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Keine reine Huckepack-Förderung mehr

Mittwoch, 10. August 2011

Die Riester-Rente erfährt ab kommendem Jahr folgende Änderung: Reine Zulagenverträge, bei denen der Sparer keine eigenen Beiträge einzahlt, aber dennoch die Förderung in Form der staatlichen Altersvorsorgezulagen erhält, sind passé. Bislang konnten etwa Hausfrauen von den Vorteilen dieser Form der geförderten Altersvorsorge profitieren, wenn ihr Ehegatte einen eigenen Riester-Vertrag in erforderlicher Höhe bedient. Die Huckepack-Förderung, die bislang im Ergebnis zu einer Umsonst-Rente für nicht unmittelbar Förderberechtigte führte, wird künftig nicht mehr möglich sein. Ein Mindestbeitrag von 60 Euro jährlich, der sogenannte Sockelbetrag, muss künftig von jedermann aus eigener Tasche aufgebracht werden. Dies betrifft sowohl Riester-Fonds als auch Riester-Versicherungen sowie Banksparpläne und Wohn-Riester.

Umsonst-Rente

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Riester benannte Riester-Rente wurde eingeführt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, staatlich reguliert die vorgenommenen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. Als Anreiz hierfür wurden staatliche Förderungsmechanismen installiert. Die Riester-Rente ermöglicht es, staatlich gefördert eine zusätzliche private Altersvorsorge zu betreiben als Ergänzung zu den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, einer betrieblichen Altersversorgung, der ebenfalls staatlich geförderten Rürup-Rente und privaten, staatlich nicht oder nur gering geförderten Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung.
Inwieweit der Abschluss einer Riester-Rente individuell eine interessante Option darstellt, um absehbare Lücken zu schließen, die dadurch entstehen, dass die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichen, den gewohnten oder zumindest den anvisierten Lebensstandard abzusichern, hängt von mehreren Faktoren ab, die es im Einzelfall zu prüfen gilt. Ein weiterer Schritt ist dann die Auswahl aus den diversen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente zu sichern (Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan und Eigenheimrente, besser bekannt als “Wohn-Riester“).
Herausragend interessant ist die Riester-Rente für nicht (unmittelbar) Förderberechtigte, z.B. Hausfrauen oder Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht, deren Ehepartner in den Genuss der Riester-Förderung kommen. Hier besteht die Möglichkeit, eine “Umsonst-Rente“ zur Unterstützung der Altersvorsorge zu erhalten. Eigenbeiträge sind bei der sogenannten mittelbaren Förderung nämlich nicht erforderlich!

Die Riester-Rente

Mittwoch, 29. September 2010

Die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Riester benannte Riester-Rente wurde eingeführt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, staatlich reguliert die vorgenommenen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. Als Anreiz hierfür wurden staatliche Förderungsmechanismen installiert.
Die Riester-Rente ermöglicht es den Bürgern, staatlich gefördert eine zusätzliche private Altersvorsorge zu betreiben als Ergänzung zu den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, einer betrieblichen Altersversorgung, der ebenfalls staatlich geförderten Rürup-Rente und privaten Altersvorsorgeverträgen wie beispielsweise einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung.
Inwieweit der Abschluss einer Riester-Rente individuell eine interessante Option darstellt, um absehbare Lücken in der Altersvorsorge zu schließen, die dadurch entstehen, dass die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichen, den gewohnten oder zumindest den anvisierten Lebensstandard abzusichern, hängt von mehreren Faktoren ab, die es im Einzelfall zu prüfen gilt. Insbesondere ist zu klären, ob man zu dem geförderten Personenkreis zählt: Dieser umfasst alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer und bestimmte Gruppen von Selbstständigen, sowie Beamte und sonstige Empfänger von Amtsbezügen. Ein weiterer Schritt ist dann die Auswahl aus den diversen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente zu sichern (Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan, Bausparvertrag und Eigenheimrente, besser bekannt als “Wohn-Riester“).
Herausragend interessant ist die Riester-Rente für nicht Förderberechtigte, z.B. Hausfrauen, deren Ehepartner die Riester-Förderung erhalten. Hier besteht die Möglichkeit, eine “Umsonst-Rente“ zur Unterstützung der Altersvorsorge zu erhalten.