Artikel-Schlagworte: „Vermögensaufbau“

Investmentfonds

Montag, 14. Februar 2011

Investmentfonds, kurz und bündig meist als “Fonds“ bezeichnet, gelten als Vermögensverwaltung des kleinen Mannes. Es handelt sich gewissermaßen um Kapitalsammelstellen, die das angesammelte Vermögen in Wertpapiere jedweder Couleur investieren können. Anleger beteiligen sich dadurch an einem Investmentfonds, dass sie Anteile kaufen. Investmentfonds bieten eine probate Möglichkeit zur Geldanlage insbesondere auch für kleine Anlagesummen. Es ist in aller Regel nicht notwendig, ganze Anteile zu erwerben; auch Bruchteile sind meist erhältlich. Dies führt zu geringen Mindestanlagesummen. Dieser Vorteil ermöglicht es, über einen Fondssparplan, monatlich bereits ab 25 € investieren zu können. Auf diese Weise lässt sich durch langfristiges regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen. Zwei Möglichkeiten, die für von vorn herein langfristig angelegtes Sparen zur Verfügung stehen, verdienen besondere Erwähnung: Fondspolicen und Riester-Fonds. Über spezielle Riester-Fonds, eine Variante der Riester-Rente, kann man mit einer Beitragsgarantie (für alle selbst eingezahlten Beträge und staatliche Zulagen) die eigene Altersvorsorge gehörig aufpäppeln. Fondspolicen werden auch im Riester-Mantel angeboten; Interessenten sollten sich hierbei jedoch insbesondere über die entstehenden Kosten informieren, die alles andere als unerheblich sind.

Verzinsung von Lebensversicherungen

Freitag, 14. Januar 2011

Die Gesamtverzinsung von kapitalbildenden Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist ein nicht uninteressantes Kriterium bei der Entscheidung, welche Gesellschaft(en) man als Partner für seine private Altersvorsorge auswählt. In der Spitze beläuft sich die Gesamtverzinsung, bestehend aus Garantiezins von (derzeit) 2,25 Prozent, Zinsüberschussbeteiligung sowie einmaliger Schlussüberschussbeteiligung auf rd. 5 Prozent. Das klingt gut. Jedoch: Die Überschüsse sind nicht garantiert, auch nicht für Folgejahre. Sie hängen maßgeblich ab von den erwirtschafteten Erträgen der Versicherungen und diese wiederum vom Zinsniveau. Außerdem: Die Gesamtverzinsung bezieht sich nicht auf den Versicherungsbeitrag, sondern nur auf dessen Sparanteil (nach Kosten). Sie hat somit nur peripher etwas mit der Rendite zu tun. Leider verzichten manche Anbieter nicht darauf, die Milchmädchenrechnung “Gesamtverzinsung ist höher als Zinssatz für Geldanlage“ in Flyern werbewirksam herauszustellen. Daraus folgt: Kunden sollten den Bankberater oder Versicherungsvertreter ihres Vertrauens nach der Rendite der jeweiligen Versicherung (bislang und aktuell prognostiziert) fragen und auf dieser Basis eine Entscheidung treffen. Obwohl zurzeit vieles dafür spricht, dass die Garantieverzinsung für neue Verträge aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben sinken wird, sollten Kunden nichts übereilen. Alternativen zu einer klassischen kapitalbildenden Versicherung bestehen zum Einen in guten Fondspolicen, zum Anderen in der Nutzung der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge durch Riester.

Wie geht man die private Altersvorsorge an?

