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Rentenfonds

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Bei Rentenfonds handelt es sich um Investmentfonds, die das Kapital ihrer Anleger vornehmlich in Rentenwerte, also Anleihen jedweder Couleur, investieren. Anleihen gelten in ihrer Gesamtheit als eine vergleichsweise risikolose Form der Geldanlage. Im Einzelfall kann dies jedoch vollständig anders aussehen, sobald man Gläubiger eines insolventen Emittenten geworden ist.
Die Investition in den Anleihenmarkt über Investmentfonds gewährleistet eine deutliche Risikostreuung, da das Fondsvermögen gleichzeitig in eine Vielzahl von Titeln investiert wird, die zudem durch ein professionelles Management nach zahlreichen Kriterien ausgewählt und permanent überwacht werden. Einen entscheidenden Vorteil der Geldanlage in Fonds stellen im Übrigen die vielfach anzutreffenden Mindestanlagebeträge von Anleihen in Höhe von 50.000 € dar, die Privatanlegern eine ausreichende Streuung ihres Vermögens erschweren, wenn nicht unmöglich machen.
Das Management eines Rentenfonds ermöglicht es den Anlegern über eine Risikostreuung hinaus auch, gezielt an Chancen der Rentenmärkten teilzunehmen. Dies vollzieht sich durch Investitionen in Anleihen verschiedener Restlaufzeiten unter Berücksichtigung des Zinsniveaus, in Anleihen verschiedener Bonitätsklassen (von sehr sicheren Staatsanleihen bis hin zu Anleihen von Unternehmen in einer Phase der Konsolidierung) bis hin zu Investitionen in Fremdwährungsanleihen, um mögliche Chancen durch Wechselkursgewinne aufgrund eines schwachen Euros wahrnehmen zu können.
Die Ertragsperspektiven eines Rentenfonds gehen somit über die reine Vereinnahmung der jährlichen Zinszahlungen hinaus. Rentenfonds sind als mittelfristiges Instrument der Geldanlage ebenso geeignet wie als langfristiger Baustein zum Vermögensaufbau und zur flexiblen Altersvorsorge. Entstehende Kosten lassen sich dadurch reduzieren, dass man die Fondsanteile mit Rabatt auf den üblichen Ausgabeaufschlag erwirbt.

Der Euro schwächelt

Mittwoch, 5. Mai 2010

– € unter 1,30 $ – 
Akuten Handlungsbedarf angesichts der sich ausweitenden (genauer: zunehmend offensichtlicheren) EU-Schuldenkrise hat, wer Fremdwährungsdarlehen für die Immobilienfinanzierung aufgenommen hat, beispielsweise CHF-Darlehen. Die Variante, dass eine Baufinanzierung in Schweizer Franken aufgenommen wird, um sich das jenseits der Grenze traditionell niedrigere Zinsniveau zu sichern, ist in jüngerer Zeit zwar von geringerem Interesse gewesen, weil auch hierzulande Baugeld überaus erschwinglich zu haben ist. Dennoch sind viele der bestehenden langlaufenden Darlehen von der aktuellen Entwicklung tangiert. Die Gefahr, dass der Zinsvorteil durch nachhaltige Währungsverluste deutlich überkompensiert wird, ist nicht von der Hand zu weisen.
Für Anleger bieten sich demgegenüber aktuell mehr Chancen als Risiken durch potenzielle Währungsgewinne. Interessant stellen sich, auch unter diesem Aspekt, international anlegende Fonds im Rentenbereich dar, die in Staats- und Unternehmensanleihen u.a. auch auf Fremdwährungsbasis investieren. Beispiel: StarCap Argos (ISIN LU0137341789, WKN 805785).

Mit Fonds aus der Finanzkrise

Freitag, 23. April 2010

Eine Lehre aus der Finanzkrise: Nur kaufen, was man versteht! Eine andere: Vermögen breit streuen. Eine dritte: Nicht alles bei einem Einbruch der Börsen über den Haufen werfen. Ergo: Statt vieler Einzeltitel lieber Fonds, die mit Erfolg diese Grundsätze beherzigt haben. 3 gute reichen in der Regel: 1 Aktienfonds, 1 Rentenfonds, 1 Mischfonds; Gewichtung entsprechend Risikoneigung und Anlagehorizont; Ausgabeaufschläge möglichst vermeiden.