Artikel-Schlagworte: „Ratenkredite“

Ratenkredite für Selbstständige

Dienstag, 26. April 2011

Ratenkredite können mitunter auch für kleinere inhabergeführte Unternehmen und beruflich Selbstständige sein, wenn das Volumen der benötigten Finanzierungsmittel überschaubar ist, beispielsweise bei einer Existenzgründung mit einem vergleichsweise geringen Kapitalbedarf. Der Unterschied zu einem Darlehen, der gängigen Form der Fremdkapitalaufnahme für betriebliche Finanzierungen des Anlagevermögens, liegt insbesondere in den unterschiedlichen Konditionen beider Finanzierungsvarianten. Während Ratenkredite, zumindest für Privatkunden, in aller Regel standardisiert vergeben werden, bedarf es bei einem Darlehen einer grundsätzlich individuelleren Prüfung der Finanzierung durch das jeweilige Kreditinstitut. Für Unternehmen und Selbstständige gilt allerdings ohnehin die Besonderheit, dass die Bonitätsprüfung auch laufend erfolgt, indem Jahresabschlüsse und/oder betriebswirtschaftliche Auswertungen seitens des Kreditnehmers einzureichen sind. Bei Privatkunden hingegen ist die laufende Kreditüberwachung in aller Regel durch die laufenden Gehaltseingänge bzw. durch gegebenenfalls automatisch eingehende Nachmeldungen seitens der Schufa erledigt. Die Besicherung eines Darlehens oder eines Ratenkredites an Selbstständige ist in aller Regel ebenfalls abweichend von einem herkömmlichen Kredit, wie er für Privatpersonen zur freien Verwendung oder zur Anschaffung von Konsumgütern vergeben wird. Grundsätzlich sind die Kreditsicherheiten, wie auch die Zinssätze, im Geschäft mit Firmenkunden Verhandlungssache. Beide Vertragsbedingungen hängen allerdings auch voneinander ab. Je besser ein Kredit abgesichert ist, desto günstigere Konditionen kann ein Kunde grundsätzlich im Vergleich zu einer ungesicherten Finanzierung, einem Blankokredit, erwarten.
Eine unabhängige Unternehmensberatung, die in Fragen der betrieblichen Finanzierung versiert ist und mit diversen Kreditinstituten zusammenarbeitet, kann durch eine Analyse der bestehenden Kreditverträge und Berücksichtigung der Marktgegebenheiten unter Umständen die Unternehmensfinanzierung nicht unerheblich günstiger gestalten oder einer drohenden Beschneidung der Refinanzierungsmöglichkeiten gegebenenfalls entgegenwirken. Bei einer Inanspruchnahme standardisierter Ratenkredite durch Unternehmen oder Selbstständige besteht unter Umständen die Möglichkeit, Sparpotenziale ungenutzt zu lassen.

Statussymbol

Montag, 14. März 2011

Ein Dispo (Kurzform für Dispositionskredit) wird meist durch das kontoführende Kreditinstitut formlos eingeräumt, wenn regelmäßige Einkünfte in einer gewissen Mindesthöhe auf dem Girokonto zu verzeichnen sind. Die Bonitätsprüfung, also die Frage, ob der Kunde “gut“ ist für einen Dispositionskredit, wird im Zuge der Eröffnung des Girokontos oftmals mit beantwortet. Mitunter ist in den Kreditvergaberichtlinien der jeweiligen Bank oder Sparkasse eine gewisse “Karenzzeit“ festgelegt, d.h., der Kunde muss neben einer ohnehin ausreichenden Bonität, die im Rahmen der Kontoeröffnung durch die zur Verfügung gestellten Unterlagen wie Selbstauskunft, Verdienstbescheinigungen und Einholung einer Schufa-Auskunft geprüft wird, zusätzlich den Nachweis erbringen, dass er sein Girokonto beanstandungsfrei führt.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ein Dispositionskredit in etwa das Drei- bis Fünffache des monatlichen Nettoeinkommens, das als regelmäßiger Eingang auf dem betreffenden Girokonto zu verzeichnen ist, beträgt. Allerdings ist es nicht unüblich, dass bestehende Ratenkredite auf den Verschuldungsgrad des Kunden angerechnet werden, etwa dahingehend, dass die monatliche Kreditrate vom Nettoeinkommen abgezogen wird, so dass das zusätzliche Dispositionslimit des Girokontos entsprechend reduziert wird.
Was die Verwendung des Dispos angeht, so sollte diese überaus sparsam erfolgen. Da ein Dispo ein zwar sehr bequemer, jedoch alles andere als günstiger Kredit ist, sollte man ihn nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen und ansonsten als eiserne Reserve für Notfälle und im Übrigen als Statussymbol betrachten.

