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Wie kommen Darlehenskonditionen zustande?

Montag, 7. Februar 2011

Der Beleihungswert eines Objekts spielt bei einer Immobilienfinanzierung in der Regel eine herausragende Rolle. Er gibt an, bis zu welchem Betrag die Sicherung des zu vergebenden Kredits als zweifelsfrei gegeben angesehen werden kann. Er beträgt in Abhängigkeit von den Beleihungsrichtlinien des jeweiligen Kreditinstituts meist 60 Prozent der Beleihungsgrenze. Diese wiederum gibt an, bis zu welchem Betrag ein Objekt überhaupt beliehen werden darf. Sie orientiert sich am Verkehrswert bzw. gemeinen Wert der Immobilie, liegt aber meist ein wenig darunter. Ursächlich hierfür sind bestimmte Wertabschläge, die aus Sicherheitsgründen vorgenommen werden.
Wenn es darum geht, die konkreten Konditionen für eine Baufinanzierung in Erfahrung zu bringen, werden Interessenten nicht selten mit Allgemeinplätzen abgespeist bzw. erhalten die sachdienliche Information, dass die Bedingungen für ein gegebenenfalls zu gewährendes Darlehen zur Immobilienfinanzierung individuell kalkuliert werden. Hierbei spielen eben jene Beleihungsrichtlinien eine wesentliche Rolle. Es kommt somit in erster Linie auf den Wert der Immobilie an und auf das geplante Eigenkapital des Antragstellers, das dieser für seine Immobilienfinanzierung einzusetzen gedenkt. Die persönliche Bonität des Antragstellers ist im Vergleich zu anderen Arten von Krediten hierbei nicht das hauptsächliche Kriterium hinsichtlich der Konditionen.
Auf diese Weise kann es, wenn man in konkrete Verhandlungen unter Berücksichtigung der Objektgegebenheiten geht, zu nicht unerheblichen Unterschieden bei den offerierten Zinssätzen mehrerer Kreditinstitute kommen. Den Weg zu einer möglichst günstigen Baufinanzierung kann man verkürzen, indem man sich an spezialisierte unabhängige Finanzberater wendet, die mit diversen Kreditinstituten zusammenarbeiten.

Kredite nicht bei Versicherungen aufnehmen

Freitag, 28. Januar 2011

Bei Versicherungen sind Beitragszuschläge für eine unterjährige Zahlungsweise nicht unüblich. Sie werden gemeinhin mit dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand für die Versicherungsunternehmen begründet. Bemerkenswert sind jedoch in aller Regel die Kosten, die sich für den Versicherungsnehmer, der auf diese Weise einen Kredit aufnimmt, hierdurch ergeben. Nicht selten sind im Ergebnis Zuschläge einkalkuliert, die sich auf Basis des Effektiven Jahreszinses teurer darstellen als die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auf einem Girokonto.
Versicherte sollten derartige Beitragszuschläge aus diesem Grunde generell meiden. Zuschläge, die eine Versicherungsgesellschaft als Risikozuschlag angesichts der individuellen Einschätzung des Eintritts des Leistungsfalles verhängt, beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, sind hiervon zu unterscheiden. Sie lassen sich häufig nur im Vorfeld des Abschlusses durch einen ausführlichen Vergleich mehrerer Anbieter in Verbindung mit anonymisierten Voranfragen ermitteln und gegebenenfalls mindern oder vermeiden. Eine unabhängige Finanzberatung ist hierfür eine gute Anlaufstelle.

