Artikel-Schlagworte: „Geldanlage“

Sonderkonditionen sind immer ein Thema

Freitag, 23. Dezember 2011

Fonds und eine Baufinanzierung haben auf den ersten Blick wenig gemein. Fonds sind tendenziell eher interessant für Leute, die zu viel Geld haben, dieses somit ertragreich anlegen möchten. Eine Baufinanzierung hingegen benötigt, wer Wohneigentum erwerben möchte, das notwendige Kleingeld jedoch gerade nicht vollständig flüssig hat. Dennoch gibt es zwischen beiden Finanzprodukten einige Parallelen. Man kann nämlich bei Beiden nicht unwesentlich sparen. Wie jeder gute Kaufmann zu berichten weiß, liegt der Profit vornehmlich im Einkauf. Übertragen auf Fonds sind es Ausgabeaufschläge, die man beim Kauf sparen kann. Dies erfordert im Vorfeld nur wenig Arbeit für den Kunden. Ein Vergleich mehrerer Anbieter filtert schnell diejenigen heraus, die Sonderkonditionen gewähren, indem sie Rabatte auf die Ausgabeaufschläge einräumen. Zum Teil lassen sich auch gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben.
Sonderkonditionen bei der Baufinanzierung sollten auch für Kunden ein Thema sein, die nicht das erstbeste Angebot ihrer Hausbank blindlings akzeptieren wollen und sich vorsichtshalber umfassend informieren wollen, inwieweit es sich hierbei tatsächlich um gute Konditionen handelt. Wenn man berücksichtigt, dass sich eine gut strukturierte und professionell arrangierte Baufinanzierung nicht nur aus Darlehen von Kreditinstituten, sondern auch aus besonders günstigen Fördergeldern der öffentlichen Hand zusammensetzt, wird es herausragend interessant, wenn sich hierauf auch noch Rabatte auf den Darlehenszins erzielen lassen. Eben dies ist in der Tat möglich, wenn man die Immobilienfinanzierung in Zusammenarbeit mit qualifizierten und unabhängigen Finanzdienstleistern gestaltet. Gestaltungsmöglichkeiten in Zusammenhang mit Geldanlage und öffentlichen Fördermitteln in Zusammenhang mit den eigenen vier Wänden betreffen auch Riester. Auch hier lassen sich durch unabhängige Finanzdienstleister aus einer Hand diverse Optionen ermitteln, die dem Kunden entsprechend seinen Bedürfnissen eine optimale Einbindung der Riester-Förderung zum Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum bieten.

Geldanlage wird nicht einfacher

Montag, 7. November 2011

Nun, nach der erneuten Zinssenkung durch die EZB, wird die Geldanlage nicht einfacher. Zumindest nicht für diejenigen, die ausschließlich auf Zinsen setzen und Risiken (nahezu) ausschließen möchten. Auch gute Tagesgeldkonten werden möglicherweise durch den Zinsschritt nach unten tangiert werden, so dass sich die ohnehin niedrigen Renditen noch weiter absenken werden. Auch Geldmarktfonds als Fonds ohne Ausgabeaufschlag stellen einen weithin beliebten Geldparkplatz dar, leiden aber gleichermaßen unter dem Dauerzistief. Für kurzfristig orientierte Anleger und für die Liquiditätsreserve ändert sich an dem etwas unbefriedigenden Szenario einer realen Null- bzw. Negativverzinsung bis auf Weiteres wohl nichts. Wer höhere Erträge anstrebt, muss bereit sein, entweder längere Laufzeiten mit entsprechend nicht gegebener oder nur eingeschränkter Flexibilität einzugehen oder Verlustrisiken (zumindest auf kürzere Frist) eingehen.

Da das gesamte Nettovermögen meistens nicht auf kurzfristige Geldanlagen bzw. Geldparkplätze ausgerichtet ist, bietet es sich an, die Teile, die nicht kurzfristig benötigt werden, breit zu streuen auf mehrere Anlageklassen wie Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten von diversen Emittenten, Aktien, gegebenenfalls auch Immobilien und Rohstoffe und Devisen. Vor dem Hintergrund, dass für eine angemessene Streuung hierfür insgesamt hohe Beträge unerlässlich sind ebenso wie tiefgreifende Kenntnisse, bietet es sich an, hierfür Profis ans Werk zu lassen. Zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Fonds renommierter Vermögensverwalter, die auch in vergangenen Krisen ihre Qualität bewiesen haben, stellen auch in dem aktuellen Umfeld eine interessante Möglichkeit zur Geldanlage dar. Mindestanlagebeträge sind hierbei in vielen Fällen kein Thema, so dass auch Sparpläne für den planmäßigen Vermögensaufbau ohne Weiteres in Betracht kommen.

