Artikel-Schlagworte: „Riester-Förderung“

Interessante Förderung der eigenen Immobilie

Donnerstag, 22. August 2013

Mit Hilfe der staatlichen Riester-Förderung wird der Weg in die eigenen vier Wände in vielen Fällen um einiges einfacher. Da dem Staat bewusst ist, dass eigener Herd Goldes wert ist, kann man das geförderte Altersvorsorgevermögen zum Bau oder zum Kauf eines Eigenheims verwenden, ohne sich hierauf bereits bei Vertragsabschluss festlegen zu müssen. Auch zum Kauf einer Eigentumswohnung darf das geförderte Guthaben verwendet werden, ohne die erhaltene Förderung einzubüßen. Bedingung ist nur, dass es sich jeweils um Wohneigentum handelt, das in Deutschland belegen ist und selbstgenutzt wird. Interessant kann es in vielen Fällen auch sein, eine restlich noch bestehende Immobilienfinanzierung durch das Riester-Guthaben abzulösen. Auch hierdurch wird die staatliche Förderung, die auf dem Altersvorsorgevertrag eingegangen ist, nicht gefährdet. Voraussetzung die jeweilige Immobilienfinanzierung ist ebenfalls, dass sie zur Finanzierung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie im Inland aufgenommen wurde.
Im Ergebnis wird Wohneigentum durch das lukrative Instrument der staatlichen Riester-Rente indirekt gefördert. Förderberechtigt sind alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also alle Arbeitnehmer sowie Beamte. Welche Variante für den Vermögensaufbau mit staatlicher Hilfe gewählt wird, entscheidet nicht über die Höhe der Förderung. Diese ist bei allen Rentenversicherungen, Fondssparplänen und Banksparplänen, die erhältlich sind, identisch. Bei allen Riester-Varianten muss man sich auch nicht im Vorfeld festlegen, ob man nach Abschluss der Sparphase eine Teilauszahlung des Kapitals für eine Verwendung nach freiem Ermessen vornehmen möchte oder die Auszahlungsphase von vorn herein mit einer lebenslangen Rentenzahlung beginnen möchte. Die Alternative, die Riester-Förderung für eine selbstgenutzte Wohnimmobilie durch Kauf, Bau oder Entschuldung durch Tilgung einer restlichen Baufinanzierung als Bestandteil der Altersvorsorge einzubringen, besteht darüber hinaus in jedem Fall.

Günstigere Baufinanzierung mit staatlicher Hilfe

Montag, 13. August 2012

Mit einem Baufinanzierungsrechner wird deutlich, dass vermeintlich geringe Unterschiede in Bezug auf die angebotenen Konditionen für eine Baufinanzierung im Ergebnis gewaltigen Einfluss haben auf die gesamten Finanzierungskosten, die vom Kunden zu leisten sind. Bei einem Darlehensbetrag in Höhe von 120.000 € entsprechen 0,2 Prozentpunkte Unterschiede im Zinssatz 20 € Ersparnis an monatlicher Belastung. Sinnvoll investieren kann man die ersparten Zinskosten in eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung zur Hinterbliebenenabsicherung. Auf diese Weise erhält man den Risikoschutz zur Finanzierung quasi umsonst hinzu.
Umgerechnet auf die monatliche Belastung macht ein vergleichsweise geringer Unterschied unterschiedlicher Darlehenszinsen einen nennenswerten Betrag aus. Dies ergibt sich schon aus der Höhe der Darlehensmittel, die meist für eine Hausfinanzierung benötigt werden. Umso entscheidender ist es, hartnäckig bei den Konditionsverhandlungen zu bleiben und gegebenenfalls hierfür spezialisierte Finanzdienstleister im Rahmen der Auswahl der besten Konditionen einzuschalten.