Finanzierungen ohne Kreditsicherheiten

Mittwoch, 26. Januar 2011

Finanzierungen, die ohne die gesonderte Vereinbarung von Kreditsicherheiten vergeben werden, werden als Blankokredite bezeichnet. In diesen Fällen stellt das Kreditinstitut die Kreditvergabe ausschließlich auf die persönliche Bonität des Antragstellers ab, also seine Kreditwürdigkeit in Verbindung mit seinen finanziellen Verhältnissen. Dispositionskredite werden meistens blanko vergeben, häufig auch Ratenkredite. Bei einem höheren Ratenkredit, etwa zur Autofinanzierung, ist es jedoch üblich, dass das finanzierte Fahrzeug der jeweiligen Bank sicherungsübereignet wird. Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Fahrzeugbrief durch das Kreditinstitut verwahrt wird. Eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung wird keinesfalls blanko durchgeführt. Die finanzierte Immobilie wird dem Kreditinstitut zur Absicherung der gewährten Darlehen pfandunterstellt. Bei einer bestehenden Immobilienfinanzierung kann die auf dem Objekt eingetragene Grundschuld zu einem späteren Zeitpunkt vom Kunden auch für weitere Finanzierungen verwendet werden, was beispielsweise günstigere Konditionen im Vergleich zu einem Blankokredit ermöglichen kann. Vorsicht sollte man walten lassen, wenn für einen Konsumentenkredit von dem Kreditinstitut zwar keine gesonderten Sicherheiten verlangt werden, aber der Abschluss einer Restschuldversicherung “ersatzweise“ bzw. zur Absicherung für den Kunden angeraten oder empfohlen wird. Wenn es sich in der Tat um größere Summen handelt, die im Falle der Todes des Allein- oder Hauptverdieners die Hinterbliebenen vor ernstliche Probleme stellen würden, sollte man eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung mit einer sukzessive fallenden Versicherungssumme abschließen. Dies muss nicht und wird in der Praxis selten bei der kreditgebenden Bank sein. Eine Restschuldversicherung ist in der Regel unverhältnismäßig teurer. Für einen entsprechenden Vergleich der infrage kommenden Versicherungen empfehlen sich unabhängige Finanzberater.

Günstige Dispozinsen …

Dienstag, 25. Januar 2011

… bleiben Fehlanzeige! Auch wenn es hinsichtlich der Konditionen für den Dispo auf dem Gehaltskonto durchaus beträchtliche Unterschiede gibt – eine Finanzierung gibt es trotzdem in jedem Falle günstiger. Für Ratenkredite lassen sich deutlich bessere Konditionen finden. Man wende sich hierbei an eine spezialisierte Finanzberatung. Der Zinsvorteil aus einer Umschuldung reicht mitunter sogar aus, um die Tilgung zu finanzieren. Denn diese ist die eigentliche Crux bei Dispokrediten: Sie findet nicht statt, sofern der Kontoinhaber/Kreditnehmer nicht selbstständig hierfür Sorge trägt. Wer sein Konto dauerhaft im Soll führt, sollte aus diesem Grund nicht zögern, eine Umschuldung in Angriff zu nehmen: Anstelle eines happigen vierteljährlichen Rechnungsabschlusses für das Girokonto, bei dem (neben den Kontoführungsgebühren) die Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispos belastet werden, wird monatlich eine Kreditrate fällig, die neben den Zinsen auch einen fortlaufend ansteigenden Tilgungsanteil enthält. Somit findet eine Entschuldung statt, gewissermaßen genauso schleichend, wie zuvor der Sollsaldo auf dem Girokonto angewachsen war.

Darlehen und Ratenkredite

Mittwoch, 5. Januar 2011

Ein Darlehen ist die gängigste Kreditart für die Durchführung einer mittel- bis langfristigen Finanzierung. Darlehen werden von grundsätzlich allen Banken und Sparkassen sowie von bestimmten öffentlichen Förderinstitutionen vergeben. Darlehensnehmer können sowohl Privatpersonen als auch Betriebe jeder Couleur von der Existenzgründung bis hin zum Großunternehmen sein.
Im Gegensatz zu einem Ratenkredit, der vornehmlich für die Finanzierung des privaten Konsums vergeben wird, ist ein Darlehen grundsätzlich für längerfristige Finanzierungen, beispielsweise eine Baufinanzierung, geeignet. In aller Regel weisen Darlehen günstigere Konditionen auf als ein Ratenkredit, beinhalten allerdings auch höhere Mindestbeträge. Häufig werden für die Gewährung eines Darlehens gesonderte Kreditsicherheiten von Seiten des Kreditinstituts verlangt. Die Konditionen für ein Darlehen richten sich nach der Darlehenslaufzeit, der Darlehenshöhe, der Bonität des Kreditnehmers und gegebenenfalls nach der Werthaltigkeit der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten.

