Artikel-Schlagworte: „Fördergelder“

Günstigere Baufinanzierung mit staatlicher Hilfe

Montag, 13. August 2012

Mit einem Baufinanzierungsrechner wird deutlich, dass vermeintlich geringe Unterschiede in Bezug auf die angebotenen Konditionen für eine Baufinanzierung im Ergebnis gewaltigen Einfluss haben auf die gesamten Finanzierungskosten, die vom Kunden zu leisten sind. Bei einem Darlehensbetrag in Höhe von 120.000 € entsprechen 0,2 Prozentpunkte Unterschiede im Zinssatz 20 € Ersparnis an monatlicher Belastung. Sinnvoll investieren kann man die ersparten Zinskosten in eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung zur Hinterbliebenenabsicherung. Auf diese Weise erhält man den Risikoschutz zur Finanzierung quasi umsonst hinzu.
Umgerechnet auf die monatliche Belastung macht ein vergleichsweise geringer Unterschied unterschiedlicher Darlehenszinsen einen nennenswerten Betrag aus. Dies ergibt sich schon aus der Höhe der Darlehensmittel, die meist für eine Hausfinanzierung benötigt werden. Umso entscheidender ist es, hartnäckig bei den Konditionsverhandlungen zu bleiben und gegebenenfalls hierfür spezialisierte Finanzdienstleister im Rahmen der Auswahl der besten Konditionen einzuschalten.

Günstige öffentliche Fördergelder sollten ebenfalls nicht in einer gut strukturierten Immobilienfinanzierung fehlen. Neben flexibel zur Auswahl stehenden Festzinsbindungsfristen sind bei Programmdarlehen der öffentlichen Hand besonders günstige Zinssätze und Sondertilgungsmöglichkeiten interessant. Auch die staatliche Riester-Förderung lässt sich als Abkürzung auf dem Weg in die eigenen vier Wände nutzen: Zum Einen lässt sich angespartes Altersvorsorgevermögen auf einem Riester-Vertrag zum Erwerb von Wohneigentum (Eigenheim oder selbstgenutzte Eigentumswohnung) oder zur Ablösung einer hierfür aufgenommenen Baufinanzierung verwenden, zum Anderen kann die staatliche Förderung auch direkt in die Finanzierung als Sondertilgungsleistungen einfließen und somit die Finanzierungskosten deutlich senken. Welche Formen der staatlichen Wohneigentumsförderung im Einzelfall in Betracht kommen und welche Voraussetzungen hierbei zu erfüllen sind, sollten Interessenten mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf bei einem in Fragen rund um Finanzierungen versierten unabhängigen Finanzdienstleister klären.

Finanzierung aus einer Hand

Montag, 9. Juli 2012

Eine Baufinanzierung ist ein nicht ganz unkompliziertes Unterfangen. Bis das ganze Procedere unter Dach und Fach gebracht ist, bedarf es nicht selten einer größeren Menge von Formalitäten. Wenn die endgültige Bewilligung der benötigten Finanzierungsmittel erst einmal unter Dach und Fach gebracht ist, ist auf dem Weg in die eigenen vier Wände erfahrungsgemäß schon ein beträchtliches Stück zurückgelegt. Nur ist eben diese erste Hürde, die gewissermaßen das eigentliche Fundament eines Hauses darstellt, nicht ohne Tücken und dementsprechend auch nicht ohne Weiteres zu meistern, wenn man keine suboptimalen Ergebnisse erzielen möchte.
Umso erfreulicher erscheint es vor diesem Hintergrund zunächst, wenn man hinsichtlich der Immobilienfinanzierung einen Ansprechpartner hat, der alles aus einer Hand erledigt. Dies sollte aber nicht den Schluss nahe legen, dass es grundsätzlich von Vorteil wäre, die gesamten benötigten Finanzierungsmittel von einer Bank oder Sparkasse zu erhalten. In der Praxis ist es vielmehr so, dass in der weit überwiegenden Zahl der Immobilienfinanzierungen mehrere Kreditinstitute involviert sind. Dies lässt sich insbesondere auf Fördergelder zurückführen, die von speziellen Förderinstituten mit staatlichem Hintergrund gewährt werden. Allerdings nur auf Antrag. Diesen prüfen zu lassen, führt bei einer privaten Wohneigentumsfinanzierung nahezu stets zu dem Ergebnis, dass die Einbeziehung öffentlicher Fördermittel aufgrund ihrer im Vergleich sehr günstigen Konditionen von Vorteil ist. Auch Bausparkassen als weitere Spezialkreditinstitute sind häufig involviert. Bausparen ist traditionell ein wesentlicher Eckpfeiler im Rahmen der Gesamtfinanzierung einer privat genutzten Wohnimmobilie. Häufig haben angehende Immobilienbesitzer es im Rahmen der Finanzierung ihres Objektes somit mit drei unterschiedlichen Kreditgebern zu tun. Allerdings handelt es sich in den meisten Fällen im Ergebnis dennoch um eine Finanzierung aus einer Hand, da der Kunde, wenn er mit einem qualifizierten unabhängigen Finanzdienstleister zusammenarbeitet, nur einen Ansprechpartner hat, der sich um die möglichst kostengünstige Zusammenstellung und Abwicklung der einzelnen Finanzierungsbausteine kümmert.