Jetzt in Aktienfonds investieren?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Aktien gelten auch heute noch trotz der derzeitigen Missstimmung an den Finanzmärkten als die langfristig rentabelste Form der Geldanlage. Kurz- und mittelfristig beinhalten Aktien allerdings erhebliche Risiken in Form von Kursverlusten bis hin zu möglichen Totalverlusten. Die Investition in den Aktienmarkt über Investmentfonds hingegen bringt automatisch eine Risikostreuung mit sich, da der Anlagebetrag gleichzeitig in eine Vielzahl von Aktien investiert wird, die zudem durch ein professionelles Management ausgewählt und permanent überwacht werden. Die meisten zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Aktienfonds stellen aufgrund der sehr geringen Mindestanlagebeträge eine Möglichkeit zur Geldanlage auch für kleine verfügbare Summen dar. Durch Fondssparpläne, bei denen regelmäßig ein konstanter Anlagebetrag, zum Beispiel 50 €, investiert wird, lässt sich langfristig ein beachtliches Vermögen aufbauen, das auch einen frei verfügbaren und somit flexiblen Bestandteil der privaten Altersvorsorge ausmachen kann.
Dennoch: Auch bei einem indirekten Kauf über Fonds stellen Aktien eine Form der Geldanlage dar, die nicht für kurzfristig benötigte Mittel geeignet ist. Der empfohlene Anlagehorizont wird meist mit zehn Jahren angegeben, um somit das Verlustrisiko deutlich einzudämmen. Aufgrund der Flexibilität der Investmentfondsanlage ist ein Verkauf, etwa zur Gewinnrealisierung, jedoch ebenso möglich wie eine gezielte Aufstockung in Zeiten, in denen sich die Börse allgemein in schwerem Fahrwasser befindet. Die Renditechancen erhöhen sich unmittelbar dadurch, dass man langjährig überdurchschnittlich erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwirbt, indem man einen Fonds Rabatt in vollständiger Höhe von (meist) 5 Prozent eingeräumt bekommt.

Vermögenswirksame Leistungen

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Der planmäßige mittelfristige Vermögensaufbau wird staatlicherseits für Arbeitnehmer mit kleineren und mittleren Einkommen besonders gefördert. Vermögenswirksame Leistungen werden mittlerweile von den meisten Arbeitgebern aufgrund von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder aufgrund individueller Vereinbarungen als Gehaltsbestandteil gezahlt. Wenn dies ausnahmsweise nicht der Fall ist, können Arbeitnehmer hier auch selbstständig tätig werden, indem ein Teil des Nettogehalts nicht ausgezahlt wird, sondern in einen Sparvertrag für Vermögenswirksame Leistungen fließt. Staatlicherseits wird die Arbeitnehmer-Sparzulage gewährt, wenn geltende Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Die Höhe hängt davon ab, wie viel gespart wird und welche Anlageform gewählt wird. Zur Auswahl stehen Fonds und ein Bausparvertrag. Bausparen ist hierbei tendenziell für sicherheitsorientierte Anleger geeignet, während Investmentfonds zwar grundsätzlich nicht frei von Risiken sind, dafür aber auch höhere Renditechancen beinhalten. Bei den Kosten ist zu berücksichtigen, dass bei einem Bausparvertrag grundsätzlich zu Vertragsbeginn eine Abschlussgebühr fällig wird, während Fonds vielfach Nebenkosten in Form von Ausgabeaufschlägen mit sich bringen. Diese kann man sich jedoch sparen, indem man gezielt nach der Möglichkeit Ausschau hält, Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben. Bei beiden Anlageformen sollte man darüber hinaus nicht das erstbeste Angebot annehmen, sondern vergleichen, da jeweils eine Vielzahl von Anbietern mit deutlich unterschiedlichen Konditionen am Markt tätig sind. Wenn einem VL tarifvertraglich oder aufgrund von Betriebsvereinbarungen zustehen, sollte man jedoch in keinem Fall hierauf verzichten.