Eilkredite

Montag, 6. Dezember 2010

Es ist grundsätzlich kein gutes Zeichen, wenn Kredite eilig für den Kunden sind. Für Bagatellbeträge, wie sie bisweilen in Zusammenhang mit Impulskäufen stehen, gibt es Dispositionskredite oder Kreditkarten, falls das gut verzinste Tagesgeldkonto mit der geplanten eiligen Anschaffung überfordert wäre. Ansonsten gilt es, einen Ratenkredit in Erwägung zu ziehen. Dieser ist meist erheblich günstiger, als es die Inanspruchnahme des Dispos oder erst recht einer eingeräumten Kontoüberziehung wäre. Im Vergleich zu einer Inanspruchnahme des Dispos ist ein Ratenkredit zwar mit ein wenig mehr Verwaltungsaufwand für die Bank und für den Kunden verbunden, da ein separater Kreditvertrag geschlossen werden muss. Die Ersparnis lohnt diesen Aufwand jedoch allemal.
Wer hingegen eine Baufinanzierung als Eilkredit begreift, wird feststellen müssen, dass Kreditinstitute dies geringfügig anders beurteilen. Neben der Bonitätsprüfung des Kunden, die vergleichbar mit derjenigen für einen Ratenkredit ist, ist es nämlich auch notwendig, die Immobilie, die erstellt oder erworben werden soll, einer Prüfung zu unterziehen. Diese Prüfung entscheidet auch darüber, ob und zu welchen Konditionen die geplante Finanzierung bewilligt wird. Dieses Procedere wiederholt sich bei jeder Konditionsanfrage, wenn ein Interessent mehrere Kreditinstitute aufsucht, um eine möglichst günstige Finanzierung zu erhalten. Eine Ersparnis an Zeit, Wegen und Nerven sowie letztlich auch Zinsen ist häufig dadurch möglich, dass man sich an einen unabhängigen Finanzdienstleister wendet, der mit zahlreichen Banken zusammenarbeitet.

Was versteht man eigentlich unter Bonität?

Freitag, 3. Dezember 2010

Der Begriff Bonität kann als Synonym für Kreditwürdigkeit angesehen werden. Neben der persönlichen Kreditwürdigkeit, die die Vertrauenswürdigkeit bzw. Zuverlässigkeit des Kreditnehmers betrifft, spielt insbesondere die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bei der Bonitätsprüfung eine Rolle. Hierbei gehen Kreditinstitute bei der Prüfung eines Antrags auf eine Finanzierung der Frage nach, inwieweit der Kunde “gut“ für den jeweiligen Betrag ist. Dieses Prinzip gilt für Kredite jeder Größenordnung, vom Dispo bis hin zur Baufinanzierung.
Im Geschäft mit Privatkunden wird die Bonitätsprüfung heutzutage grundsätzlich standardisiert und EDV-gestützt durchgeführt. Eine Schufa-Auskunft ohne Negativmerkmale ist grundsätzlich Voraussetzung für eine Kreditvergabe. Für Selbstständige und Unternehmen wird es in aller Regel komplexer. Die Bonitätsprüfung erfolgt grundsätzlich nicht nur bei Antragstellung, sondern darüber hinaus auch fortlaufend durch Auswertung der einzureichenden Jahresabschlüsse und gegebenenfalls unterjähriger betriebswirtschaftlicher Auswertungen. In Verbindung mit dem Rating des Kunden entscheiden auch Sicherheiten, die vom Kreditnehmer zur Risikobegrenzung zur Verfügung gestellt werden, über die Bewilligung und die Konditionen bereitgestellter Finanzierungen.

Lohnt Leasing als Alternative zum Kredit?