Mit Bausparen ins Eigenheim

Freitag, 22. Juni 2012

Einer der Vorteile beim Bausparen besteht neben der Zinssicherheit und den günstigen Finanzierungsbedingungen in der staatlichen Förderung, mit deren Hilfe sich eine Immobilienfinanzierung finanziell leichter schultern lässt. Hierzu zählt unter anderem die staatliche Wohnungsbau-Prämie. Diese erhalten Bausparer, sofern sie die im Wohnungsbauprämiengesetz festgelegten Einkommensgrenzen nicht überschreiten und (anders als bei der Arbeitnehmer-Sparzulage bei der Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen) als weitere Voraussetzung das Bausparguthaben wohnwirtschaftlich verwenden. Die wohnwirtschaftliche Verwendung ist insbesondere dann gegeben, wenn das Bausparguthaben als Eigenkapital in eine Baufinanzierung eingebracht wird, sofern die zu errichtende Immobilie als Eigenheim genutzt wird. Im Übrigen sollten grundsätzlich bei einer Immobilienfinanzierung auch die weiteren bestehenden Möglichkeiten genutzt werden, staatliche Fördermittel zu nutzen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren und die Finanzierung möglichst günstig zu gestalten, also Geld zu sparen. In Betracht kommen insbesondere öffentliche Fördergelder der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese zeichnen sich grundsätzlich durch im Vergleich zu den Angeboten von privaten oder öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten unschlagbar günstige Konditionen aus, was sowohl die Zinssätze als auch die Rückzahlungsmodalitäten angeht. Auch die staatlichen Zulagen im Rahmen der Eigenheimrente (Wohn-Riester) lassen sich durch Bausparen nutzen. Diese verbilligen als Sondertilgungen die Gesamtkosten der Finanzierung meist erheblich. Wer das Zinsänderungsrisiko nach Ablauf einer Zinsfestschreibungsperiode scheut, kann sich die derzeit historisch niedrigen Zinssätze durch ein sogenanntes Konstantdarlehen dauerhaft sichern. Beraten lassen sollte man sich durch unabhängige Finanzdienstleister, die mit diversen Anbietern zusammenarbeiten und somit aus einer Vielzahl von Tarifen und Finanzierungsvarianten auswählen können.

Kalkulation einer Baufinanzierung

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Eine Baufinanzierung zu kalkulieren, ist bei näherer Betrachtung recht einfach: Es gilt den Finanzierungsbedarf zu ermitteln und anhand des zur Verfügung stehenden monatlichen Einkommens zu ermitteln, welche monatliche Belastung aus der Finanzierung tragbar ist. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich als Differenz zwischen der Gesamtinvestition (inkl. Nebenkosten) und vorhandenen Eigenmitteln, die der Kunde einbringen möchte. Die monatliche Belastung der Darlehensraten für die zu finanzierende Summe ergibt sich zum Einen aus dem Zinssatz, zum Anderen aus dem Tilgungssatz. Letzterer beträgt grundsätzlich mindestens ein Prozent jährlich bezogen auf den Darlehensbetrag. Der Zinssatz wiederum hängt von mehreren Komponenten ab: Darlehenshöhe, Dauer der Festzinsbindung, Art und Beschaffenheit der Immobilie sowie potenzielles Risiko der finanzierenden Bank, um nur einige zu nennen.