Warum ist Baugeld so günstig?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Preise ergeben sich grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage. Bei Zinsen als den Preisen für Geld ist dies nicht anders, zumindest nicht im mittel- bis langfristigen Bereich, also für Geldanlagen und Finanzierungen mit einem mehrjährigen zeitlichen Horizont. Bei Baugeld einerseits und Renditen für längerfristige Geldanlagen andererseits ist aktuell die Schuldendebatte bzw. -krise für die außerordentlich niedrigen Zinsen maßgeblich verantwortlich. Die Nachfrage nach sicheren Häfen in der Finanzkrise hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach uneingeschränkt sicher geltenden Anleihen in die Höhe geschnellt ist. Die Refinanzierung der deutschen Banken hat sich im Gleichklang verbilligt, so dass Angebote für Baudarlehen ebenfalls günstiger geworden sind.

Sonderangebot für junge Leute

Dienstag, 11. Oktober 2011

Grundsätzlich gilt im Hinblick auf die staatliche Wohnungsbauprämie, in deren Genuss man bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen durch Bausparen kommen kann, dass das Bausparguthaben wohnwirtschaftlich verwendet werden muss. Für junge Leute gibt es allerdings eine besonders vorteilhafte Ausnahmeregelung: Wenn ein Bausparer vor seinem 25. Geburtstag einen neuen Bausparvertrag abschließt, gilt zunächst die grundsätzliche siebenjährige Bindungsfrist. Ist diese jedoch abgelaufen, kann der Bausparer über das mit der Wohnungsbauprämie geförderte Bausparguthaben in vollem Umfang und somit uneingeschränkt flexibel verfügen.
Dies bedeutet, dass das angesparte Kapital für den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums verwendet werden kann, aber nicht muss (wie es ansonsten Bedingung ist). Diese vorteilhafte Ausnahme für junge Bausparer, bei der von der ansonsten strikten Zweckbindung der geförderten Sparbeiträge abgesehen wird, resultiert daraus, dass gerade in jungen Jahren in vielen Fällen noch gar nicht ersichtlich ist, inwieweit zu einem späteren Zeitpunkt eigene vier Wände angestrebt werden und hierfür eine Baufinanzierung in Angriff genommen werden soll. Weil insbesondere junge Leute, die sich beispielsweise noch in der beruflichen Ausbildung befinden, oftmals noch keine Vorstellung haben, ob Kaufen oder Bauen einer Immobilie für sie einmal ein Thema werden könnte, bietet diese Ausnahmeregelung somit die Chance, in den Genuss der allgemeinen Vorteile des Bausparens sowie der besonderen Fördermöglichkeiten zu kommen, ohne dass von vorn herein eine bestimmte Zweckbindung vonnöten wäre. Diese Flexibilität bei der Verwendung des angesparten Guthabens ist unter sonst gleichen Umständen im Vergleich zu anderen Möglichkeiten der Geldanlage ein nicht unwesentliches Kriterium bei der Auswahl.

