Artikel-Schlagworte: „Rendite“

Warum Fondspolicen?

Montag, 31. Januar 2011

Investmentfonds werden bei Renten- und Lebensversicherungen hauptsächlich deshalb zur Anlage der Sparbeiträge gewählt, weil nach den Erfahrungen über die letzten Jahrzehnte mit Aktien langfristig eine höhere Rendite erwirtschaftet werden kann als mit einer vergleichsweise konservativen Anlage der Anlegergelder im Deckungsstock der Versicherungsgesellschaften. Entsprechend werden üblicherweise zu Vertragsbeginn vornehmlich Aktienfonds gewählt, um mit Hilfe der Fonds die Chancen der Aktienmärkte über einen möglichst langen Zeitraum nutzen zu können.
Gute Fondspolicen bieten jedoch auf Wunsch ein kostenloses automatisches Ablaufmanagement. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Vertragslaufzeit bzw. mit Heranrücken des planmäßigen Vertragsendes zum Ablauf der Police hin sukzessive das investierte Geld abgeltungssteuerfrei von risikoreicheren Aktienfonds in schwankungsärmere, wertstabilere Anlagen umgeschichtet wird. Dadurch wird verhindert, dass mögliche Kursrückschläge gegen Laufzeitende das Vermögen, das häufig als Baustein für die Altersvorsorge eingeplant ist, schmälern, ohne dass die Chance besteht, diese Rückschläge steuerfrei wieder aufzuholen. Neben diesem automatischen Ablaufmanagement sollte darauf geachtet werden, dass die jeweilige Fondspolice eine Mindestverzinsung oder zumindest Garantien zu vertretbaren Kosten beinhaltet.

Riester für Berufsstarter

Montag, 17. Januar 2011

Für Berufsstarter ist der Einstieg in die staatlich geförderte zusätzliche private Altersvorsorge (Riester-Rente) besonders attraktiv. Bis zum 25. Lebensjahr spendiert der Staat einen einmaligen Berufsstarterbonus von 200 €. Interessant ist darüber hinaus, dass man im ersten Jahr grundsätzlich mit dem zulässigen Mindestbeitrag, dem sog. Sockelbetrag, von 60 € (= einem Heiermann pro Monat) bereits die volle Zulage von 154 € erhält. Den monatlichen Beitrag kann man später problemlos heraufsetzen oder Einmalzahlungen leisten, um sich entsprechend seiner Einkommensentwicklung weiterhin die optimale staatliche Förderung zu sichern. Außerdem ist zu bedenken, dass sich mit dem Mindestbetrag alleine kaum die voraussichtliche Lücke bei der Altersvorsorge wird schließen lassen. Welche Form von Riester-Vertrag man abschließt (Fondssparplan, Rentenversicherung oder Banksparplan), ist für die Höhe der Förderung unerheblich: Diese ist überall identisch. Ebenso erhält man – bei jeder Variante und bei jedem Anbieter – automatisch eine Garantie, dass zum Ende der Sparphase, frühestens ab dem 60. Geburtstag, mindestens die eingezahlten eigenen Beiträge sowie die eingegangenen Altersvorsorgezulagen als Vermögen zur Verfügung stehen. Dennoch empfiehlt sich unbedingt vor dem Abschluss ein ausführlicher Vergleich, da sich insbesondere die Kosten der einzelnen angebotenen Verträge deutlich unterscheiden. Als Daumenregel gilt darüber hinaus, dass mit Riester-Fonds bei einer langen Vertragslaufzeit grundsätzlich die höchsten Renditen zu erwarten sind.

Verzinsung von Lebensversicherungen

Freitag, 14. Januar 2011

Die Gesamtverzinsung von kapitalbildenden Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist ein nicht uninteressantes Kriterium bei der Entscheidung, welche Gesellschaft(en) man als Partner für seine private Altersvorsorge auswählt. In der Spitze beläuft sich die Gesamtverzinsung, bestehend aus Garantiezins von (derzeit) 2,25 Prozent, Zinsüberschussbeteiligung sowie einmaliger Schlussüberschussbeteiligung auf rd. 5 Prozent. Das klingt gut. Jedoch: Die Überschüsse sind nicht garantiert, auch nicht für Folgejahre. Sie hängen maßgeblich ab von den erwirtschafteten Erträgen der Versicherungen und diese wiederum vom Zinsniveau. Außerdem: Die Gesamtverzinsung bezieht sich nicht auf den Versicherungsbeitrag, sondern nur auf dessen Sparanteil (nach Kosten). Sie hat somit nur peripher etwas mit der Rendite zu tun. Leider verzichten manche Anbieter nicht darauf, die Milchmädchenrechnung “Gesamtverzinsung ist höher als Zinssatz für Geldanlage“ in Flyern werbewirksam herauszustellen. Daraus folgt: Kunden sollten den Bankberater oder Versicherungsvertreter ihres Vertrauens nach der Rendite der jeweiligen Versicherung (bislang und aktuell prognostiziert) fragen und auf dieser Basis eine Entscheidung treffen. Obwohl zurzeit vieles dafür spricht, dass die Garantieverzinsung für neue Verträge aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben sinken wird, sollten Kunden nichts übereilen. Alternativen zu einer klassischen kapitalbildenden Versicherung bestehen zum Einen in guten Fondspolicen, zum Anderen in der Nutzung der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge durch Riester.