Da die Investition in eigene vier Wände hohe Beträge erfordert, sollte man konservativ kalkulieren und die Finanzierung solide strukturieren. In der Regel werden bei Immobilienfinanzierungen langfristige Darlehensvereinbarungen getroffen, was auch die Festschreibung der vereinbarten Zinssätze angeht. Die Konditionen werden zwischen Bank und Kunde insbesondere in Phasen besonders niedriger Zinsen über einen langfristigen Zeitraum fest vereinbart, so dass der Kreditnehmer eine klare Kalkulationsgrundlage hat und vor Zinssteigerungen geschützt ist, die eine Erhöhung der monatlichen Belastung mit sich bringen würden. Bei besonders niedrigen Zinsen macht es tendenziell eher Sinn, eine höhere als einprozentige Tilgung zu vereinbaren, um das Risiko einer teureren Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist, auch wenn diese beispielsweise erst in zehn Jahren ansteht, von vorn herein zu begrenzen. Das beispiellose Zinstief der letzten Zeit hat zu überaus vorteilhaften Finanzierungsbedingungen für Kunden geführt: Mitunter ist sogar eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital darstellbar, die mit einer mietähnlichen (zum Teil gar niedrigeren) monatlichen Belastung einhergeht.

Nichtsdestotrotz sollte man bei einem Großprojekt wie der privaten Wohneigentumsfinanzierung kein Geld verschenken und sich – am besten bei unabhängigen Finanzdienstleistern – über staatliche Fördermöglichkeiten informieren, die man nutzen kann (und in der Regel auch sollte). Hierzu zählen insbesondere besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand. Auch die Riester-Förderung für Arbeitnehmer führt in der Praxis oftmals zu einer nicht unerheblichen Entlastung bei den Finanzierungskosten, besonders Familien mit Kindern profitieren an dieser Stelle in hohem Maße.

Schneller durch Förderung schuldenfrei

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Ein sehr interessanter Bestandteil einer privaten Baufinanzierung, bei der man die Vorteile von Bausparen und staatlicher Riester-Förderung kombinieren kann, ist die Eigenheimrente, besser bekannt als Wohn-Riester. Zielgruppe hierfür sind insbesondere Personen, die die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge dazu nutzen wollen, ihre privaten Immobiliendarlehen möglichst schnell abzutragen. Die Altersvorsorgezulagen fließen hierbei als Sondertilgungen auf ein speziell eingerichtetes Wohn-Riester-Darlehen. Dieses reduziert sich entsprechend durch diese Tilgungsleistungen. Die Zinsbelastung des Wohn-Riester-Darlehens und der gesamten Baufinanzierung sinkt insgesamt durch die ersparten Darlehenszinsen. Über eine lange Laufzeit, auf die eine Immobilienfinanzierung üblicherweise angelegt ist, macht sich in diesem Zusammenhang der Zinseszinseffekt zugunsten des Kunden bemerkbar. Da die Rendite einer alternativen Geldanlage nur unter Inkaufnahme von Risiken die Darlehenskonditionen des Wohn-Riester-Darlehens übertreffen kann, ist Wohn-Riester insbesondere für konservative Anleger eine vorteilhafte Alternative. Familien profitieren, wie bei Riester insgesamt, im besonderen Maße durch die Kinderzulagen, welche die staatliche Förderung deutlich erhöhen. Ansonsten macht es keinen Unterschied, welche Variante der Riester-Rente man wählt, oder bei welchem Anbieter man abschließt: Die Höhe der Riester-Förderung ist überall identisch. Die übrigen Konditionen variieren jedoch deutlich, so dass man sich von unabhängiger Seite vor Vertragsabschluss beraten lassen sollte. In Bezug auf die Baufinanzierung sind unabhängige Finanzdienstleister, die neben der staatlichen Riester-Förderung auch weitere Fördermittel zu herausragend günstigen Konditionen in die Finanzierung der Immobilie einbinden können, eine gute Wahl.

