Artikel-Schlagworte: „Eigenheimrente“

Mit Bausparen ins Eigenheim

Freitag, 22. Juni 2012

Einer der Vorteile beim Bausparen besteht neben der Zinssicherheit und den günstigen Finanzierungsbedingungen in der staatlichen Förderung, mit deren Hilfe sich eine Immobilienfinanzierung finanziell leichter schultern lässt. Hierzu zählt unter anderem die staatliche Wohnungsbau-Prämie. Diese erhalten Bausparer, sofern sie die im Wohnungsbauprämiengesetz festgelegten Einkommensgrenzen nicht überschreiten und (anders als bei der Arbeitnehmer-Sparzulage bei der Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen) als weitere Voraussetzung das Bausparguthaben wohnwirtschaftlich verwenden. Die wohnwirtschaftliche Verwendung ist insbesondere dann gegeben, wenn das Bausparguthaben als Eigenkapital in eine Baufinanzierung eingebracht wird, sofern die zu errichtende Immobilie als Eigenheim genutzt wird. Im Übrigen sollten grundsätzlich bei einer Immobilienfinanzierung auch die weiteren bestehenden Möglichkeiten genutzt werden, staatliche Fördermittel zu nutzen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren und die Finanzierung möglichst günstig zu gestalten, also Geld zu sparen. In Betracht kommen insbesondere öffentliche Fördergelder der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese zeichnen sich grundsätzlich durch im Vergleich zu den Angeboten von privaten oder öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten unschlagbar günstige Konditionen aus, was sowohl die Zinssätze als auch die Rückzahlungsmodalitäten angeht. Auch die staatlichen Zulagen im Rahmen der Eigenheimrente (Wohn-Riester) lassen sich durch Bausparen nutzen. Diese verbilligen als Sondertilgungen die Gesamtkosten der Finanzierung meist erheblich. Wer das Zinsänderungsrisiko nach Ablauf einer Zinsfestschreibungsperiode scheut, kann sich die derzeit historisch niedrigen Zinssätze durch ein sogenanntes Konstantdarlehen dauerhaft sichern. Beraten lassen sollte man sich durch unabhängige Finanzdienstleister, die mit diversen Anbietern zusammenarbeiten und somit aus einer Vielzahl von Tarifen und Finanzierungsvarianten auswählen können.

Wohneigentumsförderung mit Riester ist beliebt

Dienstag, 27. März 2012

Die sogenannte Eigenheimrente (Wohn-Riester) hat mit 775.000 Verträgen per Ende 2011 erstmals die Zahl der abgeschlossenen Riester-Banksparpläne überholt. Demgegenüber stehen rund 3 Millionen Riester-Fondssparpläne und knapp 11 Millionen Riester-Rentenversicherungen. Während Versicherungen und Fonds ebenso wie Banksparpläne grundsätzlich als Instrument der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge infrage kommen, ist Wohn-Riester insbesondere für diejenigen eine Option, die Wohneigentum erwerben wollen. Die staatlichen Zulagen fließen in identischer Höhe wie bei allen anderen Riester-Verträgen. Sie dienen bei der Eigenheimrente jedoch indirekt dem Vermögensaufbau, indem sie als Sondertilgungen in die Immobilienfinanzierung einfließen und somit deren Laufzeit verkürzen. Anders als bei den übrigen Riester-Varianten steht bei Wohn-Riester gewissermaßen die Rendite von vorn herein fest: Diese lässt sich anhand des Effektivzinssatzes der betreffenden Finanzierung bemessen, die durch die staatliche Förderung zusätzlich getilgt wird. So gesehen ist Wohn-Riester auch in der derzeitigen Niedrigzinsphase eine gute Alternative zu Banksparplänen, die sich hinsichtlich ihrer Verzinsung an der Umlaufrendite öffentlicher Anleihen orientieren und auch zu Versicherungen, die zunehmend Mühe haben, nach Kosten nennenswerte Erträge oberhalb des gesetzlichen Garantiezinses zu erwirtschaften. Die Eigenheimrente kann auch erstmals anlässlich des Ablaufs einer Zinsbindungsfrist in eine bestehende Baufinanzierung integriert werden.

