Artikel-Schlagworte: „Fondssparpläne“

Langfristig orientierter Vermögensaufbau

Freitag, 1. April 2011

Es gibt zahlreiche Wege, seiner Lücke bei der finanziellen Altersvorsorge zu begegnen. Der bequemste und vermutlich am wenigsten zielführende ist, diese zu ignorieren. Sich somit darauf zu verlassen, dass die Anwartschaften auf eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausreichend sein werden, um den gewünschten oder benötigten Lebensstandard bestreiten zu können, wird in vielen Fällen zu einem unliebsamen Erwachen führen.
Sofern die Option, es Vogel Strauß nachzutun und den Kopf in den Sand zu stecken, nicht in Betracht gezogen wird, indem man sich darauf einstellt, von der staatlichen Grundsicherung im Alter sowie weiteren Transferleistungen leben zu müssen, bedarf es einer planmäßigen finanziellen Vorsorge, um auf privater Basis ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen für den Zeitraum des Ruhestands zu erwirtschaften. Kapitalbildende Versicherungen können hierbei eine Möglichkeit für einen kontinuierlichen Vermögensaufbau darstellen, eine andere Möglichkeit sind Fondssparpläne. Beides muss sich nicht ausschließen. Welche Art von Vorsorge in die engere Auswahl kommt, hängt von den individuellen Zielen und Möglichkeiten ab. Eine Rentenversicherung ist beispielsweise unter sonst gleichen Umständen günstiger als eine Lebensversicherung, da ein zusätzlicher Todesfallschutz in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme für den Fall des vorzeitigen Ablebens des Versicherungsnehmers vor Ende der Vertragslaufzeit nicht enthalten ist. Bei dem Abschluss eines langfristigen Vertrags ist neben einem sorgfältigen Vergleich der zahlreichen Angebote im Hinblick auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auch von Bedeutung, ob man berechtigt ist, eine staatliche Förderung seiner privaten Altersvorsorge (Riester) zu erhalten. Auch hier gibt es die Möglichkeiten, sein Erspartes einer Versicherung anzuvertrauen oder mithilfe von speziellen Investmentfonds (Riester-Fonds) für den Ruhestand vorzusorgen.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Fondssparpläne

Montag, 19. Juli 2010

Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.