Artikel-Schlagworte: „Investmentfonds“

Fondsauswahl

Mittwoch, 30. März 2011

Fonds haben zwei Nachteile. Zum Einen ist diese Form der Geldanlage nicht vollständig ohne Risiko, zumindest auf kurze Sicht. Allerdings erhält man umgekehrt mit zunehmender Laufzeit auch eine grundsätzlich bessere Chance auf eine höhere Rendite als bei einer konventionellen Geldanlage auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto, so dass die Risiken auf kurze Sicht im Grunde keinen echten Nachteil darstellen. Anders verhält es sich bei dem Problem der Auswahl: Welche(n) sollte man angesichts des schier unüberschaubaren Angebots von über 10.000 zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds kaufen?
Man sollte sich mit der Strategie des Managements vertraut machen, Infomaterial der Kapitalanlagegesellschaft studieren und die bisherige Wertentwicklung absolut und im Vergleich zu anderen gleichartigen Fonds betrachten. Auch Ratings können eine Entscheidungsgrundlage darstellen, ebenso eine Einschätzung über das Für und Wider seitens einer unabhängigen Finanzberatung. Die Qualität eines Fonds im Vergleich zu anderen lässt sich anhand der Wertentwicklung der Vergangenheit, Schwankungen in der Vergangenheit und Ratings, die in Fachzeitschriften veröffentlicht werden, beurteilen. Darauf zu achten ist, dass die Wertentwicklung in absoluter Hinsicht und auch relativ zu anderen Fonds, die eine ähnliche Strategie verfolgen, in einem Vergleich überzeugt, der sich auf mehrere Stichtage in der Vergangenheit bezieht. Wählt man beispielsweise lediglich das abgelaufene Jahr als Vergleichsmaßstab, kann es passieren, dass man einen Investmentfonds erwischt, der vor einem Jahr einen überdurchschnittlichen Einbruch erlitten hat und nunmehr von dem dadurch bedingten niedrigeren Basiseffekt profitiert. Ein Qualitätskriterium ist es auch, wenn Fonds einer bestimmten Kapitalanlagegesellschaft in Fondspolicen namhafter Versicherungen verwendet werden, ohne dass beide Gesellschaften einem gemeinsamen Konzern angehören.
Wenn man sich jedoch für einen (oder besser aus Gründen der Risikostreuung mehrere) Fonds seiner Wahl entschieden hat, sollte man diese Entscheidung nicht ohne Not über den Haufen werfen, dergestalt, dass man wieder verkauft, falls die Entwicklung kurzfristig anders verläuft als man es sich gewünscht oder vorgestellt hatte. Bekanntlich macht Hin und Her Taschen leer. Entsprechend führt es nicht selten zu Enttäuschungen, wenn man einen Aktienfonds mit Verlusten verkauft und in einen Rentenfonds tauscht, um die Verluste auszugleichen und hinterher wieder in den Aktienmarkt einzusteigen. Das Risiko, auf ein falsches Pferd zu setzen, mindert man, indem man sich im Vorfeld genau informiert, was man kauft und für welchen Zeitraum der Anlagebetrag definitiv nicht dringend benötigt wird, also in Ruhe arbeiten kann und soll. Wo man kauft, ist auch ein Aspekt, um Kosten durch einen Fonds Rabatt zu sparen. Idealerweise findet man gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag, die zu seinen persönlichen Zielen und Vorstellungen passen.

Bequeme Vermögensverwaltung

Mittwoch, 9. März 2011

Gemischte Fonds sind als vermögensverwaltendes Instrumentarium die älteste Form des Investmentfonds. Investmentfonds sind allgemein dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital sehr vieler Anleger aufnehmen und in verschiedene Wertpapiere investieren. Die Mindestanlagebeträge sind in aller Regel sehr niedrig.
Sofern sie in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, unterliegen Mischfonds wie alle Investmentfonds der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie sind als Sondervermögen konzipiert, fallen entsprechend im Falle der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Die Vermögenswerte der Anleger sind mithin vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank. Diese führt auch die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren aus und überwacht die Übereinstimmung der Transaktionen mit den Regularien entsprechend den Statuten des Fonds.
Gemischte Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen. Das Verhältnis zwischen beiden Anlageklassen ist grundsätzlich flexibel, der Aktienanteil ist häufig jedoch, was die zulässige Obergrenze angeht, gedeckelt, um das Maximalrisiko festzulegen. Entsprechend werden je nach Risikogehalt defensive, ausgewogene, flexible und dynamische Mischfonds unterschieden. Seit der Finanzkrise erfahren Mischfonds eine gewisse Renaissance, da die Investition in verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen auf längere Sicht besser geeignet ist, eine auskömmliche Rendite ohne die erheblichen Risiken und Schwankungen einer ausschließlichen Aktienanlage zu erzielen. Kosten lassen sich für den Anleger durch einen eingeräumten Fonds Rabatt auf den Ausgabeaufschlag reduzieren.