Günstige öffentliche Fördergelder sollten ebenfalls nicht in einer gut strukturierten Immobilienfinanzierung fehlen. Neben flexibel zur Auswahl stehenden Festzinsbindungsfristen sind bei Programmdarlehen der öffentlichen Hand besonders günstige Zinssätze und Sondertilgungsmöglichkeiten interessant. Auch die staatliche Riester-Förderung lässt sich als Abkürzung auf dem Weg in die eigenen vier Wände nutzen: Zum Einen lässt sich angespartes Altersvorsorgevermögen auf einem Riester-Vertrag zum Erwerb von Wohneigentum (Eigenheim oder selbstgenutzte Eigentumswohnung) oder zur Ablösung einer hierfür aufgenommenen Baufinanzierung verwenden, zum Anderen kann die staatliche Förderung auch direkt in die Finanzierung als Sondertilgungsleistungen einfließen und somit die Finanzierungskosten deutlich senken. Welche Formen der staatlichen Wohneigentumsförderung im Einzelfall in Betracht kommen und welche Voraussetzungen hierbei zu erfüllen sind, sollten Interessenten mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf bei einem in Fragen rund um Finanzierungen versierten unabhängigen Finanzdienstleister klären.

Mit Riester zur eigenen Immobilie

Donnerstag, 26. Juli 2012

In Zusammenhang mit einer Baufinanzierung kann man Riester grundsätzlich auf zwei Wegen nutzen. Entweder spart man mit staatlicher Hilfe durch die entsprechende Förderung ein geschütztes Altersvorsorgevermögen an, oder man lässt sich durch den Staat bei der Tilgung bestehender Darlehen laufend und planmäßig unterstützen. Nutzt man die Riester-Förderung mit Hilfe von Versicherungen, Fonds oder Banksparplänen, darf man das angesparte Vermögen, ohne das Risiko einzugehen, die staatliche Förderung hierdurch einbüßen zu müssen, zum Immobilienerwerb verwenden, sofern es sich um im Inland belegenes selbstgenutztes Wohneigentum handelt. Alternativ kann der Riester-Effekt nicht erst nach Ablauf der Sparphase zum Tragen kommen, sondern bereits vorher, während der Laufzeit der Finanzierung der Immobilie. Hierbei fließen die staatlichen Altersvorsorgezulagen als Sondertilgungen ein, wodurch sie die Darlehenslaufzeit verkürzen und aufgrund der ersparten Zinsen eine schnellere Entschuldung bewirken. Diese als Wohn-Riester bekannte Variante kann man auch anlässlich einer anstehenden neuen Festzinsvereinbarung für die Immobilienfinanzierung abschließen, um der Tilgung künftig noch mehr Schwung zu verleihen.
Beiträge zur Riester-Rente gelten im Rahmen von bestimmten Höchstbeträgen, aber unabhängig von Einkommensgrenzen der beantragenden Personen, als Sonderausgaben im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung. Aufgrund der zusätzlich zu den Grundzulagen fließenden Kinderzulagen, die für eine noch höhere staatliche Förderung sorgen, ist eine Riester-Rente vor allem für Familien eine überaus lukrative und renditeträchtige Möglichkeit, bestehende und nicht wegzudiskutierende Lücken bei der Altersvorsorge schließen zu können. Je nach Vertragsart besteht entweder zum Rentenbeginn ein geschütztes Altersvorsorgevermögen für eine lebenslange Zusatzrente, oder man verfügt über lastenfreies Wohneigentum, welches mit einer Mietersparnis im Ruhestand verbunden ist.