Fördergelder für die Baufinanzierung

Mittwoch, 30. November 2011

Öffentliche Fördergelder stellen im Rahmen einer Baufinanzierung stets einen überaus wesentlichen Bestandteil dar, jedenfalls, wenn das gesamte Unterfangen möglichst günstig gestaltet werden soll. Zinsgünstige Darlehen der öffentlichen Hand gestalten ebenso wie Zuschüsse staatlicherseits eine Finanzierung des Eigenheims noch attraktiver im Vergleich zu einem klassischen Bankdarlehen, auch wenn dieses mit herausragend attraktiven Konditionen ausgestaltet sein sollte. Die Fördermittel weisen lediglich den Nachteil auf, dass das Procedere rund um die Bewilligung oftmals nicht gänzlich frei von Umständlichkeit ist. Hier wäre im Zweifelsfall der jeweilige Banker bzw. Finanzierungsvermittler gefragt, um im Sinne des Kunden die dargestellten Vorteile zu realisieren. In der Praxis sollte der Kunde sich nicht ohne weiteres darauf verlassen, dass alle bestehenden Möglichkeiten in dieser Hinsicht ausgeschöpft werden. Kunden sollten sich generell bei der Wahl ihres Finanzierungspartners an diesem Kriterium orientieren: Werden Fördergelder ohne direkte Nachfrage für die Einbindung in die Gesamtfinanzierung angeboten, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass man in den richtigen Händen ist. Die Praxis zeigt, dass dies insbesondere bei unabhängigen Finanzdienstleistern der Fall ist. Diese können zudem den Rest der gesamten Finanzierung, der nicht durch Fördergelder abgedeckt werden kann, in aller Regel aufgrund ihrer umfassenden Auswahlmöglichkeiten günstiger darstellen. Auch eine Vollfinanzierung einer Immobilie ist für versierte unabhängige Finanzdienstleister kein Hinderungsgrund.

Private Immobilienfinanzierung günstiger gestalten

Montag, 8. August 2011

Bei einer anstehenden Immobilienfinanzierung sollte man stets individuell prüfen lassen, inwieweit Fördermöglichkeiten durch die öffentliche Hand bestehen, um die Gesamtkosten zu drücken. Hierzu zählen Fördergelder des Bundes wie auch einzelner Bundesländer. Die entsprechenden Förderdarlehen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zinsverbilligt sind und im Vergleich zu konventionellem Baugeld eine günstigere Alternative darstellen. Ebenfalls lohnt es sich, prüfen zu lassen, inwieweit im Einzelfall die Vorteile der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge genutzt werden sollten. Ein selbstgenutztes Eigenheim ist nämlich ebenso wie eine selbstgenutzte Eigentumswohnung förderfähig im Sinne der Riester-Rente. Dies bedeutet, dass man das staatlich geförderte Vorsorgekapital dazu verwenden darf, um eine private Wohnimmobilie zu erwerben oder zu entschulden. Eine Alternative ist die landläufig als Wohn-Riester bekannte Eigenheimrente. Diese wird als separater Baustein in die Finanzierung des Objekts integriert. Die staatlichen Zulagen werden unter den gleichen Voraussetzungen und in gleicher Höhe wie bei den anderen Varianten der Riester-Rente gewährt. Sie dienen allerdings nicht dem Vermögensaufbau, sondern fließen als Sondertilgungen in ein gesondertes Darlehen ein.
Diese jährlichen Sondertilgungsleistungen reduzieren die jeweilige Restschuld und führen somit durch die entsprechende Ersparnis von Sollzinsen zu einer häufig deutlichen Senkung der gesamten Finanzierungskosten. Der Zinseszinseffekt macht sich aufgrund der in aller Regel sehr langen Laufzeit der Darlehen deutlich bemerkbar. Wie bei der Riester-Rente insgesamt profitieren auch bei Wohn-Riester Familien in besonderem Maße: Jedes Kind, für das ein Kindergeldanspruch besteht oder ein Kinderfreibetrag eingeräumt ist, verdient durch die Kinderzulage von jährlich 185 Euro bzw. (bei ab 2008 Geborenen) 300 Euro.

Bei der Baufinanzierung nichts verschenken

Dienstag, 5. Juli 2011

Die eigenen vier Wände sind für nahezu alle Eigenheimbesitzer die größte Investition in ihrem Leben. Die mit dem Immobilienerwerb einher gehenden Kosten sind insgesamt immens. Umso wichtiger ist es, alle sich bietenden Möglichkeiten zum Sparen im Zusammenhang mit der Baufinanzierung auszuschöpfen.