Wie geht man die private Altersvorsorge an?

Montag, 10. Januar 2011

Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden nach heutigem Stand für einen Großteil der Bevölkerung nicht mehr ausreichend sein, um für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben einen ausreichenden oder gar angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Private Vorsorge für das Alter ist insoweit unumgänglich, um bestehenden bzw. abzusehenden Lücken hinsichtlich der Altersvorsorge zu begegnen.
Die Art und Weise der Vorsorge kann auf verschiedene Wege erfolgen. Kapitalbildende Versicherungen sind hierbei eine von mehreren Optionen. Grundsätzlich sollten bei der Wahl der geeigneten Produkte die individuelle Zielsetzung, die Laufzeit und die persönliche Risikobereitschaft im Vordergrund stehen. Gleichzeitig sollten die Kosten, die in Zusammenhang mit der jeweiligen Geldanlage anfallen, sorgsam verglichen werden. Prüfenswert sind darüber hinaus die Angebote seitens des Staates, durch eine Förderung in Form von direkten Zulagen oder Steuervergünstigungen einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge zu leisten. Die Betriebliche Altersvorsorge zählt unter bestimmten Voraussetzungen hierzu, ebenso wie die Riester-Rente und die Rürup-Rente.
Neben Versicherungen kommen Sparpläne sowie Fondssparpläne zum langfristigen Vermögensaufbau in Betracht. Auch eine selbstgenutzte Wohnimmobilie, die mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand lastenfrei ist, stellt aufgrund der ersparten Miete ein weit verbreitetes Instrument für die private Altersvorsorge dar. Die entsprechende Immobilienfinanzierung sollte deshalb frühzeitig durch Bemessung der notwendigen Tilgungsleistungen strukturiert werden.

Rentenfonds

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Bei Rentenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die das Kapital ihrer Anleger vornehmlich in Rentenwerte, also Anleihen jedweder Couleur, investieren. Anleihen gelten in ihrer Gesamtheit als eine vergleichsweise risikolose Form der Geldanlage. Im Einzelfall kann dies jedoch vollständig anders aussehen, sobald man Gläubiger eines insolventen Emittenten geworden ist.
Die Investition in den Anleihenmarkt über Investmentfonds gewährleistet eine deutliche Risikostreuung, da das Fondsvermögen gleichzeitig in eine Vielzahl von Titeln investiert wird, die zudem durch ein professionelles Management nach zahlreichen Kriterien ausgewählt und permanent überwacht werden. Einen entscheidenden Vorteil der Geldanlage in Fonds stellen im Übrigen die vielfach anzutreffenden Mindestanlagebeträge von Anleihen in Höhe von 50.000 € dar, die Privatanlegern eine ausreichende Streuung ihres Vermögens erschweren, wenn nicht unmöglich machen.
Das Management eines Rentenfonds ermöglicht es den Anlegern über eine Risikostreuung hinaus auch, gezielt an Chancen der Rentenmärkten teilzunehmen. Dies vollzieht sich durch Investitionen in Anleihen verschiedener Restlaufzeiten unter Berücksichtigung des Zinsniveaus, in Anleihen verschiedener Bonitätsklassen (von sehr sicheren Staatsanleihen bis hin zu Anleihen von Unternehmen in einer Phase der Konsolidierung) bis hin zu Investitionen in Fremdwährungsanleihen, um mögliche Chancen durch Wechselkursgewinne aufgrund eines schwachen Euros wahrnehmen zu können.
Die Ertragsperspektiven eines Rentenfonds gehen somit über die reine Vereinnahmung der jährlichen Zinszahlungen hinaus. Rentenfonds sind als mittelfristiges Instrument der Geldanlage ebenso geeignet wie als langfristiger Baustein zum Vermögensaufbau und zur flexiblen Altersvorsorge. Entstehende Kosten lassen sich dadurch reduzieren, dass man die Fondsanteile mit Rabatt auf den üblichen Ausgabeaufschlag erwirbt.

