Artikel-Schlagworte: „Dread Disease“

Schwere Krankheiten Vorsorge

Freitag, 2. September 2011

Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs – Schwere Krankheiten können jedermann nachhaltig aus der Bahn werfen. Nicht nur, aber auch beruflich. Vorsorge lässt sich jedoch nicht nur in gesundheitlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht treffen. Eine sogenannte Dread Disease Versicherung (Absicherung gegen schwere Krankheiten) leistet bei Eintritt des Versicherungsfalles eine steuerfreie Einmalzahlung. Der Versicherungsfall liegt vor bei Auftreten einer versicherten Erkrankung, versichert sind bis zu 43 unterschiedliche Krankheiten. Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall sind die in der Praxis am häufigsten auftretenden Fälle, bei denen aufgrund der Schwere der Erkrankung die Leistungen aus der Sozialversicherung häufig nicht ausreichen, um die finanziellen Einbußen abzufedern.
Die Kosten einer Absicherung sind insgesamt als günstig anzusehen. Die Angebote auf dem deutschen Markt unterscheiden sich jedoch sehr stark, was den Leistungsumfang und die Versicherungsbedingungen angeht. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass diese Versicherungsform noch relativ jung in Deutschland ist. Somit gilt bei dieser überaus sinnvollen Form der Vorsorge noch mehr als bei gängigeren Versicherungen, dass man sich vor dem Abschluss unbedingt eingehend von unabhängiger Seite informieren lassen sollte.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Donnerstag, 11. November 2010

Zur Absicherung des Risikos, das darin besteht, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, hat sich in Deutschland seit einiger Zeit die privat abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) etabliert. Sie leistet eine Rente bei Eintritt des Versicherungsfalles, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Der Vormarsch der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung hängt damit zusammen, dass der gesetzliche Schutz im Zuge der Reformen der Sozialversicherung deutlich eingeschränkt wurde: Eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente wird grundsätzlich nur noch für Arbeitnehmer bis einschließlich Jahrgang 1960 gezahlt. Entsprechend müssen jüngere Arbeitnehmer sowie Selbstständige generell private Vorsorge betreiben, wenn sie das Risiko der Berufsunfähigkeit finanziell absichern möchten.
Ein Vergleich der am Markt angebotenen Versicherungen zeigt ein deutliches Preisgefälle, was zum Teil damit zusammenhängt, dass sich einzelne Versicherungsgesellschaften auf bestimmte Berufsgruppen spezialisiert haben. Der wichtigste qualitative Unterschied betrifft die Frage der sogenannten Verweisbarkeit. Je nach Ausgestaltung in den Versicherungsbedingungen kann (und wird) der Versicherer gegebenenfalls vor Aufnahme der Rentenzahlung verlangen, dass der Versicherungsnehmer eine andere, mit der bisherigen vergleichbare und entsprechend den Erfahrungen und Kenntnissen des Kunden zumutbare Tätigkeit aufnimmt.