Finanzierungen ohne Kreditsicherheiten

Mittwoch, 26. Januar 2011

Finanzierungen, die ohne die gesonderte Vereinbarung von Kreditsicherheiten vergeben werden, werden als Blankokredite bezeichnet. In diesen Fällen stellt das Kreditinstitut die Kreditvergabe ausschließlich auf die persönliche Bonität des Antragstellers ab, also seine Kreditwürdigkeit in Verbindung mit seinen finanziellen Verhältnissen. Dispositionskredite werden meistens blanko vergeben, häufig auch Ratenkredite. Bei einem höheren Ratenkredit, etwa zur Autofinanzierung, ist es jedoch üblich, dass das finanzierte Fahrzeug der jeweiligen Bank sicherungsübereignet wird. Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Fahrzeugbrief durch das Kreditinstitut verwahrt wird. Eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung wird keinesfalls blanko durchgeführt. Die finanzierte Immobilie wird dem Kreditinstitut zur Absicherung der gewährten Darlehen pfandunterstellt. Bei einer bestehenden Immobilienfinanzierung kann die auf dem Objekt eingetragene Grundschuld zu einem späteren Zeitpunkt vom Kunden auch für weitere Finanzierungen verwendet werden, was beispielsweise günstigere Konditionen im Vergleich zu einem Blankokredit ermöglichen kann. Vorsicht sollte man walten lassen, wenn für einen Konsumentenkredit von dem Kreditinstitut zwar keine gesonderten Sicherheiten verlangt werden, aber der Abschluss einer Restschuldversicherung “ersatzweise“ bzw. zur Absicherung für den Kunden angeraten oder empfohlen wird. Wenn es sich in der Tat um größere Summen handelt, die im Falle der Todes des Allein- oder Hauptverdieners die Hinterbliebenen vor ernstliche Probleme stellen würden, sollte man eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung mit einer sukzessive fallenden Versicherungssumme abschließen. Dies muss nicht und wird in der Praxis selten bei der kreditgebenden Bank sein. Eine Restschuldversicherung ist in der Regel unverhältnismäßig teurer. Für einen entsprechenden Vergleich der infrage kommenden Versicherungen empfehlen sich unabhängige Finanzberater.

Günstige Dispozinsen …

Dienstag, 25. Januar 2011

… bleiben Fehlanzeige! Auch wenn es hinsichtlich der Konditionen für den Dispo auf dem Gehaltskonto durchaus beträchtliche Unterschiede gibt – eine Finanzierung gibt es trotzdem in jedem Falle günstiger. Für Ratenkredite lassen sich deutlich bessere Konditionen finden. Man wende sich hierbei an eine spezialisierte Finanzberatung. Der Zinsvorteil aus einer Umschuldung reicht mitunter sogar aus, um die Tilgung zu finanzieren. Denn diese ist die eigentliche Crux bei Dispokrediten: Sie findet nicht statt, sofern der Kontoinhaber/Kreditnehmer nicht selbstständig hierfür Sorge trägt. Wer sein Konto dauerhaft im Soll führt, sollte aus diesem Grund nicht zögern, eine Umschuldung in Angriff zu nehmen: Anstelle eines happigen vierteljährlichen Rechnungsabschlusses für das Girokonto, bei dem (neben den Kontoführungsgebühren) die Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispos belastet werden, wird monatlich eine Kreditrate fällig, die neben den Zinsen auch einen fortlaufend ansteigenden Tilgungsanteil enthält. Somit findet eine Entschuldung statt, gewissermaßen genauso schleichend, wie zuvor der Sollsaldo auf dem Girokonto angewachsen war.