Top-Finanzierungsbedingungen für die eigenen vier Wände

Freitag, 13. Juli 2012

Der Trend zu den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Weitgehend stabile Immobilienpreise und außerordentlich günstige Darlehenskonditionen für eine Baufinanzierung angesichts des Dauerzinstiefs sind die Basis für monatliche Belastungen durch die Finanzierung einer Wohnimmobilie, die für weitaus mehr Haushalte als noch vor einigen Jahren darstellbar sind. Insbesondere die derzeit außerordentlich niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen tragen dazu bei, dass die sich ergebenden Darlehensraten weitaus niedriger sind, als man zunächst meinen möchte. Die jüngste Leitzinssenkung der EZB vom vergangenen Donnerstag deutet darauf hin, dass für diese Rahmenbedingungen in unmittelbarer Zukunft keine Änderung zu erwarten ist.
Als I-Tüpfelchen neben historisch günstigen Darlehenskonditionen von Seiten der finanzierenden Banken und Sparkassen gilt es jedoch, sich die umfangreichen Fördermöglichkeiten zunutze zu machen, die der Staat im Rahmen der Wohneigentumsförderung anbietet. Hierunter fallen zunächst die besonders zinsgünstigen Förderdarlehen der öffentlichen Hand. Spezielle Förderdarlehen des Bundes und einiger Bundesländer sind mit Sonderzinssätzen versehen. Auch im Hinblick auf flexible Tilgungsmöglichkeiten sind die Programmdarlehen nicht mit Nachteilen versehen. Neben vorgeschalteten Tilgungsfreijahren besteht in vielen Fällen die Möglichkeit einer vorzeitigen vollständigen oder teilweisen Darlehensablösung. Die klassische Immobilienfinanzierung erstreckt sich in der Praxis in vielen Fällen bis hin zum Zeitpunkt des Eintritts in den beruflichen Ruhestand. Dementsprechend hat der Staat die selbstgenutzte Wohnimmobilie auch als förderfähig im Sinne der geförderten Altersvorsorge eingestuft. Zertifizierte Verträge in der Form einer Rentenversicherung, eines Fondssparplans oder eines Banksparplans ermöglichen den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums mit staatlicher Förderung. Das angesparte Kapital kann mit Eintritt in den Ruhestand bzw. bei Fälligkeit des Vertrages zum Kauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung verwendet werden. Die staatliche Riester-Förderung, die sich aus Altersvorsorgezulagen und steuerlichen Vergünstigungen zusammensetzt, kann somit erheblich zu einer Ersparnis bei den Finanzierungskosten führen.

Hohe staatliche Förderung

Dienstag, 19. Juni 2012

Ein schlagendes Argument dafür, sich mit der Riester-Rente auseinander zu setzen, ist die staatliche Förderung. Anders als bei klassischen Möglichkeiten, langfristig Kapital aufzubauen und Vorsorge für den Zeitraum des beruflichen Ruhestands zu treffen, hat der Staat mit der Riester-Rente ein Instrument geschaffen, bei dem neben den Beiträgen des Sparers auch staatliche Zulagen auf den jeweiligen Vorsorgevertrag einfließen. Wie hoch die Förderung im Einzelnen ausfällt, hängt von mehreren Kriterien ab.
Zunächst ist entscheidend, ob man als Sparer überhaupt in den Genuss der staatlichen Riester-Förderung kommt. Wer rentenversicherungspflichtig ist, also grundsätzlich alle Arbeitnehmer, bekommt ebenso staatliche Zulagen wie Beamte und diesen gleichgestellte Personen wie Soldaten und Richter. Um die maximale Förderung zu erhalten, ist es notwendig, dass in jedem Jahr jeweils mindestens vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens eingezahlt werden. Bei Empfängern von Amtsbezügen sind es entsprechend vier Prozent der ruhestandsfähigen Bezüge des Vorjahres, die als Voraussetzung für die maximale Zulage des Staates einzuzahlen sind. Ist diese Voraussetzung erfüllt, erhält man jährlich eine sogenannte Grundzulage in Höhe von 154 Euro. Empfänger von Kindergeld erhalten überdies auch Kinderzulagen. Für jedes Kind, für das entweder ein Anspruch auf Kindergeld besteht oder für das ein Kinderfreibetrag im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung gewährt wird, fließen zusätzlich jährlich 185 Euro (bzw. 300 Euro bei Kindern ab Geburtsjahr 2008). Über die Zulagen hinaus winken noch zusätzliche Steuervorteile, sofern man höhere Beträge einzahlt, als für die maximale Zulage gefordert ist.
Wichtig ist darüber hinaus zu wissen, dass man erst zum Ende der Sparphase, also frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres, durch Beginn der zusätzlichen Rentenzahlungen oder bei Fonds des Auszahlplans Leistungen aus dem Vertrag erhält. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt jedoch nicht davon ab, bei welchem Anbieter man abschließt. Auch die Art der Riester-Rente hat keinen Einfluss auf die Höhe der Zulagen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es egal, ob man eine Rentenversicherung abschließt, Fonds über einen Sparplan erwirbt oder einen geförderten Bausparvertrag nutzt. Sofern man mit dem Bau oder Erwerb von Wohneigentum liebäugelt, bietet sich tendenziell eher Bausparen als Vorsorgeform an. Die staatlichen Zulagen werden hierbei zur Tilgung der Immobilienfinanzierung verwendet. Die Rendite ergibt sich auf diese Weise durch die ersparten Darlehenszinsen.