Investmentfonds

Montag, 14. Februar 2011

Investmentfonds, kurz und bündig meist als “Fonds“ bezeichnet, gelten als Vermögensverwaltung des kleinen Mannes. Es handelt sich gewissermaßen um Kapitalsammelstellen, die das angesammelte Vermögen in Wertpapiere jedweder Couleur investieren können. Anleger beteiligen sich dadurch an einem Investmentfonds, dass sie Anteile kaufen. Investmentfonds bieten eine probate Möglichkeit zur Geldanlage insbesondere auch für kleine Anlagesummen. Es ist in aller Regel nicht notwendig, ganze Anteile zu erwerben; auch Bruchteile sind meist erhältlich. Dies führt zu geringen Mindestanlagesummen. Dieser Vorteil ermöglicht es, über einen Fondssparplan, monatlich bereits ab 25 € investieren zu können. Auf diese Weise lässt sich durch langfristiges regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen. Zwei Möglichkeiten, die für von vorn herein langfristig angelegtes Sparen zur Verfügung stehen, verdienen besondere Erwähnung: Fondspolicen und Riester-Fonds. Über spezielle Riester-Fonds, eine Variante der Riester-Rente, kann man mit einer Beitragsgarantie (für alle selbst eingezahlten Beträge und staatliche Zulagen) die eigene Altersvorsorge gehörig aufpäppeln. Fondspolicen werden auch im Riester-Mantel angeboten; Interessenten sollten sich hierbei jedoch insbesondere über die entstehenden Kosten informieren, die alles andere als unerheblich sind.

Wie funktioniert Wohn-Riester?

Freitag, 4. Februar 2011

Bei der staatlich geförderten Eigenheimrente (“Wohn-Riester“) fließen die staatlichen Altersvorsorgezulagen direkt als Sondertilgungen in die Finanzierung des selbstgenutzten Wohneigentums (Eigenheim oder Eigentumswohnung) ein. Auf diese Weise bewirken sie eine unmittelbare Ersparnis von Darlehenszinsen und führen zu einer schnelleren Entschuldung. Der Abschluss eines Wohn-Riester-Darlehens ist im Vergleich zu den anderen am Markt angebotenen Formen der Riester-Rente (Rentenversicherung, Riester-Fonds, Banksparplan) somit grundsätzlich vorteilhaft, sofern die Darlehenszinsen die Rendite der alternativen Geldanlage übersteigen. Für die Wohn-Riester-Förderung gelten die grundsätzlichen Rahmenbedingungen der staatlich geförderten zusätzlichen privaten Altersvorsorge. Es gibt also keine Besonderheiten: Förderberechtigt sind, neben Beamten und sonstigen Empfängern von Besoldungsbezügen, alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also insbesondere Arbeitnehmer (ohne Einkommensgrenzen). Wer nicht unmittelbar förderberechtigt ist, beispielsweise Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht oder Hausfrauen, wird (mittelbar) begünstigt, sofern der förderberechtigte Ehegatte einen eigenen Riester-Vertrag abschließt und anspart. Gekoppelt an den Kindergeldanspruch, werden darüber hinaus von staatlicher Seite Kinderzulagen gewährt.