Darlehen und Ratenkredite

Mittwoch, 5. Januar 2011

Ein Darlehen ist die gängigste Kreditart für die Durchführung einer mittel- bis langfristigen Finanzierung. Darlehen werden von grundsätzlich allen Banken und Sparkassen sowie von bestimmten öffentlichen Förderinstitutionen vergeben. Darlehensnehmer können sowohl Privatpersonen als auch Betriebe jeder Couleur von der Existenzgründung bis hin zum Großunternehmen sein.
Im Gegensatz zu einem Ratenkredit, der vornehmlich für die Finanzierung des privaten Konsums vergeben wird, ist ein Darlehen grundsätzlich für längerfristige Finanzierungen, beispielsweise eine Baufinanzierung, geeignet. In aller Regel weisen Darlehen günstigere Konditionen auf als ein Ratenkredit, beinhalten allerdings auch höhere Mindestbeträge. Häufig werden für die Gewährung eines Darlehens gesonderte Kreditsicherheiten von Seiten des Kreditinstituts verlangt. Die Konditionen für ein Darlehen richten sich nach der Darlehenslaufzeit, der Darlehenshöhe, der Bonität des Kreditnehmers und gegebenenfalls nach der Werthaltigkeit der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten.

Eilkredite

Montag, 6. Dezember 2010

Es ist grundsätzlich kein gutes Zeichen, wenn Kredite eilig für den Kunden sind. Für Bagatellbeträge, wie sie bisweilen in Zusammenhang mit Impulskäufen stehen, gibt es Dispositionskredite oder Kreditkarten, falls das gut verzinste Tagesgeldkonto mit der geplanten eiligen Anschaffung überfordert wäre. Ansonsten gilt es, einen Ratenkredit in Erwägung zu ziehen. Dieser ist meist erheblich günstiger, als es die Inanspruchnahme des Dispos oder erst recht einer eingeräumten Kontoüberziehung wäre. Im Vergleich zu einer Inanspruchnahme des Dispos ist ein Ratenkredit zwar mit ein wenig mehr Verwaltungsaufwand für die Bank und für den Kunden verbunden, da ein separater Kreditvertrag geschlossen werden muss. Die Ersparnis lohnt diesen Aufwand jedoch allemal.
Wer hingegen eine Baufinanzierung als Eilkredit begreift, wird feststellen müssen, dass Kreditinstitute dies geringfügig anders beurteilen. Neben der Bonitätsprüfung des Kunden, die vergleichbar mit derjenigen für einen Ratenkredit ist, ist es nämlich auch notwendig, die Immobilie, die erstellt oder erworben werden soll, einer Prüfung zu unterziehen. Diese Prüfung entscheidet auch darüber, ob und zu welchen Konditionen die geplante Finanzierung bewilligt wird. Dieses Procedere wiederholt sich bei jeder Konditionsanfrage, wenn ein Interessent mehrere Kreditinstitute aufsucht, um eine möglichst günstige Finanzierung zu erhalten. Eine Ersparnis an Zeit, Wegen und Nerven sowie letztlich auch Zinsen ist häufig dadurch möglich, dass man sich an einen unabhängigen Finanzdienstleister wendet, der mit zahlreichen Banken zusammenarbeitet.

Lohnt Leasing als Alternative zum Kredit?

Freitag, 26. November 2010

Leasing wird mitunter dann als Alternative zu einem Ratenkredit gewählt, wenn die Hausbank bei der Kreditvergabe abwinkt. Es gibt in der Tat ab und an die Konstellation, dass ein Kunde nicht für einen Kredit in der gewünschten Höhe “gut“ ist, hingegen einen Leasingvertrag erhält. Der Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in der Differenz hinsichtlich der monatlichen Belastung. Diese ist beim Leasing grundsätzlich niedriger. Dies ergibt sich daraus, dass der Kunde während der vereinbarten Vertragslaufzeit nicht vollständig tilgt. Allerdings stellt sich der Gesamtbetrag, der vom Kunden zu zahlen ist, meist höher dar als bei einem Kredit.
Bevor man sich anstelle eines ursprünglich geplanten Kredits auf einen Leasingvertrag einlässt, gilt es, einiges zu prüfen. Dies betrifft insbesondere die vertraglichen Bestimmungen hinsichtlich der Regelungen zum Laufzeitende. Kann oder muss man den Leasinggegenstand käuflich übernehmen, falls ja, zu welchen Konditionen? Im Übrigen ist, genau wie bei jeder Form der Finanzierung, noch zu prüfen, inwieweit das jeweilige Angebot im Vergleich zu anderen Leasinggesellschaften günstig ist. Gegebenenfalls holt man Angebote der Konkurrenz ein. Auf die Suche kann man sich unproblematisch begeben, indem man den unabhängigen Finanzdienstleister seines Vertrauens hiermit beauftragt.

