Artikel-Schlagworte: „Grundstückshaftpflicht“

Immobilien und Versicherungen

Mittwoch, 19. Januar 2011

Versicherungen stehen mit Immobilien in zweierlei Kontext. Zum Einen wollen bzw. müssen Immobilien durch eine verbundene Wohngebäudeversicherung versichert sein. Zum Anderen stehen sie – sei es als selbstgenutztes Wohneigentum oder als Renditeobjekte – in Konkurrenz zu kapitalbildenden Versicherungen als Instrument zum langfristigen Vermögensaufbau bis hin zur privaten Altersvorsorge.
Verschiedene Studien und Umfragen kommen zu dem Ergebnis, dass die eigenen vier Wände in der Bevölkerung als die sicherste Form der Altersvorsorge angesehen werden. Im Vergleich zu anderen Vermögensformen wir hierbei insbesondere auf die langfristige Werthaltigkeit von Sachwerten auch unter dem Aspekt des Inflationsschutzes abgestellt. Der lastenfreie Besitz eines Eigenheims bzw. einer Eigentumswohnung gewährleistet zudem aufgrund der Mietersparnis eine nicht unerhebliche Entlastung des monatlichen Budgets in der Phase des beruflichen Ruhestands.
Wer mit dem Erwerb einer Immobilie liebäugelt, sollte sich eingehend mit der Beschaffenheit des Objekts befassen und auch der Strukturierung und Gestaltung der Finanzierung angemessene Zeit widmen. Neben einem Vergleich mehrerer Darlehensangebote sollte grundsätzlich auch die Einbindung besonders zinsgünstiger öffentlicher Fördergelder geprüft werden.
Die Wahl der richtigen Versicherung der Immobilie schließlich – ob als verbundene Wohngebäudeversicherung bei einer selbstgenutzten Wohnimmobilie oder als Grundstückshaftpflichtversicherung bei einem vermieteten Objekt – ist innerhalb des gesamten Projekts ein nur geringfügiges Problem. Die Versicherungsbedingungen stellen sich im Vergleich zu anderen Versicherungsgattungen als recht homogen dar; über einen Vergleich mehrerer häufig spezialisierter Anbieter lässt sich ohne größeren Aufwand ein preiswerter Versicherungsschutz einkaufen.