Für Arbeitnehmer insbesondere kommen mehrere Optionen in Betracht, die staatliche Wohneigentumsförderung zu nutzen. Bei der Zusammenstellung und Strukturierung der Immobilienfinanzierung gilt es, sich zuvor einen möglichst umfassenden Überblick über seine finanziellen Möglichkeiten zu verschaffen. Durch einen Baufinanzierungsrechner kann man kostenlos und auf einfache Weise ermitteln, wie viel Haus man sich leisten kann. Welche Konditionen man hierbei realistisch ansetzen sollte, lässt sich problemlos durch die Mithilfe eines unabhängigen Finanzdienstleisters, der mit einer Vielzahl von Banken, häufig spezialisierten Instituten, zusammenarbeitet, ermitteln. Stets optimieren sollte man eine solide Baufinanzierung durch die Einbindung konkurrenzlos günstiger öffentlicher Fördergelder. Bei bestehender Förderberechtigung im Zusammenhang mit der Riester-Rente kann man als weiteres Förderinstrument auch die sogenannte Eigenheimrente (besser bekannt als Wohn-Riester) zusätzlich in seine private Immobilienfinanzierung einbinden, um hierdurch die zur Förderung der privaten Altersvorsorge gewährten staatlichen Zulagen als Sondertilgungen einfließen zu lassen.

Baugeld ist günstig

Donnerstag, 26. Mai 2011

Baugeld ist günstig. Es war zwar in jüngerer Vergangenheit noch billiger, bei langfristiger Betrachtung stellen sich die Konditionen für eine private Baufinanzierung jedoch weiterhin als äußerst vorteilhaft für angehende Immobilienbesitzer dar. Da die Immobilienpreise, anders als in anderen Ländern, hierzulande keine Spur einer Preisblase aufweisen, sind die Rahmenbedingungen für Bauherren insgesamt sehr günstig. Hierzu trägt auch die attraktive staatliche Förderung bei, die den Weg in die eigenen vier Wände unterstützt. Hierzu zählen zinsgünstige öffentliche Förderdarlehen wie auch die Förderung der privaten Altersvorsorge, in die selbstgenutzte private Wohnimmobilien einbezogen sind. Beispielsweise die Eigenheimrente, besser bekannt als Wohn-Riester, führt durch höhere Tilgungsleistungen durch die staatlichen Zulagen zu einer schnelleren Entschuldung. Bei einer unabhängigen Finanzberatung sollte man sich über alle gängigen Varianten rund um die Immobilienfinanzierung informieren und auch bei bereits laufenden Verträgen rechtzeitig vor der nächsten Anschlussfinanzierung Optionen prüfen lassen, wie sich die Finanzierung womöglich günstiger gestalten lässt.

Staatliche Förderung nutzen

Montag, 21. März 2011

Der Weg in die eigenen vier Wände lässt sich weniger beschwerlich gestalten, wenn man die Hilfe des Staates in Anspruch nimmt. Diese besteht in der Bereitstellung öffentlicher Fördergelder. Neben diesen zinsgünstigen Darlehen für die Baufinanzierung sollte auch Wohn-Riester als mittelbare Förderung geprüft werden. Die Riester-Rente wurde seinerzeit eingeführt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, staatlich reguliert die vorgenommenen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. Als Anreiz hierfür wurden staatliche Förderungsmechanismen installiert. Wohn-Riester ist die jüngste Riester-Variante und speziell für Besitzer einer selbstgenutzten Wohnimmobilie geeignet.
Allgemein ermöglicht es Riester, staatlich gefördert eine zusätzliche private Altersversorgung zu betreiben als Ergänzung zu den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, einer betrieblichen Altersversorgung, der ebenfalls staatlich geförderten Rürup-Rente und privaten, staatlich nicht oder nur gering geförderten Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung. Das private Eigenheim ist bei allen Varianten dadurch begünstigt, dass es zum Altersvorsorgevermögen zählt. Entsprechend ist eine Verwendung des angesparten Vermögens für den Erwerb oder die Entschuldung selbstgenutzten Wohneigentums förderunschädlich. Wohn-Riester ermöglicht es hierbei, die staatliche Förderung direkt in die Immobilienfinanzierung als Sondertilgungen zur schnelleren Entschuldung zu integrieren. Hierbei wirkt der Zinseszinseffekt zum Vorteil des Kunden dadurch, dass Darlehenszinsen eingespart werden.