigen Vermögensverwaltern erzielen, die der breiten Öffentlichkeit mangels Werbung in Funk und Fernsehen in der Regel unbekannt sind: Eine Vermittlung durch spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister macht dies möglich.