Hervorragende Finanzierungsbedingungen

Montag, 19. März 2012

Der Trend zu den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Weitgehend stabile Immobilienpreise und außerordentlich günstige Konditionen für Baugeld angesichts des Dauerzinstiefs sind die Basis für monatliche Belastungen aus der Finanzierung einer Wohnimmobilie, die für weitaus mehr Haushalte als noch vor einigen Jahren darstellbar sind. Insbesondere die derzeit außerordentlich niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen tragen dazu bei, dass die sich ergebenden Darlehensraten weitaus niedriger sind, als man zunächst meinen möchte.
Als I-Tüpfelchen gilt es jedoch, sich die umfangreichen Fördermöglichkeiten zunutze zu machen, die der Staat im Rahmen der Wohneigentumsförderung anbietet. Hierunter fallen zunächst die besonders zinsgünstigen Förderdarlehen der öffentlichen Hand. Spezielle Förderdarlehen des Bundes und einiger Bundesländer sind mit Sonderzinssätzen versehen. Auch im Hinblick auf flexible Tilgungsmöglichkeiten sind die Programmdarlehen nicht mit Nachteilen versehen. Neben vorgeschalteten Tilgungsfreijahren besteht in vielen Fällen die Möglichkeit einer vorzeitigen vollständigen oder teilweisen Darlehensablösung. Die klassische Immobilienfinanzierung erstreckt sich in der Praxis in vielen Fällen bis hin zum Zeitpunkt des Eintritts in den beruflichen Ruhestand. Dementsprechend hat der Staat die selbstgenutzte Wohnimmobilie auch als förderfähig im Sinne der geförderten Altersvorsorge, der Riester-Rente, eingestuft. Zertifizierte Verträge in der Form einer Rentenversicherung, eines Fondssparplans oder eines Banksparplans ermöglichen den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums mit staatlicher Förderung. Das angesparte Kapital kann mit Eintritt in den Ruhestand bzw. bei Fälligkeit des Vertrages zum Kauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung verwendet werden. Die staatliche Riester-Förderung, die sich aus Altersvorsorgezulagen und steuerlichen Vergünstigungen zusammensetzt, kann auch direkt für eine Ersparnis bei den Gesamtkosten der Baufinanzierung verwendet werden: Bei der unter dem Schlagwort Wohn-Riester bekannten Eigenheimrente fließen die staatlichen Zulagen direkt als Sondertilgungen in die Finanzierung ein, die Ersparnis ergibt sich durch die damit verbundene Verkürzung der Finanzierungsdauer. Das Wohneigentum ist dementsprechend schneller lastenfrei.

