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Langfristig orientierter Vermögensaufbau

Freitag, 1. April 2011

Es gibt zahlreiche Wege, seiner Lücke bei der finanziellen Altersvorsorge zu begegnen. Der bequemste und vermutlich am wenigsten zielführende ist, diese zu ignorieren. Sich somit darauf zu verlassen, dass die Anwartschaften auf eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausreichend sein werden, um den gewünschten oder benötigten Lebensstandard bestreiten zu können, wird in vielen Fällen zu einem unliebsamen Erwachen führen.
Sofern die Option, es Vogel Strauß nachzutun und den Kopf in den Sand zu stecken, nicht in Betracht gezogen wird, indem man sich darauf einstellt, von der staatlichen Grundsicherung im Alter sowie weiteren Transferleistungen leben zu müssen, bedarf es einer planmäßigen finanziellen Vorsorge, um auf privater Basis ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen für den Zeitraum des Ruhestands zu erwirtschaften. Kapitalbildende Versicherungen können hierbei eine Möglichkeit für einen kontinuierlichen Vermögensaufbau darstellen, eine andere Möglichkeit sind Fondssparpläne. Beides muss sich nicht ausschließen. Welche Art von Vorsorge in die engere Auswahl kommt, hängt von den individuellen Zielen und Möglichkeiten ab. Eine Rentenversicherung ist beispielsweise unter sonst gleichen Umständen günstiger als eine Lebensversicherung, da ein zusätzlicher Todesfallschutz in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme für den Fall des vorzeitigen Ablebens des Versicherungsnehmers vor Ende der Vertragslaufzeit nicht enthalten ist. Bei dem Abschluss eines langfristigen Vertrags ist neben einem sorgfältigen Vergleich der zahlreichen Angebote im Hinblick auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auch von Bedeutung, ob man berechtigt ist, eine staatliche Förderung seiner privaten Altersvorsorge (Riester) zu erhalten. Auch hier gibt es die Möglichkeiten, sein Erspartes einer Versicherung anzuvertrauen oder mithilfe von speziellen Investmentfonds (Riester-Fonds) für den Ruhestand vorzusorgen.

Bequeme Vermögensverwaltung

Mittwoch, 9. März 2011

Gemischte Fonds sind als vermögensverwaltendes Instrumentarium die älteste Form des Investmentfonds. Investmentfonds sind allgemein dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital sehr vieler Anleger aufnehmen und in verschiedene Wertpapiere investieren. Die Mindestanlagebeträge sind in aller Regel sehr niedrig.
Sofern sie in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, unterliegen Mischfonds wie alle Investmentfonds der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie sind als Sondervermögen konzipiert, fallen entsprechend im Falle der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Die Vermögenswerte der Anleger sind mithin vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank. Diese führt auch die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren aus und überwacht die Übereinstimmung der Transaktionen mit den Regularien entsprechend den Statuten des Fonds.
Gemischte Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen. Das Verhältnis zwischen beiden Anlageklassen ist grundsätzlich flexibel, der Aktienanteil ist häufig jedoch, was die zulässige Obergrenze angeht, gedeckelt, um das Maximalrisiko festzulegen. Entsprechend werden je nach Risikogehalt defensive, ausgewogene, flexible und dynamische Mischfonds unterschieden. Seit der Finanzkrise erfahren Mischfonds eine gewisse Renaissance, da die Investition in verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen auf längere Sicht besser geeignet ist, eine auskömmliche Rendite ohne die erheblichen Risiken und Schwankungen einer ausschließlichen Aktienanlage zu erzielen. Kosten lassen sich für den Anleger durch einen eingeräumten Fonds Rabatt auf den Ausgabeaufschlag reduzieren.

Investmentfonds

Montag, 14. Februar 2011

Investmentfonds, kurz und bündig meist als “Fonds“ bezeichnet, gelten als Vermögensverwaltung des kleinen Mannes. Es handelt sich gewissermaßen um Kapitalsammelstellen, die das angesammelte Vermögen in Wertpapiere jedweder Couleur investieren können. Anleger beteiligen sich dadurch an einem Investmentfonds, dass sie Anteile kaufen. Investmentfonds bieten eine probate Möglichkeit zur Geldanlage insbesondere auch für kleine Anlagesummen. Es ist in aller Regel nicht notwendig, ganze Anteile zu erwerben; auch Bruchteile sind meist erhältlich. Dies führt zu geringen Mindestanlagesummen. Dieser Vorteil ermöglicht es, über einen Fondssparplan, monatlich bereits ab 25 € investieren zu können. Auf diese Weise lässt sich durch langfristiges regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen. Zwei Möglichkeiten, die für von vorn herein langfristig angelegtes Sparen zur Verfügung stehen, verdienen besondere Erwähnung: Fondspolicen und Riester-Fonds. Über spezielle Riester-Fonds, eine Variante der Riester-Rente, kann man mit einer Beitragsgarantie (für alle selbst eingezahlten Beträge und staatliche Zulagen) die eigene Altersvorsorge gehörig aufpäppeln. Fondspolicen werden auch im Riester-Mantel angeboten; Interessenten sollten sich hierbei jedoch insbesondere über die entstehenden Kosten informieren, die alles andere als unerheblich sind.