Bausparförderung

Montag, 16. April 2012

Die staatliche Förderung des Baus oder Erwerbs selbstgenutzten Wohneigentums hat in Deutschland eine lange Tradition. Aufgrund sozialpolitischer Überlegungen wird der Wunsch vieler Menschen nach den eigenen vier Wänden durch verschiedene staatliche Zuschüsse und Vergünstigungen gefördert, um die Finanzierung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung bewerkstelligen zu können. Bausparen stellt traditionell ein beliebtes und verbreitetes Instrument im Rahmen der Wohneigentumsförderung dar. Derzeit bestehen drei Möglichkeiten, staatlich gefördert zu werden. Diese können auch zusammen bzw. gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Hierdurch kann das Bausparen zusätzlich zu seinen ohnehin bestehenden Vorzügen, beispielsweise zinsgünstige Kredite in Form eines Bauspardarlehens, noch attraktiver gestaltet werden.
Erstens besteht die Möglichkeit, bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen durch Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen (VL) in einem Bausparvertrag die staatliche Arbeitnehmer-Sparzulage zu erhalten. Zweitens wird, ebenfalls unter Berücksichtigung von Einkommensgrenzen und zusätzlich unter der Voraussetzung einer wohnwirtschaftlichen Verwendung, die staatliche Wohnungsbauprämie gewährt. Drittens kann man, sofern man zu dem geförderten Personenkreis zählt, auch die Riester-Förderung nutzen, und zwar ohne Einkommensgrenzen. Ob man zum geförderten Personenkreis zählt, kann man unproblematisch in einer unabhängigen Finanzberatung klären; gleichzeitig erhält man auf diese Weise einen Überblick über die zahlreichen am Markt verfügbaren Angebote an zertifizierten Bauspartarifen. Die Zertifizierung ist Voraussetzung, um Bausparen als so genannte Eigenheimrente, auch Wohn-Riester genannt, zielgerichtet in eine Baufinanzierung einbinden zu können, um diese durch die staatlichen Zulagen und gegebenenfalls ergänzende steuerliche Vergünstigungen günstiger gestalten zu können.

Bessere Finanzierungsbedingungen

Freitag, 30. März 2012

Wenn man eine Finanzierung in die Wege leiten möchte, weil in Kürze der Weg in die eigenen vier Wände beschritten werden soll, ist es aus mehreren Gründen dringend zu empfehlen, sich von unabhängiger Seite beraten zu lassen. Unabhängigkeit bedeutet in diesem Fall, dass derjenige, über den die Immobilienfinanzierung abgewickelt werden soll, weisungsfrei handeln kann und im Übrigen keinem Interessenkonflikt unterliegt. Konkret bedeutet dies, dass ein Kunde, der sich von einem unabhängigen Finanzdienstleister bei der Suche nach einer möglichst günstigen und überdies passgenauen Finanzierung behilflich sein lässt, davon ausgehen kann, für jede in Betracht kommende Variante ein im Vergleich zu anderen Anbietern vorteilhaftes Angebot präsentiert zu bekommen. Dies betrifft hinsichtlich der Konditionen den Zinssatz, die Festzinsvereinbarungen, ein bei Bedarf seitens des Kunden besonders hohes Maß an Sondertilgungen oder auch die kostenlosen Möglichkeiten, die vereinbarten Regelsätze hinsichtlich der Tilgungsleistungen ändern zu können. Vertragliche Vereinbarungen, die nicht von der Stange sind (wie etwa eine Zinsgestaltung, bei der bis zu einer vertraglich festgelegten Obergrenze die Zinssätze variabel ausfallen), sind überdies Varianten, die nicht jedes Kreditinstitut seinen Kunden von sich aus offeriert. Der Einsatz infrage kommender öffentlicher Förderdarlehen wird ebenfalls grundsätzlich geprüft, ohne dass Interessenten mit entsprechenden Vorkenntnissen hierauf drängen müssen.
Schließlich besteht seitens unabhängiger Finanzdienstleister kein Verkaufsdruck, was den Absatz bestimmter Darlehen oder Finanzierungsformen angeht. Insofern werden Finanzierungsbausteine wie etwa Förderdarlehen auch aktiv angeboten, weil sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die monatliche Belastung für den Kunden im Rahmen dessen liegt, was zu einer problemlosen Bewilligung seitens des die Finanzierung letztlich übernehmenden Kreditinstituts führt. Auch Bausparen, welches unter dem Gesichtspunkt der Zinssicherheit ebenso wie durch eine mögliche Riester-Förderung für viele Kunden ein interessanter Bestandteil des Gesamtpakets sein kann, welches es für eine Baufinanzierung zu schnüren gilt, wird dann angeboten, wenn es passt, und nicht, wenn es aufgrund der Vertriebsziele verkauft werden soll.

