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Eilkredite

Montag, 6. Dezember 2010

Es ist grundsätzlich kein gutes Zeichen, wenn Kredite eilig für den Kunden sind. Für Bagatellbeträge, wie sie bisweilen in Zusammenhang mit Impulskäufen stehen, gibt es Dispositionskredite oder Kreditkarten, falls das gut verzinste Tagesgeldkonto mit der geplanten eiligen Anschaffung überfordert wäre. Ansonsten gilt es, einen Ratenkredit in Erwägung zu ziehen. Dieser ist meist erheblich günstiger, als es die Inanspruchnahme des Dispos oder erst recht einer eingeräumten Kontoüberziehung wäre. Im Vergleich zu einer Inanspruchnahme des Dispos ist ein Ratenkredit zwar mit ein wenig mehr Verwaltungsaufwand für die Bank und für den Kunden verbunden, da ein separater Kreditvertrag geschlossen werden muss. Die Ersparnis lohnt diesen Aufwand jedoch allemal.
Wer hingegen eine Baufinanzierung als Eilkredit begreift, wird feststellen müssen, dass Kreditinstitute dies geringfügig anders beurteilen. Neben der Bonitätsprüfung des Kunden, die vergleichbar mit derjenigen für einen Ratenkredit ist, ist es nämlich auch notwendig, die Immobilie, die erstellt oder erworben werden soll, einer Prüfung zu unterziehen. Diese Prüfung entscheidet auch darüber, ob und zu welchen Konditionen die geplante Finanzierung bewilligt wird. Dieses Procedere wiederholt sich bei jeder Konditionsanfrage, wenn ein Interessent mehrere Kreditinstitute aufsucht, um eine möglichst günstige Finanzierung zu erhalten. Eine Ersparnis an Zeit, Wegen und Nerven sowie letztlich auch Zinsen ist häufig dadurch möglich, dass man sich an einen unabhängigen Finanzdienstleister wendet, der mit zahlreichen Banken zusammenarbeitet.