Warum Riester?

Mittwoch, 2. Februar 2011

Riester hat im Vergleich zu anderen Wegen, die private Altersvorsorge aufzupäppeln, zwei Vorteile: Die staatliche Förderung und eine Garantie in Höhe der eingezahlten Beiträge, die Verluste bis zum Eintritt in den Ruhestand ausschließt. Die unmittelbare Förderung (Zulagen, außerdem gegebenenfalls noch zusätzliche Steuervorteile) steht jedem zu, der eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung ausübt, außerdem Beamten. Die mittelbare Förderung erhalten Ehegatten eines förderberechtigten Riester-Sparers. Die Garantie gilt zum Ende der Sparphase und umfasst alle eingezahlten Beiträge des Sparers sowie eingegangene Altersvorsorgezulagen. Das angesparte Vermögen steht als Rentenbasis für die Altersvorsorge zur Verfügung. Eine einmalige Teilauszahlung zu Rentenbeginn ist darüber hinaus auch möglich. Auch eine komplette Verwendung des Vermögens zum Kauf einer selbstgenutzten Immobilie oder zur Entschuldung einer entsprechenden Baufinanzierung ist zulässig, ohne die staatliche Förderung einzubüßen. Der regelmäßige jährliche Eingang der Zulagen wird dadurch gewährleistet, dass bei dem Anbieter des Riester-Vertrages ein Dauerzulagenantrag gestellt wird. Dies sollte nicht vergessen werden. Über die sogenannte Günstigerprüfung wird im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung darüber hinaus von Amts wegen geprüft, inwieweit durch die eingezahlten Riester-Beiträge weitere Steuervorteile zum Tragen kommen.

Warum Fondspolicen?

Montag, 31. Januar 2011

Investmentfonds werden bei Renten- und Lebensversicherungen hauptsächlich deshalb zur Anlage der Sparbeiträge gewählt, weil nach den Erfahrungen über die letzten Jahrzehnte mit Aktien langfristig eine höhere Rendite erwirtschaftet werden kann als mit einer vergleichsweise konservativen Anlage der Anlegergelder im Deckungsstock der Versicherungsgesellschaften. Entsprechend werden üblicherweise zu Vertragsbeginn vornehmlich Aktienfonds gewählt, um mit Hilfe der Fonds die Chancen der Aktienmärkte über einen möglichst langen Zeitraum nutzen zu können.
Gute Fondspolicen bieten jedoch auf Wunsch ein kostenloses automatisches Ablaufmanagement. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Vertragslaufzeit bzw. mit Heranrücken des planmäßigen Vertragsendes zum Ablauf der Police hin sukzessive das investierte Geld abgeltungssteuerfrei von risikoreicheren Aktienfonds in schwankungsärmere, wertstabilere Anlagen umgeschichtet wird. Dadurch wird verhindert, dass mögliche Kursrückschläge gegen Laufzeitende das Vermögen, das häufig als Baustein für die Altersvorsorge eingeplant ist, schmälern, ohne dass die Chance besteht, diese Rückschläge steuerfrei wieder aufzuholen. Neben diesem automatischen Ablaufmanagement sollte darauf geachtet werden, dass die jeweilige Fondspolice eine Mindestverzinsung oder zumindest Garantien zu vertretbaren Kosten beinhaltet.

Verzinsung von Lebensversicherungen

Freitag, 14. Januar 2011

Die Gesamtverzinsung von kapitalbildenden Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist ein nicht uninteressantes Kriterium bei der Entscheidung, welche Gesellschaft(en) man als Partner für seine private Altersvorsorge auswählt. In der Spitze beläuft sich die Gesamtverzinsung, bestehend aus Garantiezins von (derzeit) 2,25 Prozent, Zinsüberschussbeteiligung sowie einmaliger Schlussüberschussbeteiligung auf rd. 5 Prozent. Das klingt gut. Jedoch: Die Überschüsse sind nicht garantiert, auch nicht für Folgejahre. Sie hängen maßgeblich ab von den erwirtschafteten Erträgen der Versicherungen und diese wiederum vom Zinsniveau. Außerdem: Die Gesamtverzinsung bezieht sich nicht auf den Versicherungsbeitrag, sondern nur auf dessen Sparanteil (nach Kosten). Sie hat somit nur peripher etwas mit der Rendite zu tun. Leider verzichten manche Anbieter nicht darauf, die Milchmädchenrechnung “Gesamtverzinsung ist höher als Zinssatz für Geldanlage“ in Flyern werbewirksam herauszustellen. Daraus folgt: Kunden sollten den Bankberater oder Versicherungsvertreter ihres Vertrauens nach der Rendite der jeweiligen Versicherung (bislang und aktuell prognostiziert) fragen und auf dieser Basis eine Entscheidung treffen. Obwohl zurzeit vieles dafür spricht, dass die Garantieverzinsung für neue Verträge aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben sinken wird, sollten Kunden nichts übereilen. Alternativen zu einer klassischen kapitalbildenden Versicherung bestehen zum Einen in guten Fondspolicen, zum Anderen in der Nutzung der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge durch Riester.