Kalkulation einer Baufinanzierung

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Eine Baufinanzierung zu kalkulieren, ist bei näherer Betrachtung recht einfach: Es gilt den Finanzierungsbedarf zu ermitteln und anhand des zur Verfügung stehenden monatlichen Einkommens zu ermitteln, welche monatliche Belastung aus der Finanzierung tragbar ist. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich als Differenz zwischen der Gesamtinvestition (inkl. Nebenkosten) und vorhandenen Eigenmitteln, die der Kunde einbringen möchte. Die monatliche Belastung der Darlehensraten für die zu finanzierende Summe ergibt sich zum Einen aus dem Zinssatz, zum Anderen aus dem Tilgungssatz. Letzterer beträgt grundsätzlich mindestens ein Prozent jährlich bezogen auf den Darlehensbetrag. Der Zinssatz wiederum hängt von mehreren Komponenten ab: Darlehenshöhe, Dauer der Festzinsbindung, Art und Beschaffenheit der Immobilie sowie potenzielles Risiko der finanzierenden Bank, um nur einige zu nennen.

Da die Investition in eigene vier Wände hohe Beträge erfordert, sollte man konservativ kalkulieren und die Finanzierung solide strukturieren. In der Regel werden bei Immobilienfinanzierungen langfristige Darlehensvereinbarungen getroffen, was auch die Festschreibung der vereinbarten Zinssätze angeht. Die Konditionen werden zwischen Bank und Kunde insbesondere in Phasen besonders niedriger Zinsen über einen langfristigen Zeitraum fest vereinbart, so dass der Kreditnehmer eine klare Kalkulationsgrundlage hat und vor Zinssteigerungen geschützt ist, die eine Erhöhung der monatlichen Belastung mit sich bringen würden. Bei besonders niedrigen Zinsen macht es tendenziell eher Sinn, eine höhere als einprozentige Tilgung zu vereinbaren, um das Risiko einer teureren Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist, auch wenn diese beispielsweise erst in zehn Jahren ansteht, von vorn herein zu begrenzen. Das beispiellose Zinstief der letzten Zeit hat zu überaus vorteilhaften Finanzierungsbedingungen für Kunden geführt: Mitunter ist sogar eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital darstellbar, die mit einer mietähnlichen (zum Teil gar niedrigeren) monatlichen Belastung einhergeht.

Nichtsdestotrotz sollte man bei einem Großprojekt wie der privaten Wohneigentumsfinanzierung kein Geld verschenken und sich – am besten bei unabhängigen Finanzdienstleistern – über staatliche Fördermöglichkeiten informieren, die man nutzen kann (und in der Regel auch sollte). Hierzu zählen insbesondere besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand. Auch die Riester-Förderung für Arbeitnehmer führt in der Praxis oftmals zu einer nicht unerheblichen Entlastung bei den Finanzierungskosten, besonders Familien mit Kindern profitieren an dieser Stelle in hohem Maße.