Ohne Last im Ruhestand

Dienstag, 13. März 2012

Eine selbstgenutzte Wohnimmobilie, die zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem aktiven Erwerbsleben und dem Eintritt in den beruflichen Ruhestand lastenfrei ist, ist ein beträchtlicher Vermögenswert. Insbesondere ergibt sich aus der ersparten Miete eine deutliche Entlastung des monatlichen Budgets. Überdies besteht natürlich die Möglichkeit, sich räumlich zu verkleinern, indem beispielsweise das bislang selbstgenutzte Eigenheim zugunsten einer den künftigen individuellen persönlichen Bedürfnissen eher entsprechenden Eigentumswohnung aufgegeben wird und der sich hierbei in aller Regel ergebende Überschuss als Basis für eine Privatrente investiert wird.
Um das Ziel, die Wohnimmobilie zu gegebener Zeit auch schuldenfrei zur Verfügung zu haben, zu erreichen, müssen die Tilgungsleistungen dementsprechend von langer Hand geplant werden (bei besonders niedrigen Zinsen sollte man es im Zweifel nicht bei der Mindesttilgung belassen, siehe auch Blog-Eintrag vom 11.03.). Die planmäßigen Tilgungen der aufgenommenen Baufinanzierung sind eine Stellschraube, ein anderes Instrument sind Sondertilgungen. Zunehmend ist es üblich, dass in Darlehensverträgen hierbei den Kunden das Recht eingeräumt wird, bis zu einem jährlich meist gedeckelten Betrag kostenlose Sondertilgungsleistungen zu erbringen. Eben dies lässt sich auch mit Hilfe des Staates bewerkstelligen. Die sogenannte Eigenheimrente, ein Ableger der Riester-Rente und landläufig besser als Wohn-Riester bekannt, funktioniert wie folgt: Bei bestehender Förderberechtigung und erbrachten Sparleistungen fließen, genau wie bei den übrigen Varianten der Riester-Rente (Versicherungen, Fonds, Banksparpläne) staatliche Altersvorsorgezulagen. Allerdings dienen diese bei Wohn-Riester nicht dem zusätzlichen Vermögensaufbau, indem sie das angesparte Vorsorgekapital erhöhen, sondern dazu, eine schnellere Entschuldung der selbstgenutzten Wohnimmobilie zu bewirken. Die Zulagen fließen als jährliche Sondertilgung in die Finanzierung der Immobilie ein. Die Rendite lässt sich insoweit über die ersparten Zinsen errechnen. Über Einzelheiten sollte man sich vor dem Abschluss bei einem unabhängigen Finanzdienstleister informieren.

Förderung von Wohnimmobilien

Dienstag, 30. August 2011

Eine private Immobilie ist auf mehrere Arten förderfähig. Zum Einen sind selbstgenutzte, im Inland belegene Wohnimmobilien Objekte, für die man besonders zinsgünstige öffentliche Förderdarlehen beantragen kann. Die Ersparnis, die sich aus der Zinsdifferenz zwischen den speziellen Programmdarlehen und einem konventionellen Bankdarlehen ergibt, ist bezogen auf die lange Laufzeit einer privaten Immobilienfinanzierung und die Höhe der Darlehen oft beachtlich. Daneben wird eine Eigentumswohnung wie auch ein Eigenheim als sehr beliebte, weil vergleichsweise wertstabile und risikolose Form der privaten Vorsorge für das Alter angesehen. Der Staat hat sich dieser Auffassung nicht verschlossen, sondern rechnet private, selbstgenutzte Wohnimmobilien zum geschützten und förderfähigen Altersvorsorgevermögen im Sinne der Riester-Rente. Entsprechend kann man das angesparte Vermögen entweder zum Kauf oder Bau sowie zur Entschuldung einer entsprechenden Immobilie verwenden. Alternativ kann mit dem als Wohn-Riester bekannten Instrument die staatliche Förderung bereits in die entsprechende Immobilienfinanzierung integriert werden, um eine möglichst schnelle Entschuldung zu bewerkstelligen. Beraten lassen über Vor- und Nachteile kann man sich bei unabhängigen Finanzdienstleistern.

Nur einmalig

Dienstag, 12. Juli 2011

Die konkurrenzlos günstigen Darlehen, die die öffentliche Hand zur Wohneigentumsförderung anbietet, haben Vorteile und einen Nachteil. Letzterer besteht darin, dass man die entsprechenden Programmkredite lediglich bei der Erstvalutierung der benötigten privaten Baufinanzierung nutzen kann, nicht mehr bei einer nachfolgenden Anschlussfinanzierung nach Ablauf einer geschlossenen Festzinsvereinbarung. Wenn man also seine Finanzierung ohne die zinssubventionierten Förderdarlehen in die Wege geleitet hat, ist diese womöglich unnötig teuer ausgefallen. Reparieren kann man dies rückwirkend natürlich nicht mehr, man sollte nur bei der Regelung der Anschlussfinanzierung besonders wachsam sein, ein wirklich gutes Angebot für den nächsten Finanzierungsabschnitt zu erhalten. Eine Option, die grundsätzlich auch für eine bereits laufende private Immobilienfinanzierung interessant sein kann, ist hingegen Wohn-Riester, eine spezielle Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Da das Eigenheim bzw. selbstgenutztes privates Wohneigentum insgesamt, förderfähig durch Zulagen und gegebenenfalls weitere steuerliche Vergünstigungen ist, kann sich hierdurch durch eine schnellere Tilgung und die dadurch geringere Zinsbelastung eine spürbare Verbilligung der gesamten Finanzierung ergeben.