Flexible Vorsorge

Montag, 29. November 2010

Ursprünglich langfristig angelegte Geldanlagestrategien bzw. Vorsorgekonzepte sollten nicht nur deshalb verworfen werden, weil kurzfristige Verluste für Missmut sorgen. Fonds sollten entsprechend bei kurzfristigen Schwankungen nach unten (oder auch oben) nicht Hals über Kopf verkauft werden. Zielführender ist es grundsätzlich, langfristig angelegte Strategien zum Vermögensaufbau, insbesondere zur Altersvorsorge, konsequent zu verfolgen, indem regelmäßig kleinere Beträge über einen Sparplan investiert werden. Je länger die planmäßige Spardauer veranschlagt ist, desto besser können auch risikoreichere Anlageformen wie Aktien über Fonds beigemischt werden. Diese Methode führt über den sogenannten Cost-Average-Effekt dazu, dass bei einer schwierigen Börsensituation mehr Anteile für den regelmäßigen Sparbeitrag erworben werden. Da alle Anteile bei steigenden Kursen einen Wertzuwachs erzielen, führt ein Fondssparplan, der konsequent bedient wird, unter gleichen Umständen zu einem höheren Wertzuwachs im Vergleich zu einer Direktanlage. Zudem mindert regelmäßiges Sparen das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen.
Eine Alternative, bei der durch sukzessive Fondswechsel planmäßig (und für den Kunden kostenlos) das Risiko mit abnehmender Restlaufzeit reduziert wird, findet in empfehlenswerten Fondspolicen auf Wunsch durch ein automatisches Ablaufmanagement statt.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Was kostet eine Lebensversicherung?

Freitag, 5. November 2010

Lebensversicherungen kosten Geld. In der Regel kosten sie auch Rendite, nämlich dann, wenn man eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, die neben der Absicherung für den Todesfall zusätzlich als Sparvertrag die eigene Altersvorsorge aufpäppeln soll. Grundsätzlich ist es anzuraten, Sparen und Risikoschutz voneinander getrennt zu halten. Konkret fährt man mit einer günstigen Risiko-Lebensversicherung, die den individuellen Bedürfnissen angepasst wird, und einer privaten Rentenversicherung besser im Vergleich zu dem Kombiprodukt Kapitallebensversicherung. Die Risiko-Lebensversicherung kann mit einer konstanten oder mit einer fallenden Versicherungssumme ausgestattet sein. Letztere Variante bietet sich insbesondere an, wenn primär laufende Verbindlichkeiten durch höhere Kredite oder eine Immobilienfinanzierung abgesichert werden sollen. Bei der Rentenversicherung stehen konservativ anlegende Policen, Fondspolicen und Mischformen zur Auswahl. Interessenten sollten sich vor Vertragsabschluss eingehend mit der Ertragskraft der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, den Kosten und den Vertragsbedingungen bezüglich der Garantieleistungen und der Optionen zum Laufzeitende auseinandersetzen.

Sie bekommen keine Überschussbeteiligung?

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Wenn eine private Rentenversicherung (oder kapitalbildende Lebensversicherung), die zum langfristigen Vermögensaufbau oder zur Stärkung der Altersvorsorge abgeschlossen wurde, in den Versicherungsbedingungen festlegt, dass der Kunde keine Überschussbeteiligung erhält, klingt das nicht gut. Eher schon dreist oder fies. Zunächst. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage, wie eigentlich genau bei “normalen“ Policen die Überschussbeteiligung ermittelt wird: Sie wird bei Vertragsabschluss unverbindlich prognostiziert und im Folgenden jährlich neu festgesetzt. Nach allerdings nicht klar definierten Kriterien, die dem Kunden Transparenz ermöglichen würden. Es spielen hierbei unter anderem eine Rolle: Die Geschäftsentwicklung, bei Lebensversicherern insbesondere das Zinsniveau, sowie die Interessen der Versichertengemeinschaft, der Versicherungsgesellschaft nebst deren Eigentümern und vieles mehr. So gesehen empfehlen sich Rentenversicherungen, die die erwirtschafteten Erträge aus der Geldanlage an den Kunden nach klar festgelegten Kriterien komplett auskehren. Der Interessenkonflikt, wer genau eigentlich an den Erträgen in welcher Höhe partizipieren soll, findet hier schlicht nicht statt. Wenn zudem die Kosten für die Versicherung im Vergleich sehr günstig sind und Ratenzuschläge (dies sind bisweilen überaus teure Kredite) für eine unterjährige Prämienzahlung unbekannt sind, hinterlässt dies einen sehr guten Eindruck. Fondspolicen, die zudem bei Tod des Versicherungsnehmers in der Ansparphase nicht nur die eingezahlten Beiträge, sondern auch die höheren Erträge aus dem Fondsguthaben an die Erben auszahlen , werden von unabhängigen Finanzdienstleistern aus diesen Gründen gern empfohlen. Erst recht, wenn sie auf Wunsch noch gute Garantieelemente beinhalten, falls der Kunde das Risiko der Kapitalanlage, das mit Chancen auf höhere Renditen zwangsläufig einhergeht, nicht alleine schultern möchte.

Fondssparpläne

Montag, 19. Juli 2010

Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.