Wie geht man die private Altersvorsorge an?

Montag, 10. Januar 2011

Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden nach heutigem Stand für einen Großteil der Bevölkerung nicht mehr ausreichend sein, um für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben einen ausreichenden oder gar angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Private Vorsorge für das Alter ist insoweit unumgänglich, um bestehenden bzw. abzusehenden Lücken hinsichtlich der Altersvorsorge zu begegnen.
Die Art und Weise der Vorsorge kann auf verschiedene Wege erfolgen. Kapitalbildende Versicherungen sind hierbei eine von mehreren Optionen. Grundsätzlich sollten bei der Wahl der geeigneten Produkte die individuelle Zielsetzung, die Laufzeit und die persönliche Risikobereitschaft im Vordergrund stehen. Gleichzeitig sollten die Kosten, die in Zusammenhang mit der jeweiligen Geldanlage anfallen, sorgsam verglichen werden. Prüfenswert sind darüber hinaus die Angebote seitens des Staates, durch eine Förderung in Form von direkten Zulagen oder Steuervergünstigungen einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge zu leisten. Die Betriebliche Altersvorsorge zählt unter bestimmten Voraussetzungen hierzu, ebenso wie die Riester-Rente und die Rürup-Rente.
Neben Versicherungen kommen Sparpläne sowie Fondssparpläne zum langfristigen Vermögensaufbau in Betracht. Auch eine selbstgenutzte Wohnimmobilie, die mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand lastenfrei ist, stellt aufgrund der ersparten Miete ein weit verbreitetes Instrument für die private Altersvorsorge dar. Die entsprechende Immobilienfinanzierung sollte deshalb frühzeitig durch Bemessung der notwendigen Tilgungsleistungen strukturiert werden.

Flexible Vorsorge

Montag, 29. November 2010

Ursprünglich langfristig angelegte Geldanlagestrategien bzw. Vorsorgekonzepte sollten nicht nur deshalb verworfen werden, weil kurzfristige Verluste für Missmut sorgen. Fonds sollten entsprechend bei kurzfristigen Schwankungen nach unten (oder auch oben) nicht Hals über Kopf verkauft werden. Zielführender ist es grundsätzlich, langfristig angelegte Strategien zum Vermögensaufbau, insbesondere zur Altersvorsorge, konsequent zu verfolgen, indem regelmäßig kleinere Beträge über einen Sparplan investiert werden. Je länger die planmäßige Spardauer veranschlagt ist, desto besser können auch risikoreichere Anlageformen wie Aktien über Fonds beigemischt werden. Diese Methode führt über den sogenannten Cost-Average-Effekt dazu, dass bei einer schwierigen Börsensituation mehr Anteile für den regelmäßigen Sparbeitrag erworben werden. Da alle Anteile bei steigenden Kursen einen Wertzuwachs erzielen, führt ein Fondssparplan, der konsequent bedient wird, unter gleichen Umständen zu einem höheren Wertzuwachs im Vergleich zu einer Direktanlage. Zudem mindert regelmäßiges Sparen das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen.
Eine Alternative, bei der durch sukzessive Fondswechsel planmäßig (und für den Kunden kostenlos) das Risiko mit abnehmender Restlaufzeit reduziert wird, findet in empfehlenswerten Fondspolicen auf Wunsch durch ein automatisches Ablaufmanagement statt.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Was kostet eine Lebensversicherung?

Freitag, 5. November 2010

Lebensversicherungen kosten Geld. In der Regel kosten sie auch Rendite, nämlich dann, wenn man eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, die neben der Absicherung für den Todesfall zusätzlich als Sparvertrag die eigene Altersvorsorge aufpäppeln soll. Grundsätzlich ist es anzuraten, Sparen und Risikoschutz voneinander getrennt zu halten. Konkret fährt man mit einer günstigen Risiko-Lebensversicherung, die den individuellen Bedürfnissen angepasst wird, und einer privaten Rentenversicherung besser im Vergleich zu dem Kombiprodukt Kapitallebensversicherung. Die Risiko-Lebensversicherung kann mit einer konstanten oder mit einer fallenden Versicherungssumme ausgestattet sein. Letztere Variante bietet sich insbesondere an, wenn primär laufende Verbindlichkeiten durch höhere Kredite oder eine Immobilienfinanzierung abgesichert werden sollen. Bei der Rentenversicherung stehen konservativ anlegende Policen, Fondspolicen und Mischformen zur Auswahl. Interessenten sollten sich vor Vertragsabschluss eingehend mit der Ertragskraft der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, den Kosten und den Vertragsbedingungen bezüglich der Garantieleistungen und der Optionen zum Laufzeitende auseinandersetzen.