Eigenheimrente

Freitag, 3. Juni 2011

Die Eigenheimrente, landläufig als Wohn-Riester bekannt, ist als jüngste Variante der Riester-Rente die Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge, die bereits zum Zeitpunkt der Finanzierung des Eigenheims oder der selbstgenutzten Eigentumswohnung eine Förderung der eigenen vier Wände bewerkstelligt. Die ursprüngliche Variante (Riester-Rentenversicherungen) und später hinzugekommenen Sparpläne in Riester-Fonds sowie klassische Banksparpläne können ebenfalls im Zusammenhang mit Wohnimmobilien genutzt werden, allerdings nur mittelbar: Zulässig ist einerseits der Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums durch Verwendung des angesparten Altersvorsorgevermögens, andererseits eine Ablösung einer entsprechenden Baufinanzierung, ohne dass man hierbei die staatliche Förderung (Zulagen und gegebenenfalls zusätzliche Steuervergünstigungen) einbüßen würde und zurückzahlen müsste.
Bei der Eigenheimrente fließen die staatlichen (und durchaus auch stattlichen) Zulagen direkt als Sondertilgungsleistungen auf ein separates Wohn-Riester-Darlehen, natürlich ohne Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigungen. Durch die staatlichen Zulagen beschleunigt sich die Entschuldung wesentlich durch den über die lange Laufzeit wirkenden Zinseszinseffekt. Beispielsweise eine anstehende Anschlussfinanzierung ist ein guter Zeitpunkt, um das Für und Wider zu diskutieren, seiner Immobilienfinanzierung künftig diesen attraktiven Finanzierungsbaustein hinzuzufügen.

Die Riester-Rente

Mittwoch, 29. September 2010

Die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Riester benannte Riester-Rente wurde eingeführt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, staatlich reguliert die vorgenommenen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. Als Anreiz hierfür wurden staatliche Förderungsmechanismen installiert.
Die Riester-Rente ermöglicht es den Bürgern, staatlich gefördert eine zusätzliche private Altersvorsorge zu betreiben als Ergänzung zu den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, einer betrieblichen Altersversorgung, der ebenfalls staatlich geförderten Rürup-Rente und privaten Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung.
Inwieweit der Abschluss einer Riester-Rente individuell eine interessante Option darstellt, um absehbare Lücken in der Altersvorsorge zu schließen, die dadurch entstehen, dass die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichen, den gewohnten oder zumindest den anvisierten Lebensstandard abzusichern, hängt von mehreren Faktoren ab, die es im Einzelfall zu prüfen gilt. Insbesondere ist zu klären, ob man zu dem geförderten Personenkreis zählt: Dieser umfasst alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer und bestimmte Gruppen von Selbstständigen, sowie Beamte und sonstige Empfänger von Amtsbezügen. Ein weiterer Schritt ist dann die Auswahl aus den diversen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente zu sichern (Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan, Bausparvertrag und Eigenheimrente, besser bekannt als “Wohn-Riester“).
Herausragend interessant ist die Riester-Rente für nicht Förderberechtigte, z.B. Hausfrauen, deren Ehepartner die Riester-Förderung erhalten. Hier besteht die Möglichkeit, eine “Umsonst-Rente“ zur Unterstützung der Altersvorsorge zu erhalten.