Dispos lohnen sich

Montag, 22. November 2010

Ein Dispositionskredit, kurz Dispo genannt, gehört gewissermaßen zur Grundausstattung eines Girokontos für Privatpersonen. Er ermöglicht es dem Kontoinhaber und gegebenenfalls den Kontobevollmächtigten, zu Lasten des Girokontos auch dann Verfügungen vorzunehmen, wenn das entsprechende Guthaben nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verfügungen können entweder bar an der Kasse des jeweiligen Kreditinstituts oder mittels der EC-Karte am Geldautomaten erfolgen. Auch eine Verfügung durch Überweisungen ist ebenso möglich wie die Ausführung von Daueraufträgen. Zu guter Letzt gewährleistet ein eingeräumter Dispositionskredit, dass auch Lastschriften oder Schecks von der kontoführenden Bank oder Sparkasse eingelöst werden, wenn das Girokonto im Zeitpunkt der Belastung nicht das entsprechende Guthaben aufweist.
Bei allem Komfort, den ein Dispo bietet, sollte man ihn dennoch nur für absolute Ausnahmefälle und dann auch nur kurzfristig zur Überbrückung in Anspruch nehmen. Günstige Kredite sehen nämlich angesichts zweistelliger Zinssätze vollkommen anders aus. Wer den Ehrgeiz entwickelt, noch teureres Geld aufzunehmen, wird allenfalls bei Versicherungen fündig, sofern für eine Police Ratenzuschläge dafür fällig werden, dass die Jahresbeiträge anteilig monatlich gezahlt werden. Bei anstehenden größeren Anschaffungen sollte man sich somit tunlichst um einen günstigen Ratenkredit bemühen.

Dispos lohnen sich für Banken und Sparkassen, nicht für den Kunden!

Prolongation

Dienstag, 28. September 2010

Die Prolongation (= Verlängerung) einer Finanzierung steht an, wenn diese vormals befristet wurde oder wenn die zwischen Kreditinstitut und Kreditnehmer vereinbarte Zinsbindungsfrist endet.
Die Verlängerung befristeter Kredite betrifft in aller Regel Dispositionskredite auf dem Girokonto, bisweilen auch eingeräumte Kreditüberschreitungen oder Kontoüberziehungen. Da es sich hierbei um außerordentlich teure Kredite handelt, drängt es sich in diesem Falle auf, anstelle einer Prolongation eine Umschuldung in einen günstigeren Ratenkredit vorzunehmen.
Eine Verlängerung von Darlehen zum Auslauf der vereinbarten Festzinsbindungsfrist hingegen wird auch als Anschlussfinanzierung bezeichnet. Sie ermöglicht dem Kunden gegebenenfalls auch, ein günstigeres Angebot eines anderen Kreditinstituts anzunehmen und eine Ablösung der Restvaluta des Darlehens in die Wege zu leiten, ohne dass hierfür eine Vorfälligkeitsentschädigung anfiele. Den klassischen Fall einer langfristigen Darlehensaufnahme mit zwischenzeitlichen Prolongationen stellt eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung dar.

Dispozinsen bleiben zu hoch

Mittwoch, 15. September 2010

Das Zinsniveau stellt sich weiterhin als historisch niedrig dar. Überall? Nicht bei privaten Dispositionskrediten auf dem Gehaltskonto! Weiterhin bewegen sich die Dispozinsen überwiegend im zweistelligen Bereich; Stiftung Warentest spricht in der aktuellen Ausgabe von “Finanztest“ entsprechend von dem Dispo als Kostenfalle. Für Ratenkredite lassen sich deutlich bessere Konditionen finden. Der Zinsvorteil reicht mitunter sogar aus, um die Tilgung zu finanzieren. Denn diese ist die eigentliche Crux bei Dispokrediten: Sie findet nicht statt, sofern der Kontoinhaber/Kreditnehmer nicht selbstständig hierfür Sorge trägt. Wer sein Konto dauerhaft im Soll führt, sollte aus diesem Grund nicht zögern, eine Umschuldung in Angriff zu nehmen: Anstelle eines happigen vierteljährlichen Rechnungsabschlusses für das Girokonto, bei dem neben etwaigen Kontoführungsgebühren die Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispos belastet werden, wird monatlich (oder auch vierteljährlich) die Rate für den Kredit fällig, die neben (niedrigeren) Zinsen auch einen Tilgungsanteil enthält. Auf das Jahr gerechnet, ergibt sich eine nicht unerhebliche Ersparnis. Außerdem findet eine Entschuldung statt, gewissermaßen genauso schleichend, wie zuvor der Sollsaldo auf dem Girokonto angewachsen war.