Riester für Berufsstarter

Montag, 17. Januar 2011

Für Berufsstarter ist der Einstieg in die staatlich geförderte zusätzliche private Altersvorsorge (Riester-Rente) besonders attraktiv. Bis zum 25. Lebensjahr spendiert der Staat einen einmaligen Berufsstarterbonus von 200 €. Interessant ist darüber hinaus, dass man im ersten Jahr grundsätzlich mit dem zulässigen Mindestbeitrag, dem sog. Sockelbetrag, von 60 € (= einem Heiermann pro Monat) bereits die volle Zulage von 154 € erhält. Den monatlichen Beitrag kann man später problemlos heraufsetzen oder Einmalzahlungen leisten, um sich entsprechend seiner Einkommensentwicklung weiterhin die optimale staatliche Förderung zu sichern. Außerdem ist zu bedenken, dass sich mit dem Mindestbetrag alleine kaum die voraussichtliche Lücke bei der Altersvorsorge wird schließen lassen. Welche Form von Riester-Vertrag man abschließt (Fondssparplan, Rentenversicherung oder Banksparplan), ist für die Höhe der Förderung unerheblich: Diese ist überall identisch. Ebenso erhält man – bei jeder Variante und bei jedem Anbieter – automatisch eine Garantie, dass zum Ende der Sparphase, frühestens ab dem 60. Geburtstag, mindestens die eingezahlten eigenen Beiträge sowie die eingegangenen Altersvorsorgezulagen als Vermögen zur Verfügung stehen. Dennoch empfiehlt sich unbedingt vor dem Abschluss ein ausführlicher Vergleich, da sich insbesondere die Kosten der einzelnen angebotenen Verträge deutlich unterscheiden. Als Daumenregel gilt darüber hinaus, dass mit Riester-Fonds bei einer langen Vertragslaufzeit grundsätzlich die höchsten Renditen zu erwarten sind.

Rentenfonds

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Bei Rentenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die das Kapital ihrer Anleger vornehmlich in Rentenwerte, also Anleihen jedweder Couleur, investieren. Anleihen gelten in ihrer Gesamtheit als eine vergleichsweise risikolose Form der Geldanlage. Im Einzelfall kann dies jedoch vollständig anders aussehen, sobald man Gläubiger eines insolventen Emittenten geworden ist.
Die Investition in den Anleihenmarkt über Investmentfonds gewährleistet eine deutliche Risikostreuung, da das Fondsvermögen gleichzeitig in eine Vielzahl von Titeln investiert wird, die zudem durch ein professionelles Management nach zahlreichen Kriterien ausgewählt und permanent überwacht werden. Einen entscheidenden Vorteil der Geldanlage in Fonds stellen im Übrigen die vielfach anzutreffenden Mindestanlagebeträge von Anleihen in Höhe von 50.000 € dar, die Privatanlegern eine ausreichende Streuung ihres Vermögens erschweren, wenn nicht unmöglich machen.
Das Management eines Rentenfonds ermöglicht es den Anlegern über eine Risikostreuung hinaus auch, gezielt an Chancen der Rentenmärkten teilzunehmen. Dies vollzieht sich durch Investitionen in Anleihen verschiedener Restlaufzeiten unter Berücksichtigung des Zinsniveaus, in Anleihen verschiedener Bonitätsklassen (von sehr sicheren Staatsanleihen bis hin zu Anleihen von Unternehmen in einer Phase der Konsolidierung) bis hin zu Investitionen in Fremdwährungsanleihen, um mögliche Chancen durch Wechselkursgewinne aufgrund eines schwachen Euros wahrnehmen zu können.
Die Ertragsperspektiven eines Rentenfonds gehen somit über die reine Vereinnahmung der jährlichen Zinszahlungen hinaus. Rentenfonds sind als mittelfristiges Instrument der Geldanlage ebenso geeignet wie als langfristiger Baustein zum Vermögensaufbau und zur flexiblen Altersvorsorge. Entstehende Kosten lassen sich dadurch reduzieren, dass man die Fondsanteile mit Rabatt auf den üblichen Ausgabeaufschlag erwirbt.

VL-Anlage

Freitag, 17. Dezember 2010

Die Anlage monatlicher Sparbeiträge im Rahmen eines Sparvertrags für Vermögenswirksame Leistungen (VL) ermöglicht es jedem Arbeitnehmer, auch mit kleinen Beträgen einen planmäßigen mittelfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Jeder Arbeitnehmer kann mit seinem Arbeitgeber vereinbaren, dass ein Teil des Bruttogehalts nicht an ihn überwiesen wird, sondern zur Anlage von VL verwendet wird. Aufgrund von Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ist in der Praxis überwiegend geregelt, dass der Arbeitgeber zumindest einen Zuschuss gewährt oder die Vermögenswirksamen Leistungen sogar vollständig übernimmt.
Eine staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmer-Sparzulage gestaltet die Geldanlage mit VL überaus attraktiv. Sie wird, sofern geltende Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, vom Finanzamt gewährt. Gefördert wird Bausparen sowie eine VL-Anlage in Fonds. Bausparen ist als konservativere Form der Geldanlage anzusehen, kann jedoch auch über das spätere Bauspardarlehen einen günstigen Baustein im Rahmen einer von längerer Hand geplanten Baufinanzierung darstellen. Aktienfonds (nur diese sind begünstigt durch die Sparzulage) beinhalten demgegenüber die Chance auf eine mittel- bis langfristig höhere Rendite.

