Artikel-Schlagworte: „Finanzkrise“

Warum ist Baugeld so günstig?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Preise ergeben sich grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage. Bei Zinsen als den Preisen für Geld ist dies nicht anders, zumindest nicht im mittel- bis langfristigen Bereich, also für Geldanlagen und Finanzierungen mit einem mehrjährigen zeitlichen Horizont. Bei Baugeld einerseits und Renditen für längerfristige Geldanlagen andererseits ist aktuell die Schuldendebatte bzw. -krise für die außerordentlich niedrigen Zinsen maßgeblich verantwortlich. Die Nachfrage nach sicheren Häfen in der Finanzkrise hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach uneingeschränkt sicher geltenden Anleihen in die Höhe geschnellt ist. Die Refinanzierung der deutschen Banken hat sich im Gleichklang verbilligt, so dass Angebote für Baudarlehen ebenfalls günstiger geworden sind.

Der Profit liegt im Einkauf

Freitag, 7. Oktober 2011

Die neu aufgeflackerte Finanzkrise bzw. die aktuell das Geschehen an den Finanzmärkten bestimmende Schuldenkrise im Euroraum hat zu einem für Anleger auf den ersten Blick misslichen Szenario geführt: Zinsen nur noch knapp über der Nulllinie für risikolose Anlagen (wobei die Meinungen, was hierunter überhaupt noch zu zählen ist, deutlich auseinander gehen) und hohe Risiken an den Börsen. Auf den zweiten Blick stellt sich die Lage etwas differenzierter dar: Die bemerkenswert niedrigen Zinsen für kurzfristige Geldanlagen lassen sich umgehen, indem man auf Sonderangebote zurückgreift. Der Unterschied zwischen 08/15-Konditionen und Aktionszinssätzen im Tages- und Festgeldbereich ist nicht zu verachten. Nach den Erfahrungen mit Kaupthing Edge sollte man sich jedoch nur auf Kreditinstitute verlassen, die über jeden Zweifel hinsichtlich der Einlagensicherung erhaben sind. Sonderkonditionen der anderen Art gibt es gewissermaßen zurzeit im Baugeld-Bereich: Da Deutschland bonitätsmäßig in Europa weiterhin als der Mercedes gilt, sind die Renditen hierzulande im längerfristigen Bereich deutlich zurückgegangen. Im Gleichklang sind auch die Darlehenszinsen für eine Immobilienfinanzierung deutlich gesunken. Wer als Kreditnehmer in Kürze eine Anschlussfinanzierung benötigt, hat insoweit Glück und kann von den aktuell günstigen Einkaufskonditionen für Baugeld profitieren. Wenn es bis zum Zeitpunkt der Darlehensverlängerung noch etwas dauert, ist die Sicherung der niedrigen Zinssätze über ein Forward Darlehen in jedem Fall eine Überlegung wert. Kostenlose Beratungen erhalten Interessierte hierzu bei versierten unabhängigen Finanzdienstleistern. Diese können auch bei einem anderen Aspekt behilflich sein, der die Geldanlage betrifft: Wenn man es für möglich hält, dass die Finanzwelt (wieder einmal) doch nicht untergeht und die gravierenden Kursverluste der jüngsten Zeit insofern auf mittlere bis längere Sicht als günstige Gelegenheit begreift, lassen sich durch Sonderkonditionen beim Einkauf die Chancen auf eine Teilhabe an einer irgendwann einsetzenden Erholung erhöhen. Der Kauf guter Fonds ohne Ausgabeaufschlag könnte sich aktuell zu einem späteren Zeitpunkt als überaus lohnende Investition herausstellen.

Kaufgelegenheiten

Freitag, 16. September 2011

Wenn es an der Börse wie derzeit gehörig scheppert, bieten sich mitunter sehr günstige Kaufgelegenheiten. Dies ist historisch betrachtet nach starken Kursrückgängen auf breiter Front überwiegend das Ergebnis einer rückwärtigen Betrachtung gewesen. Dass der Zeitpunkt einer Wende zum Besseren nicht seriös zu prognostizieren ist, sollte jedoch außer Frage stehen. Wichtig ist entsprechend, dass man nur Gelder investiert, die nicht kurzfristig benötigt werden. Dieser Grundsatz, den man ohnehin bei der Geldanlage außerhalb von Konten beherzigen sollte, ist in hochvolatilen Phasen wie momentan an Wichtigkeit nicht zu überbieten. Überdies – auch dies ist eine leider oftmals auf die leichte Schulter genommene Empfehlung, die in jedem ernst zu nehmenden Börsenbuch zu finden ist – sollte man nicht zu speziell investieren. Es kann beispielsweise natürlich so kommen, dass die zunächst durch die Immobilien- und jetzt durch die Euro/Schuldenkrise besonders gebeutelten Banken besonders stark an einer Erholung partizipieren werden, genauso gut kann es auch passieren, dass eine zukünftig einsetzende Erholung weitgehend an ihnen vorbeiläuft. Also im Zweifel besser in qualitativ langjährig überzeugende Investmentfonds als in einzelne Aktien investieren und tendenziell breit streuende Fonds gegenüber solchen bevorzugen, die auf einzelne Branchen oder Länder fokussiert sind. Eine Kaufgelegenheit der anderen Art bietet sich im Übrigen für angehende Immobilienbesitzer: Die Flucht von Anlegern in den sicheren Hafen der Bundesanleihen hat (flankiert durch die Fortführung der Politik des billigen Geldes durch die EZB, welche aktuell der Konjunktur mehr mit Sorge gegenübersteht als einer möglichen Inflation) für außerordentlich günstiges Baugeld gesorgt!