Montag, 10. Januar 2011

Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden nach heutigem Stand für einen Großteil der Bevölkerung nicht mehr ausreichend sein, um für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben einen ausreichenden oder gar angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Private Vorsorge für das Alter ist insoweit unumgänglich, um bestehenden bzw. abzusehenden Lücken hinsichtlich der Altersvorsorge zu begegnen.
Die Art und Weise der Vorsorge kann auf verschiedene Wege erfolgen. Kapitalbildende Versicherungen sind hierbei eine von mehreren Optionen. Grundsätzlich sollten bei der Wahl der geeigneten Produkte die individuelle Zielsetzung, die Laufzeit und die persönliche Risikobereitschaft im Vordergrund stehen. Gleichzeitig sollten die Kosten, die in Zusammenhang mit der jeweiligen Geldanlage anfallen, sorgsam verglichen werden. Prüfenswert sind darüber hinaus die Angebote seitens des Staates, durch eine Förderung in Form von direkten Zulagen oder Steuervergünstigungen einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge zu leisten. Die Betriebliche Altersvorsorge zählt unter bestimmten Voraussetzungen hierzu, ebenso wie die Riester-Rente und die Rürup-Rente.
Neben Versicherungen kommen Sparpläne sowie Fondssparpläne zum langfristigen Vermögensaufbau in Betracht. Auch eine selbstgenutzte Wohnimmobilie, die mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand lastenfrei ist, stellt aufgrund der ersparten Miete ein weit verbreitetes Instrument für die private Altersvorsorge dar. Die entsprechende Immobilienfinanzierung sollte deshalb frühzeitig durch Bemessung der notwendigen Tilgungsleistungen strukturiert werden.

Flexible Vorsorge

Montag, 29. November 2010

Ursprünglich langfristig angelegte Geldanlagestrategien bzw. Vorsorgekonzepte sollten nicht nur deshalb verworfen werden, weil kurzfristige Verluste für Missmut sorgen. Fonds sollten entsprechend bei kurzfristigen Schwankungen nach unten (oder auch oben) nicht Hals über Kopf verkauft werden. Zielführender ist es grundsätzlich, langfristig angelegte Strategien zum Vermögensaufbau, insbesondere zur Altersvorsorge, konsequent zu verfolgen, indem regelmäßig kleinere Beträge über einen Sparplan investiert werden. Je länger die planmäßige Spardauer veranschlagt ist, desto besser können auch risikoreichere Anlageformen wie Aktien über Fonds beigemischt werden. Diese Methode führt über den sogenannten Cost-Average-Effekt dazu, dass bei einer schwierigen Börsensituation mehr Anteile für den regelmäßigen Sparbeitrag erworben werden. Da alle Anteile bei steigenden Kursen einen Wertzuwachs erzielen, führt ein Fondssparplan, der konsequent bedient wird, unter gleichen Umständen zu einem höheren Wertzuwachs im Vergleich zu einer Direktanlage. Zudem mindert regelmäßiges Sparen das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen.
Eine Alternative, bei der durch sukzessive Fondswechsel planmäßig (und für den Kunden kostenlos) das Risiko mit abnehmender Restlaufzeit reduziert wird, findet in empfehlenswerten Fondspolicen auf Wunsch durch ein automatisches Ablaufmanagement statt.

Vermögensaufbau mit Fonds

Mittwoch, 24. November 2010

Für einen langfristig angelegten planmäßigen Vermögensaufbau sind Fonds gut geeignet, den Erfahrungen aus der Finanzkrise zum Trotz. Idealerweise sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sprich die Einmalanlage oder die regelmäßigen Sparbeiträge streuen. In Betracht kommen als Basisinvestment vornehmlich global anlegende Aktienfonds, die langfristig bereits bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, trotz Börsenkrisen eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften. Auch Mischfonds, die das ihnen anvertraute Vermögen auf mehrere Anlageklassen, vornehmlich sowohl Aktien als auch Anleihen, streuen, können eine gute Wahl sein. Meiden sollte man hingegen zu speziell ausgerichtete Investmentfonds aufgrund des damit einher gehenden sehr hohen Risikos. Mit einem langfristig angelegten Fondssparplan, den man insbesondere in Krisenzeiten weiterführt, lassen sich aufgrund des Zinseszinseffektes auch mit kleinen Beträgen nennenswerte Beträge erwirtschaften, die als flexibler Baustein der privaten Altersvorsorge fungieren können oder größere Anschaffungen ohne Kreditaufnahme ermöglichen.

Sie bekommen keine Überschussbeteiligung?