Der Profit liegt im Einkauf

Freitag, 7. Oktober 2011

Die neu aufgeflackerte Finanzkrise bzw. die aktuell das Geschehen an den Finanzmärkten bestimmende Schuldenkrise im Euroraum hat zu einem für Anleger auf den ersten Blick misslichen Szenario geführt: Zinsen nur noch knapp über der Nulllinie für risikolose Anlagen (wobei die Meinungen, was hierunter überhaupt noch zu zählen ist, deutlich auseinander gehen) und hohe Risiken an den Börsen. Auf den zweiten Blick stellt sich die Lage etwas differenzierter dar: Die bemerkenswert niedrigen Zinsen für kurzfristige Geldanlagen lassen sich umgehen, indem man auf Sonderangebote zurückgreift. Der Unterschied zwischen 08/15-Konditionen und Aktionszinssätzen im Tages- und Festgeldbereich ist nicht zu verachten. Nach den Erfahrungen mit Kaupthing Edge sollte man sich jedoch nur auf Kreditinstitute verlassen, die über jeden Zweifel hinsichtlich der Einlagensicherung erhaben sind. Sonderkonditionen der anderen Art gibt es gewissermaßen zurzeit im Baugeld-Bereich: Da Deutschland bonitätsmäßig in Europa weiterhin als der Mercedes gilt, sind die Renditen hierzulande im längerfristigen Bereich deutlich zurückgegangen. Im Gleichklang sind auch die Darlehenszinsen für eine Immobilienfinanzierung deutlich gesunken. Wer als Kreditnehmer in Kürze eine Anschlussfinanzierung benötigt, hat insoweit Glück und kann von den aktuell günstigen Einkaufskonditionen für Baugeld profitieren. Wenn es bis zum Zeitpunkt der Darlehensverlängerung noch etwas dauert, ist die Sicherung der niedrigen Zinssätze über ein Forward Darlehen in jedem Fall eine Überlegung wert. Kostenlose Beratungen erhalten Interessierte hierzu bei versierten unabhängigen Finanzdienstleistern. Diese können auch bei einem anderen Aspekt behilflich sein, der die Geldanlage betrifft: Wenn man es für möglich hält, dass die Finanzwelt (wieder einmal) doch nicht untergeht und die gravierenden Kursverluste der jüngsten Zeit insofern auf mittlere bis längere Sicht als günstige Gelegenheit begreift, lassen sich durch Sonderkonditionen beim Einkauf die Chancen auf eine Teilhabe an einer irgendwann einsetzenden Erholung erhöhen. Der Kauf guter Fonds ohne Ausgabeaufschlag könnte sich aktuell zu einem späteren Zeitpunkt als überaus lohnende Investition herausstellen.

Günstiger einkaufen

Montag, 26. September 2011

Ein bewährtes Instrument zur Geldanlage stellen Investmentfonds dar. Sie bieten mehrere Dienstleistungen wie beispielsweise eine professionelle Verwaltung und Risikostreuung. Außerdem sind die verwalteten Gelder als Sondervermögen auch vor einer Insolvenz der jeweiligen Kapitalanlagegesellschaft geschützt. Natürlich verursacht ein Fonds auch Kosten. Diese liegen allerdings insbesondere bei kleineren Beträgen deutlich unter den anfallenden Gebühren im Zusammenhang mit einer Direktanlage in einzelnen Wertpapieren. Die Verwaltungskosten sind hierbei fix und nicht durch den Anleger zu beeinflussen. Hingegen ergibt sich in der Praxis vielfach die Möglichkeit, die Ausgabeaufschläge beim Kauf von Fonds zu reduzieren.
Der Ausgabeaufschlag bei Investmentfonds, mitunter auch als Aufgeld oder Agio bezeichnet, stellt eine Vergütung für den Vertrieb dar. Partizipieren können entsprechend Banken, Versicherungen, Finanzvertriebe, Vermögensverwalter oder freie Finanzdienstleister. Er ist üblicherweise dazu bestimmt, als Vertriebsprovision die Beratungsleistung des Vermittlers abzugelten. Ein Vergleich unter mehreren Anbietern kann sich für den Anleger jedoch lohnen: Für ein und denselben Fonds wird bei unterschiedlichen Finanzdienstleistern oft ein unterschiedlich hoher Fonds Rabatt gewährt. Manchmal hängt er von der Höhe der Anlagesumme ab, manchmal auch nicht. Rabatte auf den Ausgabeaufschlag wirken sich logischerweise direkt auf die Rendite der Geldanlage aus. Mit jedem gesparten Prozentsatz an Ausgabeaufschlag fließt ein höherer Teil des Anlagebetrags in das Investment. Gerade bei länger laufenden Anlagen, die ohnehin für viele Fonds zu empfehlen sind, kann der Zinseszinseffekt durch die eingesparten Kosten umso besser seine Wirkung entfalten. Am günstigsten kauft man Fonds ohne Ausgabeaufschlag bei einer Vermittlung durch spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister.