Flexible Vorsorge

Montag, 29. November 2010

Ursprünglich langfristig angelegte Geldanlagestrategien bzw. Vorsorgekonzepte sollten nicht nur deshalb verworfen werden, weil kurzfristige Verluste für Missmut sorgen. Fonds sollten entsprechend bei kurzfristigen Schwankungen nach unten (oder auch oben) nicht Hals über Kopf verkauft werden. Zielführender ist es grundsätzlich, langfristig angelegte Strategien zum Vermögensaufbau, insbesondere zur Altersvorsorge, konsequent zu verfolgen, indem regelmäßig kleinere Beträge über einen Sparplan investiert werden. Je länger die planmäßige Spardauer veranschlagt ist, desto besser können auch risikoreichere Anlageformen wie Aktien über Fonds beigemischt werden. Diese Methode führt über den sogenannten Cost-Average-Effekt dazu, dass bei einer schwierigen Börsensituation mehr Anteile für den regelmäßigen Sparbeitrag erworben werden. Da alle Anteile bei steigenden Kursen einen Wertzuwachs erzielen, führt ein Fondssparplan, der konsequent bedient wird, unter gleichen Umständen zu einem höheren Wertzuwachs im Vergleich zu einer Direktanlage. Zudem mindert regelmäßiges Sparen das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen.
Eine Alternative, bei der durch sukzessive Fondswechsel planmäßig (und für den Kunden kostenlos) das Risiko mit abnehmender Restlaufzeit reduziert wird, findet in empfehlenswerten Fondspolicen auf Wunsch durch ein automatisches Ablaufmanagement statt.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Wer bekommt die Riester-Förderung?

Freitag, 19. November 2010

Der Staat fördert die Riester-Rente durch Zulagen von jährlich max. 154 € und zusätzliche Kinderzulagen von jährlich 185 € bzw. 300 € sowie eine steuerliche Begünstigung durch die Berücksichtigung der Beiträge im Rahmen eines Sonderausgabenabzugs von max. 2.100 € jährlich.
Wer ist förderberechtigt? Zunächst sind dies Beamte oder allgemein Empfänger von Amtsbezügen, also auch Richter, Soldaten und Kirchenbeamte. Im Übrigen wird generell auf die Rentenversicherungspflicht abgestellt: Wer rentenversicherungspflichtig ist, ist im Rahmen der Riester-Rente förderberechtigt. Ohne Vorliegen einer Rentenversicherungspflicht, die insbesondere bei Selbstständigen durch die Deutsche Rentenversicherung kraft Bescheid festzustellen ist, entfällt die staatliche Förderung, auch wenn freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden. Man kann jedoch mittelbar gefördert werden, wenn sein unmittelbar förderberechtigter Ehegatte “riestert“.
Unmittelbar förderberechtigt sind: Pflichtversicherte Arbeitnehmer; Auszubildende; rentenversicherungspflichtige Selbstständige; Landwirte (soweit nach dem Gesetz über die Alterssicherung pflichtversichert); Wehr- und Zivildienstleistende; Empfänger von Arbeitslosengeld I oder II, auch wenn der jeweilige Anspruch wegen zu hohen Einkommens oder Vermögens ruht; Mütter/Väter während der Kindererziehungs- bzw. Elternzeit; Empfänger von Vorruhestands-, Kranken-, Versorgungskranken-, Verletzten- oder Übergangsgeld, soweit vor/während des Leistungsbezugs Versicherungspflicht bestand/besteht; nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen; geringfügig Beschäftigte (“Minijobber“), soweit sie durch die sog. Aufstockung auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben; Rentner wegen voller Erwerbsminderung, Erwerbsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit, soweit sie unmittelbar vor Renten- bzw. Versorgungsbezug förderberechtigt waren.

Wichtig ist auch, dass die Höhe der Förderung unabhängig ist von der Art des Riester-Vertrages. Es ist insoweit also unerheblich, ob man einen Riester-Fonds, eine Rentenversicherung oder einen Banksparplan anspart oder Wohn-Riester im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung nutzt.