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Wenn eine private Rentenversicherung (oder kapitalbildende Lebensversicherung), die zum langfristigen Vermögensaufbau oder zur Stärkung der Altersvorsorge abgeschlossen wurde, in den Versicherungsbedingungen festlegt, dass der Kunde keine Überschussbeteiligung erhält, klingt das nicht gut. Eher schon dreist oder fies. Zunächst. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage, wie eigentlich genau bei “normalen“ Policen die Überschussbeteiligung ermittelt wird: Sie wird bei Vertragsabschluss unverbindlich prognostiziert und im Folgenden jährlich neu festgesetzt. Nach allerdings nicht klar definierten Kriterien, die dem Kunden Transparenz ermöglichen würden. Es spielen hierbei unter anderem eine Rolle: Die Geschäftsentwicklung, bei Lebensversicherern insbesondere das Zinsniveau, sowie die Interessen der Versichertengemeinschaft, der Versicherungsgesellschaft nebst deren Eigentümern und vieles mehr. So gesehen empfehlen sich Rentenversicherungen, die die erwirtschafteten Erträge aus der Geldanlage an den Kunden nach klar festgelegten Kriterien komplett auskehren. Der Interessenkonflikt, wer genau eigentlich an den Erträgen in welcher Höhe partizipieren soll, findet hier schlicht nicht statt. Wenn zudem die Kosten für die Versicherung im Vergleich sehr günstig sind und Ratenzuschläge (dies sind bisweilen überaus teure Kredite) für eine unterjährige Prämienzahlung unbekannt sind, hinterlässt dies einen sehr guten Eindruck. Fondspolicen, die zudem bei Tod des Versicherungsnehmers in der Ansparphase nicht nur die eingezahlten Beiträge, sondern auch die höheren Erträge aus dem Fondsguthaben an die Erben auszahlen , werden von unabhängigen Finanzdienstleistern aus diesen Gründen gern empfohlen. Erst recht, wenn sie auf Wunsch noch gute Garantieelemente beinhalten, falls der Kunde das Risiko der Kapitalanlage, das mit Chancen auf höhere Renditen zwangsläufig einhergeht, nicht alleine schultern möchte.

Vermögensaufbau mit Fonds

Freitag, 24. September 2010

Je länger der Vermögensaufbau planmäßig betrieben wird, desto eher sind auch risikoreichere Anlagen wie Fonds, die in Aktien investieren, geeignet. Die Risiken, mit der Geldanlage insgesamt Verluste zu erzielen, reduzieren sich mit zunehmender Laufzeit. Eine zusätzliche Absicherung gegen einen Verlust besteht in dem Abschluss eines Riester-Fondssparplans. Riester-Fonds sind zwar insgesamt nicht so günstig wie ein reiner Fondssparplan, der individuell und flexibel bedient werden kann. Dafür bieten sie aber zusätzliche Vorteile, die die zusätzlichen Kosten durchaus rechtfertigen können. Einerseits enthalten Riester-Fonds eine automatische Kapitalgarantie: Die eingezahlten Beträge (nebst den staatlichen Zulagen) stehen zum planmäßigen Laufzeitende zur Verrentung oder für Entnahmen zur Verfügung. Andererseits wird dem Anleger in den meisten Fällen ein automatisches Ablaufmanagement geboten. Dieses sorgt dafür, dass die während der Laufzeit erzielten Kursgewinne durch planmäßiges Umschichten in Fonds mit weniger Risiken sukzessive gesichert werden. Eine Alternative zu Riester-Fonds, insbesondere, wenn der Anleger keine Riester-Förderung erhält oder diese bereits ausgeschöpft hat, stellen gute Fondspolicen dar. Sogenannte UWP-Policen beinhalten, obwohl sie chancenreich (und damit auch risikoreich) investieren, nicht nur eine Kapitalgarantie, sondern auch eine garantierte Mindestverzinsung.

Fondssparpläne

Montag, 19. Juli 2010

Fondssparpläne können auch mit kleinen Beträgen, meist nur 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Das Guthaben ist grundsätzlich, wenn kurzfristiger Bedarf besteht, binnen 3 bis 5 Werktagen verfügbar. Je risikoreicher ein Fonds jedoch ist, desto länger sollte der Zeitraum, für den der Sparplan bedient werden soll, gefasst sein. Grundsätzlich sind Rendite und Risiko bei der Geldanlage nämlich untrennbar miteinander verknüpft. Aktienfonds können beispielsweise auf kurze Sicht erfreuliche Gewinne wie auch herbe Verluste erzielen. Umgekehrt ist man mit Geldmarktfonds auch für kurzfristige Anlagen auf der sicheren Seite, langfristig ist die Rendite dafür auch im Vergleich zu anderen Anlageformen überschaubar.