Sichere Sache

Donnerstag, 22. September 2011

Niemand wird begeistert reagieren, wenn ihm eine Bausparermentalität attestiert wird, da diese unterschwellig mit Attributen wie beispielsweise langweilig oder fade verbunden wird. Dies gilt im Besonderen für Fragen rund um die Geldanlage bzw. die Finanzen im Allgemeinen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten, vor allem Finanzkrisen, zeigt sich jedoch erfahrungsgemäß, dass konservative Herangehensweisen und auf Sicherheit bedachte Anlageformen wie eben Bausparen reale Vorzüge aufweisen.
Die Sicherheit des Bausparens kann entsprechend auch als einer seiner maßgeblichen Vorteile angesehen werden. Dies betrifft sowohl die Ausrichtung auf eine risikolose Möglichkeit der Geldanlage als auch darüber hinaus die Option auf einen verlässlichen Eckpfeiler einer Immobilienfinanzierung in Form eines zinsgünstigen und kalkulierbaren Bauspardarlehens.
Das auf einem Bausparvertrag kontinuierlich angesparte Bausparguthaben genießt schon aus dem Grunde ein außerordentliches Maß an Sicherheit, dass Bausparkassen als Kreditinstitute einer besonderen staatlichen Aufsicht unterliegen und die verwahrten Einlagen entsprechend der staatlichen Einlagensicherung unterliegen. Sicherheit besteht beim Bausparen auch hinsichtlich der Konditionen, da die angebotenen Bauspartarife grundsätzlich mit Festzinsvereinbarungen ausgestattet sind. Dies betrifft sowohl die Guthabenzinsen als auch die späteren Darlehenszinsen im Falle der Inanspruchnahme des Bauspardarlehens für die Durchführung einer Immobilienfinanzierung. In Bezug auf das zinsgünstige Bauspardarlehen besteht ab Zuteilungsreife des Bausparvertrages im Übrigen ein Rechtsanspruch. Dies beinhaltet ein nicht zu unterschätzendes Maß an zusätzlicher Sicherheit: Die insgesamt aufzubringende Finanzierung der Immobilie kann in der entsprechenden Höhe von vorn herein eingeplant werden kann. Das notwendige Volumen der Immobilienfinanzierung, das durch Eigenkapital, Förderdarlehen oder gewöhnliche Bankdarlehen aufgebracht werden muss, sinkt dementsprechend. Verbinden lässt sich Bausparen im Übrigen mit den Angeboten, die der Staat im Hinblick auf die Riester-Förderung unterbreitet. Eine private Finanzierung einer Wohnimmobilie lässt sich durch die Nutzung von Wohn-Riester in vielen Fällen erheblich günstiger gestalten. Über die Möglichkeiten und die individuellen finanziellen Vorteile sollte man sich durch unabhängige Finanzdienstleister informieren lassen.

Weitere Zinserhöhung in Sicht

Dienstag, 14. Juni 2011

Ausgehend von den jüngsten Äußerungen seitens des EZB-Präsidenten ist mit einer weiteren Erhöhung des Leitzinses in absehbarer Zeit, vermutlich sogar in einem Monat, zu rechnen. Unabhängig davon, wie hoch dieser ausfallen wird, ist in jedem Falle davon auszugehen, dass Sparer weiterhin mit nicht eben üppigen Renditen für ihre klassischen Geldanlagen leben müssen und dass Baugeld sich zwar weiter von den historischen Tiefstständen im letzten Herbst entfernen wird, aber dennoch im langfristigen Vergleich als sehr günstig zu bezeichnen ist. Inwieweit der sich abzeichnende Trend weg vom billigen Geld nachhaltig sein wird und man auf mittlere Sicht wieder – bei weiteren möglichen Zinserhöhungen oder, insbesondere bei längeren Laufzeiten, durch Angebot und Nachfrage – von höheren Zinsen sprechen kann, ist aus heutiger Sicht noch völlig spekulativ. Wesentliche Einflussfaktoren sind hierbei Konjunktur und Inflation, welche ihrerseits wiederum nicht völlig unabhängig voneinander sind. Für Geldanleger gewinnen in einem Szenario steigender Zinsen tendenziell Geldmarktfonds, die als Fonds ohne Ausgabeaufschlag beim Erwerb in der Regel mit keinen Nebenkosten verbunden sind, wieder an Attraktivität im Vergleich zu einer Festgeldanlage. Wer hingegen eine laufende Baufinanzierung zu bedienen hat und wessen Anschlussfinanzierung noch nicht unmittelbar vor der Tür steht, der sollte sich um Modalitäten sowie Vor- und Nachteile, die mit einem Forward Darlehen verbunden sind, zumindest eingehend vertraut machen, um seine Möglichkeiten zum Schutz vor steigenden Zinsen zumindest einschätzen und bewerten zu können.