Schneller durch Förderung schuldenfrei

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Ein sehr interessanter Bestandteil einer privaten Baufinanzierung, bei der man die Vorteile von Bausparen und staatlicher Riester-Förderung kombinieren kann, ist die Eigenheimrente, besser bekannt als Wohn-Riester. Zielgruppe hierfür sind insbesondere Personen, die die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge dazu nutzen wollen, ihre privaten Immobiliendarlehen möglichst schnell abzutragen. Die Altersvorsorgezulagen fließen hierbei als Sondertilgungen auf ein speziell eingerichtetes Wohn-Riester-Darlehen. Dieses reduziert sich entsprechend durch diese Tilgungsleistungen. Die Zinsbelastung des Wohn-Riester-Darlehens und der gesamten Baufinanzierung sinkt insgesamt durch die ersparten Darlehenszinsen. Über eine lange Laufzeit, auf die eine Immobilienfinanzierung üblicherweise angelegt ist, macht sich in diesem Zusammenhang der Zinseszinseffekt zugunsten des Kunden bemerkbar. Da die Rendite einer alternativen Geldanlage nur unter Inkaufnahme von Risiken die Darlehenskonditionen des Wohn-Riester-Darlehens übertreffen kann, ist Wohn-Riester insbesondere für konservative Anleger eine vorteilhafte Alternative. Familien profitieren, wie bei Riester insgesamt, im besonderen Maße durch die Kinderzulagen, welche die staatliche Förderung deutlich erhöhen. Ansonsten macht es keinen Unterschied, welche Variante der Riester-Rente man wählt, oder bei welchem Anbieter man abschließt: Die Höhe der Riester-Förderung ist überall identisch. Die übrigen Konditionen variieren jedoch deutlich, so dass man sich von unabhängiger Seite vor Vertragsabschluss beraten lassen sollte. In Bezug auf die Baufinanzierung sind unabhängige Finanzdienstleister, die neben der staatlichen Riester-Förderung auch weitere Fördermittel zu herausragend günstigen Konditionen in die Finanzierung der Immobilie einbinden können, eine gute Wahl.

Zulagen für die Immobilienfinanzierung

Mittwoch, 23. November 2011

Der Staat hat ein breit gefächertes Instrumentarium bereitgestellt, um breiten Bevölkerungsschichten bei der Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums unter die Arme zu greifen. Ein Bausparvertrag ermöglicht es, die Fördermöglichkeiten bei der Zusammenstellung einer privaten Baufinanzierung vollständig und bequem auszuschöpfen.
Bausparen verhilft angehenden Wohnungs- oder Hausbesitzern, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, zur Wohnungsbau-Prämie. Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers erhalten, können diese auf einen Bausparvertrag fließen lassen. Gegebenenfalls können auch eigene Beiträge ohne Zuwendungen des Arbeitgebers auf diese Weise zur Gewährung der steuerfreien und sozialversicherungsfreien Arbeitnehmer-Sparzulage führen. Auch für die dritte Kategorie der staatlichen Zulagen, die man im Rahmen einer Baufinanzierung mittels Bausparen nutzen kann, die Altersvorsorge-Zulage als Bestandteil der Riester-Förderung, gilt jedoch: Nur wer die Zulagen beantragt, erhält sie auch. Wer sie nicht beantragt, verschenkt bares Geld. Die Riester-Förderung beim Bausparen, für die im Gegensatz zu den beiden anderen Zulagen keine Einkommensgrenzen gelten, sichert man sich am besten, indem man einen Dauerzulagenantrag bei der Bausparkasse stellt. Hierfür ist es unbeachtlich, ob man einen Bausparvertrag anspart, um eine Riester-Rente zur Stärkung seiner privaten Altersvorsorge zu erhalten, oder ob man die Zulagen dafür verwendet, eine Immobilienfinanzierung schneller zu tilgen. Die steuerliche Förderung wird optimiert, indem man sich zur Einkommensteuer veranlagen lässt, auch wenn man hierzu aufgrund seiner steuerlichen Situation grundsätzlich nicht verpflichtet wäre. Die Arbeitnehmer-Zulage durch Einzahlungen Vermögenswirksamer Leistungen auf einen Bausparvertrag wird ebenfalls im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung beantragt. Die staatlichen Zulagen führen insgesamt dazu, dass sich die monatliche Belastung aus der Immobilienfinanzierung meist spürbar reduziert. Insbesondere bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital sollte man die gegebenen Fördermöglichkeiten aus diesem Grunde ausschöpfen und diese nicht verschenken.