Freitag, 26. November 2010

Leasing wird mitunter dann als Alternative zu einem Ratenkredit gewählt, wenn die Hausbank bei der Kreditvergabe abwinkt. Es gibt in der Tat ab und an die Konstellation, dass ein Kunde nicht für einen Kredit in der gewünschten Höhe “gut“ ist, hingegen einen Leasingvertrag erhält. Der Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in der Differenz hinsichtlich der monatlichen Belastung. Diese ist beim Leasing grundsätzlich niedriger. Dies ergibt sich daraus, dass der Kunde während der vereinbarten Vertragslaufzeit nicht vollständig tilgt. Allerdings stellt sich der Gesamtbetrag, der vom Kunden zu zahlen ist, meist höher dar als bei einem Kredit.
Bevor man sich anstelle eines ursprünglich geplanten Kredits auf einen Leasingvertrag einlässt, gilt es, einiges zu prüfen. Dies betrifft insbesondere die vertraglichen Bestimmungen hinsichtlich der Regelungen zum Laufzeitende. Kann oder muss man den Leasinggegenstand käuflich übernehmen, falls ja, zu welchen Konditionen? Im Übrigen ist, genau wie bei jeder Form der Finanzierung, noch zu prüfen, inwieweit das jeweilige Angebot im Vergleich zu anderen Leasinggesellschaften günstig ist. Gegebenenfalls holt man Angebote der Konkurrenz ein. Auf die Suche kann man sich unproblematisch begeben, indem man den unabhängigen Finanzdienstleister seines Vertrauens hiermit beauftragt.

Dispos lohnen sich

Montag, 22. November 2010

Ein Dispositionskredit, kurz Dispo genannt, gehört gewissermaßen zur Grundausstattung eines Girokontos für Privatpersonen. Er ermöglicht es dem Kontoinhaber und gegebenenfalls den Kontobevollmächtigten, zu Lasten des Girokontos auch dann Verfügungen vorzunehmen, wenn das entsprechende Guthaben nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verfügungen können entweder bar an der Kasse des jeweiligen Kreditinstituts oder mittels der EC-Karte am Geldautomaten erfolgen. Auch eine Verfügung durch Überweisungen ist ebenso möglich wie die Ausführung von Daueraufträgen. Zu guter Letzt gewährleistet ein eingeräumter Dispositionskredit, dass auch Lastschriften oder Schecks von der kontoführenden Bank oder Sparkasse eingelöst werden, wenn das Girokonto im Zeitpunkt der Belastung nicht das entsprechende Guthaben aufweist.
Bei allem Komfort, den ein Dispo bietet, sollte man ihn dennoch nur für absolute Ausnahmefälle und dann auch nur kurzfristig zur Überbrückung in Anspruch nehmen. Günstige Kredite sehen nämlich angesichts zweistelliger Zinssätze vollkommen anders aus. Wer den Ehrgeiz entwickelt, noch teureres Geld aufzunehmen, wird allenfalls bei Versicherungen fündig, sofern für eine Police Ratenzuschläge dafür fällig werden, dass die Jahresbeiträge anteilig monatlich gezahlt werden. Bei anstehenden größeren Anschaffungen sollte man sich somit tunlichst um einen günstigen Ratenkredit bemühen.

Dispos lohnen sich für Banken und Sparkassen, nicht für den Kunden!

Wofür braucht man eine Lebensversicherung?

Dienstag, 26. Oktober 2010

Eine Risiko-Lebensversicherung sichert das Risiko ab, dass der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit stirbt. Die Begünstigten erhalten in diesem Falle die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Der Abschluss einer solchen Lebensversicherung kann im Zuge einer Baufinanzierung zu empfehlen sein, ebenso bei der Aufnahme größerer Kredite, sofern die Hinterbliebenen im Zweifelsfalle nicht in der Lage wären, die Verbindlichkeiten aus eigener finanzieller Kraft abzutragen. Eine preisgünstige Variante der Risiko-Lebensversicherung orientiert sich an der im Zeitablauf noch ausstehenden Restschuld der aufgenommenen Finanzierung. Der Risikoschutz sinkt also in dem Maße, wie sich die Darlehen durch laufende Tilgungen reduzieren.

Eine Kapitallebensversicherung hingegen beinhaltet über den reinen Risikoschutz hinaus noch einen langfristigen Sparvertrag. Diese Kombination ist grundsätzlich nicht zu empfehlen. Die Trennung von Risikoschutz und Kapitalanlage, also durch Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung und beispielsweise einer privaten Rentenversicherung führt in aller Regel anhand langjähriger Erfahrungen zu besseren Ergebnissen. Sie finden uns beispielsweise in Kiel unter Versicherung Kiel.